Nicht die Globalisierung, sondern die seinerzeitige "Flexibilisierung" durch nunmehr Putins Pudel Schröder hat diesen langsamen Niedergang des Lohnniveaus mit herbeigeführt.
Neben den perspektivlosen befristeten Verträgen und der zwangsweisen Verarmung durch ALGII nach nur einem Jahr Arbeitslosigkeit ist vor allem die enorme Ausweitung der Zeitarbeitsbranche für die Zunahme der "Working Poor" verantwortlich.
Jobs, die man früher "direkt" bekam, sind heute durch die Zeitarbeitsfirmen mit Beschlag belegt, selbst im öffentlichen Dienst. Das bedeutet man bekommt circa "nur die Hälfte" dessen als Arbeitslohn, was man dem Auftraggeber kostet und was man früher verdient hat.
Ist Euch nicht aufgefallen, wie viele Zeitarbeitsfirmen es Heutzutage gegenüber den '90er Jahren gibt? An jeder Ecke ist so ein Sklaventreiber-Büro, eine Pest wie die Handy-Läden.
Wie ich gehört habe, weigern sich z.B. manche private Arbeitsvermittler, für den Vermittlungsgutschein des Arbeitsamtes zu was anderem als zu einer Zeitarbeitsfirma zu vermitteln. Die Maffia kassiert quasi doppelt ab.
Gerade die von uns so geschätzten externen Hotlines werden fast ausschließlich durch Zeitarbeiter bemannt. Die sitzen da für 8,50 € die Stunde und machen 30 Stunden die Woche in Wechselschichten, und kommen so auf ein entsprechend prekäres Gehalt und eine Wahnsinns-Motivation.
Oft wird durch die Zeitarbeitsfirmen auch das Aufstocken durch die ARGE als "Lohn" mit einkalkuliert.
Brave New World ...