Beiträge von saintsimon

    Wir haben im Mobilfunkbereich zum einen international agierende Großkonzerne, die im europaweit einheitlichen Wirtschaftsraum Mobilfunknetze betreiben, und deren Investitionen und Einnahmen europaweit "roamen", die aber zum Anderen den Kunden was von "nationalen" Netzen vormachen, während sie ihre Kunden beim Roamen doppelt abkassieren.


    Nur die kleine "3" bietet seinen europäischen Kunden eine Selbstverständlichkeit, nämlich das kostenlose Roamen in seinen eigenen Netzen. Wenn dies auch die anderen gemacht hätten, dann wäre die Regulierung unnötig gewesen. Aber sie wollten nicht ...


    Ebenso hätte man auch schon lange europaweite Netto-Tarif-Angebote innerhalb von Konzern-Netzen einführen können, wo dann der Bruttopreis vom Land des Kundenwohnsitzes abhinge, aber nein ... :rolleyes:


    Beim Argument mit dem "nur ein paar Tage Urlaub im Ausland" geht man zu sehr von seinem persönlichen Horzont aus. Es sind nicht nur tagtäglich viele Geschäftsleute europaweit unterwegs, sondern auch jede Menge Grenzpendler, die in den jeweiligen Nachbarländern arbeiten gehen.

    Nachdem der EuGH der EU-Kommission das Recht auf die Regulierung der EU-weiten Roamingebühren zugesprochen hat, geht es laut unterem Statement nun munter weiter:


    http://europa.eu/rapid/pressRe…anguage=EN&guiLanguage=en


    "...
    The differences in national mobile charges and roaming charges illustrate the lack of a Single Market in telecoms services. Since the costs of providing roaming services should not be substantially different from those incurred when providing domestic mobile services, there is no justification in a competitive market for charging customers considerably higher prices for roaming services. Consumers need to benefit from the Single Market. This is why the European Digital Agenda envisages that the difference in tariffs between roaming and home-country mobile-phone calls should approach zero by 2015 (see IP/10/581, MEMO/10/199 and MEMO/10/200).
    ..."
    :top:

    Zitat

    Original geschrieben von Maddin82
    ... das flipout hat so ein blödes format das es nicht in die hosentasche passt.


    Es sollte auch eher ins Handtäschchen passen, wenn man die Farbgebung der Rückseite mit in Betracht zieht.

    Re: Kostenlose otelo Prepaidkarten-Aktion


    Zitat

    Original geschrieben von Allmann01
    Passt eigentlich nicht hier rein, aber ich frage trotzdem mal nach.
    Hat schon jemand die Karte aus der kostenlosen otelo Prepaidkarten-Aktion für Bestandskunden erhalten?


    Nein.


    :confused: Noch nicht ganz wach?


    Was die unteren Chargen nich erledigen können oder dürfen, das können und sollen sie weiterreichen, statt den Kunden abzuwimmeln. Das ist Kundendienst, mit internen Zuständigkeiten haben sie den Kunden zunächst mal nicht zu behelligen: "one face to the customer"


    Intern, auch mit Hilfe der IT-ler, ließe sich auch eine Datenspur des Vorgangs rekonstruieren, und die Quelle des Problems herausfinden. Wenn man denn wollte und man seinen Kunden ernst nimmt. Der Vorwurf der Urkundenfälschung auf Seiten von MC ist schließlich keine Lapalie.

    Zitat

    Original geschrieben von mannesmann
    Der Mitarbeiter, der diesen Vertrag abgeschlossen hat, lautet laut Videobeitrag von c't: Savas Sancur (51034-2). Vielleicht sollte die Polizei erst einmal diesen als Zeugen vernehmen.


    Ich finde es schon krank, dass man anscheinend nur noch etwas mit der Presse erreichen kann, obwohl man vollkommen im Recht ist.


    Wobei man auch gründlich und mit Sachverstand ermitteln muß, da mir solche Einzeltäter-Hypothesen nicht als die einzig möglichen erscheinen:


    1: Ein Vertriebler A kann einen falschen Vertrag ins System eingeben.


    2: Ein anderer oder höher gestellter Mitarbeiter B kann unter dem Namen und ID des ersten Vetrieblers A (ohne dessen Kenntnis, quasi als Deckmantel) einen oder mehrere falschen Verträge eingeben. Das ließe sich über Ungereimtheiten in den Datenbankprotokollen etc. herausfinden


    Aber dazu müßte Mogelcom erstmal selbst nachforschen wollen, da Externe deren System wohl kaum kennen werden.



    Weiterhin fällt mir die Unbeirrtheit der Inkasso-Abteilung auf: vielleicht müssen/wollen die auch bestimmte Planvorgaben erfüllen, und haben somit auch einen Bedarf an Schein-Kunden, denen man gleich mit Inkasso kommen kann und welche sich entweder Bestenfalls zur Zahlung nötigen lassen oder Schlimmstenfalls die Sache einfach aussitzen.


    Auch diese Möglichkeit einer firmeninternen Seilschaft (oder Duldung von oben) sollten die Behörden berücksichtigen.


    Diese ominöse "Anzeige gegen Unbekannt" von Seiten MC ist doch nicht deren ernst: die könnten weit mehr selbst herausfinden. Für sowas gibt es schließlich Log-Files auf den Servern (sofern noch vorhanden), welche protokollieren, wer sich wann, wo, wie eingeloggt hat, bzw. wer welche datenbank-Operationen verursacht hat etc..

    Zitat

    Original geschrieben von bernbayer
    Also, "Cyperghost" funktioniert nicht über einen WAp-Zugangspunkt, (Proxy). Damit läßt sich keine Verbindung zu Cyberghost aufbauen.


    Danke für Dein Erfahrungsbericht.


    Ich hatte einfach mal die VPN-Tunnel-Dienste gepostet, die mir in den Sinn kamen. Es gibt sicher noch mehr solcher Dienste.
    Welcher wo funktioniert, müssen man halt herausfinden.