Beiträge von THWS

    Zitat

    Original geschrieben von Gallium
    Da sei der Hinweis erlaubt, dass im Dachausbau spezielle Feuerschutzanforderungen gelten. Span- oder OSB-Platten dürften diesen Anforderungen kaum genügen. Auch das Styropor hat nur B2-Klasse.
    Ein Trockenestrich mit Mineralwolle-Verbunddämmung würde dagegen den Brandschutzanforderungen genügen und wäre zugleich auch dünner.
    ...wobei das nicht die einzige, aber die Heimwerker-tauglichste Alternative ist ;)
    Dem Rat muss ich mich unbedingt anschließen.
    Allerdings empfehle ich, diese ganzen Crash-Kurs Energieberater zu meiden. Die meisten haben bei einem kurzen aber teuren IHK-Kurs lernen sollen, wofür ein Bauingenieur ein mehrjähriges Studium benötigt. Du darfst selbst beurteilen, wer da fundierte Aussagen treffen kann.


    Hast du das mit den Feuerschutzanforderungen in einem selbst genutzten Eigenheim (= freistehendes Haus), wenn ausschließlich der Dachboden renoviert/modernisiert wird auch schriftlich? Davon habe ich bisher nämlich noch nichts gehört - ich kenn' das in diesem Zusammenhang nur von kompletten Dachausbauten bzw. nur von Reihenhäusern bzw. Altstadt-Kernen mit einer sehr dichten Bebauung. Wenn ich mich dazu entschließe auf meinem Dachboden OSB Platten zu lagern bzw. den damit auszukleiden, ist das doch meine Sache. Mal ganz davon abgesehen, dass die meisten Verschalungen im Innenbereich aus Holz bestehen dürften (Überbleibsel aus früheren Zeiten - heute wird das überwiegend Gipskarton/Gipsfaser sein...).

    Ich würde dir den Gang zu einem unabhängigen Energiefachberater empfehlen. Diese haben die Möglichkeit mittels speziell auf diese Thematik zugeschnittenen Software-Programme gewisse Parameter einzutragen und mit weiteren technischen Hilfsmitteln (Stichwort: Thermografie) zu füttern. Am Schluss bekommst du ein komplettes Gutachten deines Hauses / Wohnung und siehst direkt, wo dir Energie flöten geht und wo es sich auch am ehesten (effektiv) rechnet, Geld rein zu stecken. Meistens arbeiten die Energiefachberater auch mit örtlichen Bauunternehmern oder Fachhändlern zusammen, wobei das dann tatsächlich nur auf "Empfehlungsbasis" läuft - meistens zumindest.


    Da ich dein Haus nicht im Detail kenne (Größe, Baujahr, Werkstoff, Nutzungsverhalten, Heizungsanlage, etc. pp.) kann ich dir aufgrund der bisher gegebenen Infos nur raten: Wenn der Dachboden beheizt wird, dann sorg' dafür, dass das Dach richtig gedämmt ist. In diesem Zuge bietet sich von Innen das Anbringen von Zwischensparrendämmung oder ggf. (bis zu einem gewissen Grad sinnvoll) Untersparrendämmfilz an. Gleichzeitig hättest du die Möglichkeit, das Ganze optisch etwas aufzuwerten (natürlich nur, wenn gewünscht). Möchtest du von Innen nix machen gibt es auch noch die Möglichkeit von Außen an die Geschichte dran zu gehen (wird beispielsweise häufig gemacht wenn die Dachziegel sowieso runter müssen, größere Dachflächenfenster eingebaut werden oder man sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet). Dann kannst du von der Zwischensparrendämmung über die Aufsparrendämmung alles Mögliche draufpacken.
    Ist der Dachboden nicht beheizt und soll auch zukünftig nur als Abstellfläche dienen: Pack dir EPS-Verbundelemente drauf. Die dämmen und haben gleichzeitig den charmanten Vorteil, dass auf der Oberfläche bereits eine Spanplatte (ggf. auch OSB) vorhanden ist, die bei Bedarf direkt begehbar ist oder auch mit Trittschall und Laminat belegt werden kann.


    Aber wie gesagt - lass dich persönlich beraten, übers Internet hat das keinen Wert.


    Edit: Eben noch deinen letzten Satz gelesen: Wenn du künftig Wohnungen oder Häuser verkaufen oder vermieten möchtest, wird jeder vernünftige Käufer auf ein Energie-Gutachten pochen. Wenn das entsprechend schlecht ausfällt sinken die Chancen das Ding zu einem für dich vernünftigen Preis an den Mann/Frau zu bekommen. Weiterhin solltest du bedenken, dass Neubauten gerade wie Pilze aus dem Boden schießen da die Kredite momentan so günstig wie lange nicht sind - in Kombination mit den dadurch steigenden Modernisierungsaktivitäten von sämtlichen Bauherren wird es künftig dann nochmal deutlich schwerer, ein Haus mit einer Energiebilanz im unteren Mittelfeld los zu werden. Das nur noch so am Rande...

    Kommt drauf an, welche Berechtigung der Pförtner hat - theoertisch kommts auch auf die Unternehmensform an, das würde jetzt aber zu weit führen.


    i. A. -> im Auftrag, hat im Normalfall jeder "normale" Sachbearbeiter im Einkauf, Verkauf, etc. pp.
    i. V. -> haben Personen mit höherer Verwantwortung bzgl. des Aufgabengebietes, teilweise mit Personalverwantwortung, aber nicht zwingend.
    ppa. -> Prokura - Mitglieder der Geschäftsführung und/oder sehr vertrauensvolle Personen mit umfassenden Befugnissen.



    Wenn ohne Zusatz unterschrieben wird, macht man auch nix falsch, wobei ohne Zusatz weitläufig vllt. auch einfach als "i. A." aufgefasst wird. Alles andere ist ohne gesonderte Befugnis / Befähigung durch den Vorgesetzten gar nicht anzuwenden.


    XXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXXX


    Um wieder einigermaßen zum Thema zurück zu kommen:


    Kann nun jemand Ansprechpartner für solche Fälle nennen? Anwälte im Arbeitsrecht? Ich habe im Netz bereits diverse Firmen gefunden, die von der Analyse bis hin zum Schreiben alles anbieten - aber irgendwie ist mir das nicht geheuer (= unseriös)... :rolleyes:

    Hat jemand Tipps für solche "Fachmänner"? Ich habe bisher nur Stellen gefunden, die bereits geschriebene Zeugnisse analysieren, nicht aber mit verfassen/abändern können...oder macht sowas prinzipiell auch jeder Anwalt im Arbeitsrecht?


    btw - Goyale: Wenn du dich scheinbar so gut mit Prokura, i.V. und dem HR auskennst dürfte dir sicherlich auch bekannt sein, dass der Vertrag meist dennoch nach Außen wirksam ist und es "nur" im IV später gehörigen Ärger geben kann/wird. Aber das ist ein anderes Thema...

    Diese Berufspraxis kann aber heutzutage ganz schön kritisch werden, wenn man an den "falschen" Geschäftspartner gerät. Das Zeugnis ist bei mir mit ppa unterschrieben - und ehrlich gesagt kommt sowohl Prokura als auch i. V. bei mir im Alltag öfters vor...

    Wie kommst du darauf, dass ich nur Personalpläne geschrieben habe? Steht das irgendwo? Und wer sagt, dass ich nicht weiß, wer "i. V." unterschreibt? Selbstverständlich ist mir das bekannt und ich gehe davon aus, dass polli das auch weiß und nur so umschrieben hat, weil "i. V." heute im Vergleich zur Prokura tatsächlich nix mehr Besonderes ist.