-
robrt:
Natürlich ist es dem Paket-Anbieter egal wenn man mehr verbraucht. Ganz im Gegenteil: er freut sich drüber, denn (nur?) dadurch streicht er satte Gewinne ein. Inwieweit eine Versicherung einen Preis von knapp 30 Cent/kWh zahlt ist fraglich, eher den theoretischen kWh-Preis des Paketes.
Und nichts für ungut, aber mein Kühlschrank hat kein Display auf dem steht "ich bin kaputt oder langsam zu alt und verbrauche allmählich das Doppelte an Strom". Genau das ist es ja - man bekommt es nicht mit! Bei der Rechnung ist es zu spät, aber meist kann man (durch vorherige Unwissenheit) erst dann reagieren und tatsächlich neue Geräte kaufen.
Und natürlich ist es Sache des Kunden, den Zählerstand zu melden. Aber wie du sagtest: der örtliche Anbieter (und auch einige der freien Anbieter) fragen den Kunden bzw. erinnern ihn mit der Karte daran und haken ggf. auch nochmal nach. Das sind aber alles Portokosten und erheblicher Aufwand, den sich viele Anbieter schlichtweg sparen. Mal ehrlich: schreibst du dir in den Kalender, wann der Stromzähler abgelesen werden muss? Ich nicht, wie die meisten anderen auch.
-
Grundsätzlich wird auch bei Vorkasse-Anbietern eine Rechnung erstellt. Denn dadurch erst kann ja festgestellt werden, wie viel kWh mehr als das Paket verbraucht wurden und wie viel nachzuzahlen ist.
Zum Thema Vorkasse: Was ist, wenn ein Gerät kaputt geht? Der Kühlschrank verbraucht mehr etc.? Was ist, wenn durch einen Wasserschaden ein Mehrverbrauch durch Trocknungsarbeiten entsteht? Was passiert, wenn jemand im Haushalt auszieht oder zusätzlich einzieht und sich der Verbrauch dadurch deutlich ändert? Was macht der neue Kaffevollautomat oder Wäschetrockner beim Verbrauch? Kann man den Verbrauch wirklich für ein ganzes Jahr vorhersagen?
Die nächste Frage: Wie kommen die an den Zählerstand? Zählerkarten kosten Geld, das man vielleicht gern einspart. Wenn der Kunde den Stand dann nicht von sich aus meldet, hat er eventuell Pech.
Wenn ein Anbieter die Stände aus Netznutzungsrechnungen nimmt, ist meist keine genaue Abrechnung über 365 Tage möglich, auch dauert es dann meist eine Weile bis die Rechnung erstellt wird, der Netzbetreiber-Ablesezeitraum weicht ja in der Regel auch immer vom Turnus des gewählten Anbieters ab.
-
Zitat
Original geschrieben von aikhoch
Wenn es ein Vorkasse-Tarif war dann ist es teilweise schon möglich viel einzusparen. Ich habe in meinem Rechenbeispiel (siehe oben mit den fiktiven Daten) auch über EUR 10,-/mtl. Ersparnis gesehen. Aber nur bei jährlicher Zahlweise.
Die jährliche Vorauskasse gibt es fast nur bei Paketanbietern. Mit fiktivem Verbrauch einen Paket-Vertrag abzuschließen kann sehr weit nach hinten losgehen! Denn jede mehr verbrauchte kWh zahlt man deutlich teurer, bei weniger Verbrauch bezahlt man trotzdem das ganze Paket.
Bei Vorkasse-Anbietern bleibt dann auch immer noch das Risiko, dass es den Anbieter in 3 Monaten wegen finanzieller Schwierigkeiten nicht mehr gibt ... und man die übrigen 9 Monate des Jahres den Strom nochmal zahlen darf ...
-
Bei montlich 41 € Abschlag noch 15 € sparen können halte ich für einen Rechenfehler! Ja, man kann sparen, aber diese Größenordnung finde ich unrealistisch.
Vergleiche nochmal mit deinem richtigen Verbrauch! 
-
Das sind die neuen GPKE-Regeln, die es seit Mitte 2007 (endlich) gibt. Damit haben die Netzbetreiber eine maximal-Zeit zur Umstellung auf einen neuen Anbieter. Bei Einzug geht es dadurch (bis zu 4 oder 6 Wochen) auch rückwirkend.
-
Solche Knebelverträge "Der Kunde muss zahlen was der Anbieter beliebig will, der Kunde kommt aber aus dem Vertrag nicht raus" gibt es nicht!
Bei jeder Preisanpassung hat ein Kunde ein Sonderkündigungsrecht von 14 Tagen ab Erhalt des Schreibens. Wenn der Kunde diese 14 Tage verstreichen lässt, dann läuft der Vertrag im Rahmen der vereinbarten Laufzeit weiter.
-
Bevor er alles mögliche misst: Was hast du denn wirklich alles am Stromnetz?
Wie viele Lampen mit jeweils wie viel Watt sind es denn, die wie viele Stunden am Tag brennen?
Was läuft sonst noch? TV auch den ganzen Tag? Wie viel Watt (steht auf dem Typenschild), wie viele Geräte sind es und wie lange sind sie an? Das gleiche bei Computer?
Achtet ihr auch nur annähernd auf StandBy-Verbrauch, also Sat-Receiver (wie viele), Videorecorder, Computer, Router/DSL-Modem, TV, etc. etc.?
Etwas anderes: Ich dachte, dass die hier schreibenden Leute zumindest soweit technisches Verständnis haben, dass sie erkennen, dass die angesprochene und verlinkte TV-Sendung reiner Dummfang und Verarschung ist. Seriös sieht anders aus, wieso berichtet auch nur diese eine Sendung über dieses Problem wenn es doch sooooo interessant ist? Dieses Thema, wenn es war wäre, interessiert sicher viele und sorgt für Einschaltquoten. Seriöse Sendungen können aber nur berichten, dass fast alle Zähler richtig funktionieren. Wenn ein Zähler mal nicht richtig zählt, dann fällt das fast immer auf! Und selbst den "auffälligen" Zählern wie hier im Thread sind wieder fast alle eichamtlich geprüften Geräte in einwandfreiem Zustand! Die Sendung ist nichts anderes als Hetze und an Erfindungsreichtum nicht mehr zu überbieten. Zumindest stellen sie es so an, dass die fachlich ungebildete Mehrheit der Bevölkerung diese Hetz-Aufrufe auch noch glaubt und sich Angst machen lässt, wo es keinen Grund gibt! Einmal dürft ihr Raten, welche Sendung Ende 1999 am meisten diese Bevölkerungsschicht verunsichert hat das zum Jahrtausendwechsel ihr Geräte nicht mehr funktionieren weil sie nach '99 nicht auf 2000 springen können (alte zweistellige Jahreszahlen) und dadurch einfach gebrauchsunfähig werden - auch Toaster und Kaffeemaschinen!
Man sollte bei manchen Sendungen einmal mehr das Hirn einschalten bzw. manche Sendungen aufgrund ihrer dreisten Lügen einfach nicht schauen.
-
Zitat
Original geschrieben von MasterBee
Konnte mich inzwischen wieder einloggen und dort stehen viele Verbindungen von wenigen Sekunden und um die 5kb.
Unterstütztes GPS war an, Netzbasiert aus.
Durch das unterstützte GPS wird bei jedem Start des Navi-Programms eine kleine Datenverbindung aufgebaut.
Passen denn die Zeiten der Verbindungen mit deinen Zeiten überein in denen du das Navi genutzt hast?
Mache dann mal unbedingt noch bei "unterstütztes GPS" den Haken raus, dann geht das Navi auch komplett ohne Internet.
Oder, wie wo anders schon geschrieben: Setze bei deiner Internetverbindung die Passwort-Abfrage auf "ein". Damit musst du vor jeder Internetnutzung kurz das (nicht vorhandene) Passwort bestätigen! Unbekannte und unbewusste Einwahl sollte damit nicht möglich sein.
-
Zum Ausschalten der Datenverbindung bei GPS-Ortung gehe:
Menü -> System -> Einstell. -> Allgemein -> Standortbest. -> Bestimmungsmethoden.
Hier sollte auf jeden Fall "Unterstützes GPS" keinen Haken davor haben, "Netzbasiert" am besten auch nicht.
Dann sollten auch keine Daten mehr anfallen.
Solltest du den mobilen Internetzugang gar nicht nutzen, dann kannst du dir sicherheitshalber auch eine "Passwortmeldung" machen. Das Handy benötigt dann vor dem online-gehen noch einmal eine Bestätigung (das nicht vorhandene Passwort muss einfach mit "ok" bestätigt werden). Das geht über:
Menü -> System -> Einstell. -> Verbindung -> Zugangspunkte -> [GPRS/UMTS-Zugangspunkt mit der Bestätigungstaste auswählen] -> Passwort abfragen -> Ja
-
Zitat
Original geschrieben von MasterBee
sowie GPS netzbasiert auf aus, nichts verändert.
"Netzbasiert" heißt doch nur, dass auf Grundlage deines eingebuchten Sendemastes der Standort auf mehrere hundert Meter oder einige Kilometer genau angezeigt.
"Unterstütztes GPS" muss aus sein. Denn hierzu wird über eine Internetverbindung bei einem Server nachgefragt, welche Satelliten in der Nähe sein müssten, die dann direkt angepeilt werden können (damit fällt die langwierige Suche nach den richtigen Satelliten weg, das Handy könnte sich ja überall auf der Welt befinden).