Zitat
Original geschrieben von murmelchen
... die verschiedenen Gruppierungen dort können sich nicht erst seit den Grenzziehungen nicht riechen.
Das geht schon teilweise mehrere 100 Jahre zurück.
Das wird Dir Frank aber nicht als Grund durchgehen lassen können.
Er argumentiert immer nach streng (von wem auch immer) vorgegebenen Mustern, dessen Ende immer irgenwie die Schuld beim "Westen" Allgemeinen bzw. "den USA" im Besonderen zu liegen hat. Diverse Alternative Argumentationsergebnisse sind gar nicht vorgesehen. Was nicht passt wird passend verquast.
Wenn also irgendwo ein Sack Reis umfällt oder irgendwem die Milch im Karton sauer wird, dann stecken grundsätzlich "der Westen", "die USA" oder "der CIA" dahinter. Immer. Ein absolut beschränktes und menschenverachtendes Weltbild. Eine eigenständige Motivation oder eigene Handlungsfähigkeit wird jenen Menschen entweder abgesprochen oder diese als Nachrangig hingestellt. Das ist auch das Menschenbild der Putinistischen "Gelenkten Demokratie". Dort gibt es eben sinngemäß den Herrscher und seine Marionetten, keine selbstbewussten Bürger.
Abgesehen davon sind die Länder in der besprochenen Region nun seit Jahrzehnten unabhängig und hatten genügend Zeit, sich miteinander über die Grenzziehung friedlich neu zu arrangieren. Niemand hat sie daran gehindert. Sie haben es aber unterlassen.
Darüber hinaus würde das (die propagierte gegenseitige territoriale Ab- u. Ausgrenzung) letztlich die Probleme zwischen Schiiten und Sunniten nicht lösen. Auch Pakistan z.B. wird die schiitische Minderheit von radikalen Sunniten regelmäßig mit Terror überzogen. Das scheint dort deren Sport zu sein.
In den sunnitischen Gebieten des Irak ist die Herrschaft des Terrors auch nur die Wiederkehr des gewesenen. Saddam Hussein hat selbst mittels Terror geherrscht, mit Giftgas, Folter und Mord.