Beiträge von beugelbuddel

    Zitat

    Original geschrieben von cyberman


    Wieso muss er eigentlich in der Mitte der Spuhr fahren?


    Einen gesunden Abstand zu parkenden Autos halte ich auch IMMER ein, falls ein Autofahrer die Tür öffnet hat man dann grössere Chancen noch auszuweichen bzw. zu reagieren. Der Radler hier hat es etwas übertrieben. Ich vermute fast, dass die 2 sich schon vor der Baustelle etwas gezofft haben?

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Und nochmals, nein, hat er nicht, ebenso wie der Autofahrer dieses Recht nicht hat. Man kann nunmal nicht überall seine persönliche Idealgeschwindigkeit fahren, ohne auch mal bremsen oder ausweichen zu müssen. Das geht doch den Autofahrern genauso! Alle 200 m eine Ampel oder ein ausscherender Bus usw. Ich würde auch viel lieber meine konstant 50km/h durchziehen, aber das geht nunmal nicht. Obwohl, es ginge schon, aber da müßte ich auf dem Radweg weiterfahren. Mache ich aber nicht, weil verboten und gefährlich.
    Gruß


    HHFD


    So ein Schmarrn.


    In der Regel kann ich als Radfahrer bis max. 50km/h innerorts (unter gegebenen Umständen nach StVo) auf der Strasse fahren.


    Warum sollte ich dann also unter grösseren Gefahren auf Radwegen auch gerne mit weniger Geschwindigkeit fahren?


    Ich empfehle Dir folgenden Link mal zu Gemüte zu führen:
    http://www.adfc-nrw.de/kreisve…ehr/radwegsicherheit.html

    Hier ist nun das komplette Video auf youtube:
    http://www.youtube.com/watch?v=l7_5z8Ag-IM&feature=youtu.be


    Nach dem Sehen des kompletten Video muss ich aber auch sagen, dass das Verhalten des Radfahrers etwas provozierend war. Es gibt der Frau aber noch lange kein Recht so zu reagieren.
    Der Radfahrer blieb verbal erstaunlich ruhig.


    Warum die Frau allerdings sofort den Radfahrer zur Seite hupt, um 20m weiter vor ihm an der Kreuzung zu stehen, bleibt mir schleierhaft? Ich denke, hierdurch hat sich die Situation auf beiden Seiten hochgeschaukelt?

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Ich beklage mich auch nicht, wenn ich an jeder Ampel, an jedem in 2. Reihe stehendem Taxi usw. warten muß. Dann fahre ich doch auch nicht auf dem Radweg weiter, weil ich dort besser vorankomme!
    Gruß


    HHFD


    Sorry,
    im Gegensatz zum Radfahrer (unter gegebenen Umständen - siehe StVo) hast Du als Autofahrer auch nichts auf dem Radweg verloren. Dein Vergleich hinkt also gewaltig.

    Zitat

    Original geschrieben von HHFD
    Beide Seiten haben sich falsch verhalten. Wie ich das sehe hat der Radfahrer den vorhandenen Radweg nicht benutzt, die Frau hat ohne ausreichenden Seitenabstand überholt.
    Gruß


    HHFD


    Falsch,
    ein Radfahrer darf unter gegebenen Umständen auf der Strasse fahren. Nur wissen dies leider nur allzu wenige Autofahrer. Man kann sich das folgende immer wieder als Radfahrer anhören:
    "Da ist ein Radweg. Fahr da gefälligst." (oder so ähnlich)


    Falls ich mit 22-28km/h pro Stunde auf so manchen Radweg fahren würde, grenzt dies an russisches Roulette!


    Hat ein Radfahrer etwa kein Recht flüssig voranzukommen?

    Zitat

    Original geschrieben von cyberman
    Nur weils hier gerade reinpasst und ganz wertfrei.
    Das mit dem Video kann auch nach hinten losgehen ...
    Klick


    Sicher...so etwas sollte man sich schon reiflich überlegen. Bei dem geposteten Video vom Anfang bin ich mir auch nicht sicher?
    Aber wenn eine Frau offenbar dem Mann 2x anspuckt?

    Etwas aus der Psychologie:


    "Auf den Straßen im Stadtverkehr ist meist nicht viel Platz. Wenn Zeitdruck und der aufgestaute Ärger des Tages zusammenkommen, gibt es oft viel Stress und Streit. Radfahrer und Autofahrer haben da ja eine besonders innige Hassliebe entwickelt. Autofahrer sind rücksichtslos, und Radfahrer denken, sie müssten sich an keine Regeln halten. Oder?


    Natürlich nicht. Es geht vor allem um unklare Revierfragen. Wer darf wo wann wie schnell fahren, das ist für Radfahrer noch uneindeutiger als für Autofahrer, und in den Grauzonen spielen sich dementsprechende Dramen ab. Außerdem geht es um Macht: Das Auto ist schneller, stärker und breiter, das Recht im Fall des Unfalls aber meist auf der Seite des Radlers.


    Das schafft viel Spielraum für Durchsetzungsansprüche und Missverständnisse. Den gibt es zwar auch anderswo, aber da kann man wenigstens miteinander kommunizieren. Und hier liegt das Problem, sagt der Verkehrspsychologe Jörg-Michael Sohn, der seit mehr als 25 Jahren Institutionen und Einzelpersonen zu Fragen des Verhaltens im Straßenverkehr berät.


    Augenkontakt ist die schnellste Form der Kommunikation


    Denn Fußgänger und Radfahrer verständigen sich untereinander vor allem über Augenkontakt: in unklaren Situationen oder nach dem Anrempeln etwa. So kann man sich entschuldigen, ohne ein Wort zu sagen oder groß die Miene zu verziehen, oder durch die Körperhaltung Zurückhaltung zeigen, wenn sich jemand beleidigt fühlt.


    Das entschärft vieles – geht aber natürlich leider nicht, wenn die Frontscheibe dazwischen hängt. Denn durch die getönte Scheibe sieht der Fahrradfahrer den Autofahrer nicht, und kann daher weder mit Gestik noch mit Mimik arbeiten, um klar zu machen, was er möchte oder was das Problem ist.


    Der Autofahrer hingegen sieht alles, und fühlt sich vom Radfahrer schnell ignoriert und provoziert. Da greifen viele dann lieber zu etwas deutlicheren, dafür aber unmissverständlichen Gesten – auf beiden Seiten der Scheibe."


    Quelle: abendblatt.de


    Da kann etwas dran sein?

    Zitat

    Original geschrieben von autares
    Hast du den Typen angezeigt?


    Nein,
    obwohl es auch mit der Morddrohung heftig war aber es wären keine Zeugen rundherum gewesen, außer die Autofahrer welche anhalten mussten aber die haben ja nur mitbekommen, wie der Typ seinen Wagen wieder gewendet hat.


    Wäre ich auf "Anzeigen" aus, so würde ich wahrscheinlich jedes Jahr" im Gerichtssaal sitzen". ;) :(

    Ich bin Vielfahrer als Radfahrer bezeichne mich aber nicht als "Kampfradler". Fährt man wie ich einige tausend Kilometer Rad im Jahr, sei es als Sportmittel oder als Bewegungsmittel, so erlebe ich schon öfters Situationen als ein "Schönwetterwochendradler welcher den Weg zur Eisdiele hin und zurück fährt"!
    Nebenbei fahre ich auch gerne Auto. Bin also kein militanter Autoverweigerer... ;)


    Es ist und bleibt aber erschreckend, wie oft Autofahrer den Oberlehrer raushängen lassen müssen? :flop:
    Besonders Vielen ist z.Bsp. anscheinend nicht die StVo zum Thema Radwegebenutzungspflicht bekannt?
    Hier einige Zeilen dazu:
    http://www.adfc.de/verkehr--re…-radwegebenutzungspflicht
    Ist es möglich und erlaubt auf der Strasse zu fahren und der Radweg ist schlecht und unübersichtlich, so fahre ich auf der Strasse. Es ist nun mal so, dass man im Innenstadtverkehr als Radfahrer oftmals auf der Strasse sicherer fährt. Parkende Autos, öffnende Autotüren, passierende Fußgänger, abbiegende Autos, Lieferverkehre, etc. Es spricht vieles dafür. Viele Städte und Gemeinden in Deutschland haben dies auch erkannt und "holen den Radfahrer" auf die Strasse. Sehr gut!


    ChickenHawk:
    Völlig d'accord. Das war ein Spinner bei Jauch. :flop:


    drueckerdruecker:
    Aha, wenn verbal Schläge durchs Autofenster angedroht werden , der Spinner seinen Wagen quer auf die Fahrbahn stellt, so dass man gezwungen wird anzuhalten und der Typ aus dem Auto weiter schlimmste Beschimpfungen und Mordandrohungen loslässt ist dies keine Bedrohung???
    Deine herablassende Art kannst Du Dir nebenbeigesagt auch sparen...:flop: