Beiträge von frank_aus_wedau

    Persönlich wäre mir die Nutzung eines einzigen Geräts für private und berufliche Angelegenheiten zu "windig". Sollte ich mir beim privaten Surfgeschehen (private Emails gibt es bei mir nur im Ausnahmefall) wider erwarten einem Virus begegnen (etwa auf gekaperten Webseiten), wäre mir die Gefahr viel zu groß, dass in der Folge wesentliche Interessen meines Arbeitgebers verletzt werden könnten.


    Früher (lange her) hatte ich sogar im privaten Bereich zwei getrennte Systeme für den internen Gebrauch und Aktivitäten (damals auch noch Emails) im Internet. Weil sich bei mir inzwischen eine Vielzahl ausrangierter Geräte sammelt, ziehe ich sogar in Erwägung, das wieder einzuführen.


    Meine "Cloud" realisiere ich ohnehin durch einen privaten Server, der allenfalls übers Netz zu erreichen ist, wenn ich mich daheim abmelde. Zusätzlicher Aufwand nach dem erstmaligen einrichten: Nada.

    Ein Leben ohne Desktop-PC ist möglich, aber sinnlos (frei nach Loriot).


    Sämtliche Versuche meinerseits, PC oder auch nur Laptop durch ein Tablet/Smartphone zu ersetzen, gingen sämtlich in die Hose. Mein letzter Versuch war ein Dell-Tablet 7210 mit aktuellem Intel-Prozessor, der über USB-C an ein Dock angeschlossen war. Mein Fazit: Nicht mal ansatzweise so flüssiges arbeiten wie am PC. Der (ungekühlte) Vorgänger Dell 7285 war noch lahmer - allerdings eignete er sich vorzüglich, auf seinem Gehäuse Spiegeleier zu backen.


    Und ein iPhone soll das können?

    Warum kein simples Ampere-/Voltmeter? Ist wahrscheinlich zu old-fashioned...


    Ergänzung:

    USB-C-Ladegeräte liefern unterschieldiche Spannungen. Während die einen nur 5V liefern, bieten andere etwa 9 oder sogar 19V. Diese Eigenschaft (wie auch andere) lässt sich schon auf dem (vorgeschriebenen) Label des Ladegeräts erkennen. Vielleicht der erste Schritt, der eine Messung entbehrlich machen könnte.

    Welches Format ".xxx" haben die Dateien (abgespeicherte SMS)?


    Sind diese mit marktüblichen Progs lesbar, sollten sie sich ins TXT-Format übertragen lassen, welches auf fast jedem Device lesbar ist.


    Entsprechendes Problem hatte ich mit SMS von in der Vergangenheit üblichen "Feature-Phones". Am Ende landeten alle SMS in einer Excel-Tabelle, die sich nach Belieben sortieren lässt.

    Inzwischen geht über die PC-Web-Anbindung auch das Löschen diverser Apps - auch von allen verbundenen Geräten. Voraussetzung ist nur, dass die App auf keinem der Geräte mehr installiert ist.


    Zwischenfazit zur Nutzung eines iPad-Oldies:

    Abgesehen von einigen Apps, die sich über die PC-Variante gar nicht erst installieren lassen, existieren einige wenige Anwendungen (wie etwa das Gros der Mediatheken), die trotz Installation jegliche Funktion verweigern. Alles in Allem dürften es aber gut 95% der im iStore angebotenen Apps sein, die problemlos ihren Dienst verrichten.


    In der Gesamtbetrachtung bin ich wirklich verwundert über das Maß der Kompatibilität zwischen Windows-PC und iPad. Wird stets vor einer zwingenden Verwendung einer "bösen" iTunes-Anwendung gewarnt, kann ich persönlich bestätigen, dass fast alles über gewöhnliche Browser-Funktionen auszutauschen ist. Auch die iCloud ist ohne spezielle SW problemlos erreichbar.


    Was mir noch nicht gelungen ist, ist die Synchronisierung von MS-Outlook mit der iPad-Kalenderfunktion. Die iOS-Version von Outlook verweigert kategorisch die Anmeldung und Outlook von Windows hat Probleme mit der Integration. Lediglich ein "Nebeneinander" zweier vorhandener Kalender war realisierbar. Wahrscheinlich ein Problem, welches bei echtem Bedarf lösbar wäre.


    Aktualisiertes Fazit:

    Ich bin wirklich erstaunt über das Maß der Kompatibilität von iOS und Windows. Wäre mir dies bewusst gewesen, hätte ich sicher seit Erscheinen des iPad Pro (mit Pen-Funktion) auf das iPad gesetzt. Wesentliches Kriterium wäre die Verfügbarkeit von Apps. Ist sie für Android und iOS die Regel, lässt Windows entsprechendes oft vermissen und verweist auf eine Browser-Anwendung, die keine wirkliche Integration in das OS bietet (insbesondere im Hinblick auf Standby-Funktionalität).


    Ein (aus meiner Sicht) gravierender Nachteil im Vergleich zu Android:

    Weder Telefonate noch eine (originäre) Anbindung von Whatsapp & Co scheinen mit der im iPad eingelegten SIM möglich zu sein. Trotz SIM im integrierten Mobilfunkmodul scheint ein (zusätzlich) eingebuchtes Smartphone Voraussetzung für diese Funktionalität zu sein. Für mich (nur rein persönlich) bisher ein ko-Kriterium für die Anschaffung eines Tablets mit iOS. Hier brilliert halt Android.

    Seit jeher verwundert mich das Ergebnis der TT-Sufu. Gerade habe ich fesrgestellt, dass das neueste Ergebnis meiner aktuellen Suche auf das Jahr 2017 datiert. Ist das explizit so beabsichtigt oder vielleicht korrigierbar?