ZitatOriginal geschrieben von Andreas2107
Vodafone lebt ja auch vom Verkauf von Karten, nicht von Handys!
Gibts die Handies zum Selbstkostenpreis bei VF?
Sie sind in Begriff, Telefon-Treff zu verlassen, um auf die folgende Adresse weitergeleitet zu werden:
Bitte beachten Sie, dass wir für den Inhalt der Zielseite nicht verantwortlich sind und unsere Datenschutzbestimmungen dort keine Anwendung finden.
ZitatOriginal geschrieben von Andreas2107
Vodafone lebt ja auch vom Verkauf von Karten, nicht von Handys!
Gibts die Handies zum Selbstkostenpreis bei VF?
Ich bin zwar kein Rechtsverdreher, aber (sinngemäß) wenn in einem Prospekt beworben wird, daß eine Ware X (ohne Vertrag) yyy € kostet, dann gilt das auch als Angebot.
"Ausverkauft" ist also die vorgegebene Ausrede um vom Kunden nicht verklagt werden zu können, denn die Wahrheit (kein Handy ohne provisionsrelevanten Vertrag) zu sagen wäre rechtlich fatal.
Erinnert mich an meinen Erwerb eines T39m. Die herablassende Lügerei begann ("wir verkaufen keine Handies ohne Vertrag"), als der Verkäufer merkte, daß ich nur das Gerät wollte - aber es war zu spät fürs "Ausverkauft" ...
Standard practice ...
Aber nicht bei jedem ist es kaputt. Bei mir läuft der Dienst einigermassen.
ZitatOriginal geschrieben von Deepsteep
....ist allerdings laut aufgedruckter MSN ganz frisch aus dem Ei geschlüpft (Produktion im Februar 2011). Ist das nun ein "produktionsfehlerfreies" Exemplar oder sollte ich es besser retournieren?
Die haben den bereits behobenen Produktionsfehler extra für Dich wieder eingebaut, ganz eindeutig ... schicke das Teil sofort zurück ...
Klar doch, nach dem monokausalen Weltbild wird alles nur vom Öl regiert, niemand ausser dem CIA hat ein einen eigenen Willen usw.. Somit ist Timba per Definition auch nur ein Automat.
Frankie, Du hast wahrscheinlich bis heute nicht kapiert, warum der z.B. Ostblock untergegangen ist."Ihr hattet doch alles, euch ging es gut". Wirklich alles?
But I am not going to feed the trolls any more.
Bye.
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
Damit meinte ich eigentlich nur das, was ich auch schrieb: die Libyer werden sich ihre Art der Herrschaftsform nicht unbedingt vom Westen vorschreiben lassen wollen und auch nicht zwangsläufig die Art von Demokratie wählen wollen, die so typisch ist für den Westen, nämlich eine säkulare und pluralistische. Die Frage wird eher sein, ob "wir im Westen" es werden akzeptieren können, wenn sich die Libyer für ihren eigenen Weg entscheiden werden. Ich persönlich habe daran meinen Zweifel, denn bei uns werden Dinge vor allem daran gemessen, wie viel Profit sie bringen und weniger daran, ob z. B. auch religiösen Belange genügend berücksichtigt wurde. In Ländern, in denen man Religion noch etwas ernster nimmt als im säkularen Europa, mag dies anders aussehen.
Der Unterschied zu Libyen ist aber, dass man auch im damaligen Deutschland grundsätzlich mit dem abendländischen Konzept der aufgeklärten pluralistischen Demokratie vertraut war. Schließlich hatten auch deutsche Philosophen und Reformer des 18. und 19. Jahrhunderts einen großen und wichtigen Beitrag zu dieser Art der Demokratie geleistet.
Ich stimme mit Dir darin überein, daß ein "Eigenbeitrag" zur theoretischen Unterfütterung einer freiheitlichen Demokratie für eine lokale Akzeptanz und den Stolz auf so eine Errungenschaft sehr wichtig sein kann. Aber wie wir wissen, kann man sich auf das Vorhandensein der philosophischen Tradition allein nicht Verlassen.
Auch das mit der Säkularität in Europa ist so eine Sache. In Frankreich ist sie wirklich konsequent umgesetzt worden, während Deutschland diese Trennung von Staat und Kirche eher locker ist. Abgesehen von den C-Parteien in der Politik - die heute für sich C-Werte in Anspruch nehmen, welche erst die Aufklärung gegen das Christentum mühsam durchsetzten mußte - gibt es hier immer noch Konkordatslehrstühle, Kirchensteuereinzug durch den Staat, Entlohnung der Bischöfe durch Steuergelder u.v.a.m.. Und Polen, Italien oder Irland sind noch weniger säkularisiert.
ZitatOriginal geschrieben von HappyDay989
....
Ich bin mal gespannt, wie viel oder wenig Zeit vergehen muss, bis man sich nach dem Sturz Gaddafis in Libyen darauf besinnt, dass man eigentlich doch keine Demokratie europäischer oder amerikanischer Prägung haben möchte, und wie viel Zeit ab dem Zeitpunkt noch vergehen muss, bis man sich im Westen nach einem der Kooperation mit dem Westen so aufgeschlossenen Mann wie Gaddafi an der Spitze dieses Ölstaats zurücksehnt.
Das ist der Hintergrund. Was soll das ""Besinnen" denn heissen? Ob und welche Demokratie sich in L. entwickelt, weiß man nicht, daß wußte man in Deutschland nach dem Krieg auch nicht.
Der Godwins Law-Einwurf greift zu kurz. Ich vergleiche hier mit Deutschland, weil D nun mal ein Risikokandidat nach dem Krieg war, und man ebensogut den Morgenthauplan hätte durchziehen können. Es war seinerzeit keineswegs ausgemacht, daß die heutigen Bundesbürger sich die Bezeichnung "europäische" Demokratie auch für sich in Anspruch nehmen werden, da diese ja durch die Sieger oktroyiert wurde.
Wieso unterstellst du anderen Völkern, daß sie lieber Untertanen sein möchten? Woher weißt Du daß? Worauf sollen sie sich "besinnen"? Ghaddafi kam durch einen Militärputsch an die Macht und hatte immer nur die Legitmation durch Gewalt. Nimmst Du es aus der deutschen Geschichte, wo man sich nach einem kurzen Gastspiel der Weimarer Republik gleich wieder den Obrigkeitstaat plus Selbstvergötterung als Herrenmensch hingab? Die nach-WK2-Demokratie wurde in der BRD auch von den Besatzern verordnet. Eine zahlenmäßig nennenswerte dt. Résistance oder eine Freiheitsbewegung gegen den Führer ist mir nicht bekannt.
Weiterhin ist Ghaddafi als widerstrebend geduldetes, allerdings weitgehend selbststilisiertes Bollwerk gegen den Islam eher ein neueres Phänomen. Da plapperst Du eher Ghaddafi nach, als "dem Westen". Früher hat er z.B die IRA unterstützt, und Lockerbie ist in UK und USA bis heute ein heisses Thema u.v.a.m.
PS: Wichtig zu Wissen ist, daß seinerzeit die Mujahedin in Afghanistan nicht unmittelbar vom Westen ausgebildet, ausgerüstet und ausgesucht wurden, sondern immer vermittelt über die pakistanischen Militärs und die damals schon islamistisch geprägte ISI.
Wie man aus den historischen Karten der 80er Jahre sehen kann, war damals Pakistan die einzige dem Westen zugängliche Verbindung zu Afghanistan. Diese Schlüsselposition haben die Pakistanis auch voll ausgenutzt, indem sie darauf bestanden, daß nur sie die Ausbildung und Bewaffnung der Mujahedin bewerkstelligen, während die Amerikaner Zahlen und Waffen liefern durften, wenn sie Ergebnisse sehen wollten. Infolgedessen wurden auch die Leute wie Bin Laden und andere ideologisch-religiös verwandte Kämpfer durch die Pakistanis selbst gefördert.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von 08a_a
Kriegsbeteiligung/ Kriegsverbrechen
Ich habe gestern mehrere Männer (meist Libyschen ursprungs) im TV gesehen, die in Deutschland leben, und die nach Libyen gereist sind, oder reisen wollen, um dort zu Kämpfen.
Wie bekannt verfolgen die deutschen Behörden sogar Kinderschänder die im fernen Urlaub straffällig werden.
Wie ist es nun, wenn ein Deutscher oder ständig in Deutschland lebender Ausländer (heutzutage Migrant genannt) bewußt ins Ausland reist, um sich an einem Krieg/Bürgerkrieg oder Terrorkampf zu beteiligen?
Ok, bei den Islamisten die nach Afghanistan reisen, um sich in den Terrorcamps dort ausbilden zu lassen, werden die Behörden inzwischen ja recht schnell tätig, da sie ein Interesse haben.
Ich finde soetwas sollte streng verfolgt werden und alle die sich an solchen Kämpfen/Kriegen im Ausland bewusst beteiligen, ja sogar extra dafür ausreisen, sollten stark bestraft werden oder die Einreise sollte gleich verweigert werden.
Wer bereit ist sich bewußt in einen Krieg zu begeben, wird sich auch im Inland bei Auseinandersetzungen dieser unfriedlichen Methoden bedienen. :flop:
:flop:
"Artikel 20 GG
(1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
(2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
(3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
(4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist."
Wie man leicht in Libyen sehen kann, werden der dortigen Bevölkerung den ersten drei o.g. Absätzen vergleichbare Rechte seit über 40 Jahren von Ghaddafi und seinen Clan vorenthalten. Ein freie und friedliche demokratische Meinungsbildung und politische Betätigung werden gewaltsam unterdrückt und bekämpft. Was bleibt den dortigen Staatsbürgern denn nun übrig, als gewaltsam Widerstand zu leisten. Vergleichbares ist in Deutschland ein verfassungsmäßiges Recht.
Du aber forderst Unterwerfung und vergleichst die lybischen Aufständischen mit Islamisten und Taliban. Letztere sind nachweisbar keine Freiheitskämpfer - eher Unfreiheitskämpfer - und bekämpfen aktiv eine mühsame demokratisch-freiheitliche Entwicklung.
![]()
Daß wohl auch einige Islamisten als Trittbrettfahrer in Libyen gegen Ghaddafi mitkämpfen sollte nicht auf alle Beteiligten verallgemeinert werden
ZitatOriginal geschrieben von DC01
Ja sorry, da ist mir ein Schreib-Fehler unterlaufen.
Natürlich handelt es sich um das von dir erwähnte Timeport L7089!
Das Gerät ist vor allem im D-Netz wirklich gut und auch sendeseitig recht stark.
...
Ausgerechnet den schicken blauen L7089 hatte ich eines Tages verloren. Und der daraufhin gekaufte T39m verschied später am Kein-Netz-Bug.
![]()
Aber auch heutige Motorolas gehören immer noch zu den empfangsstärkeren Geräten auf dem Markt.