Beiträge von newage_02


    Ich wette, dass du auch noch nie ein S-Pedelec gefahren bist. Das macht richtig Laune - und 45 auf einem Fahrrad ist einfach schnell!


    Ich vermute mal,dass sie von Sport und Bewegung auch nichts hält.Da braucht man auch nicht weiter zu diskutieren.


    Was mich aber auch sauer aufstoßen lässt,Pedelecs sind unheimlich teuer.Das gilt für S-Pedelecs um so mehr.Wem es nur um kostengünstige Mobilität geht,fährt mit einem Roller im der Regel günstiger,da es viele günstige Gebrauchte gibt.

    Bei Strom kann man durchaus kreativ sein. Durch die vielen (derzeit ) kostenlose Angebote für Rheinenergiekunden oder auch bei Ikea, Aldi etc und Hauseigentümer, die ihren Strom z.B. durch eine Photovoltaikanlage speisen, kann man mit etwas Geschick, seine Kosten für Strom bis auf 0 runterdrücken. Ich habe mich selber sehr gefreut,als ich den ZOE Probe gefahren bin, dass ich kostenlos laden konnte.
    Das ganze Wochenende für lau Auto gefahren, wo andere über 300 € zahlen,das hat die Sache nochmal doppelt angenehm gemacht.


    Und zum Thema Lautstärke. Ein Elektroauto fährt sich vor allem bei hohen Geschwindigkeiten viel leiser.
    E-Autos haben eben keine heulende Motoren.
    Natürlich gibt es Leute, die Wert auf so etwas legen.
    Ich aber definitiv nicht.


    Was ich ebenso Klasse finde, aber auch das wissen nur Leute, die einen Elektroauto wie Zoe gefahren sind.
    Man kann sich im eingebauten Navi auch zu Ladepunkte lotsen lassen.
    So lassen sich auch Ladepausen durchaus planen.


    Allerdings habe ich die Rheinenergie-App benutzt. Sie ist zwar nur regional um Köln, dafür aber sehr präzise und auch per Navimodus ansteuerbar.


    Derzeit geht die Entwicklung rasant voran, in nicht mehr allzuferner Zukunft, lassen sich E-Autos innerhalb von 10 Minuten laden und mit dieser Ladung kommt man dann auch bis zu 400 km weit.


    Dann macht es dann auch keinen Unterschied zu Verbrennern, wo man auch tanken, in den Laden gehen und sich dann womöglich auch noch in die Schlange stellen muss.


    Da ist er wieder, der beschränkte Horizont und die ostbayrische subjektive Wahrnehmung. Es gibt aber unter den 82 Millionen auch Leute außerhalb deines Umfelds, welche sich aus den verschiedensten Gründen für alternative Antriebssysteme interessieren.


    ....


    Du siehst, abseits von deinem Mikrokosmos gibt es unendlich viele verschiedene Bedürfnisse und genauso viele Optionen. Es ist IMHO ein (deutscher) Irrglaube, dass man nur mit einem eigenen Auto und ohne Tempolimit auf den Autobahnen uneingeschränkte Mobilität und Freiheit genießen kann.


    Dem kann ich mich anschließen.
    Anja ist eben in ihrer Denkweise sehr rückständig. Das hat man auch bei dem ständigen UMTS-Geschwafel gemerkt.


    Selbst außerhalb kann man sich durch den Erwerb eines S-Pedelecs, z.B. kostengünstig und flexibel pendeln.
    Mit 45 km/h kommt man in sehr kurzer Zeit schon sehr weit.
    Damit lassen sich problemlos Pendelstrecken von mehr als 30 km bewältigen.
    Sollte ich mal außerhalb von Köln hinziehen und hätte noch meine Arbeit in Köln, würde ich mir solch ein Gefährt auf jeden Fall mal in die engere Auswahl nehmen.


    Hinzukommt, dass ich bei manchen Modellen den Motor auch ganz ausstellen kann, so dass ich als passionierter Sportler bei kürzeren Strecken ganz auf Muskelkraft setzen kann, wenn ich will.

    Hauptproblem dürfte nach wie vor die relativ hohen Anschaffungskosten sein und die zum Teil schlecht ausgebaute Infrastruktur.
    Selbst in Neubaugebieten, wo ich jetzt derzeit wohne, ist das Thema Ladeinfrastruktur kein Thema und ich gehe mal schwer davon aus, dass die Stadt Köln, die bei uns noch Anwohnerparkplätze bauen will, auch keine Ladesäulen aufstellt.
    In der Hinsicht muss der Staat mehr Druck ausüben, dass das besser wird.


    Ansonsten interessiert mich das Konzept Elektroauto sehr.

    Ich komme so auch auf ca 15000km pro Auto, wobei der Löwenanteil fährt meine Frau, da sie berufsbedingt viel fahren muss.Wir wechseln die Autos jede Woche ab, damit die Belastung ausgeglichen ist.
    Der Plan sieht in der Tat so aus, die beiden kleinen Benziner bis zum Ende runterzufahren.
    Im Alltag benutze ich aber auch sehr viel mein Fahrrad.
    ÖPNV ist mir ebenfalls zu teuer und zu unflexibel. Die KVB nimmt für eine einfache Fahrt ca 2,50 €.Da stimmt das Preis-Leistungsverhältnis meine Ansicht überhaupt nicht.
    Das ist mir zu teuer, zumal ich als Sportler eh lieber mich sportlich betätige.


    ...
    Abgesehen davon dass mir die Zoe zu klein wär zahle ich selbst bei den aktuellen Spritpreisen pro Monat kaum mehr für Diesel wie die Batteriemiete oder wenn man kauft -Abschreibung der Zoe kostet, daher rechnet sich das für mich noch nicht.
    Vom Fahren her wär ein Dieselhybrid mein Favorit, nur außer in der Oberklasse oder bei schweren SUVs wirds das vermutlich nicht geben.


    Irgendwie habe ich den Eindruck, dass du dir den Diesel extrem schön redest. Ein Vergleich Batteriemiete versus Diesel ist zeugt nicht gerade von Sachverstand. Das ist ein Äpfel- und Birnen-Vergleich.
    Am Ehsten sind Dieselverbrauch und Stomkosten zum Laden vergleichbar.


    Der nächste Punkt ist der, um wirklich beurteilen zu können, muss man die jeweiligen Antriebe und Autos als Ganzes sehen.
    Das ist bei Weitem nicht nur Diesel-Verbrauch und Batteriemiete, sondern da kommen viel mehr Faktoren dazu.


    Batteriemiete in Kombination mit dem Leasing des Fahrzeuges würde ich eher mit dem Leasing eines Verbrenners sehen.



    Man sollte einen Vergleich so anstellen:
    -Verbrauch und Kosten von Diesel versus Benziner versus Elektroauto.
    -Steuern bei allen drei Antriebskonzepten.
    -Versicherung
    -Anschaffungskosten
    -Kosten für Reperatur und Wartung der jeweiligen Antriebskonzepte.



    Da das bei jedem unterschiedlich ist, muss man sich das jeweilige Konzept mal komplett durchrechnen.


    In meinem Fall würde ich tatsächlich behaupten, dass ich vermutlich mit dem Stromer am Günstigsten wegkomme.


    Denn derzeit kann ich kostenlos an der Ladesäule laden.
    Hinzu kommt, dass der Stromer die ersten 10 Jahre eh steuerbefreut ist. Da kommen am Ehsten sehr saubere Benziner ran, da sie immerhin mit 20- 30 € KFZ- Steuern auch noch sehr günstig liegen.
    Ein Diesel hingegen kommt selten an solch günstige Steuern.


    Schauen wir uns die Wartung an.
    - Da schneidet der Stromer auch am Besten ab, da bis auf die Batterie, Reifen und Bremsen kaum Schwachpunkte vorhanden sind.Da sieht es mit Benzin und Diesel schon ganz anders aus.


    Die Batterie hingegen ist natürlich so ein bisschen die Achilesferse des Konzeptes Stromautos.
    Gerade in Zusammenhang mit der Batteriemiete kann es natürlich schnell passieren, dass ein absoluter Wenigfahrer mit einem günstigen Benziner am Billigsten fährt.


    Dann sollte man letztendlich auch die Anschaffungskosten betrachten.
    -Derzeit sind Elektroautos am Teuersten, wobei die Einstiegskosten stetig sinken. Bekanntlich sind Benziner in der Anschaffung am Günstigsten.
    Dann der Diesel.



    Zum Schluss das Thema Größe:
    Da ich selber aus kostengründen ausschließlich gerade 2 kleine Benziner fahre, habe ich mit dem Zoe in keiner Weise Probleme.
    Im Gegenteil muss ich sagen, dass er für die Größe absolut komfortabel ist.
    Hinzukommt das unglaubliche Fahrgefühl. Eine solche Laufruhe ist bei keinem anderen Antriebskonzept möglich Kein Vibrieren, sondern harmonisches dahingleiten, aber Bedarf mit brachialem Anzug, so dass man in die Sitze gepresst wird.