Frank, Du argumentierst und fantasierst seit Tagen weit jenseits Deiner Kompetenz, aber auch des Offensichtlichen. Das ist schon nicht mehr feierlich. 
Es handelt sich bei dem KKW-Problem um einen Reaktorkomplex an einem Ort, vom Tsunami betroffen ist jedoch ein hunderte Kilometer langer Küstenstreifen weit jenseits des akuten Gefahrenbereiches, vom Erdbeben auch noch das ganze Hinterland. Das sich da keiner hintrauen soll, ist absoluter Blödsinn.
Wie man an den Bildern sehen konnte, handelt es sich um eine ziemlich gebirgige und bewaldete Küste mit dicht besiedelten Küstentälern. Letztere sind vom Tsunami durchgespült worden, somit sind die dortigen Strassen voller Trümmer. Wenn nun auch im Hinterland im Gebirge das Erdbeben ein paar Strassen zerstört hat, dann ist da kein Durchkommen. Mit dem Bagger oder dem Laster fährt man nicht mitten durchs unbefestigte Gebirge. Die Häfen und deren Infrastruktur sind auch weggespült worden, man kann nichts anlanden.
Aber wieso muß ich das eigentlich verdeutlichen? 
Auch werden die Japaner jetzt nicht mal eben ihre Inseln aufgeben. Wo sollen sie hin und wovon sollen sie leben? Die Tsunami- und Evakuierungsopfer haben schon ihr Eigentum und ihr Einkommen verloren, die stehen vor dem Nichts. Soll jetz auch noch der Rest Panik schieben, wie die ganzen Ausländer, die von Bord gehen? Alles nur Schönwetter-Nachbarn, das werden sich die Japaner merken. Die brauchen gar nicht mehr wiederkommen.
Am allerpeinlichsten finde ich aber die Panik im z.T. weit entfernten Ausland: man suhlt sich bereits in der Opferrolle und kauft Geigerzähler.
So gefährlich die Reaktorkathastrophe lokal auch sein mag: global ist das ein Witz, viele haben jegliche Maßstäbe verloren.
Von den über 2000 Atombombenexplosionen, die es auf diesen Planeten schon gegeben hat, waren mehr als ein Drittel überirdisch, also in der Athmosphäre. Es hatte lokale Verseuchungen und auch deutliche globale Verbreitung des Fallouts gegeben, aber es hinderte die Menscheit nicht im geringsten daran, sich weiter wie die Karnickel zu vermehren. An die athmosphärische Verseuchung durch die überirdichen Atombombentest von 1945 bis 1963 kommen die paar Reaktorblöcke bei weitem nicht heran.