Nachdem das Video gestartet wurde, beginnt die Wiedergabe. Im oberen Bildschirmbereich ist neben dem Titel auch die Lautstärkeregelung zu finden. Rechts daneben kann der Nutzer das Klangerlebnis mit Hilfe eines Equalizers verbessern. Außerdem kann der Nutzer hier auf die weiteren Einstellungen, das Multiscreen-Feature und die Miniatur-Wiedergabe im Pop-Up zurückgreifen. Wir erinnern uns: Hierbei wird das Video in einem kleinen Fenster dargestellt, welches nach Herzenslust auf dem Screen verschoben werden kann, sodass eine gleichzeitige Nutzung von anderen Anwendungen (Internet, Facebook, Mailing, …) möglich wird. Links neben der Lautstärkeleiste lässt sich das Seitenverhältnis des Videos optimieren.
In der unteren Bildschirmhälfte ist die bekannte Navigationsleiste platziert. Neben den üblichen Buttons (Zurück, Pause/Play, Vor) befindet sich darüber die Zeitleiste samt Scrolling-Funktion. Über die weiteren Einstellungen haben wir zudem noch die Möglichkeit, das laufende Video mit zahlreichen Funktionen zu bearbeiten, die Sichtbarkeit im Freien zu verbessern, den Farbton zu optimieren und auch die Wiedergabe-Geschwindigkeit zu regeln. Wir sehen also – das ist nicht „nur“ ein Videoplayer ![]()
Zum entscheidenden Kriterium in diesem Bereich: Die Wiedergabequalität. Langsam weiss ich gar nicht mehr, ob ich die Smartphones/Tablets aus dem Hause Samsung noch als solche bezeichnen darf, oder ob Multimedia-Player nicht vielleicht passender wäre. Was Samsung hier mit den letzten Modellen abgeliefert hat, ist meiner Meinung nach schlichtweg nicht zu toppen. Die beiden Lautsprecher auf der Front des Note 10.1 leisten hervorragende Arbeit: Der Sound kommt gleichmäßig, satt und – auf Wunsch – mit hoher Lautstärke aus dem Gehäuse. Gepaart mit den vielen Einstellungsmöglichkeiten im Equalizer ist es eine wahre Freude, mit dem Note 10.1 Videos zu betrachten oder auch dem MP3 Player zu lauschen – hier liefert das Gerät nämlich ein ähnliches Bild ab. Gleiches gilt für die Wiedergabe über das mitgelieferte Headset: Es handelt sich dabei um dasselbe Headset, welches auch schon beim Galaxy S III mitgeliefert wird – Kenner wissen daher schon jetzt, dass dies als sehr hochwertig bezeichnet werden kann. Der Sound kommt absolut klar und auf Wunsch mit schön viel Power auf die Ohren. Ich persönlich höre über das Headset eigentlich maximal auf ½ Laustärke, ganz aufzudrehen habe ich noch nicht gewagt (zumindest nicht mit „normal“ eingesetztem Headset
)
Schulnote für die Wiedergabequalität, sowohl beim Video- als auch beim Musikplayer: 1
Kommen wir nun noch zu den Details des Musikplayers. Wird dieser über das Menü gestartet, erscheint direkt die Musikbibliothek des Note 10.1. Hier werden sämtliche Musikdateien angezeigt, die auf dem Gerätespeicher oder der Speicherkarte abgelegt sind. Über die linke Navigationsleiste hat der Nutzer die Möglichkeit, die Titel nach bestimmten Kriterien zu sortieren:
- - Wiedergabelisten: Favoriten, am häufigsten wiedergegeben, zuletzt hinzugefügt
- - Alben
- - Interpreten
- - Genre
- - Ordner
- - Komponisten
- - Jahre
- - Musik Square
Wer mit diesen Kriterien nicht arbeiten möchte, kann zudem rechts mit Hilfe der Anfangsbuchstaben nach Titeln suchen. Klickt man nun auf einen Titel, beginnt die Wiedergabe zunächst im rechten Bereich des Bildschirms. Durch einen Klick auf das Albumcover wechselt der komplette Bildschirm in den Wiedergabemodus. Dieser ist optisch sehr an den Videoplayer angelehnt, wodurch man sich eigentlich sofort heimisch fühlen kann. Lediglich die tieferen Einstellungsmöglichkeiten heben sich von denen des Videoplayers ab. Neben noch mehr Voreinstellungen beim Equalizer (man kann auch ein eigenes Setting erstellen) können noch Liedtexte aktiviert werden. Auch die oben genannten Kriterien der Sortierung in der Musikbibliothek lassen sich hier aktivieren bzw. deaktivieren.
Verbindungen:
Das Note 10.1 wird von Samsung in zwei verschiedenen Versionen vertrieben: Einmal als WLAN-only Variante und einmal als WLAN + 3G Gerät. Das mir vorliegende Gerät kann neben WLAN auch auf das 3G-Netz zurückgreifen und bietet im Gesamtpaket die folgenden Austatttungsmerkmale:
- - HSDPA / HSUPA
- - GPRS/EDGE Klasse 12
- - WLAN a/b/g/n, WiFi direct, WiFi Hotspot
- - Bluetooth 4.0 A2DP
- - Infrarot-Port
- - USB 2.0 (MHL), Host-Support
- - GPS / GLONASS
Man sieht auf den ersten Blick, dass alle wesentlichen Funktionen im Galaxy Note 10.1 enthalten sind. Keine sonderbaren Extras aber alles, was unbedingt benötigt wird. Bluetooth funktioniert gewohnt ohne Probleme, der Verbindungsaufbau via 3G bzw. WLAN klappt ebenfalls reibungslos, genau wie die Lokalisierung über den integrierten GPS Empfänger. Wer sich jetzt fragt, warum zum Teufel ein Hersteller wieder auf Infrarot-Ports setzt: Nicht direkt zum Datenaustausch, viel mehr zur Steigerung des Komforts. Auf dem Note 10.1 ist eine Anwendung namens „Smart Remote“ vorinstalliert. Diese App erlaubt es, diverse Multimedia-Geräte (Fernseher, DVD- und Blu-Ray-Player, Heimkinosysteme, etc.) fernzusteuern. Das Galaxy Note 10.1 wird quasi zur Fernbedienung. Im Test klappte das bei mir immer einwandfrei. Der ca. ein Jahr alte Philips-LCD TV wurde ebenso problemlos erkannt wie der drei Jahre alte Plasma aus dem Hause Samsung. Definitiv eine sehr coole Anwendung die Potenzial hat.
Weitere Extras:
Kalender / S Planner:
Kalender war gestern! Der Slogan passt wie die Faust auf’s Auge – zumindest, wenn man als Alternative die App S Planner zur Verfügung hat. Diese macht zum einen optisch mehr her als der Standard-Kalender aus dem Hause Samsung; zum anderen wartet sie auch durch eine größere Funktionsvielfalt und (meiner Meinung nach) besseren Darstellung auf. Der Nutzer kann im Kalender zwischen verschiedenen Ansichten umschalten: Jahr, Monat, Woche, Tag, Liste (anstehende Events), Aufgabe (anstehende Aufgaben). Der aktuelle Tag wird stets mit einem blauen Kreis um das Datum herum angezeigt – mit einem Doppelklick auf den gewünschten Tag öffnet sich sogleich die Maske zur Neuanlage von Ereignissen oder Aufgaben. Zunächst muss der Nutzer wählen, welcher Kalender mit dem Ereignis gefüttert werden soll. Anschließend kann ein passender Titel hinterlegt werden. Über einen weiteren Button gelangen wir in ein komplett neues Fenster, welches uns die folgenden Eintragungen ermöglicht:
- - Kalenderauswahl
- - Titel
- - Von … bis …
- - Ganzer Tag: Ja / Nein
- - Zeitzone
- - Wiederholen: Einmaliges Ereignis, täglich, wöchentlich (jeden Samstag), monatlich (jeden zweiten Samstag), Monatlich (am 13.ten jeden Monats), jährlich (am 13. Oktober)
- - Ort
- - Beschreibung
- - Erinnerungen: Vordefinierte oder individuell einstellbarer Zeitintervall
- - Memos
- - Eigene Bilder
Der S Planner kann selbstverständlich auch in Form einer Verknüpfung bzw. als Mini-App auf den Homescreen gelegt werden. So hat man mit nur wenigen Klicks einen direkten Überblick über seinen Terminplan.