ich hatte neulich ein 2. Vorstellungsgespräch, entgegen meiner Annahme das wir tiefer aufs Gehalt eingehen (Vorheriges Gehalt hatte ich in einem Vorgesprächerhlich ehrlich kommuniziert).
Praktisch haben wir das Thema nur tangiert:
1. mein bisheriges Gehalt war bekannt und eher das minimum für die neue Stelle
2. hab ich gesagt das auch aus Betriebsinternen Gründen sicherlich ein adequates Angebot raus kommen wird
Letztlich darf man nie vergessen das die Firmen ein internes Gehaltsgefüge haben sowie ihre Vorstellungen.
Sollte ich also ein sehr niedriges Gehalt kommuniziert haben würde ich zwar vielleicht am unteren Ende der Vorstellungen des zukünftigen Arbeitsgebers einsteigen aber sicherlich nicht so tief wie bisher da man ja mit der Zeit auch mit bekommt was die Kollegen so verdienen und hier großes Konfliktpotential besteht - durch ein besonders hohes Gehalt = selbe Situation, man wird eher am oberen Bereich des festgelegten Budgets entlohnt werden aber auch nicht deutlich höher um den Kollegen keinen Grund zum Meckern zu geben.
Daher halte ich die Frage nach der betrieblichen Übung für sinnvoll, vor allem da auch solche Dinge wie Firmenfahrzeug, Rabatte, Kantine etc. im Zweifelsfall einfach nicht bekannt sind und sich selbst bei nem niedrigen Gehalt am ende des Monats sehr positiv auswirken können.
Das wichtigste ist das man kein riesen Thema aus dem Gehalt macht - die Qualifikation, den Nutzen für die Firma in den Vordergrund bringen.
Gehalt ist nur ne Kleinigkeit am Rande (die man zum Leben braucht) und aufgrund unserer intrinsischen Motivation für die Stelle nur Gerecht zu sein hat.
Wenn dann irgendwann das konkrete Angebot vor liegt kann man natürlich immer noch feilschen aber eben nicht wenn es im Vorstellungsgespräch kurz angesprochen wird - das ist noch nicht die richtige Zeit dafür (außer der Gegenüber will hier gleich in die Vollen gehen).