Folgende Funktionen sind im Foto-Modus vorhanden:
- - Aufnahmemodus: Einzelbild, Smile, Panorama, Aufnahme senden
- - Szenen-Modus: Ohne, Landschaft, Nacht, Sport, Party/Innen, Sonnenuntergang, Morgendämmerung, Herbstfarbe, Kerzenlicht, Hintergrund-Beleuchtung
- - Helligkeit: Stufe 1 bis 9
- - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
- - Effekte: Kein Effekt, Negativ, Schwarz & Weiß, Sepia
- - Auflösung: 3,2 Megapixel (2048 x 1536), 2,4 Megapixel WIDE (2048 x 1152), 2 Megapixel (1600 x 1200), 1,3 Megapixel (1280 x 960), QVGA (320 x 240)
- -Weißabgleich: Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampenlicht, Fluoreszent
- - Messung: Mittenbetont, Spot, Matrix
- - Hilfslinien: Ein / Aus
- - Bildqualität: Sehr fein, fein, normal
- - GPS-Tag: Ein / Aus
- - Speicher: Telefon, SD-Karte
- - Zurücksetzen
Im Sucher lassen sich (sowohl im Foto-, als auch im Videomodus) bis zu vier verschiedene Schnellzugriffe vom Nutzer individuell seitlich links platzieren. Rechts ist der Platz reserviert für den Wechsel zwischen Foto- und Videosmodus, den Auslöser sowie dem Shortcut zur Galerie.
Mit dem Galaxy Music ist es zudem möglich, Videos in einer maximalen Auflösung von 320 x 240 Pixel (QVGA) zu drehen. Die maximal mögliche Anzahl an Frames wird von Samsung mit 25 FPS angegeben. Die Qualität der Videos haut definitiv niemandem vom Hocker. Die Wiedergabe erfolgt zwar größtenteils frei von Rucklern, jedoch macht es aufgrund der Auflösung und der Audio-Qualität nicht wirklich Spaß die Videos zu betrachten. Hier merkt man recht deutlich, dass die Kamera eher stiefmütterlich behandelt wurde.
Die Einstellungsmöglichkeiten im Video-Modus:
- - Aufnahmemodus: Normal, für MMS
- - Helligkeit: Stufe 1 bis 9
- - Selbstauslöser: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
- - Effekte: Kein Effekt, Negativ, Schwarz & Weiß, Sepia
- - Auflösung: 320 x 240, 176 x 144 Pixel
- - Weißabgleich: Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampenlicht, Fluoreszent
- - Hilfslinien: Ein / Aus
- - Videoqualität: Sehr fein, fein, normal
- - Speicher: Telefon, SD-Karte
- - Zurücksetzen
Bedienung:
Das Thema „Bedienung“ habe ich ja bereits weiter oben unter „Verarbeitung“ und „Menü“ kurz angeschnitten. An dieser Stelle möchte ich noch etwas ausführlicher darauf eingehen.
Das Galaxy Music gehört mit seinen Abmessungen von 110 x 59 x 12,25 mm bei einem Gewicht von 107 Gramm sicherlich nicht zu den kleinsten und leichtesten Phones. Jedoch empfinde ich die Größe gepaart mit dem Gewicht als recht angenehm – erst recht in Zeiten von Galaxy S IV und Galaxy Note II. Mir sind die Teile einfach zu groß und der Nutzen eines größeren Displays im Vergleich bspw. mit einem S II ist mir zu gering. Doch zurück zum Music – es lässt sich locker und ohne Probleme komplett mit einer Hand bedienen, ja schon fast komplett umschließen. Dies trägt dazu bei, dass das Gerät trotz einer überwiegend glatten Rückseite nur schwer ins Rutschen kommt und damit Gefahr läuft, ungewollt den Boden zu knutschen.
Softwaremäßig reagiert das Galaxy Music auf die meisten Eingaben recht flott, auch wenn größere bzw. umfangreichere Anwendungen (Games) einfach kurz brauchen, bis sie startbereit sind. Das merkt man minimal auch bei der Kamera. Beim S II beispielsweise ist die Cam sofort nach dem Klick auf das Icon startbereit; das Galaxy Music genehmigt sich hier noch 2-3 Sekunden, bis man im Sucher-Bildschirm landet. Ich werde das aber mal beobachten, speziell auch noch im Hinblick auf das kommende Jelly Bean Update.
Akku, Sprachqualität und Empfang:
Neben dem Display war der Akku für mich eigentlich das größte „Hindernis“. 1300 mAh sind nicht gerade üppig, zumindest nicht für ein Android-Gerät. Das Ganze relativiert sich dann wieder im Hinblick auf die Leistungsfähigkeit des Geräts in den Bereichen Display und Prozessor. Zu meinem Erstaunen hält das Galaxy Music bereits nach den ersten Ladezyklen zwei volle Tage Nutzung durch. Und wie das so üblich ist bei neuen Geräten, wird zu Beginn immer recht viel ausprobiert (hier speziell natürlich der Musikplayer ). Ich werde mal schauen wie sich die Nutzungszeit noch entwickelt – der Akku jedenfalls bekommt noch ein paar Ladezyklen spendiert und bis dahin sollte dann auch Jelly Bean auf meinem Gerät rennen.
Der Vollständigkeit halber noch die Laborwerte, die Samsung auf der (englischen) Homepage für das Galaxy Music angibt:
- - Gesprächszeit (2G/3G): 900 / 360 Minuten
- - Standby-Zeit (2G/3G): 570 / 370 Stunden
Hier gilt wie immer der Hinweis: Achtung – Laborwerte. In der Realität wird man aufgrund der unterschiedlichen Netz- und Anbieterstruktur sowie dem persönlichen Nutzungsverhalten längst nicht solche Werte hinbekommen.
Im Hinblick auf die aktuelle Leistung halte ich aber eine Zeit von 2-3 Tagen, nach denen das Gerät wieder an die Steckdose muss, für realistisch (eben je nach Nutzung).
In Sachen Sprachqualität leistet sich das Galaxy Music keinen Patzer und überzeugt mit einem klaren und “vollen” Klang. Etwas schade ist die Tatsache, dass die Lautstärke bei normalen Telefonaten zwar völlig in Ordnung ist; im Freisprechmodus hätte es allerdings gerne noch etwas mehr sein können. Leider wird hier dann auch nur der obere Lautsprecher aktiviert. Jetzt hat man schon mal ein Gerät mit Stereo-Lautsprecher und dann werden diese nicht konsequent genutzt – irgendwie eine etwas komische Vorgehensweise seitens Samsung.
Lob hingegen kann ich wieder in Sachen Empfang verteilen – und das in allen Bereichen. Sowohl bei der Nutzung des Geräts im WLAN-Netz als auch im Mobilfunknetz kam es zu keinen Störungen oder Verbindungsabbrüchen. Lediglich die WLAN-Reichweite scheint jetzt nicht die Beste zu sein, was ich aber in Anbetracht des sonst gebotenen Preis-/Leistungsverhältnisses verschmerzen könnte.
Media- und Musikplayer:
Sicherlich der wichtigste Punkt im ganzen Testbericht – schließlich sollte das Gerät nicht umsonst den Beinamen „Music“ im Titel haben. Zunächst möchte ich den Fokus auf den integrierten Videoplayer legen:
Hier merkt man ganz deutlich, wo seitens Samsung der Rotstift angesetzt worden ist. Unterstützen zahlreiche (aber auch weitaus teurere) Android-Geräte haufenweise Wiedergabeformate, wurde dies beim Galaxy Music auf ein Minimum reduziert. Der Videoplayer verträgt sich demnach nur mit Videos in MP4 oder H.263 Formaten. Ein simples Drag & Drop vom PC auf den Massenspeicher ist somit nicht möglich, da die Videos zunächst in ein passendes Format konvertiert werden müssen. Bei selbstgedrehten Videos ist dies selbstverständlich nicht nötig; diese können ganz normal über die Galerie – die übrigens Vorschaubilder darstellen kann – angewählt und im Hoch- oder im Querformat betrachtet werden.
Zur Wiedergabe selbst: Auf dem vergleichsweise kleinen Display macht das Betrachten vonVideos natürlich deutlich weniger Spaß als beispielsweise beim SII oder gar beim SIV, dafür holen die seitlich platzierten Lautsprecher den „Verlust“ eigentlich nahezu auf. Es ist schon erstaunlich welch sattes Volumen beim Einsatz der richtigen komponenten zu Tage gefördert werden kann. Während der Wiedergabe empfehle ich unbedingt mal die Menü-Taste zu betätigen. Hier versteckt sich nämlich noch ein separater Equalizer, der speziell für den Videoplayer zugeschnitten wurde. Mit Hilfe dieser Einstellungen lässt sich der Klang noch den persönlichen Bedürfnissen anpassen (auch wenn „nur“ vorgefertigte Profile ausgewählt werden können). Das Erlebnis wird natürlich noch viel intensiver, wenn man ein Headset an das Gerät anschließt. Das mitgelieferte Headset liefert sogar einen recht guten Klang ab, wobei mir mein eigenes Sennheiser In-Ear Headset immer noch deutlich mehr zusagt (Hinweis: Das mitgelieferte Headset beim Galaxy Music ist KEIN In-Ear Headset!). Sehr viel mehr gibt’s zum Videoplayer eigentlich nicht zu sagen, daher kommt jetzt der fließende Übergang zum MP3 Player: