Beiträge von frank_aus_wedau

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    Original geschrieben von Linea
    Die Arbeitsanweisung lautet ganz klar: Keine Auszahlungen aus CallNows.


    "Arbeitsanweisung" ... kann man das essen?


    Wenn ich mir jetzt 'ne "Arbeitsanweisung" schreibe ... "Keine Zahlungen mehr an Vodafone!" ... brauch' ich dann meine Telefonrechnungen nicht mehr zu zahlen? :D


    Für das zwischen NB und dem Kunden bestehende Rechtsverhältnis sind solche Arbeitsanweisungen genau so verbindlich, wie der Rotz im Taschentuch ... mal bildlich ausgedrückt ...


    Um eine Auszahlung verweigern zu können, müsste eine diesbezügliche Regelung explizit Bestandteil des Mobilfunkvertrags (oder der diesen betreffenden AGB) sein.


    Und was auf dem "Rubbellos" steht, dürfte die Buchstaben nicht wert sein ... das kann der Kunde in der Regel ja erst nach dem Kauf lesen. Und nicht an jeder Trinkhalle hängen die AGB von Vodafone aus ... um solchem Einwand gleich entgegenzutreten.


    Also:
    Erst mal Vertrag und AGB durchsehen. Geben die nix her, ist das ein Fall für den Anwalt ... alles andere wird wohl die Mühe nicht Wert sein.


    Allenfalls könnte man vorher noch 'ne Bestätigung von der Ehefrau oder sonst wem einreichen, dass man die Voucher von ihr/ihm geschenkt bekommen hat. Auch damit ist die Herkunft restlos aufgeklärt. Und dass Dritte irgendwelche Belege an VF schicken müssen ... daran glaubt wohl nicht mal "Fünfuhrteefix" (dem der Laden ja vor einigen Jahren verscherbelt wurde :p ).


    Frankie

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    Original geschrieben von Klaus Wegener
    Haben wir es hier mit Insolvenzverschleppung zu tun?


    Also ... die Mail von Januar, die hier im Forum herumschwirrt und von UM stammen soll, könnte auf die Erfüllung eines entsprechenden - sicherlich auch nach Eidgenössischem Recht strafbaren - Tatbestands hindeuten.


    Persönlich halte ich die praktische Anwendung solcher Vorschriften durch die jeweiligen Gerichte aber für mehr als fragwürdig. Jeder Unternehmer - insbesondere solche aus dem Kreis der "Gutwilligen", der bemerkt, dass sein Geschäft in Schieflage gerät, wird zunächst einmal versuchen es zu retten. Versucht er es - selbst wenn er hierbei noch beträchtliche Mittel aus seinem Privatvermögen zuschießt (was er oft nicht einmal müsste) - zu lange, macht er sich strafbar.


    Und aus dem Kreis derer, die sich strafbar machen, werden nur einige dann auch tatsächlich bestraft ... aber nach Kriterien, die in meinen Augen nicht immer nachvollziehbar sind. Oft trifft es diejenigen, die es halt "gut gemeint" haben und sich bemühen, ihre guten Absichten im Strafverfahren noch einmal lückenlos darzulegen ... während solche, die am Ende alles noch einmal kräftig "aufmischen" um im entstehenden Durcheinander alle irgendwie geeigneten Vermögenswerte in verschiedenste Richtungen beiseite zu schaffen, ein völliges Chaos hinterlassen, mit dem sich die Justiz gar nicht so recht beschäftigen mag. In solchen Fällen ist man häufig geneigt, das Verfahren "irgendwie kaputt zu kriegen" ... meist durch eine Einstellung gegen Auflagen, die aber so gering bemessen sein müssen, dass der Beschuldigte diesen auf jedenFall zustimmen und in der Folge die Justiz nicht weiter behelligen wird.


    In solchen Verfahren stimmt es oft tatsächlich, was der Volksmund so spricht ... von großen und von kleinen Fischen ... :p


    Grüße aus Wedau


    Frankie



    Ergänzung:


    Was mir gerade noch so auffällt:
    "Fachhochschule Niederrhein, 08/1989 - 07/1991"


    Zweijähriger Besuch einer Fachhochschule ... 4 Semester ... kann da irgendein Abschluss bei rausspringen? Würd' mich irgendwie wundern ... :rolleyes:

    Hmm ... vor einigen Tagen hatte mich eine PM erreicht von jemandem hier im Forum, dessen Meinung ich eigentlich sehr schätze ...


    Danach will freenet wohl unter der Marke "Mogelcom - Debitel" sein angeschlagenes Image aufbessern. Und in der Tat - auf dem Rechnungsumschlag steht als Absender nicht Freenet-Debitel, sondern Mobilcom-Debitel. Das "Froschgrün" des Absenders hatte mich auf die (wenn auch nicht ganz) falsche Fährte gelockt ...


    Jetzt hab ich Stift und Papier noch mal zur Seite gelegt. Für die ordentliche Kündigung hab ich noch etliche Monate Zeit, in denen ich das Ganze mal beobachten kann. Denn im Gegensatz zu vielen hier kann ich mich persönlich nicht an negative Erlebnisse mit Debitel erinnern, die über die "alltäglichen Problemchen" hinausgehen. Mit der Debitel Vertrags-Hotline, die stets zeitnah zu erreichen ist, bin ich wider Erwarten sogar außerordentlich zufrieden.


    Ich wäre aber trotzdem froh, wenn man im TT ab und zu mal was über die Entwickung bei Debitel unter der neuen "Herrschaft" lesen könnte. Andere Portale wie heise & Co. suche ich in aller Regel nämlich nicht auf. Und Foren in "Baumstruktur" sind für mich die echte "Hölle" ... da telefonier' ich lieber teuer ... :p


    Frankie

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    Original geschrieben von cheknuf
    ...
    Die Pleite wirft ein neues Licht auf die Aktion... Jemand im selben Boot? Will nur die Seriösitöt Herrn Donhuysens für mich beurteilen.


    Hmm ...


    "05/1999 - 11/2001 (2 Jahre, 7 Monate) CEO


    Wordline, Branche: Telekommunikation".


    Worldline ... so, oder zumindest so ähnlich hieß der erste "Pleitier", bei dem ich im TK-Sektor (damals so um die 50,- DM) eingebüßt hatte.


    War ein Callthrough-/Callback-Dienst ... kann sich (von den Älteren :p ) noch jemand erinnern? Es waren blaue an fast jeder Trinkhalle erhältliche Karten im EC-Format mit einer PIN, über die man den vorausbezahlten Betrag abtelefonieren konnte - Anfangs jedenfalls.


    Damals gab es noch nicht viele dieser Angebote und World...?... (ist halt lange her) hatte Auslandsgespräche zu fast konkurrenzlos günstigen Preisen im Angebot ...


    Auch da gab's erst Verbindungsprobleme und kurze Zeit später war völlige Funkstille.


    Frankie

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    Original geschrieben von ganymed
    Warum sollte o2 den Genion S kündigen? Insbesondere da sie ja weiterhin einen Tarif ohne Laufzeit, ohne GG und ohne Mindestumsatz im Portfolio haben.


    Ein Grund ... was für ein Grund?


    Den hat's in der Vergangenheit doch oft auch nicht gebraucht ... und dafür, dass o2 neue Saiten im Umgang mit der Kundschaft anschlägt, sehe ich nirgends einen Anhaltspunkt ...


    Frankie

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    Original geschrieben von pithein
    Das kann keiner garantieren.


    Eher ist zu befürchten, dass o2 in den 24 Monaten kündigt.


    Wie ich verstanden habe, ist das doch ein Vertrag ohne Laufzeit ... und die werden bei o2 doch dann gekündigt, wenn es ihnen in den Kram passt. Also nächste Woche ... nächsten Monat ... nächstes Jahr ...


    Oder sehe ich das falsch?


    Frankie

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    Original geschrieben von weberflo
    Und wer ersetzt ihm den Schaden?


    Das kann vom "grünen Tisch" aus niemand beantworten ... das ergibt sich aus dem Kontrakt, den der Händler mit seinem Lieferanten oder ggf. dem Hersteller hat.


    Und solche Geschäfte unter Kaufleuten fallen nicht unter die Vorschriften zum Schutz von Endverbrauchern ... Kaufleute sind unter sich sehr viel freier in der Vertragsgestaltung. Bei Kontrakten im "großen" Stil (große Handelsketten mit eigenem Service) ist ein Ausgleich eines solchen "Schadens" meist nicht vorgesehen. Da wird derartiges bei der Preisgestaltung im Rahmen des Einkaufs einer Charge in aller Regel pauschal einkalkuliert.


    Aber wie gesagt ... "wissen" können das nur die an diesem Geschäft beteiligten.


    Frankie