Beiträge von frank_aus_wedau

    Und wie entstehen 300€ bei prepaid?

    Evtl. sogenanntes "Pseudo-Prepaid", mit dem Kunden systematisch ins Minus gesteuert werden können?


    Edit

    Eine ebenso gefährliche Alternative ist die "automatische Aufladung", bei der jeweils Guthaben vom Konto des Nutzers abgebucht wird, sofern das Guthaben einen vorher vereinbarten Betrag unterschreitet.


    Beides Varianten, die regelmäßig Gegenstand entrüsteter Beschwerden waren, weil Prepaid ganz allgemein als "sicher" gegen überhöhte Rechnungen verkauft wurde.

    Hintergrund soll die Steinmeier-Formel sein, welche als einseitig pro-russisch empfunden wird

    Das Minsker Abkommen mag "einseitig" als pro-russisch empfunden werden.


    Fakt ist jedenfalls, dass es sich um ein zweiseitiges Abkommen handelt, an welchem die Ukraine durch den seinerzeitigen Präsidenten Poroschenko beteiligt war. Und der gegenwärtige Präsident Selenskyj ist der Auffasung, dieses seinerzeitige Abkommen sei nichts ist als Schall und Rauch... also das Papier nicht wert, auf dem es steht.


    Mich stört auch hier wieder das Messen mit zweierlei Maß: "Rosinenpickerei" auf Seiten des Westens, alles Verpflichtende gebührt dagegen nur dem bösen Russen.


    Ich verbleibe bei meiner Einschätzung, dass die Ukraine vom westlichen Interessenbündnis regelrecht "verheizt" wird. Der NATO kommt dabei die Rolle des Scharfmachers zu, der vom Spielfeldrand aus feixt ohne sich die Finger schmutzig machen zu wollen.


    Aber das kennen wir ja schon aus Zeiten der "Orangenen Revolution".

    Für den kleinen Mann, der gerade aus familiären Gründen eine überzählige Wohnimmobilie vermieten will, wird dieses Vorhaben zur Nervenprobe und zum Glücksspiel.

    ... das er besser lassen sollte. Ein Freund mit mehreren Mehrfamilienhäusern geriet ins Schleudern, weil er einen Mietnomaden hatte, der einen Gesamtschaden im mittleren fünfstelligen Bereich erzeugt hatte. Nicht nur, dass er keine Miete zahlte, er verwüstete die Wohnung so weit, dass eine Kernsanierung erforderlich war. Was ein größeres Wohnungsunternehmen gelegentlich "wegstecken" kann, war für ihn ein wirkliches Problem.


    Wenn ein potenzieller Vermieter dagegen lediglich ein Objekt zu vermieten hat, bekommt das Ganze den Charakter eines Glücksspiels. Auf der einen Seite winkt ein bescheidener Gewinn, auf der anderen dagegen ein endloses Desaster, das am Ende richtig teuer werden kann.


    Mein Fazit: Never ever!

    Nun... als Angehöriger der Ü50 Generation gehörte ich noch zu denjenigen, die elektronisches Gerät (seien es nun Labornetzleile, Wanzen (drahltose Mikrofone) oder alles sonst mögliche) noch selbst zusammengelötet haben.


    Damals existierten in jeder größeren Stadt zahlreiche Elekronik-Händler, die Widerstände, Kondensatorem, Ics etc. in Regalen mit Plastikschalen angeboten haben. Dazu gehörten Conrad (Essen), Völkner (Duisburg) und viele andere kleine Gewerbetreibende, die Kleinkram verkauft haben - und das in Massen. Fertig konfektionierte Geräte gab es dort kaum.


    Ein Klassiker waren 5 1/4 Zoll-Disketten, die man als"gemeiner Consumer" damals nicht einmal sebst formatieren konnte. Beim Umstieg auf einen PC (damals eine Seltenheit) musste ich mich von den seinerzeit gebräuchlicheren 8 Zoll-Disketten verabschieden. Mein erster eigener PC war ein IBM-XT mit einer Taktfrequenz von 4,7 MHz und einem 5 1/4-Zoll Diskettenlaufwerk.


    Und hier waren es Conrad und Mitbewerber, die ohne größere Konkurrenz Motherboards mit einem "Turbo-Modus" verkauften, mit deren Hilfe man den Rechner auf gigantische 8 MHz aufschrauben konnte. Auch meine erste Festplatte (5 MB) hatte ich über diesen Handelsweg erworben. Das Original von IBM wäre für mich als Schüler unbezahlbar gewesen. Das waren die Zeiten, in denen Anbieter wie Conrad, Völkner u.a. groß wurden.


    Vor dem gegenwärtigen Hintergrund marktbeherrschender Plattformen wie Amazon, Ebay u.a. wundert es mich, dass Unternehmen wie Conrad überhaupt noch bestehen können. Sie hatten einstmals ihre Berechtigung - aus meiner Sicht passen sie aber nicht mehr in die Gegenwart.


    R.I.P.


    Edit:

    Ein Freund hatte damals sogar seinen Rechner (Apple 2) selbst zusammengelötet. Gegen jede Wette hatte das Ding am Ende sogar funktioniert! 8|

    Das hat hier aber nichts mit Mieterschutz zu tun. Die Wohnungen liegen vielfach in einem Problem-Umfeld, in dem sich nur über Dumpingpreise halbwegs vermieten lässt.

    Na ja... meine Wohnug liegt in einem (für Duisburg) exzellenten Umfeld. Das Haus steht in einer "Parkähnlichen Anlage", deren Pflege einen nennenswerten Teil der Nebenkosten ausmacht. Allein der Schnitt einer Baumkrone schlägt für die Gemeinschaft mit etwa 1.500 € zu Buche.


    Dazu ein Balkon mit unverbaubarem Blick auf die Wedauer Regattastrecke (Sportpark Wedau), auf der Ruderwettbewerbe mit internationalem Niveau ausgetragen werden. Also nix mit Problemunfeld. ;)



    Edit:

    Als ich die Wohnung gekauft habe, war sie vermietet. Übernommen hatte ich ein älteres Ehepaar mit einem Uralt-Mietvertrag, der eine Kaltmiete von 190,- € vorsah. Weil ich mit ihnen nie auch nur den geringsten Ärger hatte, hatte ich mich entschlossen, diese Miete über einen Zeitraum von etwa 20 Jahren (bis der letzte Ehepartner verstarb) nicht zu erhöhen.


    Ein Bonbon:

    Ein (anderer) Garagenmeiter hatte sogar mal unaufgefordert die Miete erhöht und dem Umfeld angepasst. Garagen sind hier Mangelware, wodurch er irgendwann wohl befürchtet hatte, die Garage könne ihm gekündigt werden. Ein super-netter Mensch, dem ich das niemals angetan hätte!


    Leider ist dieser Mieter (viel zu früh) verstorben, so dass auch dieses Objekt leersteht. :(

    Wie gut, dass Du keine Wohnung in München hast.

    Da habe ich eine Aufforderung bekommen, binnen 6 Monaten eine Erklärung abzugeben, was mit der Wohnung passiert. Ansonsten 5000 € Strafe.

    Tja... halt die falsche Stadt. Unsere SPD-geführte Stadtspitze in Duisburg hat sämtliche Regelungen zur Zweckentfremdung von Wohnraum aufgehoben mit der Folge, dass Hunderte von Wohnungen leerstehen. Ein Paradies für Spekulanten.


    Darüber hinaus wurden die Baumschutzsatzung und andere beschränkende Regelungen aufgehoben - zur Förderung der lokalen Wirtschaft. Die Zustimmung des Stadtrates war jeweils sicher. Die dort vertretenen Hobbypolitiker (hier passt das mal) lassen sich regelmäßig über den Löffel barbieren. Genau das, was man als Errungenschaft der Demokratie "Kommunale Selbstverwaltung" nennt.

    Der Vermieter hat dafür zu sorgen, dass eine Wohnung entsprechend geheizt werden kann. Sollte dies nicht möglich sein, dann kann man die Miete in den Wintermonaten sogar bis zu 100% kürzen [Mangel an der Mietsache!]. Heißt also, man zahlt keinen Cent an Miete und kann die Wohnung trotzdem nutzen. Ein entsprechender Vermieter ...

    muss dann eben nur mit seiner Rente auskommen.

    Wie gut, dass ich meine ETW nicht vermiete. Sie steht seit Jahren leer und wartet darauf, dass ich irgendwann mal einziehe. So habe ich jedenfalls keinen Ärger mit Mietern, deren Mietkürzungen und sonstigen Wehwehchen.

    Dein Whataboutism ist echt widerlich.

    Jedenfalls nicht widerlicher als der übliche Missbrauch des Vorwurfs eines Whataboutism als Allgemeinplatz. Letztlich dient der Vorwurf eines Whataboutism in aller Regel nur als populistisches Totschlagargument, um eine Diskussion abzuwürgen.


    Allerdings ist die Verwendung solcher Totschlagargumente als Diskussionsstopper nicht zu verhindern. Das ist keine Frage das "ob", sondern nur des "wann". Früher oder später begibt sich jemand auf dieses Niveau - aber was soll's.