ZitatOriginal geschrieben von Qwerlk
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Man könnte meinen, deine mathematischen Kenntnisse beschränken sich auf kaufmänische Rundung. ...
"Iudex non calculat" ![]()
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ZitatOriginal geschrieben von Qwerlk
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Man könnte meinen, deine mathematischen Kenntnisse beschränken sich auf kaufmänische Rundung. ...
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BASE geht bei mir, Eplus gerade nicht.
ZitatOriginal geschrieben von Harris
Ahoi,
wenn eine Bank zwecks Girokonto anfragt, was bekommt die Bank von der Schufa an Daten übermittelt (außer Score)?
Ganz sicher auch, daß z.B. weitere Girokonten registriert sind.
ZitatOriginal geschrieben von Carsten
...
Im Inneren eines AKW kann ich die internationale Standardisierung der Sprache noch nachvollziehen, aber bei der Beschriftung der Feuerwehruniformen nicht mehr wirklich.
Ist die englische Sprache in Japan quasi Standard?
Da dort auch die Tokioter Feuerwehr in Aktion ist, denke ich mal, daß es denen wichtig ist, daß auch Gaijins gleich verstehen, mit wem sie es im Notfall zu tun haben.
Zweisprachige Beschriftung der Uniformen oder Fahrzeuge von Polizei- und Rettungskräften findet man auch in anderen Ländern, wo deren Benennung oder die Schrift vom international weit Verbreitetem abweicht.
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von frank_aus_wedau
"Arabische Stimmen" ... wer ist das ... und für wen sprechen sie?
Das zu beurteilen ist meine größte Schwierigkeit. Jede dieser arabischen Stimmen versichert, sie vertrete die große Mehrheit. Und das kann rechnerisch einfach nicht sein.
Die UN macht es sich bequem und selektiert die ihr genehmen. Das ist einfach - aber kann das richtig sein?
Wer sagt denn, dass die als Freiheitskämpfer gefeierten Aufständischen wirklich die legitimen Vertreter des Volkes sind? Sobald eine Regierung dem Westen nicht "genehm" ist, wechselt man die Bezeichnung in "Regime" und Terroristen mutieren zu Widerstandskämpfern. Die "Oppositon" wird qua definitione zur legitimen Regierung.
Obwohl dieser Schluss in der Casa Gaddafi wirklich nahe liegt, ist mir diese Argumentation als Allheilmittel ein wenig zu einseitig. Zu oft hat sich diese Ansicht schon als Trugschluss erwiesen. Ein entsprechender Automatismus hat zu meinem Unbill schon fast den Charakter eines Naturgesetzes erlangt.
Ich möchte noch einmal deutlich machen, dass ich den Despoten Gaddafi keineswegs verteidigen möchte - aber eins möchte ich feststellen: Nicht jeder, der gegen einen Bösen ist, muss dadurch zwangsläufig ein Guter sein!
Frankie
Wer bist Du und für wen sprichst Du. Von wem wirst Du ferngesteuert. Warum soll ich Gutes über Dich denken? Vielleicht bist Du nur ein Agent Provocateur des CIA/MOSSAD/FSB. Widerlege das mal. Da kommst Du nicht raus, denn alles, was Du oder sonst jemand sagt kann eine Lüge sein. Also braucht man auf Dich oder sonstjemand nicht mehr zu hören.
Noch Fragen? Weiter im kleinen politischen Einmaleins ...
"Die" Opposition in Libyen gibt es nicht. Die gibt es nirgendwo. Ebenso keine "Einheitsmeinung". In einem Land mit der Spitzeldichte wie in der DDR und in welcher keine politische Organisation ausserhalb Ghaddafis Gnaden erlaubt war, kann es so schnell noch keine gefestigten Organisationen geben. Ebenso halten sich immer noch viele bedeckt, bis alles entschieden ist, denn die Opposition zu Ghaddafi war bisher lebensgefährlich. G. hat früher dutzendweise Exil-Libyer im Ausland ermorden lassen. Insofern gehen auch die abtrünnigen Diplomaten ein hohes Risiko ein.
Es wird in der ach so unglaubwürdigen, selektiven usw. Presse ständig erwähnt, daß es ein heterogener Haufen ist, welcher sich erhoben hat. Die wissen was und wen sie gemeinsam nicht wollen. Alles weitere wird sich zeigen. Und es ist ihr gutes Recht verschiedene Meinungen zu haben, ein Recht welches ihnen der Militärputschist G. verwehrt.
Die Transaktionen sind hundertprozentig irgendwo gespeichert, schließlich kassieren die Bank als Kartenherausgeber und Mastercard selbst ja noch Gebühren für jede Transaktion und müssen für ihre Buchhaltungen dies belegen können.
Wahrscheinlich hat man sich nur für den Kunden und den Support die passenden Datenbankabfragemöglichkeiten gespart.
Timba, die NYTimes-Zitate waren nicht für Dich gedacht, denn Deine "Argumentation" ist mir wie gesagt egal. Laß Dir Deine Klischeewelt nur nicht durch die Realität kaputtmachen.
Die Zitate waren für diejenigen gedacht, die auch arabische Stimmen zur Kenntnis nehmen möchten, und nicht nur die eurozentrische, selbstverliebte Welterklärung. Voraussetzungen sind natürlich hinreichende Englischkenntnisse fürs Textverständnis und Offenheit.
Den Aufständischen, die bereits ihr Leben riskieren, ist diese "wasch-mir-den-Pelz-aber-mach-mich-nicht-nass"-Allüre nicht zueigen. Friendly fire ist eines der Risiken eines bewaffneten Konfliktes, aber deswegen geht man nicht gleich nach Hause.
Daß Moslems nicht gegen Moslems kämpfen würden, ist ein unhaltbares Ammenmärchen. Timba, Du fährst da ein Arsenal von Blödsinn auf (ja, nichts geringeres). Der ist mir in diesem Land schon so oft begegnet, daß ich es leid bin, darauf einzugehen.
Ghaddafi nimmt bereits den Tod unbeteiligter in Kauf - seit Jahrzehnten.
Aber mal ein Blick über den bequemen Tellerrand:
"Dislike for Qaddafi Gives Arabs a Point of Unity"
http://www.nytimes.com/2011/03…frica/22arab.html?_r=1&hp
Und ja, ich zitiere ausführlich, da bereits ungelesene Links (zur gut gepflegten englischsprachigen Wikipedia) als unwürdig übergangen, statt gelesen wurden.
"...
“The Arab street reaction to the Western attacks on Libya has been warm,” said Hilal Khasan, chairman of the department of political studies at American University of Beirut. “This is not Iraq.”
It is another disorienting twist in this season of upheaval in the Arab world. A fierce resentment about a legacy of Western intervention, fed by historical memories of colonialism and present-day anger at the invasions of Iraq and Afghanistan, has given way to a belief that the Libyan rebels desperately needed help that only the West could fully provide. The apparent hypocrisy of repressive Arab leaders endorsing military action against a repressive Qaddafi government did not escape many Arabs.
“I see hypocrisy in everything the Arab leaders do, and I’m talking as a person of the Arab world,” said Randa Habib, a political commentator in Jordan. “I wanted them to take such a decision. There were too many people being killed in Libya. That man is cuckoo.”
...
“In a way, the Arab League is trying to follow the sentiment of the Arab street,” said Shafeeq Ghabra, a political science professor at Kuwait University. “The street is now more in control. If we ever had an Arab street, this is the moment.”
Many experts noted that that was itself a remarkable turn of events, given that the league had long been a special-interest group for the very leaders who had been pressed by their people to allow democratic change. At the very moment of the vote, some of those leaders were repressing their own citizens’ calls for that change, especially in the Persian Gulf, where Saudi troops rolled into Bahrain to help crush a popular uprising.
“I don’t think the Arab League has any kind of legitimacy,” said Muhammad al-Masry, a researcher at the Center for Strategic Studies in Amman, Jordan. But, he added, “I think the Arab leaders should have taken this decision through the Arab League.”
In an article titled “The Lesser of Two Evils,” in the Egyptian daily newspaper Shorouk, the commentator Fahmy Howeidy said that the Western bombing runs on Libya were “shocking and agonizing for us.” He added, “We did not wish to stand and watch airstrikes being directed against any Arab country.”
And yet, Mr. Howeidy wrote, “the practices of the forces of Colonel Qaddafi have become an aggression against the right to life itself,” adding with a degree of resigned regret, “We dream of the day where the Arab regime is able to defend the Arab people, but that day remains elusive.”
...
Saudi animosity runs deep. In 2004, Colonel Qaddafi was accused of being directly involved in a plot to assassinate King Abdullah, who was then the crown prince. Then in 2009, Colonel Qaddafi embarrassed the emir of Qatar, Sheikh Hamad bin Khalifa al-Thani, and infuriated King Abdullah, during an Arab summit meeting in Doha, Qatar.
Colonel Qaddafi first denounced King Abdullah “as a British product and American ally,” concluding by calling him a “liar.” When Sheikh Hamad tried to quiet him, he said, “I am an international leader, the dean of Arab rulers, the king of kings of Africa and imam of Muslims, and my international status does not allow me to descend to a lower level.”
At that point the sound was cut on the television broadcast and Colonel Qaddafi stormed out of the room, leaving a memory that surely made it easier for those leaders to endorse the no-fly zone, political analysts said.
Ms. Habib, the political commentator, said, “He had no friends in the Arab world.”
..."
Daß Geld die Welt regiert hatte ich allerdings als bekannt vorausgesetzt - und nicht nur im "Westen" oder "Asien", sondern überall. Aus Russland wären bald Waffenlieferungen im Wert von vier Milliarden Dollar an Libyen fällig gewesen, welche nun erstmal in de Luft hängen. Trotzdem hat der Schmerz nicht für ein Veto im UN-Sicherheitsrat gereicht (ich vermute Medwedjew dahinter).
Aber die zehntausenden ausländische Gastarbeiter aus Arabien und Asien, auf welche die libysche Wirtschaft angewiesen war, die aber nun ihren Job verloren haben und von der libyschen Armee auch noch bei ihrer Flucht aus dem Land ihrer Habe beraubt wurden, waren nur aus altruistischen Gründen vor Ort und hatten mit Geld nichts am Hut, oder wie?
Die Staatseigene Libysche Firma Tamoil verkauft in Europa direkt Öl:
"... Das Unternehmen ist hauptsächlich in Europa tätig, insbesondere in Italien. In Deutschland betreibt Tamoil mit den Marken HEM und Tamoil ein Tankstellen-Netz mit 267 Stationen.[4] Zum Unternehmen gehören zur Zeit drei Raffinerien an den Standorten Hamburg (Deutschland), Collombey (Schweiz) und Cremona (Italien). Das Unternehmen war von 2005 bis 2007 Hauptsponsor des italienischen Fußball-Rekordmeisters Juventus Turin.
Tamoil betreibt in Europa rund 3000 Tankstellen, die meisten davon in Italien. 2007 machte das Ölunternehmen mit 1771 Beschäftigten einen Umsatz von 10,7 Mrd. Euro. Der Kraftstoff für die deutschen Tankstellen wird in einer Raffinerie in Hamburg unter dem Namen Holborn produziert. ..."
http://de.wikipedia.org/wiki/Tamoil
Und ja, ich zitiere Wikipedia, da hat mir niemand was vorzuschreiben.