Beiträge von tobias2k

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    Original geschrieben von HoldaT
    Vorsicht, bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Beim Logan bekommst du für den o.g. Preis = Listenpreis die Trennwand, eine linke Tür, Doppelflügel hinten, Winterreifen etc. bereits inklusive. Renault und Opel stehen dagegen komplett nackt da. Die uns angebotene kleinste Differenz zum Kangoo lag bei guten 3000 € netto!

    Zu einer vollständigen Wirtschaftlichkeitsrechnung, gerade bei deiner Laufzeit, müssen eine Reihe weiterer Faktoren wie Inspektionskosten (Logan Diesel: 20Tkm, Combo: 50Tkm), Versicherung etc. in Betracht gezogen werden. Die von dir genannten 3.000 Euro können sich da bei 250.000 KM Laufleistung ganz schnell nivellieren.


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    Bezüglich der Kostenansätze für PKW: http://tinyurl.com/2n2ooo

    Uninteressant, da nur 15Tkm Laufleistung pro Jahr



    Sei mir nicht böse aber mit genau eine solche Rechnung habe ich erwartet :rolleyes:
    Ein Posting zuvor hast du doch vorgeschlagen, alle das Auto betreffenden Kosten aufzuschreiben, wieso also nicht hier?
    Gehen wir von 6 Litern Verbrauch je 100Km zu 1,00 Euro aus, macht das 6 Euro pro 100Km oder umgerechnet 6 Cent je gefahrenem Kilometer. Addiert man diese 6 Cent zu den von dir errechneten Werten hinzu, kommen wir auf die folgenden Werte:


    Wagen Geschäftlich: 9,4 Cent / Kilometer
    Wagen Privat: 12,5 Cent / Kilometer


    Und siehe da, aus dem einst so drastischen Unterschied von knapp 100% sind nun ~33% respektive ~25% Unterschied geworden, jenachdem wie man es betrachtet. Klingt doch schon deutlich weniger heftig oder?
    Und wenn du nun noch Steuern, Versicherung & Wartungskosten hinzurechnest, wird sich der prozentuale Unterschied immer geringer.
    Zum Schluß wird es darauf hinauslaufen, dass der Unterschied bei 5-10% liegt.



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    Die absoluten Zahlen sollte man nicht vergleichen, da man bei 60 Tkm p.a. ja irgendwie damit Geld zu verdienen scheint wohingegen die 15 Tkm doch zu großen Teilen reiner Konsum sein werden.

    Genau deswegen habe ich bereits HIER bereits vorgeschlagen, private von beruflicher Nutzung zu trennen. Aber du warst ja der Ansicht, dass man genau das nicht getrennt betrachten sollte ;)


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    Das ganze rechne ich seit ich Autos kaufe für jede Karre separat immer wieder aus und bin für mich persönlich darauf gekommen, dass ich es nicht mehr einsehe, Autos anzuschaffen, die zu derzeitigen Preisen deutlich über 10 T€ kosten. Schließlich heißst jeder eingesparte Tausender weniger Druck im Kessel bzw. weniger Verbindlichkeiten/Ausgaben und damit ein entspannteres Leben. Warum sollte ich z.B. meine Kosten auf einen A6 = 40 T€ hochtreiben, die entscheidende frage ist doch, ob er mir einen wirklichen Mehrwert gegenüber dem Ford bietet?! Er bietet einen Mehrwert, unbesehen, aber eben keinen, der einen ganzen Hof voller Billigkarren aufwiegt.

    Da widerspreche ich dir auch nicht. Die Entscheidung hat jeder für sich selber zu treffen.


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    Hier klinke ich mich nun aber aus, da ich morgen verreise... Schöne Restwoche noch.

    Ich denke auch, dass wir das jetzt nicht noch weiter diskutieren müssen. Dir auch eine schöne Restwoche!


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    Schnitt
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    Ganz allgemein:
    Wovon ich halt nicht viel halte, ist die komplette Ausrichtung auf Geiz-ist-Geil. Sicher, sparen ist chick, sparen ist in. Ab einer gewissen Grenze gehen aber mit jedem weiteren gesparten Euro immer größere Kompromisse (Sicherheit, Komfort ...) einher und u.U. wird aus dem einstigen Schnäppchen doch ein teuereres Vergnügen (Inspektionskosten, Wiederverkaufswert), als anfangs gedacht. Genau deswegen bin ich persönlich ein Anhänger der Golf-Klasse. Preislich noch bezahlbar, alle nötigen (Sicherheits-)Features an Bord, finanzierbar im Unterhalt und halbwegs guter Wiederverkaufswert.

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    Original geschrieben von nokia*night*
    wobei man bei solchen imbissständen auch schon lange nichts mehr "umsonst" bekommt
    ob das nun eigens betriebene sind oder ähnliche franchise-einrichtungen wie kochlöffel o.ä. sind, ist man dort mit getränk auch oftmals locker 5-6€ los und hat keine "anständige mahlzeit"

    Bei den Frainchiseketten ist das sicher zutreffend, da hier auch noch Gewinn für den Frainchisegeber erwirtschaftet werden muss und meist ein Zwang zur Abnahme einheitlicher Waren (Stichwort Corporate Identity) besteht.


    Bei eigenständigen Buden oder kleineren Ketten bekommt man aber durchaus noch etwas für sein Geld. Ich nehme z.B. an der hiesigen Bude 1-2x im Monat einen Gyrosteller für 4,30 Euro. Selbst wenn noch ein Getränk für 1,30 oben drauf kommt, bleibt der Gesamtpreis immer noch unter einem Maxi-Menü bei Mcd. Dennoch gehe ich, im Gegensatz zu McD, gut gesättigt aus dem Lokal.


    Viele China-Restaurants bieten um die Mittagszeit günstig Buffets an. Der Preis liegt meist bei ca. 6 Euro + Getränk. Kulinarisch ist für jeden was dabei und obendrein kann man soviel futtern, wie man möchte.



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    denke aber es liegt prinzipiell hier im forum auch an der einstellung einiger, die denken alles wird zwangsweise immer günstiger und selbst umsonst ist da einigen nicht günstig genug (wie man bei diversen themen/threads besonders im werbe feststellen kann)
    was jetzt jedoch nicht bedeuten soll, dass ich ~4 euro für einen burger als angemessen oder gar günstig empfinde...

    Da hast du recht, in Bezug auf McD stimmt das "alles wird teurer" Gefühl vieler Bürger allerdings. Zu DM-Zeiten, die ja noch gar nicht so lange her sind, kostete ein Maxi-Menü rund 9,50 DM. Bei gleicher Leistung wird heute fast das Doppelte fällig. Inflation ist das natürlichste von der Welt aber nicht in dem Umfang wie es uns die Preise von McD täglich weißmachen wollen. Ich habe nichts gegen eine moderate Preiserhöhung um die Produktqualität zu halten/zu verbessern und die Löhne der Mitarbeiter zu sichern aber weder Zulieferer noch Mitarbeiter dürften nennenswert von den Preiserhöhungen der letzten Jahre profitiert haben.


    Selbst McD dürfte die sinkende Zahlungsbereitschaft nicht entgangen sein, anders kann ich mir jedenfalls die regelmäßig eintrudelnden Gutscheinbögen nicht erklären.

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    Original geschrieben von der.kleine.nick
    Ich habe letzten Donnerstag eine Bestellung inklusive vier Gutscheinen per Einwurfeinschreiben versandt, welches lt. Sendungsverfolgung auch noch nicht zugestellt wurde. Großartig. Bislang ist (war?) mir noch nie ein Brief verloren gegangen. Wer seine Gutscheine einschicken will sollte deshalb wohl wirklich beseer per versichertem Paket tun.

    Hmpf. Gerade eben habe ich erstmal 2 Gutscheine per Einwurfeinschreiben verschickt :mad:

    Ich war heute nach gut 2 Monaten mal wieder bei McD und habe mir einen Big Rösti für 4,10 Euro gegönnt. Schmeckt zwar nicht schlecht, ist aber das Geld nicht wert. Ich stimme da HT483 zu: Besser mal eine Currywurst mit Pommes oder dergleichen an der Imbissbude futtern, wenn einen der Heißhunger auf Fastfood überkommt, als das Doppelte oder Dreifache bei McD latzen.

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    Original geschrieben von herold
    tobias2k:


    Das mit den verrußten Auspuffrohren kenne ich nicht von meinem Octi. Der wird immer vernünftig warmgefahren und nicht schon kalt getreten. Gutes Öl tut sein Übriges, damit ich hoffentlich mit dieser Maschine lange Freude haben werde. Ich kann dieses Auto bzw. die Maschine wirklich nur empfehlen. Der Wagen macht richtig Spaß. Wirklich!!! :D

    Hört sich stark nach Oktavia RS an :)
    Wirklich ein feines Auto. Ich hatte mal das Vergnügen, ein paar Kilometer damit zu fahren.


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    Daher ist nämlich auch der andere Weg möglich: Was kann ich tun, um mittels (nachgerüsteter?) Turbotechnik einem kleinen Benziner bei nur geringer Leistungserhöhung das Spritsparen beizubringen? Das geht nämlich tatsächlich, wenn es einem gelingt die natürlichen Ansaugwiderstände mittels Turbotechnik zu überwinden, damit der Motor sein Gasgemisch/Frischluft leichter ansaugen kann. ;)

    Dieses Konzept (downsizing) verfolgt VW ja mit den TSI Maschinen. Wenn ich mir aber so die Verbräuche anschaue, würde ich allerdings gleich zu einem 2.0 TFSI greifen. Zum einen tut sich da verbrauchsmäßig nicht soo viel, zum anderen gibts dort keinen Kompressor, der im Falle eines Defekts richtig ins Geld geht.





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    Original geschrieben von HoldaT
    Zum ersten Teil: Ja, ich würde schon sagen, dass die meisten Anschaffungen meinerseits bauchfrei geschehen. Meine Frauen tanzen bei den Klamotten sicher ein bisschen aus der Reihe, nur weiß man das ja vorher und sollte tolerant sein... :)

    Wie gesagt, ich habe großen Respekt vor dir. Derart konsequent dürften nur die wenigsten Leute in Deutschland sparen. Auch die Tatsache, dass du carsharing betreibst, zeugt von einem Weitblick, den ich nicht besitze.


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    Beruflich und privat sollte man IMHO gerade nicht trennen, da privat die Kosten/Kilometer wegen der geringeren Fahrleistungen ja noch deutlich höher liegen.


    Hier muss ich aber nochmal nachhaken. Für mein Dafürhalten setzen sich die Gesamtkosten eines Fahrzeugs aus den folgenden Punkten zusammen:
    - Fahrzeugkosten (Anschaffungs- minus Wiederverkaufspreis)
    - Spritkosten
    - Versicherung
    - Steuern
    - Inspektionen & Reperaturen


    Soweit ich das überblicke, sind alle diese Kostenfaktoren mit Ausnahme der Steuern direkt abhängig von der Fahrleistung.
    Weniger Kilometer = weniger Spritbedarf = geringere Versicherungsprämien = weniger Inspektionen = höherer Wiederverkaufspreis (wenn auch nicht extrem, da der Wiederverkaufspreis auch von der Haltedauer abhängt).


    Klar lässt sich jetzt argumentieren, dass sich bei geringerer Laufleistung der Wertverbrauch umgerechnet auf einen Kilometer stärker bemerkbar macht. Ob das allerdings ausreicht, um von deutlich höheren Kosten zu sprechen, möchte ich bezweifeln.



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    Zum Thema Crash-Sicherheit nur soviel. Logan-Hundefänger sind nicht besser oder schlechter als z.B. Kangoo-Hundefänger und Monteure sieht man wirklich sehr selten (zumindest bei uns) im 5-Sterne-5er-BMW herumfahren.


    Naja, der Kangoo hat 4 Sterne bekommen, während der Logan sich mit 3 begnügen musste. Insofern muss jeder für sich selbst entscheiden, was einem die ca. 33% mehr Sicherheit wert sind, bzw. ob man auf 25% verzichten kann/will.


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    Habe ich etwa irgendwo behauptet, dass Logans gleichwertig mit "modernen" Autos wären?!

    Die Behauptung hast du nicht aufgestellt, ergibt sich aber von ganz alleine. Mit gerade mal 2,5 Jahren Marktpräsenz gehört der Logan noch zu den neueren, aktuellen Modellen und muss sich dementsprechend auch an der Konkurrenz messen lassen. Und in dieser Disziplin versagt der meiner Meinung nach. Bei einem Preis von rund 9.800 Euro (brutto) für den Logan MCV Diesel scheint mir der Kangoo dCi für ca. 11.500 Euro (brutto) oder der Opel Combo (CDTI, 12.800 Euro) einfach die bessere Wahl.

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    Original geschrieben von herold
    Der richtige Weg war das Prototypen-Projekt der Firma "9FF" aus Dortmund. Dieser Porsche-Tuner hat gezeigt, dass ein Golf 5 mit dem 3-Zylinder TDI aus dem Lupo 3L sparsam und komfortabel zu bewegen ist. Die dort verbauten in absoluter Kleinstserie hergestellten Spezialanfertigungen von Bremsen, Reifen, Felgen und Karosserieteilen dürften in Großserie nur wenig mehr kosten. Ein solcher Wagen würde sich auch gut verkaufen, da für viele der Golf immer noch der Standard ist.

    Aus Neugierde hab ich mal gegoogelt.
    Sätze wie z.B.

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    Die Sonderanfertigung aus Karbon der Firma Recaro wiegt 7,5 kg. Das sind 3 kg weniger als der alte Sitz wog. Somit ist er der leichteste Sitz weltweit.


    lassen mich ernsthaft an der Sinnhaftigkeit eines solchen Projekts zweifeln. Sowas ist einfach nicht bezahlbar. Der Lupo war seinerzeit nicht nur aufgrund seines sparsamen Motors (der soweit ich weiß auch im A2 verbaut wurde?) so teuer gewesen, sondern vielmehr wegen der ganzen Gewichtseinsparungsmaßnahmen.


    Ich habe leider keine Info finden können, ob das Ganze tatsächlich funktioniert hat. Weißt du da mehr?
    Irgendwie hege ich da Zweifel, da schon der Lupo nur mit größeren Anstrengungen auf die versprochenen 3 Liter zu bringen war.


    Btw: Glückwunsch zu deinem TFSI. Soll wirklich ein klasse Motörchen sein. Wobei man dem wohl auch einen Rußpartikelfilter verpassen sollte, wenn ich mir so die verrußten Endrohre verschiedener Modelle anschaue :p

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    Original geschrieben von fahrsfahrwerkaus
    Wenn der Sprit fünf Euro kostet, dann kannst Du deinen Gebrauchtwagen mit 6 Litern Verbrauch schieben :D Dann müssen selbst so Leute wie Du einen lahmen, komfortlosen Stahlkübel fahren.


    Herrje.
    Bei aller Liebe Fahrsfahrwerkaus, aber irgendwie geht mir deine Überdramatisierung der Ölvorräte und Spritpreise etwas auf den Keks.
    Ja, die Vorräte werden knapp, ja die Nachfrage wird steigen und ja die Preise für Öl werden immer stärker steigen. Aber sicher nicht so schnell und so stark wie du vielleicht glaubst. Noch gehen Schätzungen des DIW für das Jahr 2020 von einem Rohölpreis i.H.v. 200$ je Barrel aus. Umgerechnet dürfte dann ein Liter Sprit bei rund 2,20 Euro je Liter liegen. Selbst wenn sich das $/€ Verhältnis wieder auf 1:1 einpendeln sollte, sind wir immer noch eine Ecke von den von dir progonstizierten 5 Euro/Liter entfernt.


    Sei mir nicht böse aber irgendwie bin ich eher geneigt, den Ergebnissen der DIW zu vertrauen, als deinen wüßten Spekulationen.


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    Nochmal zum Mitschreiben, da du ja völlig lernresistent bist: Es geht hier im Thread darum, wie man einen Wagen gestalten muss, damit er billig in der Anschaffung und vor allem günstig im Verbrauch ist.

    Falsch. Es geht um den Tata Nano für 1700 Euro.



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    Niemand interessiert Deine Äpfel-mit-Hochhäuser-Vergleich mit Deinem alten A3 1,9TDI.

    Deine wilden Horrorszenarien interessieren auch keinen.


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    Die werden von der Strasse verschwinden, weil sie keiner mehr bezahlen kann, wenn der Sprit mal richtig teuer wird.

    Wieso sollten sie verschwinden? Mein Golf4, ebenfalls mit 1.9TDI ausgestattet, verbraucht in der Praxis keine 5 Liter. Wieso sollte dieses Auto nicht als Ausgangsbasis für sparsamere Autos dienen?

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    Original geschrieben von HoldaT
    So, für das Geld bekommste 2 Logans und die hoppeln auch nicht schlimmer. Den Leuten ist aber nicht zu helfen. Die kaufen Vodafone-Verträge mit unmöglichen Tarifen und passend dazu solche "Autos". Praktisch = objektiv = bauchfrei denken wohl nur die wenigsten.


    Nur aus reiner Neugierde: Bist du in allen anderen Bereichen des Lebens (Kleidung, Lebensmittel, Urlaub, Unterhaltungselektronik ...) auch so "Praktisch = objektiv = bauchfrei" ?
    Falls ja erweise ich dir hiermit offiziell meinen höchsten Respekt!



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    Ich hoffe du meinst 10000 km. Und ich habe keine Lust alle 18 Monate ein neues Auto zu kaufen. Unsere Kisten laufen um die 250T - 300T km und gehen nachher nach Tschechien.

    Bitte zukünftig zwischen privatem und beruflichen Einsatzgebiet unterscheiden. Der Bundesdurchschnitt liegt bei rund 12.000 Km jährlich, insofern sind deine berufsbedingten Ansprüche an ein Auto bzgl. der Laufleistung & Haltedauer für die meisten hier irrelevant.



    [Edit]
    Ich wußte doch, dass da mal ein Test war. 5 Jahre alter Golf 4 mit 60 Tkm auf der Uhr gegen neuen Logan. Sah gar nicht so gut für den Logan aus, vorallem im Bereich des Kopfes.
    Vielleicht könnte man da den Satz etwas in Richtung "Praktisch = objektiv = Kopflos" abändern :cool:
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