Beiträge von saintsimon

    Zitat

    Original geschrieben von rmol
    Flugzeug während des Flugs in Stücke zerbrochen, vermutlich verursacht von einer großen Anzahl von Objekten, die das Flugzeug mit großer Geschwindigkeit durchbohrten.


    S.21: Flight-Data-Recorder-Aufzeichungen stoppten abrupt um 13:20:03 Uhr. Keine Warn- oder Alarmsignale wahrgenommen.
    S.20: auch Voice-Recorder-Aufnahmen stoppten um 13:20:03 Uhr, keine akustischen Signale über Systemstörungen zu vernehmen. Zuvor aufgenommene Gespräche stimmen mit den Informationen der Flugleitstelle überein. Aufgenommene Gespräche zwischen den Piloten deuten auf keine besonderen Vorkommnisse während des Flugs.


    Nimm doch die maßgebliche englische Version, die ich verlinkt habe. ;)


    Die Buk ist den Piloten praktisch ins Wort gefallen, denn um 13:19:59 UTC endete ihre letzte Rückmeldung an die Fluglotsen. Vier Sekunden später enden alle bordeigenen Aufzeichnungen. Die Buk ist offenbar oberhalb des Cockpits explodiert und hat praktisch den vorderen Bereich vom Flugzeugrumpf abgetrennt. Die ukrainischen und russischen Fluglotsen hatten vor und nach dem Unglück telefonischen Kontakt miteinander.


    EDIT: ...
    EDit rückgängig gemacht, puh sorry

    Auch wenn einige Dünnbrettbohrer brav den Vorwand von den "Faschischisten in Kiev" herunterbeten, die neoimperial-völkischen Ansichten hat Putin schon vor 20 Jahren vertreten:


    http://www.faz.net/aktuell/pol…dArticle=true#pageIndex_2



    "Wladimir Putin hatte lange geschwiegen. Doch dann mischte er die Runde der Politiker, Wissenschaftler, Diplomaten und Journalisten mächtig auf. Niemand habe die Liquidierung des sowjetischen Imperiums bewusst angestrebt, das sei abwegig, sagte er. Die kommunistische Parteiführung unter Michail Gorbatschow habe mit ihren „ungeschickten Handlungen“ den Zerfall der Sowjetunion leider herbeigeführt. Die Folge sei, dass nun plötzlich 25 Millionen Russen im Ausland lebten. „Russland kann es sich einfach nicht leisten - allein schon im Interesse der Sicherheit in Europa -, dass diese Menschen willkürlich ihrem Schicksal überlassen bleiben“, fuhr Putin in emotionalem Ton fort.


    Er appellierte an seine Zuhörer aus dem Westen: „Vergessen Sie nicht, dass Russland im Interesse der allgemeinen Sicherheit und des Friedens in Europa freiwillig riesige Territorien an die ehemaligen Republiken der Sowjetunion abgegeben hat; darunter auch solche Territorien, die historisch immer zu Russland gehört haben.“ Welche Territorien hatte Putin im Sinn? Er sagte: „Ich denke dabei nicht nur an die Krim oder an Nordkasachstan, sondern beispielsweise auch an das Kaliningrader Gebiet.“


    Nicht nur, aber auch die Krim. Es klingt wie eine jener auftrumpfenden Reden, die der Präsident seit Monaten hält. Aber die Worte sind viel älter, sie stammen vom März 1994. Damals fand im Gästehaus der Stadt St. Petersburg eine Tagung der Körber-Stiftung zum Thema „Russland und der Westen“ statt. Putin war 41 Jahre alt, er hatte neunzehn Jahre lang beim Geheimdienst gearbeitet und war seit zwei Jahren Vize-Bürgermeister von St. Petersburg.


    ...


    Blut und Boden


    Die slawische Erweckung, die der Kreml verfolgt, lässt sich am Beispiel der Ukraine zeigen. Putin hatte schon im Frühjahr 2009, als er das Grab des russischen Generals Anton Denikin in Kiew aufsuchte, an dessen Worte erinnert, dass sich niemand in die Beziehungen zwischen Russland und der Ukraine einmischen dürfe. Putin sprach damals von der Ukraine als der „kleinrussischen Erde“. Inzwischen spricht er von „Neurussland“. „Wenn man die zaristische Terminologie benutzt, dann möchte ich sagen, dass das nicht die Ukraine ist, sondern Neurussland“, sagte er am 17. April. Einen Monat später riefen die Separatisten in Donezk und Lugansk unter diesem Namen einen neuen Staat aus.


    Bei einem Treffen mit russischen Diplomaten Anfang Juli kündigte Putin an, dass er auch andernorts die Interessen der Russen im Ausland verteidigen werde. Entscheidend sei dabei nicht die ethnische Zugehörigkeit, sondern es gehe um alle, „die sich selbst als einen Teil der großen russischen Welt fühlen“.


    Noch einmal zurück zum Frühjahr 1994, Putins Auftritt in St. Petersburg. Damals reagierte die deutsche Russland-Historikerin Ingeborg Fleischhauer auf seinen Beitrag. Herr Putin habe die Anwesenden „mit seiner Vision einer urtümlich russischen Territorialbestimmung sicher überrascht“, sagte sie. Letztlich ziele er auf eine archaische Vorstellung: „Territorien, die von russischem oder von slawischem Blut getränkt sind, haben ein Recht darauf, für immer in slawischem Besitz zu bleiben.“ An Putins Worten erkenne man, dass „diese Mentalität noch wach ist“.


    Heute muss man sagen: Sie ist nicht nur wach, sie ist die Grundlage der russischen Außenpolitik."

    Achtung, Achtung!


    Mitteilung an alle Kolaborateure, Helden der Desinformation!


    Hier ist der imperiale Schlachtplan, von eurem Generalstabschef Gerassimow letztes Jahr persönlich ausgedacht und veröffentlicht, von der ruhmreichen russischen Armee im letzten Herbst im Baltikum ausgiebig geübt, und von verwegenen Einsatzkräften seit Dezember letzten Jahres in die Tat umgesetzt:


    http://www.faz.net/aktuell/pol…dArticle=true#pageIndex_2


    "... Besonders wichtig ist eine Rede des russischen Generalstabschefs Walerij Gerassimow Ende Januar 2013. ...
    ...


    „Die Regeln des Krieges haben sich verändert“, sagte er. Politische Ziele seien nicht mehr allein mit konventioneller Feuerkraft zu erreichen, sondern durch den „breit gestreuten Einsatz von Desinformationen, von politischen, ökonomischen, humanitären und anderen nichtmilitärischen Maßnahmen, die in Verbindung mit dem Protestpotential der Bevölkerung zum Einsatz kommen“. Kurz gesagt, plädiert Gerassimow dafür, dass die imperiale Macht Russland sich Methoden von Guerrillakämpfern aneignet. Der russische Begriff dafür ist „nichtlineare Kriegsführung“, die Nato spricht von hybrider, also gemischter Kriegsführung.


    Militärische Maßnahmen seien zwar erforderlich, sagte der Generalstabschef weiter, aber sie müssten einen „verdeckten Charakter“ haben: Dazu gehörten Angriffe auf Informationssysteme und der Einsatz von Spezialtruppen. „Friedenserhaltung und Krisenbewältigung – kommt erst zu einem späten Zeitpunkt in Betracht, vor allem, um in einem Konflikt endgültig zu gewinnen“, so Gerassimow. Entscheidend dafür seien „Geschwindigkeit, schnelle Bewegungen, der kluge Einsatz von Fallschirmjägern und das Einkreisen feindlicher Kräfte“, wie es die russischen Truppen schon in Afghanistan praktiziert hätten.


    ...
    Der Armeegeneral wies darauf hin, dass 2009 mit Gesetzesänderungen der Einsatz von Truppen außerhalb der russischen Grenzen erleichtert worden sei. Sie ermöglichen nämlich militärische Operationen zum „Schutz von Russen im Ausland“. Moskau rechtfertigte damit im Nachhinein seine Intervention im georgischen Bürgerkrieg. Gerassimow verlangte nun zusätzlich, dass die „Verfahren zum Überschreiten von Staatsgrenzen vereinfacht werden“.


    ...


    Unabhängige Fachleute und Nato-Auswerter sind sich darüber einig, dass diese Invasion nur mit professioneller Planung und Vorbereitung möglich war. Ihr Blick fällt vor allem auf ein gigantisches Manöver im September vergangenen Jahres. Es hieß Zapad (Westen) 2013 und fand in der Exklave Kaliningrad, dem einstigen Königsberg, sowie an der russischen Westgrenze zum Baltikum und in Weißrussland statt. Nach offizieller Darstellung wurde die gemeinsame Verteidigung russischer und weißrussischer Einheiten gegen einen Angriff „illegaler bewaffneter Gruppen“ auf Weißrussland geübt. Beide Staaten meldeten 12.900 Soldaten für die Übung an, sie blieb damit knapp unterhalb der Schwelle, von der an westliche Beobachter hätten zugelassen werden müssen. Die Nato beschwerte sich früh darüber, dass das Ausmaß der Übung viel größer gewesen sei – in Wirklichkeit wohl eher 70.000 Soldaten.


    Eroberung des gesamten Baltikums war das Ziel


    Stephen Blank, langjähriger Professor am US Army War College und einer der besten Kenner des russischen Militärs, schrieb kurz nach der Übung in einer Analyse, dass die „illegalen bewaffneten Gruppen“ gemäß dem Manöverplan aus Litauen stammten. Ihre Aufgabe habe darin bestanden, „in Weißrussland Operationen gegen den Staat durchzuführen und dabei ihren unterdrückten ethnischen Landsleuten zu Hilfe zu eilen“. In Wahrheit gibt es keine litauische Minderheit in Weißrussland. „Jene russischen Einheiten, die gemäß dem Manöverdrehbuch die Angreifer spielten, haben einen Einsatz geübt, wie wir ihn später auf der Krim und heute im Osten der Ukraine erleben“, sagt Blank heute. Und das ist keine Theorie. Denn es handelte sich sogar um dieselben Bataillone.


    ....
    Chronologie der Krim-Invasion


    Es ist nicht klar, wann Putin entschieden hat, die neue Form der Kriegsführung auf der Krim anzuwenden. Nach amerikanischen Berichten wurde das Weiße Haus erstmals im Dezember 2013 vor einer Invasion der ukrainischen Halbinsel gewarnt. Die Nachrichtendienste hatten beobachtet, wie Spezialkräfte über Monate hinweg in kleinen Gruppen dorthin verlegt worden waren. Sie fanden Unterschlupf in den Einrichtungen der russischen Schwarzmeerflotte, die in Sewastopol und Umgebung stationiert war. Im selben Monat äußerte sich Putin erstmals besorgt über das Schicksal seiner „Landsleute“ auf der Krim. Ein Abgeordneter des Regionalparlaments rief die russischen Streitkräfte zu Hilfe. Im Februar sollte Janukowitsch nach ukrainischen Berichten ein Dokument unterzeichnen, mit dem er Russland formal um militärische Hilfe bat – was der ukrainische Präsident jedoch ablehnte.
    ..."


    Edit: bevor einer behauptet, der Text von Gerassimow existiert nicht, hier ist er auf Seite 2 rechts:
    http://vpk-news.ru/sites/default/files/pdf/VPK_08_476.pdf

    Zitat

    Original geschrieben von Leeroy Jenkins
    ...
    Alleine das es das Wort solange gibt, zeigt schon wie andere das selbstherrliche Auftreten gewisser Länder wahrnehmen.
    Ich habe vollstes Verständnis, dass sich Russland und China nicht mehr alles gefallen lassen.


    Noch so ein Putin-Troll. Ich Habe kein Verständnis für Kollaborateure, die immer dieselben Textbausteien recykeln.


    Und dieser Ostlock-Jargon "gewisse Länder", putzig.



    -------------------------


    Und nun für unsere VT-Fanatiker:


    http://www.onderzoeksraad.nl/e…iminary-report-mh17#fasen


    "The Dutch Safety Board will issue the preliminary report on the investigation into the crash of MH17 on Tuesday 9 September 2014. The preliminary report will be available at http://www.safetyboard.nl at 10:00 AM local time Amsterdam (08:00 hours UTC).


    The preliminary report will present factual information based on the sources available to the Dutch Safety Board. In the months to come further investigation is needed before the final report can be written. The Dutch Safety Board expects to publish the final report within a year after the crash."

    Zitat

    Original geschrieben von suka
    ...
    edit2
    Rus. Staatsfernsehen ( http://de.wikipedia.org/wiki/Perwy_kanal ) berichtet zum ersten Mal über einen zu Tode gekommene rus. Soldaten in Ukraine: http://www.1tv.ru/news/social/266969
    Erzählen jedoch, der Soldat wäre im Urlaub auf eigene Faust hingefahren...
    Ach so, ok...


    Ein ein gut dokumentierter Bericht der NZZ mit mehreren Links zu russichen Quellen über die verheimlichten Todesfälle von der Front.


    Auch sieht man dort ein Video von Schlägern des FSB in Aktion beim Stören von Recherchen auf einem Friedhof.
    http://www.nzz.ch/internationa…aben-ueberlebt-1.18376359

    Zitat

    Original geschrieben von Jimmythebob
    ... dass es auch in den baltischen Ländern russische Minderheiten gibt, die Dank russischer Hilfe ja einen plötzlichen Freiheitsdrang verspüren könnten und vom bösen littauischen oder eständischen "Regime" "unterdrückt" werden....


    Das perverse² and diesen perversen Drohungen mit Atomschlägen gegen das Balktikum ist ja, daß die russische Führung offensichtlich kein Problem damit hat, eben jene russischen Volksgenossen im Baltikum mit auszulöschen.

    Zitat

    Original geschrieben von Nokiahandyfan
    Also manche Politiker oder Leute haben echt Sinn für Frieden. Ein Einmarsch Russland nach Estland oder andere EU-Staaten ist total unwahrscheinlich. ..


    Es wäre nett, wenn Du die bereits von mir geposteten Beiträge zum Baltikum zu Gemüte führen würdest.


    Es ist überhaupt nicht unwahrscheinlich, daß das Baltikum angegriffen oder gar ausgelöscht wird.


    Zum einen hat ja die Stimme Russlands die Baltischen Staaten als eigentlich auf russischem Boden befindlich bezeichnet, also ihre Existenz von russischer Gnade abhängig gemacht.
    http://german.ruvr.ru/2014_08_…um-Wer-schuldet-wem-1559/


    Zum anderen wurde schon zweimal (2009 und 2013) der nukleare Erstschlag von Seiten Russlands gegen Polen und das Baltikum geübt. Auch gibt es immer wieder russische Manöver direkt an der Grenze zu den Balten, und auch immer wieder gezielte Grenzverletzungen von russischen Militärflugzeugen.
    Ebenso gibt es russische Militärbasen in Weissrussland nahe der Grenze zu den Balten.
    http://www.bloomberg.com/news/…spark-security-fears.html


    Zum dritten hat der rechtsextreme Politiker Schirinowski die Aufgabe des Hofnarren für den Kreml, also er kann Drohungen, Warnungen und Einschüchterungen aussprechen, die das offizielle Moskau nicht selbst machen würde.


    http://www.interpretermag.com/…-ultranationalist-groups/


    " ... On the state-run Rossia 24 Pryamaya Lina [Direct Line] Show 8 August, Zhirinovsky said only one person would decide about the invasion of Ukraine regardless of any plans of NATO or the US, and that will be President Vladimir Putin.


    Indeed he likely "already made the decision," he said ominously. Just as Nicholas II was the one to make the final decision about entering World War I, and Stalin made the decision to enter World War II, says Zhirinovsky, so Putin will be the only one to decide whether to invade Ukraine. The Interpreter has translated an excerpt:


    What will remain of the Baltics? Nothing will remain of them. NATO airplanes are stationed there. There's an anti-missile defense system. In Poland -- the Baltics -- they are on the whole doomed. They'll be wiped out.
    There will be nothing left. Let them re-think this, these leaders of these little dwarf states. How they are leaving themselves vulnerable.
    Nothing threatens America, it's far away. But Eastern Europe countries will place themselves under the threat of total annihilation. Only they themselves will be to blame. Because we cannot allow missiles and planes to be aimed at Russia from their territories. We have to destroy them half an hour before they launch. And then we have to do carpet bombing so that not a single launch pad remains or even one plane. So -- no Baltics, no Poland. Let NATO immediately ask for negotiations with our Foreign Ministry. Then we'll stop. Otherwise well have to teach them the lessons of May 1945. ..."