Bei deiner Super Hardware schon einmal gemessen wieviel
Strom da durchgeht?
Nicht wirklich... weil ich dazu bisher keinen Anlass hatte.
Es läuft alles problemlos. Besagte Hubs etc. unterstützen den "Power-Delivery"-Standard. Sie unterstützen (nach eigener Fetsstellung) auch das Laden von Geräten mit einer Spannungsversorgung von 19 und 20V (Dell/HP-Geräte). Selbst diese werden bei Einsatz der Adapter ebenso schnell geladen wie ohne. Da eines der Geräte meckert, wenn das angeschlossene Netzteil nicht mindestens 90W liefert, gehe ich davon aus, dass der PD-Standard, der eine Ladeleistung von 100W (5A) definiert, erfüllt wird.
Entspricht Hardware nicht dem PD-Standard, kommen 700 mA Ladestrom durchaus hin. Hubs im USB 2.x-Standard leiten m.W. üblicherweise 500 mA, die im USB 3.x-Standard bis zu 900 mA bei einer Spannung von 5V durch.
Das Ladegerät des Galaxy Book erfüllt zwar nicht den PD-Standard, jedoch einen anderen (mir namentlich nicht erinnerlichen) Standard, der bis zu 3A bei 5V (also bis zu 15W) unterstützt.
Ergänzung: Netzfund bezüglich der (aktuell) gängigen Standards
Wenn Billigheimer ihre Werbeaussagen tatsächlich erfüllen (was meiner Erfahrung zufolge häufig nicht der Fall ist) dürften die Tabellenwerte das Maximum des zu Erwartenden sein.
| USB 1.0/1.1 | 5 Volt | 0,1 A | 0,5 W |
|---|---|---|---|
| USB 2.0 | 5 Volt | 0,5 A | 2,5 W |
| USB 3.0/3.1/3.2 | 5 Volt | 0,9 A | 4,5 W |
| USB-BC 1.2 | 5 Volt | 1,5 A | 7,5 W |
| USB-Typ-C | 5 Volt | 3 A | 15 W |
| USB-PD | 5 bis 20 Volt | 5 A | 100 W |
So nebenbei:
Das seinerzeitige Preisniveau der Galaxy-Books halte ich für wirklich angemessen. Billigheimer sind sie dennoch nicht. Ich sehe daher kein wirkliches Bedürfnis, die Funktionalität qualitativ ordenlicher HW durch fragwürdiges Zubehör zu gefährden. Eine Kette ist halt nur so reißfest wie ihr schwächstes Glied...
Link:
https://www.elektronik-kompendium.de/sites/com/1809251.htm
Edit:
Das Problem liegt oft auch nur am verwendeten USB-C-Kabel. Lediglich voll beschaltete sind in der Lage, höhere Ströme als 900 mA durchzuleiten. Leider fehlt in aller Regel eine diesbezügliche Angabe in den Daten zum Kabel. Wer sicher gehen will, kann daher nur auf ein Thunderbold-Kabel setzen, das definitionsgemäß voll beschaltet sein muss. Alles andere ist Glückssache. Es kann also, muss aber nicht.