Beiträge von frank_aus_wedau

    Ich befürchte immer noch, dass uns Europäern die Sanktionen noch dermaßen auf die eigenen Füße fallen werden, dass Meister Putin zeitweise vor Lachen kaum in den Schlaf findet. :(


    Von den Folgen für die ärmeren Teile der Welt ganz zu schweigen...


    Allerdings... vielleicht winkt unserer Bundesregierung eine Medaille des "Opus Dei", hat sie doch die seit dem Mittelalter im Niedergang befindliche Übung der Selbstgeißelung zur Problemlösung wieder hoffähig gemacht. X(


    https://de.wikipedia.org/wiki/…dere_Bu%C3%9F%C3%BCbungen

    Würden wir den Gasbezug aus Russland einstellen, müsste zudem überlegt werden, wie wir den Ausfall von Transitgebühren für die Pipeline-Nutzung in der Ukraine i.H.v. 2 bis 3 Mrd. USD p.a. auffangen.


    Wer sich an die Diskussion um NordStream 2 erinnert, wird wissen, dass wir diese Durchleitungsgebühr zugunsten der UA wie eine Heilige Kuh verteidigt haben, die keinesfalls angetastet werden darf. Beenden wir also den Bezug aus Russland, werden wir wohl einspringen müssen, wenn wir diese Einnahme der UA ausgleichen wollen - es sei denn, dieses Argument war doch nicht so wichtig.

    Unter vollem Schutz verstehe ich die Preboot Authentication. Bei Bitlocker also der blaue Startbildschirm mit weißer Eingabemaske, in die entweder die (kurz gelaltene, aber trotzdem sichere) PIN oder wahlweise der 48-stellige Wiederherstellungscode einzugeben ist. Eine Eingabemaske, bevor der Rechner überhaupt zu booten beginnt.


    Nutzt man dieses Sicherheitsfeature nicht und kommt ohne diese Abfrage bis zur Windows Anmeldung, wo Windows-Passwort oder -PIN abgefragt werden, ist es bereits zu spät. Im Rahmen der Anmeldung hat bereits der Entschlüsselungsmechanismus seine Arbeit begonnen, so dass diverse Möglichkeiten bestehen, dieses Passwort auszuhebeln. Wie eben bei einer Anmeldung ohne Aktivierung von BDE.


    Und die Bitlocker PIN wird vor dem Bootprozess nur dann abgefragt, wenn der Rechner ausgeschaltet oder im Ruhezustand war. Und damit zudem in einem Zustand, bei dem der RAM keinerlei verwertbare Information mehr enthält.


    Die beiden einzigen Szenarien, bei denen man sich nach bisherigem Kenntnisstand sicher sein kann. Jedenfalls solange im TPM-Modul keine Backdoor implementiert ist - was Chinesen zuweilen unterstellt wird.

    Gehen eigentlich wirklich die Gaspipelines von (Zentral)Russland Richtung Blue Stream (Türkei) und die bis 2014 geplante South Stream (Balkan) durch die Ostukraine- sprich Oblast Luhansk (und Donetsk)?

    Ich habe da nichts genaueres gefunden.

    Soweit ich weiß, wurde bei diesen Pipelines die Ukraine bei Durchquerung des Schwarzen Meeres bewusst umgangen. Eine Entscheidung, die nach den Unruhen in der UA (2014) getroffen wurde.


    Mein letzter Stand zu South Stream ist, dass diese Pipeline nach Änderung der Rechtslage in der EU vor denselben Schwierigkeiten stand wie North Stream 2. Aktuell darf das gasfördernde (und gewöhnlich die P. finanzierende) Unternehmen (etwa Gazprom) nicht auch Eigentümer der Pipeline sein. Mit der Folge, dass South Stream aus denselben Gründen eingestampft wurde wie Nord Stream 2. M.W wurde diese P. nie in Betrieb genommen.


    Edit zu South Stream:

    South_Stream_map.png

    ..., da ich meine Spenden vorsorglich seit längerer Zeit sicher für mich selbst angelegt habe. Da kann kommen was will. Ich bin vorbereitet.

    Auch ich habe mein soziales Engangement eingeschränkt/einschränken müssen. Im Rahmen der Anpassung dieses Engagements bezogen auf aktuelle Einkommensverhältnisse habe ich die Zahl meiner Mitgliedschaften von mehr als einem Dutzend auf einige wenige eingeschränkt. Im Einzelfall ist auch darüber hinaus was drin.


    In Sachen Ukraine schließe ich mich (notgedrungen) unserer Staatsdoktrin an und betrachte die Sanktionen als das geeignetste Mittel, den Krieg möglichst schnell zu beenden. Denn eines muss klar sein: Genau zu diesem Zweck wurden die Sanktionen erlassen.


    So nebenbei:

    Nach allgemeiner Auffassung, die m.W. nirgends ernsthaft bestritten wird (vielleicht mit Ausnahme des TT) wird der Charakter von (auch unilateralen) Saktionen wie folgt definiert:


    Maßnahmen, die auf eine Völkerrechtsverletzung eines einzelnen Staates reagieren und darauf gerichtet sind, diesen mittels Zufügung von (rechtlichen) Nachteilen zur Einstellung seines völkerrechtswidrigen Verhaltens zu bewegen.


    Daraus folgt u.a.:


    1. Sanktionen sind Maßnahmen, die allein dazu dienen, den Sanktionierten zu einem Tun oder Unterlassen zu bewegen.


    2. Sanktionen sind kein Bestandteil internationalen Strafrechts. Sie haben keinerlei Strafcharakter. Sie dienen allein als Druckmittel zur Korrektur bestehender Zustände und nicht der Vergeltung begangenen Unrechts.


    3. Sie sind umgehend aufzuheben, wenn ihr Ziel erreicht ist.


    4. Ist davon auszugehen, das die verhängten Sanktionen ungeeignet sind, den Sanktionierten zur Aufhebung der Rechtsverletzung zu bewegen, sind sie unzulässig.


    5. ... ließe sich fortsetzen...


    Mein (rein persönliches) Fazit:

    Der zur Kompensation eigener Sanktionen notwendige finanzielle Aufwand unseres Staates, der hier ansässigen Unternehmen und Bürger hätte sinnvoller eingesetzt werden können. Rechnet man allein den volkswirtschaftlichen Schaden zusammen, wüsste ich, wie dieses Geld im Sinne der Ukraine und ihrer Bürger sinnvoller zu verwenden wäre.

    ...

    , in einem halben Jahr spätestens spendet keiner mehr, ...

    Wir spenden durch die Beteiligung an der Finanzierung der allerwichtigsten Hilfsmaßnahme (Sanktionen gegenüber Russland) und die daraus resultierende Teuerung schon einen erklecklichen Betrag. Und das wird in einem halben Jahr sicher nicht anders sein. Man muss bei Auswahl des zu unterstützenden Hilfsprojekts eben Prioritäten setzen. Und in Sachen Ukraine haben halt die Sanktionen das allerhöchste Potenzial, den Betroffenen zu helfen. Sagt unsere Regierung...


    Und rechne ich meine Beteiligung in Sachen Ukraine zusammen, bekomme ich schon jetzt fast ein schlechtes Gewissen gegenüber anderen Organisationen, die ich mit gewisser Regelmäßigkeit unterstütze, müssen sie sich zum Teil doch mit weitaus kleineren Beiträgen begnügen.

    Scheinbar kann ich mir den direkten Weg (so wie mit dem Windows-Notebook unterwegs) bei Apple abschminken.


    Auf das Windows-Notebook käme der Druckertreiber, und als Ausgabeziel die feste URL der FritzBox. In der FritzBox dann Routing der Drucker-Ports zum Drucker.

    Das ist so nicht richtig. Bei mir klappt es über eine FB als Router.


    Um über die IP einen Netztwerkdrucker anzusteuern und damit zu drucken, braucht es halt eine App aus dem Store. Die übernimmt die Aufgabe eines Treibers im Windows-System und muss ebenso wie ein Treiber zum Druckermodell passen.