ich persönlich bin seit Jahren jemand der sich so etwas sehr gut vorstellen könnte.
Seit ich aber nun in einem Unternehmen arbeite wo mal hier, mal da ein neues Stück Software eingeführt wird habe ich festgestellt dass der wichtigste Punkt um eine Software wirklich zu nutzen die integration in die bestehenden Prozesse ist.
=> nichts ist für mich schlimmer als dass Mitarbeiter A bestimmte Informationen aus seinen individuellen Computersystemen in einer Form X aufbereiten muss damit Mitarbeiter B die Daten in seine individuellen Systeme übernehmen kann.
Bei uns hat das z.B. dazu geführt das jmd. ein super tolles Programm für seine Abteilung geschrieben hat welches zwar meiner Abteilung keinen relevanten Vorteil bringen würde aber vom Arbeitsaufwand sich im Rahmen hält, außerdem die Zweckmäßigkeit nachvollzogen werden kann.
Einzig:
Die Abteilung für die das Programm ist kann nichts damit anfangen da die Datenbereitstellung recht unkoordiniert ist = was früher im Verlaufe von mehreren Tagen durch mehrere Emails, von mehreren Leuten kreirt wurde soll nun über das Tool geschehen.
Meine Abteilung füttert das auch wunderschön nur der Entwicklungsfluss wird im Programm nicht dargestellt weshalb die Abteilung welche sich vom Programm einen Vorteil versprach sich weigert damit zu arbeiten...
(meiner Meinung nach wäre etwas vgl. zu facebook super geeignet für das was wir machen - allerdings müsste man auch das noch deutlich weiter entwickeln).
Wie vorhin bereits geschrieben werden gleichzeitig auch Standartprogramme wie z.B. für Emails genutzt.
Mich persönlich ärgert es kolosal wenn ich aufgrund neuer Programme bestimmte Informationen an Stellen suchen muss = habe ich diese Information via Email, Messenger oder Kolaborationsoftware erhalten? Man sucht also an mehreren Stellen wenn man ein Detail nachschauen muss.
=> lieber bestehende Programme um nützliche Funktionen erweitern anstatt eine neue Software installieren welche wieder nur eine Lücke schließt aber im Zweifel überhaupt nicht in bestehende Arbeitsprozesse passt.