Beiträge von frank_aus_wedau

    Nachdem Eplus durch Null-zwo übernommen wurde, scheint es mir das günstigste zu sein, als ehemaliger Eplus-Kunde das Weite zu suchen.


    Ich überlege inzwischen, meine Free&Easy zu kündigen. Weil es meine älteste noch bestehende Mobilrufnummer (aus 1995) ist, hatte ich das lange vor mir hergeschoben ... wohl aus Gründen der Sentimentalität.



    Noch etwas:
    Wenn Null-zwo mitteilt, dass "keine Aufladung per Überweisung und Kreditkarte mehr möglich ist", wird damit zweifelsfrei ausgesagt, dass keine Aufladung per Überweisung und Kreditkarte mehr möglich ist und nicht etwa, dass sich nur die Bankverbindung geändert hat. Zwar hatte Null-zwo stets Schwierigkeiten mit der deutschen Sprache und unserem Rechtssystem, der Inhalt der hier kommunizierten SMS lässt aber wirklich keine Möglichkeit der Fehlinterpretation ... nicht einmal für einen Anbieter wie o2.

    Ich nutze inzwischen (statt der internen Windows-Lösung) Paragon B&R für automatisierte inkrementelle/differentielle Backups. Die so erstellten Backups kopiere ich mit gewisser Regelmäßigkeit auf externe Platten, deren Datenstand ich synchron halte und auf verschiedene Orte verteile.


    So kann ein ganzer Stadtteil abfackeln und ich habe meine Daten trotzdem noch ... immerhin. Und das Ganze (bisher) ohne Cloud.

    Zitat

    Original geschrieben von iStephan
    Darf man fragen welche verbliebe[ne] Eplus-Karte das ist (welcher Branding-Partner), und ist / war die EPS E-Plus-Servicegesellschaft dein Vertragspartner?
    ...


    Es ist eine Eplus-Karte aus 1995, die zwei oder drei Jahre später in eine Free&Easy gewandelt wurde.


    Zu "etwas nachhalten":
    Hier dürfte der Beitrag von voithian einschlägig sein. Mir war gar nicht bewusst, dass es sich um eine regionale Begrifflichkeit handelt ... aber man lernt nie aus. ;)

    Zitat

    Original geschrieben von vman
    ...
    Mal noch meine Meinung zu den Tests in den Zeitschriften. Jede Zeitschrift will als erste mit dem Test auf den Markt kommen, damit sie vielleicht gerade wegen dem Test gekauft wird. ...


    Das gilt zumindest für die Stiftung Warentest nicht. Hier werden turnusmäßig die verschiedensten Geräteklassen nach Kriterien getestet, die besonders an der Gebrauchsfähigkeit der Geräte orientiert sind. Was zum Zeitpunkt der Tests gerade auf dem Markt ist und eine gewisse Verbreitung hat, wird untersucht.


    Wenn der Stiftung gelegentlich vorgeworfen wird, bestimmte geräte(klassen)spezifische Eigenheiten nicht genug zu berücksichtigen, mag das in gewissem Umfang vielleicht sogar berechtigt sein. Stattdessen sind es aber gerade die kategorieübergreifenden Dauer- und Belastungstest, die die Arbeitsweise der Stiftung in meinen Augen von Bewertungen in den jeweiligen Fachmedien abheben. Bei der Stiftung kommen praxisbezogene Eigenheiten der Geräte auf den Prüfstand, die nicht schon aus den Gerätespezifikationen ersichtlich sind. Denn Letztere sind etwas, das sich über Google zu Hauf finden lässt. Gerätebeschreibungen wie das insbesondere in (Verkaufs-)blogs übliche "Hands on" taugen hier allenfalls für eine Randnotiz.


    Natürlich ist es keineswegs sicher, dass Serienmängel wie der des Galaxy Note 7 im Rahmen der Tests auffallen müssen. Wer mit den Tests der Stiftung aber regelmäßig befasst ist, wird sich wundern, welch großer Teil an "Bruch" zu negativen Urteilen führt. (Total-)Ausfälle, die im täglichen Gebrauch oft erst nach Monaten oder Jahren der üblichen Nutzung relevant werden - zu Zeitpunkten, in denen wegen der zeitlichen Verschiebung das Einzelfallargument in aller Regel kaum noch zu widerlegen ist.



    OTT im Allgemeinen:
    Insbesondere unabhängige Stiftungen leiden unter der gegenwärtigen Niedrigzinspolitik der EZB ... finanzieren sie sich doch zu einem wesentlichen Teil aus den Erträgen des Stiftungskapitals. Wir können nur hoffen, dass so viele gemeinnützige Stiftungen als möglich die Niedrigzinsphase überstehen. Die Existenz etlicher von ihnen steht schon auf Messers Schneide. :(

    Im aktuellen Heft der Stiftung Warentest (wenn mich nicht alles täuscht) wurden Micro- und Mini-PCs umfangreich getestet - leider mit einem insgesamt wenig überzeugenden Ergebnis.


    Das spricht weiterhin für Goyales Konzept der Marke Eigenbau.



    Edit:

    Zitat

    Original geschrieben von harlekyn
    ... Du machst einfach ein Distributionsupgrade. Neuaufsetzen ist nicht notwendig.
    ...


    Das würde die Angelegenheit natürlich in einem anderen Licht erscheinen lassen. Nur: Wozu dann LTE-Distris?


    Zusatzfrage:
    Wie sieht es in neuen Distributionen mit der Unterstützung älterer Hardware aus?

    Aus meiner Sicht kann es für Samsung gar nicht teuer genug werden.


    Wegen der Industriehörigkeit der deutschen Bundesregierung (und überwiegend auch im Rest der EU) wird man in diesem Punkt nur auf die USA hoffen können.


    In Problemkreis des Inverkehrbringens von Halbfertigprodukten muss endlich mal ein Exempel statuiert werden, welches die gesamte Branche als Warnschuss wertet. Hier könnten Schadenfälle in den USA (nach Bekanntwerden des Mangels und darauffolgendem erfolglosen Austausch von Geräten) durchaus als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr betrachtet werden. Die Gefahren, welche Samsung heraufbeschworen hat, übersteigen m.E. im Ergebnis jede Gefahr durch terroristische Bedrohungen, die letztlich auf (wenn auch bedauerliche) Einzelfälle beschränkt bleiben.

    Hatte hier wirklich irgend jemand damit gerechnet, dass sich eine Amateurtruppe aus der dritten Liga um rechtliche Vorgaben schert?


    Wer diesen Umstand bei Vertragsabschluss ignoriert, handelt aus meiner Sicht zumindest fahrlässig.



    Edit:
    Auch das dauernde Hin- und Her bei den Nutzungsbedingungen spricht doch Bände und muss schon alle Alarmglocken laut schrillen lassen.