Beiträge von THWS

    Menü:





    In Sachen Menü unterscheidet sich das Galaxy Beam überhaupt nicht von anderen Android-Geräten aus dem Hause Samsung. Die Oberfläche ist optisch gleich gehalten, lediglich die vorinstallierten Apps dürften leicht angepasst worden sein. Ab Werk sind folgende Einträge im Menü vorhanden:



    Uhr - - - - - - - - Kalender - - - - - - - - - Videos - - - - - - - - MP3-Player
    Internet - - - - - Kamera - - - - - - - - - - Eigene Dateien - - Galerie
    Rechner - - - - - Projektor - - - - - - - - - UKW-Radio - - - - - Samsung Apps
    Play Store - - - - Memo - - - - - - - - - - - Einstellungen - - - Google Maps
    E-Mail - - - - - - Google Suche - - - - - - AllShare - - - - - - - talk
    Latitude - - - - - Aufgabe - - - - - - - - - - Navigation - - - - - Sprachbefehle
    Sprachmemo - - Sprachsteuerung - - - - Sprachsuche - - - Social Hub
    Game Hub - - - - Music Hub - - - - - - - - Local - - - - - - - - Downloads
    Foto-Editor - - - Mini Diary - - - - - - - - News & Wetter - - Task-Manager
    Polaris Office - - ChatOn - - - - - - - - - - Google+ - - - - - - - Messenger
    YouTube - - - - - Google Mail



    Weitere Menüpunkte können durch das Herunterladen von Apps via Play Store bzw. Samsung Apps hinzugefügt werden. Ausserdem lassen sich bestimmte ab Werk vorinstallierte Apps ebenfalls entfernen (diese sind in der obigen Aufzählung bereits nicht mehr vorhanden!). Der Nutzer hat selbstverständlich wieder die Möglichkeit, die Menüpunkte individuell anzuordnen, eigene Ordner zu erstellen oder Apps als Schnellzugriff auf den Homescreen zu legen. Zur Navigation im Menü möchte ich auch noch ein kurzes Statement abgeben: Ich bin erstaunt, wie viel ein Dual-Core Prozessor bzw. etwas Optimierung in Sachen Software auszumachen scheint. Wenn ich mich an die Anfangszeit des Galaxy S zurück entsinne, habe ich damals je nach Aktivität im Menü doch ab und an mit Wartezeiten zu kämpfen gehabt. Diese existieren beim Beam nicht mehr – alles läuft sehr flüssig. Ich bin mal gespannt, wie sich das Ganze bei einem eventuellen Update der Software auf Android 4.0 ICS verhält.




    Kamera:





    5 Megapixel hört sich im ersten Moment nicht mehr wirklich spannend an. Dass dies aber nicht unbedingt bedeutet, dass die Kamera dann auch nur durchschnittliche Fotos schießt, beweist das Galaxy Beam meiner Meinung nach sehr gut. Samsung setzt hier auf eine 5 Megapixel Kamera samt Autofokus und LED Leuchte. Wie es so oft bei Handys der Fall ist, bekommt man mit dem Beam sehr gute Fotos zustande, sofern die Helligkeit der Umgebung ausreichend bzw. gut ist. Ein Vorteil des Geräts ist, dass man mit nur wenigen Einstellungen bereits nahezu perfekte Bilder erreichen kann. Der Nutzer muss lediglich den Modus der LED Leuchte sowie den Autofokus bzw. Makro-Modus einstellen; der Weißabgleich kann beispielsweise auf „automatisch“ verbleiben. Doch nicht nur die Bilder bei Helligkeit gelingen – auch im Dunkeln kann das Galaxy Beam – zumindest auf naher Distanz – mit der Ausleuchtung durch die LED Leuchte überzeugen. Für große Räume oder gar Außenaufnahmen auf größere Entfernung ist das Gerät bei schlechten Lichtverhältnissen allerdings nicht zu empfehlen. Einen eigenen Überblick der unbearbeiteten Bilder könnt ihr euch wie immer am Ende des Testberichts verschaffen.



    Einstellungsmöglichkeiten im Foto-Modus:



    • - Szenen Modus: Ohne, Portrait, Landschaft, Nacht, Sport, Party/Innen, Strand/Schnee, Sonnenuntergang, Morgendämmerung, Herbstfarbe, Feuerwerk, Text, Kerzenlicht, Gegenlicht
    • - Fotolicht: Aus, Ein, Automatisch
    • - Weißabgleich: Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampenlicht, Fluoreszierend
    • - Fokus-Modus: Autofokus, Makro
    • - Wechsel zwischen Foto- und Video-Modus
    • - Auslöser
    • - Shortcut zur Galerie
    • - Schnellzugriffe bearbeiten
    • - Selbstportrait: Aus, Ein
    • - Aufnahmemodus: Einzelaufnahme, Smile, Panorama, Actionaufnahme, Cartoon
    • - Belichtungswert: -2 bis +2
    • - Timer: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
    • - Effekte: Ohne, Negativ, Graustufen, Sepia
    • - Auflösung: 2560 x 1920, 2560 x 1536, 2048 x 1536, 2048 x 1232, 640 x 480
    • - ISO: Auto, 100, 200, 400
    • - Messung: Zentriert, Spot, Matrix
    • - Blinzelerkennung: Aus, Ein
    • - Hilfslinien: Aus, Ein
    • - Bildqualität: Sehr fein, fein, normal
    • - GPS-Tag: Aus, Ein
    • - Speicher: Telefon, Speicherkarte
    • - Zurücksetzen



    Neben dem Schießen von Fotos unterstützt das Galaxy Beam selbstverständlich auch Videoaufnahmen. Diese lassen sich in einer maximalen Auflösung von 1280 x 720 Pixel auf den Speicher bannen und weisen – genau wie die Fotos – eine sehr ordentliche Qualität auf. Leider besitzt das Galaxy Beam keinen Autofokus der auch die kontinuierliche Fokussierung in Videos regelt. Wäre ein nettes Feature gewesen, quasi das i-Tüpfelchen.



    Einstellungsmöglichkeiten im Video-Modus:



    • - Aufnahme-Modus: Normal, Begrenzung für MMS, Selbstaufnahme
    • - Fotolicht: Aus, Ein
    • - Auflösung: 1280 x 720, 720 x 480, 640 x 480, 320 x 240
    • - Weißabgleich: Auto, Tageslicht, Bewölkt, Glühlampenlicht, Fluoreszierend
    • - Wechsel zwischen Video- und Foto-Modus
    • - Auslöser
    • - Shortcut zur Galerie
    • - Schnellzugriffe bearbeiten
    • - Belichtungswert: -2 bis +2
    • - Timer: Aus, 2 Sek., 5 Sek., 10 Sek.
    • - Effekte: Ohne, Negativ, Graustufen, Sepia
    • - Videoqualität: Sehr fein, fein, normal
    • - Hilfslinien: Aus, Ein
    • - Speicher: Telefon, Speicherkarte
    • - Zurücksetzen




    Bedienung:





    Kommen wir zur Bedienung des Galaxy Beam. Dies ist meiner Meinung nach neben dem „Beamer“ fast die zweit wichtigste Kategorie, speziell bei diesem Gerät. Warum? Nun – das Beam ist seit sehr langer Zeit mal wieder ein Smartphone bei dem ich sofort nach der ersten Berührung dachte „wow“. Es wirkt einfach absolut hochwertig und ist durch die rückseitige Gummierung ein wahrer Handschmeichler. Positiv dazu tragen die Abmessungen und auch das Gewicht bei, wobei man hier erwähnen muss, dass dies ganz klar eine Ansichtssache ist und von jedem unterschiedlich interpretiert werden kann und auch wird.



    Die Abmessungen des Galaxy Beam:


    124 x 64 x 12,5 mm bei einem Gewicht von 145 Gramm



    Auch hier wieder ganz klar die Empfehlung: Sollte euch das Gerät wirklich interessieren, schaut dass ihr es vor dem Kauf mal anfassen bzw. antesten könnt. Ich bin mir sicher, dass niemand aufgrund der Software „nein“ zum Gerät sagen wird, sofern man an dem Konzept des Geräts interessiert ist. Kritischer sehe ich das aber dann schon bei der Handhabung, zumal der neue Trend ja dazu übergeht immer größere Geräte bei immer flacherer Bauweise zu haben. Das dies bei einem Smartphone mit Beamer aber nicht funktioniert, dürfte jedem klar sein. Bzgl. der Handhabung im Software-Bereich muss ich wohl nicht allzu viel sagen: Das Gerät kommt ab Werk mit Android 2.3.6 daher und bietet gewohnt viele Individualisierungsmöglichkeiten, die aber allesamt recht gut in den Tiefen des Menüs zu finden sind. Der ein oder Andere Menüpunkt wurde entfernt bzw. ist hinzugekommen (bspw. „Projektor“). Wer Samsung kennt weiss vermutlich auch, dass bei so gut wie jedem Android-Phone (die Google-Phones mal ausgenommen) noch die hauseigene TouchWIZ-Oberfläche darübergelegt wird – das ist auch beim Galaxy Beam wieder geschehen. Samsung Nutzer werden sich beim I8530 also sofort zurecht finden und allen anderen wird es nicht unnötig schwer gemacht.




    Akku, Sprachqualität & Empfang:





    Samsung spendiert dem Galaxy Beam einen Li-Ionen Akku mit einer Kapazität von 2000 mAh. Dies mag sich im ersten Moment sehr monströs anhören, doch wenn man das Gerät hauptsächlich zum Präsentieren von Medien über den Beamer nutzt, wird der Akku quasi leer gesaugt. Aber fangen wir bei den positiven Seiten hier an: Bei normaler Nutzung verliert der Akku ca. 20-30% seiner Kapazität am Tag. Man kann im Reiter „Akkuverbrauch“ sehr schön sehen, dass das Gerät quasi nie selbstständig „aufwacht“, also keine bzw. nur wenige ungewollte Prozesse im Hintergrund aktiv sind. Nutzt man den Beamer also nur sporadisch und dann auch nur wenige Momente, kommt man locker zwei Tage über die Runden. Wer den Beamer aber häufiger nutzt, sollte das Gerät wie es aktuell bei fast jedem Smartphone der Fall ist am Abend an die Steckdose anschließen.
    Für alle Leser die Interesse haben, wie lange das I8530 im reinen Beamer-Betrieb durchhält, habe ich natürlich auch Daten aus der Praxis: Der Akku verkraftet nach einem vollständigen Ladevorgang einen Dauerbetrieb des Beamers von 4,5 Stunden. Das ist meiner Meinung nach ein sehr sehr ordentlicher Wert der sich sehen lassen kann. Allerdings wird das Gerät mit zunehmender Betriebsdauer bedeutsam wärmer – in etwa vergleichbar mit dem Samsung Galaxy S II bei anspruchsvollen Anwendungen. Selbstständig abgeschaltet hat sich das Gerät während des Betriebs nicht. Jedoch wird bei einer Kapazität von 10% des Akkus der Beamer automatisch ausgeschaltet um noch eine möglichst lange Erreichbarkeit zu gewährleisten.

    Testbericht Samsung Galaxy Beam (I8530)



    Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch im Jahre 2012 noch so etwas wie eine Innovation. Wodurch unterscheiden sich die heutigen Smartphones noch groß? Displaygröße, Kameraauflösung und Prozessor. Das sind – kurzgefasst – die wichtigsten Gesichtspunkte bei neuen Geräten. Doch ganz unabhängig davon gibt es auch Funktionen, die man bisher noch nie (oder sehr selten) in einem Gerät gesehen hat. Und genau um solch ein Smartphone handelt es sich beim Samsung Galaxy Beam. Das Gerät kommt auf den ersten Blick ohne besondere Features daher: Dual-Core Prozessor, Kamera mit 5 Megapixel Auflösung und ein 4“ Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Doch dreht man das Gerät etwas, kommt das wahre Highlight der Ausstattung zur Geltung: Der Beamer. Beim Galaxy Beam handelt es sich insgesamt bereits um das zweite Smartphone aus dem Hause Samsung mit eingebauten Beamer. Wobei man dazu sagen muss, dass das erste Modell zwar vorgestellt – aber nie wirklich für den Markt freigegeben wurde. Ist der Markt jetzt reif für die Technik? Was kann der Beamer? Alles nur leere Versprechungen auf dem Datenblatt? Und…was sagt eigentlich der Akku zu der ganzen Geschichte?


    Antworten auf diese Fragen findet ihr im jetzt folgenden Testbericht – viel Spaß beim Lesen!



    Hauptfunktionen des Galaxy Beam:





    • - 4“ TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel bei 16,7 Mio. Farben
    • - 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED-Leuchte
    • - 720p Videoaufnahme (30 FPS)
    • - Eingebauter Beamer mit nHD-Auflösung (640 x 360 Pixel)
    • - 8GB interner Speicher, 768MB RAM
    • - Speicher via MicroSD Speicherkarte erweiterbar
    • - 1,0 Ghz Dual-Core Prozessor (Cortex A9)
    • - HSDPA
    • - Bluetooth 3.0
    • - WLAN 802.11 b/g/n, DLNA, WiFi-Hotspot
    • - Li-Ion Akku mit 2000 mAh Kapazität (wechselbar)
    • - MP3 Player
    • - UKW-Radio
    • - 3,5mm Klinkenbuchse
    • - Videoplayer (DivX)
    • - Android 2.3.6
    • - GPS




    Lieferumfang:





    Nichts Besonderes erwartet uns in Sachen Lieferumfang. Das Galaxy Beam kommt ab Werk mit sämtlichem Zubehör daher, das man im Normalfall auch zwingend benötigt. Weitere Extras wie beispielsweise Taschen oder Ähnliches muss man auf eigene Regie beschaffen.


    • - 1 x Smartphone „Samsung Galaxy Beam I8530“
    • - 1 x Li-Ion Akku mit 2000 mAh
    • - 1 x kabelgebundenes Stereo-Headset mit Fernbedienung (siehe Galaxy Note und Galaxy S3, allerdings ohne Steuerungsfunktion direkt am Headset)
    • - 1 x USB-Kabel
    • - 1 x Adapter für USB-Kabel zur Umrüstung auf Ladekabel
    • - Sowie Bedienungsanleitungen, Garantienachweise, etc.



    Gehäuse & Verarbeitung:





    Wie immer an diese Stelle möchte ich euch das Galaxy Beam etwas beschreiben. Hat man das Gerät direkt vor sich liegen, vermutet man zunächst keine besonderen inneren Werte, denn das Gerät sieht so aus wie jedes beliebige Smartphone. Die Front wird vom großen 4“ Display dominiert, mittig unter dem Display sitzt die Hardware-Taste, welche bei langem Druck den Task Manager startet. Bei kurzem Druck wird der Nutzer aus den Tiefen des Menüs auf den Desktop zurück „gebeamt“. Rechts neben der Hardware-Taste sitzt wie von den letzten Samsung-Phones bekannt die Sensor-Taste für weiterführende Menü-Optionen. Rechts daneben befindet sich die Sensor-Taste um zur letzten Menüebene zurückzukehren. Über dem Display ist neben der Hörmuschel auch die Front-Kamera für Videotelefonate oder auch Selbstportraits zu finden. Ausserdem sitzt hier der Helligkeitssensor für das Display sowie der Abstandssensor, um das Display bei Telefonaten abzudunkeln (somit werden ungewollte Eingaben mit der Wange verhindert).
    Dreht man das Gerät jetzt zu sich, kommt das Herzstück des Smartphones zum Vorschein: Der Beamer auf welchen ich später im Bericht noch näher eingehen werde.
    Auf der Rückseite ist im oberen Drittel die 5 Megapixel Kamera zu finden – rechts daneben sitzt die kleine Fotoleuchte, darunter prangt der „SAMSUNG“-Schriftzug. Ganz unten rechts haben die Entwickler den Lautsprecher positioniert.
    Unten am Gerät ist der Anschluss für das Lade- und USB-Kabel angebracht. Links daneben ist das Mikrofon versteckt.
    Auf der linken Seite des Galaxy Beam ist nicht nur die mittlerweile zum Standard gewordene Lautstärke-Wippe zu finden, sondern auch die 3,5mm Klinkenbuchse sowie der Schacht um die SIM-Karte einzusetzen.
    Rechts der Slot für die MicroSD-Speicherkarten, die POWER-Taste (gleichzeitig auch zum Aktivieren/Deaktivieren der Displaysperre) und die Shortcut-Taste zum Starten des Beamers.



    Hier noch die Übersicht des Galaxy Beam aus der Bedienungsanleitung:




    Weiter geht’s mit der Verarbeitung: Diese kann ich zum wiederholten Male als „sehr gut“ bezeichnen. Das Galaxy Beam macht einen sehr sehr hochwertigen Eindruck. Dies mag zum einen an den sehr angenehmen Abmessungen gepaart mit dem etwas höheren Gewicht liegen, zum anderen liegt das aber auch an der Materialauswahl, die Samsung dem Galaxy Beam hier spendiert hat. Bei meinem Testgerät handelt es sich um das in Barcelona vorgestellte Modell in den Farben schwarz/gelb. Ursprünglich war ja geplant, dass das Gerät auch in anderen Farbvarianten erscheinen soll. Ich war damals ganz froh über diese Meldung. Nachdem ich das Gerät jetzt bereits etwas länger testen konnte muss ich aber sagen, dass das Gerät auch so sehr schick aussieht und vor allem extrem auffällt! Der gelbe Rahmen sticht aus dem heutigen Einheitsschwarz/-weiss hervor und wenn erst einmal der Beamer entdeckt wurde, gibt das den Betrachtern meist den letzten Rest. Ganz großer Pluspunkt in Sachen Verarbeitung: Der Akkudeckel. In der Galaxy S-Reihe verachtet (aufgrund der dünnen Plastik-Deckelchen) geht Samsung beim Beam genau den richtigen Weg. Es handelt sich dabei zwar auch um dünnes Plastik – dieses ist aber auf der Sichtseite mit einer leichten Gummierung versehen wie dies auch beim Galaxy W der Fall ist. Das macht einen sehr hochwertigen Eindruck und vermittelt auch ein sehr hohes Gefühl an Sicherheit, da das Gerät bei weitem nicht so leicht in der Hand hin und her rutschen kann.



    Touchscreen:





    Samsung spendiert dem Galaxy Beam ein 4“ großen TFT-Touchscreen. Die Auflösung liegt bei den altbekannten 480 x 800 Pixel, welche in Anbetracht der Größe auch absolut ausreichend ist. Des einen Freud, des anderen Leid könnte man bei der verbauten Displaytechnik sagen: Wie angesprochen wurde beim Beam ein Display mit TFT-Technik verbaut. Vorteil: Das Display lässt sich meiner Meinung nach deutlich besser bei direkter Sonneneinstrahlung ablesen als bei den aktuellen Super AMOLED-Displays. Nachteil: Die Farben sind etwas blass wenn man die AMOLED-Screens sehr gewohnt ist. Einen erhöhten Akkuverbrauch konnte ich nicht feststellen. Was – mir persönlich – sofort aufgefallen ist: Die automatische Helligkeitssteuerung des Galaxy Beam reagiert um einiges schneller auf Veränderungen des Umgebungslicht, als das beim Galaxy S II der Fall war.
    Standardmäßig zeigt das Beam auf dem Homescreen alle nötigen Informationen sofort sichtbar an. In der vom Android-OS gewohnten Status-Leiste oben ist nicht nur der Akkuverbrauch ersichtlich, auch die Netzstärke, aktive Verbindungen, Uhrzeit sowie aktive Ton-Profile oder Anwendungen werden hier angezeigt. Ganz unten auf dem Display befinden sich die vier Shorcuts, die im Menü auch individuell angeordnet werden können. Mit am Start ist damit auch wieder die TouchWIZ Oberfläche (Version 4.0). Durch ein Hinauszoomen aus der Startansicht können bis zu sieben verschiedene Homescreens angelegt und eingerichtet werden. Durch eine lange Berührung des Homescreens können Schnellzugriffe und Widgets platziert werden.




    Tastatur:





    Eine wirkliche Tastatur ist auch beim Galaxy Beam nicht mehr vorhanden. Wie bereits eingangs erwähnt, befinden sich auf der Front nur drei Tasten – zwei davon mit Sensortechnik. Alle anderen Eingaben werden auf dem TFT-Touchscreen getätigt. Ich kann bereits zu Beginn Entwarnung geben: Alle Eingabefelder werden in jeder Situation ausreichend groß dargestellt. Der Trend geht ja bei den meisten Modellen zu immer größeren Display-Diagonalen. Doch das Galaxy Beam beweist wieder anschaulich, dass auch mit „kleineren“ Diagonalen einer schnellen und fehlerfreien Eingabe nichts im Wege steht. Beim Schreiben von Nachrichten (bzw. Mails) kann der Nutzer wieder auf verschiedene Tastatur-Typen zurückgreifen:


    • - QWERTZ-Tastenfeld (Hoch- und Querformat)
    • - 3x4 Tastenfeld
    • - Handschriftfeld 1
    • - Handschriftfeld 2


    Ich bevorzuge hier ganz klar das Querformat mit QWERTZ-Tastatur, wobei die Tasten auch im Hochformat noch ausreichend dimensioniert sein dürften.

    Testbericht Samsung Galaxy Beam (I8530)



    Man mag es kaum glauben, aber es gibt auch im Jahre 2012 noch so etwas wie eine Innovation. Wodurch unterscheiden sich die heutigen Smartphones noch groß? Displaygröße, Kameraauflösung und Prozessor. Das sind – kurzgefasst – die wichtigsten Gesichtspunkte bei neuen Geräten. Doch ganz unabhängig davon gibt es auch Funktionen, die man bisher noch nie (oder sehr selten) in einem Gerät gesehen hat. Und genau um solch ein Smartphone handelt es sich beim Samsung Galaxy Beam. Das Gerät kommt auf den ersten Blick ohne besondere Features daher: Dual-Core Prozessor, Kamera mit 5 Megapixel Auflösung und ein 4“ Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel. Doch dreht man das Gerät etwas, kommt das wahre Highlight der Ausstattung zur Geltung: Der Beamer. Beim Galaxy Beam handelt es sich insgesamt bereits um das zweite Smartphone aus dem Hause Samsung mit eingebauten Beamer. Wobei man dazu sagen muss, dass das erste Modell zwar vorgestellt – aber nie wirklich für den Markt freigegeben wurde. Ist der Markt jetzt reif für die Technik? Was kann der Beamer? Alles nur leere Versprechungen auf dem Datenblatt? Und…was sagt eigentlich der Akku zu der ganzen Geschichte?


    Antworten auf diese Fragen findet ihr im jetzt folgenden Testbericht – viel Spaß beim Lesen!



    Hauptfunktionen des Galaxy Beam:





    • - 4“ TFT-Touchscreen mit einer Auflösung von 480 x 800 Pixel bei 16,7 Mio. Farben
    • - 5 Megapixel Kamera mit Autofokus und LED-Leuchte
    • - 720p Videoaufnahme (30 FPS)
    • - Eingebauter Beamer mit nHD-Auflösung (640 x 360 Pixel)
    • - 8GB interner Speicher, 768MB RAM
    • - Speicher via MicroSD Speicherkarte erweiterbar
    • - 1,0 Ghz Dual-Core Prozessor (Cortex A9)
    • - HSDPA
    • - Bluetooth 3.0
    • - WLAN 802.11 b/g/n, DLNA, WiFi-Hotspot
    • - Li-Ion Akku mit 2000 mAh Kapazität (wechselbar)
    • - MP3 Player
    • - UKW-Radio
    • - 3,5mm Klinkenbuchse
    • - Videoplayer (DivX)
    • - Android 2.3.6
    • - GPS




    Lieferumfang:





    Nichts Besonderes erwartet uns in Sachen Lieferumfang. Das Galaxy Beam kommt ab Werk mit sämtlichem Zubehör daher, das man im Normalfall auch zwingend benötigt. Weitere Extras wie beispielsweise Taschen oder Ähnliches muss man auf eigene Regie beschaffen.


    • - 1 x Smartphone „Samsung Galaxy Beam I8530“
    • - 1 x Li-Ion Akku mit 2000 mAh
    • - 1 x kabelgebundenes Stereo-Headset mit Fernbedienung (siehe Galaxy Note und Galaxy S3, allerdings ohne Steuerungsfunktion direkt am Headset)
    • - 1 x USB-Kabel
    • - 1 x Adapter für USB-Kabel zur Umrüstung auf Ladekabel
    • - Sowie Bedienungsanleitungen, Garantienachweise, etc.



    Gehäuse & Verarbeitung:





    Wie immer an diese Stelle möchte ich euch das Galaxy Beam etwas beschreiben. Hat man das Gerät direkt vor sich liegen, vermutet man zunächst keine besonderen inneren Werte, denn das Gerät sieht so aus wie jedes beliebige Smartphone. Die Front wird vom großen 4“ Display dominiert, mittig unter dem Display sitzt die Hardware-Taste, welche bei langem Druck den Task Manager startet. Bei kurzem Druck wird der Nutzer aus den Tiefen des Menüs auf den Desktop zurück „gebeamt“. Rechts neben der Hardware-Taste sitzt wie von den letzten Samsung-Phones bekannt die Sensor-Taste für weiterführende Menü-Optionen. Rechts daneben befindet sich die Sensor-Taste um zur letzten Menüebene zurückzukehren. Über dem Display ist neben der Hörmuschel auch die Front-Kamera für Videotelefonate oder auch Selbstportraits zu finden. Ausserdem sitzt hier der Helligkeitssensor für das Display sowie der Abstandssensor, um das Display bei Telefonaten abzudunkeln (somit werden ungewollte Eingaben mit der Wange verhindert).
    Dreht man das Gerät jetzt zu sich, kommt das Herzstück des Smartphones zum Vorschein: Der Beamer auf welchen ich später im Bericht noch näher eingehen werde.
    Auf der Rückseite ist im oberen Drittel die 5 Megapixel Kamera zu finden – rechts daneben sitzt die kleine Fotoleuchte, darunter prangt der „SAMSUNG“-Schriftzug. Ganz unten rechts haben die Entwickler den Lautsprecher positioniert.
    Unten am Gerät ist der Anschluss für das Lade- und USB-Kabel angebracht. Links daneben ist das Mikrofon versteckt.
    Auf der linken Seite des Galaxy Beam ist nicht nur die mittlerweile zum Standard gewordene Lautstärke-Wippe zu finden, sondern auch die 3,5mm Klinkenbuchse sowie der Schacht um die SIM-Karte einzusetzen.
    Rechts der Slot für die MicroSD-Speicherkarten, die POWER-Taste (gleichzeitig auch zum Aktivieren/Deaktivieren der Displaysperre) und die Shortcut-Taste zum Starten des Beamers.



    Hier noch die Übersicht des Galaxy Beam aus der Bedienungsanleitung:




    Weiter geht’s mit der Verarbeitung: Diese kann ich zum wiederholten Male als „sehr gut“ bezeichnen. Das Galaxy Beam macht einen sehr sehr hochwertigen Eindruck. Dies mag zum einen an den sehr angenehmen Abmessungen gepaart mit dem etwas höheren Gewicht liegen, zum anderen liegt das aber auch an der Materialauswahl, die Samsung dem Galaxy Beam hier spendiert hat. Bei meinem Testgerät handelt es sich um das in Barcelona vorgestellte Modell in den Farben schwarz/gelb. Ursprünglich war ja geplant, dass das Gerät auch in anderen Farbvarianten erscheinen soll. Ich war damals ganz froh über diese Meldung. Nachdem ich das Gerät jetzt bereits etwas länger testen konnte muss ich aber sagen, dass das Gerät auch so sehr schick aussieht und vor allem extrem auffällt! Der gelbe Rahmen sticht aus dem heutigen Einheitsschwarz/-weiss hervor und wenn erst einmal der Beamer entdeckt wurde, gibt das den Betrachtern meist den letzten Rest. Ganz großer Pluspunkt in Sachen Verarbeitung: Der Akkudeckel. In der Galaxy S-Reihe verachtet (aufgrund der dünnen Plastik-Deckelchen) geht Samsung beim Beam genau den richtigen Weg. Es handelt sich dabei zwar auch um dünnes Plastik – dieses ist aber auf der Sichtseite mit einer leichten Gummierung versehen wie dies auch beim Galaxy W der Fall ist. Das macht einen sehr hochwertigen Eindruck und vermittelt auch ein sehr hohes Gefühl an Sicherheit, da das Gerät bei weitem nicht so leicht in der Hand hin und her rutschen kann.



    Touchscreen:





    Samsung spendiert dem Galaxy Beam ein 4“ großen TFT-Touchscreen. Die Auflösung liegt bei den altbekannten 480 x 800 Pixel, welche in Anbetracht der Größe auch absolut ausreichend ist. Des einen Freud, des anderen Leid könnte man bei der verbauten Displaytechnik sagen: Wie angesprochen wurde beim Beam ein Display mit TFT-Technik verbaut. Vorteil: Das Display lässt sich meiner Meinung nach deutlich besser bei direkter Sonneneinstrahlung ablesen als bei den aktuellen Super AMOLED-Displays. Nachteil: Die Farben sind etwas blass wenn man die AMOLED-Screens sehr gewohnt ist. Einen erhöhten Akkuverbrauch konnte ich nicht feststellen. Was – mir persönlich – sofort aufgefallen ist: Die automatische Helligkeitssteuerung des Galaxy Beam reagiert um einiges schneller auf Veränderungen des Umgebungslicht, als das beim Galaxy S II der Fall war.
    Standardmäßig zeigt das Beam auf dem Homescreen alle nötigen Informationen sofort sichtbar an. In der vom Android-OS gewohnten Status-Leiste oben ist nicht nur der Akkuverbrauch ersichtlich, auch die Netzstärke, aktive Verbindungen, Uhrzeit sowie aktive Ton-Profile oder Anwendungen werden hier angezeigt. Ganz unten auf dem Display befinden sich die vier Shorcuts, die im Menü auch individuell angeordnet werden können. Mit am Start ist damit auch wieder die TouchWIZ Oberfläche (Version 4.0). Durch ein Hinauszoomen aus der Startansicht können bis zu sieben verschiedene Homescreens angelegt und eingerichtet werden. Durch eine lange Berührung des Homescreens können Schnellzugriffe und Widgets platziert werden.




    Tastatur:





    Eine wirkliche Tastatur ist auch beim Galaxy Beam nicht mehr vorhanden. Wie bereits eingangs erwähnt, befinden sich auf der Front nur drei Tasten – zwei davon mit Sensortechnik. Alle anderen Eingaben werden auf dem TFT-Touchscreen getätigt. Ich kann bereits zu Beginn Entwarnung geben: Alle Eingabefelder werden in jeder Situation ausreichend groß dargestellt. Der Trend geht ja bei den meisten Modellen zu immer größeren Display-Diagonalen. Doch das Galaxy Beam beweist wieder anschaulich, dass auch mit „kleineren“ Diagonalen einer schnellen und fehlerfreien Eingabe nichts im Wege steht. Beim Schreiben von Nachrichten (bzw. Mails) kann der Nutzer wieder auf verschiedene Tastatur-Typen zurückgreifen:


    • - QWERTZ-Tastenfeld (Hoch- und Querformat)
    • - 3x4 Tastenfeld
    • - Handschriftfeld 1
    • - Handschriftfeld 2


    Ich bevorzuge hier ganz klar das Querformat mit QWERTZ-Tastatur, wobei die Tasten auch im Hochformat noch ausreichend dimensioniert sein dürften.

    So - das Teil ist ab kommender Woche wohl erhältlich und in Kürze bekommt Ihr von mir dazu auch 'nen Testbericht spendiert :)



    Edit: Kleiner Tipp: Auf meinem Youtube-Channel sind schon ein paar Videos verfügbar - der Testbericht kommt entweder im Laufe des heutigen Tages oder morgen.

    Zitat

    Original geschrieben von anfaengerulli
    ich habe bei mir auch gerade das Update gemacht. Konnte jedoch nichts neues entdecken. Was igibt es denn für Neuerungen?


    Es wurden wohl weiteres Apps installiert bzw. geupdatet, die Bezeichnung der Einstellungen hat sich auf "Einst." geändert ( :D ) und laut einigen Berichten im Android-Hilfe Forum soll die Performance wohl noch etwas gesteigert worden sein. Einen offiziellen Changelog von Samsung gibt's wohl leider keinen :/

    Ich denke er meint damit die Tatsache, dass das Iphone welches ja auch unter der Rubrik "Smartphone" läuft ab Werk nicht mal Inhalte per Bluetooth verschicken kann/konnte, sondern immer zusätzliche Programme nötig waren ;) Deshalb passt die Definition Smartphone wohl auch nicht ganz zum Iphone (sofern man das wirklich an der einen Funktion festmachen möchte D: )

    Kann mir jemand sagen, warum Beiträge, die ich an einer öffentlichen Pinnwand mit meiner Seite teilen möchte (also nicht ich als Privatperson sondern ich, als "Seite" auf Facebook) nicht auf der fremden Pinnwand angezeigt werden? Müssen die zunächst vom Eigentümer dieser genehmigt werden oder gibt's da irgendeine Einstellung, die ich selbst erst aktivieren muss?
    Schaue ich nämlich als "Seite" eingeloggt auf diese Pinnwand ist der gepostete Beitrag ersichtlich - gehe ich aber als Privatperson drauf fehlt der Eintrag komplett (als wäre er nie gepostet worden).

    Auch dir ein "Danke" für das Lob :)


    Worauf ich jetzt noch gespannt bin ist die Tatsache, wann Samsung das erste Update für die Geräte ausrollen wird und vor allem: Welche Dinge es genau ändert/verbessert/behebt. Man hat sich ja bei den Vorgängern nicht gerade mit Ruhm bekleckert - wenn man das mal so harmlos ausdrücken kann - deshalb wäre es enorm wichtig den jetzigen S3-Käufern mit schnellen und hilfreichen Updates zu zeigen, dass es auch anders geht. Ein paar der negativen Aspekte würden sich immerhin durch ein Update ausbessern lassen.