Ich denke, diese ganze Handysubventioniererei hatte einst nur Angefangen, weil die Netzbetreiber sowas Abstraktes wie Verträge für was Neuartiges (Mobilfunk im Massenmarkt ist ja nicht soo alt) unter die Leute bringen können.
Da eine SIM-karte nur einen geringen Sex-Appeal hat und sich zum Angeben nicht eignet, dienten und dienen noch heute eben die Technik-Spiel-und-Nutz-Zeuge zum Anlocken.
Um ein greifbares und variantenreiches Objekt wie ein Handy sinnlich zu Erkunden und zu Begehren braucht man schon Shops in den Straßen. Für den sofortigen Bedarf, welchen Online-Shops nunmal nicht befriedigen können, für manches Gimmick als Zubehör und eben fürs sinnliche Erleben werden Shops vor Ort weiterleben.
Aber für einen reinen Vertrag (Haupt-Provisionsquelle) oder Prepaid brauche ich inzwischen keine Shops mehr. Mobilfunk ist nunmehr was Gewöhnliches geworden. Das kann ich ebenso, wie einen Versicherungsvertrag, mir im Internet holen.
Auf eine Verringerung der Shopdichte können wir uns wohl auf längere Sicht einstellen, weil die Provisionsquelle langsam austrocknen wird.