Dann will ich mal einen wesentlichen Aspekt zusammenfassen:
- Irgendwann im letzten Jahrzehnt habe ich in einem Artikel gelesen, daß Putin in einem Interview in den 90er Jahren (also vor seiner Machtübernahme) sagte, daß er es als Hochverrat ansah, daß der Kreml 1989 den Aufstand in der DDR nicht niederschlagen ließ. Er wartete damals einsatzbereit in seinem Dienstort Dresden, aber der Einsatzbefehl kam nicht.
- im Jahre 2008 sagte Putin persönlich zu Bush (siehe weiter oben schon auf Englisch): "Du mußt eines verstehen, George. Die Ukraine ist nicht mal ein Land ..."
- http://www.nzz.ch/aktuell/inte…mmer-schneller-1.18285557
" ... Gorbatschew wird zum Spion
Die Mär der ukrainischen Massenflucht mag belustigend sein. Nicht alle Kreml-Lügen aber sind so harmlos. Die gefährlichste ist wohl jene vom Untergang der Sowjetunion. Diese sei nicht an der kommunistischen Misswirtschaft und Gewaltherrschaft zerfallen, sondern von einer Gruppe von «Verrätern» zerstört worden, lautet die Legende.
Putin selbst hatte sich kürzlich in diese Richtung geäussert: In einem Gespräch mit dem Führer der Krimtataren, Mustafa Dschemiljew, meinte der russische Präsident, die Abspaltung der Ukraine von der UdSSR sei 1991 nicht legal erfolgt.
Eine Gruppe von russischen Parlamentariern hat diesen Faden bereits weitergesponnen. Sie haben die Staatsanwaltschaft aufgefordert, gegen die «sowjetischen Separatisten» ein Strafverfahren einzuleiten. Auf die Anklagebank wollen sie auch Michail Gorbatschew setzen, den Vater der Perestroika und letzten sowjetischen Staatschef.
Die Parlamentarier verdächtigen Gorbatschew, ein «Spion» gewesen zu sein. Die Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft werde zudem auch helfen, «die Technologien und Positionen der heutigen ‹fünften Kolonne› zu verstehen», glauben die Abgeordneten.
Putins System entwickelt eine historische Lüge. Die Frage ist, wie weit der russische Präsident noch gehen wird und gehen kann, um sie zu verteidigen."
Vieles , was jetzt die Russen in der Ukraine veranstalten, ist schon lange geplant worden, nur der Zeitpunkt war wohl spontan gewählt, denn:
http://orf.at/stories/2226319/2226322/
"... [Finanzminister] Siluanow ermahnte zugleich Ministerpräsident Dimitri Medwedew, nicht zu viel Geld für die an Russland angegliederte Halbinsel Krim auszugeben. Die bisherigen Pläne für Investitionen auf der Krim seien gemacht worden, ohne den dort vorhandenen Bedarf überhaupt zu analysieren. Moskau hat neben hohen Investitionen in die Infrastruktur der Krim auch höhere Löhne und Rentenzahlungen für die Bewohner versprochen. ..."
Putin hat vor zwei Jahren den Sold der Soldaten fast verdreifacht, und begründete es öffentlich damit, daß Soldaten eigentlich besser bezahlt sein sollten, als Fachleute in Wirtschaft und Verwaltung.
Da Soldaten und Sicherheitskräfte in Russland besser bezahlt werden, als in der Ukraine, aber über Korrupte Polizisten in Russland eher hinweggesehen wird, ist es sicher ein Anreiz für Ukrainische Sicherheitskräfte, die Seiten zu wechseln.
Ein wahrer Fürst des Friedens, der Vladimir ...