Beiträge von tobias2k

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    Original geschrieben von happyuser
    Vielleicht nochmal kurz was sie eigentlich bedeuten: Die Bewertung zeigt an, wie gut die eigene Leitung ist - im Vergleich dazu -> wie schnell sie eigentlich sein sollte!

    Wenn ich das lese, stellen sich mir die Nackenhaare hoch. Wenn der Test überhaupt irgendeine Aussage erlaubt, dann darüber, wie schnell Daten zwischen Rechner A und Rechner B ausgetauscht werden können. Das Ergebniss ist von drei Variablen abhängig:


    1) Die Bandbreite & Auslastung der Internetleitung zu Hause
    2) Die Bandbreite & Auslastung des Servers im RZ
    3) Die Bandbreite & Auslastung des Netztes zwischen beiden Rechner


    Die Performance von beiden Rechnern und den dazwischen liegenden Routern lassen wir mal außen vor.


    Es ist also sehr vermessen, zu behaupten, das Ergebniss hinge nur von der Leitung daheim ab.

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    Original geschrieben von SoulySoRc
    ya, hast wohl recht.


    Mich würd ja nun interessieren inwieweit die Fritz Boxen wirklich so schlecht sind und ob es tatsächlich so lohnenswert ist in was besseres zu investieren ? Die Fritz Box ist ja jetzt auch nicht unbedingt DAS SCHNÄPPCHEN, habe 1&1 und du meinst ergo, dass es bessere Sachen als die AVM Box gibt ?


    Kann man da pauschal nen Beispiel nennen ? (vllt mit Link) ?


    Über google lassen sich zig Aussagen diesbezüglich finden. Zum Beispiel Hier, Hier oder Hier.


    Fakt ist: Die Telekom ist bzgl. der Schaltungsgrenzen bei ADSL2+ sehr konservativ. Das heißt, wer von der Telekom 16Mbit geschaltet bekommt, kann sie mit entsprechender Hardware auch in der Praxis zu 100% erreichen. Die konservative Schaltungsstrategie dient nicht zuletzt dazu, potentiellen Ärger wegen zu geringer Bandbreite in der Praxis schon im Vorfeld zu eliminieren.

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    Original geschrieben von Manupulator
    sind nicht Speedport W 501V, Speedport W 701V und Speedport W 900V von AVM?


    Du hast Recht, daran hatte ich gar nicht mehr gedacht. Einige Speedport Modelle bezieht die T-Com von AVM. Demenstprechend leiden die Geräte ebenfalls unter den schlechten Modemeigenschaften der FritzBox Reihe.

    Sorry, aber diese Speedtests sind komplett für den A.... . Entschuldigung für die Formulierung, ist aber so.


    Diese absolut nichtssagenden Tests versetzen zig Internetnutzer in Aufruhr, wie z.B. am Beispiel von ebax deutlich wird. Ich erinnere mich da an eine lustige Reportage von Stern.TV in Zusammenarbeit mit Computerbild: 60% bekommen angeblich nicht die versprochene und bezahlte Internetgeschwindigkeit. Abgesehen von wenigen Ausnahmen ist das humbug.


    Die Aussagekraft derartiger Tests steht und fällt mit den folgenden Punkten:


    1) Handelt es sich (insbesondere bei ADSL2+) bei dem angeschlossenen Router/Modem um ein gutes (T-Com Speedport Reihe, Thomson Speedtouch Serie) oder schlechts (AVM Geräte) Gerät. Beispielsweise synct die FritzBox bei meinem 16 Mbit Anschluss nur mit 12-13.000 kbit, während der Speedport von der Telekom mit ~17.000 kbit fast den maximalen Wert (ca. 17400 kbit brutto) erreicht


    2) Wie gut oder schlecht ist der Hoster des messenden Servers? Gerade bei billig Hostern laufen mehrere Server über einen Switch, welcher im besten Fall eine Gbit Anbindung zum Backbone hat


    3) Über welche Netze ist das RZ angebunden? Exisitiert ein entsprechend dimensioniertes Peering mit den relevanten Providern/Carriern? Existiert überhaupt ein direktes Peering oder läuft der Traffic noch über andere Carrier?
    Stell nen Server ins Cogent Netz und jeder Kunde auf T-Com Basis wird sofort Klage erheben, weil seine Internetleitung laut Messergebnis 95% weniger Durchsatz liefert, als zugesagt wurde.



    Das sind nur drei von vielen Fragen, die einer Beantwortung bedürfen, um die Ergebnisse richtig interpretieren zu können. Ich hoffe, dadurch wird einigen klar, dass solche Speedtests für sich genommen keinerlei Aussagekraft haben. Wer auf Basis eines solchen Ergebnisses zum Provider rennt und sich über fehlende Geschwindigkeit beschwert, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

    Wenn du das machst, dann wird dir Paypal aufs Dach steigen.
    Ich an deiner Stelle würde der Firma gehörig aufs Dach steigen. Und zwar nicht per Mail sondern am Telefon. Emails eigenen sich imho nicht so gut, um seinen Forderungen Nachdruck zu verleihen.

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    Original geschrieben von Brainstorm
    Noch ein Punkt der mir gerade einfällt:
    Egal auf welchem Weg man dem BKA den Zugang auf den Rechner verschafft, in dem Moment ist ein Zugang vorhanden. Und ebendieser kann auch von anderen Datenspionen genutzt werden.
    Wenn Firewalls oder Betriebssysteme ein "Zwangshintertürchen" haben, dann wird dieses Türchen früher oder später von Hackern gefunden.
    Und das es ein Hintertürchen geben muß, ist klar, weil sonst eine Online-Einscheusung des Bundestrojaners nicht möglich ist.

    Muss nicht zwangsläufig sein. In kleiner Runde haben wir schon darüber philosophiert, wie sich sowas am einfachsten bewerkstelligen ließe.


    Die simpelste Lösung: Traffic analysieren und herausfinden, welche automatischen Updates gezogen werden (Windows, Virenscanner ...). Eine darauf angepasste Schnüffelsoftware ließe sich dann einfach über die Auto-Updatefunktion einer Software einschleusen. Dazu muss bedarf es lediglich eines entsprechenden Servers sowie kleinerer Manipulationen des Routings/DNS am DSL-Anschluss des entsprechenden Haushalts.
    Die Adresse update.windows.com läuft dann halt zu einer anderen IP Adresse als üblich. Der Datentransfer zur Überwachung des Rechners ließe sich ebenfalls darüber abwickeln. Da Firewalls & Virenscannern Windowskomponenten eher unkritisch gegenüberstehen, um den Anwender nach einem Update mit unnötigen/unberechtigten Warnungen zu verunsichern, könnte man auf dem Weg zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen.