Zur Wiedergabe selbst lässt sich im Großen und Ganzen dasselbe Fazit ziehen, wie ich es oben bereits beim Videoplayer niedergeschrieben habe: Die Wiedergabe über den rückseitigen Lautsprecher ist sowohl im Hinblick auf die Lautstärke als auch auf die Qualität in Ordnung, kann aber mit den Top-Modellen Find 7a und HTC One M8 nicht mithalten. Bei der Headset-Wiedergabe liegt das K Zoom aber auf gleichem Niveau, bedingt vor allem durch die zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten hinsichtlich des Klangbildes und auch der zusätzlichen „Komfortfunktionen“ wie beispielsweise „AdaptSound“.
Hier stimmt einfach das Gesamtpaket, weshalb sich sagen lässt: Das Galaxy K Zoom enttäuscht auch beim Media- und Musikplayer nicht und zeigt ganz klar, dass die Stärken nicht nur auf den Bereich der Kamera fixiert sind.
Verbindungen:
Das Galaxy K Zoom verfügt im Grunde genommen über eine sehr umfangreiche Ausstattung im Bereich der Verbindungmöglichkeiten. Das diese auch von jedem Nutzer allesamt benötigt und aktiv verwendet werden, sei an dieser Stelle mal dahingestellt – dennoch ist es vorbildlich, dass man Geräten eine solche Vielzahl an Optionen zur Verfügung stellt.
Die Verbindungsmöglichkeiten des Galaxy K Zoom:
- - 2G Netzwerk: 850 / 900 / 1800 / 1900
- - 3G Netzwerk: 850 / 900 / 1900 / 2100, HSDPA 42 Mbit/S , HSUPA 5,76 Mbit/S
- - 4G Netzwerk: 800 / 850 / 900 / 1800 / 2100 / 2600, LTE Cat. 4 50 Mbit/S Upload, 150 Mbit/S Download
- - WiFi 802.11 a/b/g/n , Dual-Band, WiFi direct, WiFi Hotspot
- - MicroUSB 2.0 (MHL 1.3), USB OTG
- - Micro SD Speicherkartenslot (max. bis zu 64 GB)
- - Bluetooth 4.0 A2DP, LE
- - NFC
- - A-GPS & GLONASS
Es fehlen zwar Kleinigkeiten bei der Ausstattung (zumindest wenn man diese mit dem aktuellen Galaxy S5 vergleichen möchte) wie beispielsweise der Infrarot-Sensor; dies schlägt sich jedoch in meiner praktischen Anwendung nicht negativ nieder. Positiv zu erwähnen ist die Tatsache, dass Samsung dem Galaxy K Zoom nun die LTE Klasse 4 spendiert hat – das Galaxy S4 Zoom musste noch mit Kategorie 3 auskokmmen.
Leicht negativ ankreiden muss ich eine Eigenschaft, die man vielleicht jetzt nicht unbedingt unter dem Punkt „Verbindungen“ vermutet hätte – praktisch gehört er aber durchaus hier hin, Stichwort: Stativgewinde.
Das Galaxy S4 Zoom bekam von Samsung auf der linken Seite noch ein Gewinde spendiert, mit dessen Hilfe sich das Gerät direkt auf ein Stativ aufschrauben ließ. Dies machte das ohnehin nicht gerade „hübsche“ Gerät nicht nur noch hässlicher, sondern war auch ein wahrer Staubsammler. Samsung hat dieses Gewinde beim K Zoom nun komplett entfernt, was natürlich im Endeffekt bedeutet: Kein direkter Anschluss an ein Stativ mehr möglich. Doch dafür gibt es ja zum Glück Adapter und entsprechende Halterungen…
Extras:
Kalender:
Fast am Ende – aber nur fast: Ein Punkt fehlt noch in meinem Bericht nämlich der Kalender. Und ehrlich gesagt freue ich mich auf den bei Samsung-Phones immer ein kleines bisschen, denn in Sachen Übersichtlichkeit, Gestaltung und Funktionsumfang gehört der bei Samsung genannte „S Planner“ eindeutig zur Oberklasse der Terminplaner.
Der Kalender kann nach verschiedenen Ansichten dargestellt werden:
- - Jahr
- - Monat
- - Monat und Agenda
- - Woche
- - Tag
- - Agenda
Mein Favorit ist hier ganz klar der Modus „Monat und Agenda“, denn hier wird der komplette Monat ausreichend groß dargestellt und als kleines Gimmick befinden sich direkt darunter die am jeweiligen Tag anstehenden Termine in der Übersicht. Mit nur einem Klick darauf gelangt man zur Terminansicht, in welcher sich dann auch bei Bedarf noch diverse Änderungen vornehmen lassen.
Die nächsten Stärken spielt Samsung bei der Neuanlage von Terminen aus. Auf den ersten Blick unterscheidet sich das jetzt nicht groß von anderen Herstellern, auf den zweiten Blick aber machen bestimmte Feinheiten einen Unterschied auf, den ich persönlich nach kurzer Eingewöhnungszeit kaum mehr missen möchte:
- - Titel
- - Ort
- - Beginn: Datum & Uhrzeit
- - Ende: Datum & Uhrzeit
- - Ganztägig: Ja / Nein
- - Erinnerung: Ja / Nein
- - Wiederholen: Einmaliges Ereignis, täglich, wöchentlich, monatlich, jährlich
- - Beschreibung
- - Symbolgrafik (sehr gut um Termine bereits auf den ersten Blick kategorisieren zu können!)
- - Zeitzone
Über das Einstellungsmenü kann man zudem noch zahlreiche Standard-Einstellungen wie beispielsweise das Anzeigen von bereits abgelaufenen Terminen oder auch die Darstellung von Wochennummern festlegen. Auf diese Einstellungen möchte ich aber hier nicht näher eingehen…
Ultra-Energiesparmodus:
Wie auch das Galaxy S5 hat Samsung dem K Zoom den sogenannten „Ultra-Energiesparmodus“ spendiert. Wird dieser Modus aktiviert, werden im Grunde genommen eine Funktionen des Geräts deaktiviert und lediglich einfache Aktionen wie das Führen von Telefonaten oder auch das Schreiben von Nachrichten ist möglich. Des Weiteren werden potenzielle Energiefresser wie beispielsweise das WLAN deaktiviert und der Paketdaten-Modus wird bei inaktivem Display ebenfalls gestoppt. So soll der Nutzer in Situationen, in denen eine Steckdose vielleicht nicht unbedingt in der Nähe ist noch einige Zeit mit dem Gerät über die Runden kommen, um zumindest weiterhin erreichbar zu sein. Bei einer Restkapazität von 86% des Akkus wird dem Nutzer im Ultra-Energiesparmodus noch eine Restlaufzeit von guten 10 Tagen angezeigt, was durchaus im Bereich des Möglichen ist.