Beiträge von tobias2k

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    Original geschrieben von meccs
    Das Thema ist ja schon etwas älter, darum meine Frage: Wie sieht es inzwischen auf Eurem Köpfen aus? :)

    Ich bin vor etwas über einer Woche auf den Finasterid Zug aufgesprungen, nachdem die Minox Wirkung anfängt nachzulassen. Bestellt habe ich die 90-Tage 1mg Dosis bei generics24 und wurde wie versprochen nach rund 2 Wochen beliefert. Irgendwelche Nebenwirkungen verspüre ich noch nicht, dafür dürfte es aber auch noch viel zu früh sein.


    Zwischenzeitlich habe ich mich auch mal mit dem Thema Haartransplantation beschäftigt, nachdem mir aber ein NW5 als Finalstadium prophezeit wurde, habe ich diese Option auch wieder ad acta gelegt. Was nützen mir Haare in den Geheimratsecken, wenn sonst oben alles kahl ist?

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    Original geschrieben von autares
    Ergo gilt für dich auch der Spruch: Guns dont kill people, people kill people?


    Wie dieses kleine Beispiel verdeutlicht, bedarf es zweier Komponenten, um jemand anderen umzubringen. Nur weil die Geldpolitk dazu verlockt, befreit es die Banken nicht von jeglicher Selbstverantwortung. Sinnvolle Kreditvergaberichtlinien sowie Bonisysteme hätten die Krise zumindest abgemildert.


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    Darf ich fragen, ob du in deinem Job Verantwortung trägst? Ich bekomme immer das Gefühl, dass die meisten Leute, die solch eine Aussage treffen, selbst gar keine Verantwortung tragen.

    Gegenfrage: Bist du schonmal über einen längeren Zeitraum, einer einfachen Tätigkeit nachgegangen?
    Ich finde es nämlich immer wieder interessant zu beobachten, wie sich Leuten in gehobenen Positionen in einem von ihnen gewählten Beruf und mit hohem Einkommen (lt. deiner Aussage) es immer wieder schaffen, sich in der Öffentlichkeit als quasi als unterbezahlte Opfer hinzustellen.


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    Erst wenn man diese hat, sollte man Aussagen zu diesem Thema treffen. Ich trage hohe Verantwortung, die mit Bluthochdruck, Schlafstörungen, usw einhergeht.

    Die Begleiterscheinungen deiner Verantwortung würden mich spontan auch mal an die Existensängste des einfachen Fußvolks erinnern. Nun, was würdest du höher bewerten, bzw. was gehört höher entlohnt? Schlafstörungen aufgrund schwieriger Entscheidungen bzw. der Verantwortung oder Schlafstörungen, weil nicht sicher ist, ob man auch im Jahr 2011 noch seinen Arbeitsplatz hat?


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    Ich wünsche mir sehr häufig einen Job ohne Verantwortung.


    Fassen wir doch mal der Reihenfolge nach zusammen:
    - Du verdienst viel Geld
    - Du hast viel Verantwortung
    - Du hast physische/psychische Beschwerden aufgrund deiner Verantwortung
    - Du wünscht dir weniger sehr häufig weniger Verantwortung


    Ich habe zwar von Psychologie absolut keine Ahnung, aber soweit ich das mit meinem einfachen Gemüt beurteilen kann, gibt es für dein Verhalten drei Begründungsmöglichkeiten:
    - Du liebst dein Einkommen
    - Du bist masochistisch veranlagt
    - Du wirst gezwungen, diese Position auszufüllen


    In Verbindung mit einer deiner ersten Aussagen bzgl. der Unterbewertung geistiger Arbeit bin ich geneigt, auf erstere Möglichkeit zu tippen. Womit wir dann wieder bei der Opferthematik wären.


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    Und dass Manager nur maximal 12-13h am Tag arbeiten können, wage ich zu bezweifeln. Ich bin selber kein Top Manager und komme selbst schon auf 11h hoch konzentrierter Arbeit.

    Ich könnte jetzt sagen, Arbeitsoutput und Qualität sind keine lineare Funktion. Genauso könnte ich jetzt trotz 16 Stundentag die durchschnittlich 147.000 Euro Jahresgehalt eines jeden DB Mitarbeiters in Frage stellen. Genauso gut kann ich es aber auch lassen, weil es ohnehin zu nichts führt.


    Ich will mich nicht mit dir streiten. Genauso wie ich jedem anderen Besserverdienendem sein Einkommen gönne, wünsche ich mir auch für dich einen AMG Benz in der Garage, ein Ferienhaus im Tessin und eine Yacht in der Karibik. Worauf ich aber gar nicht gut zu sprechen bin, sind Aussagen wie "körperliche Arbeit ist überbewertet" wohingegen ganz offensichtlich das Gegenteil der Fall ist, ansonsten gäbe es nämlich u.a. keinen Grund beim Thema Mindestlohn derart rumzueiern.


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    Sorry, aber du meinst bestimmt 50k im Jahr und nicht im Monat?

    Jap, mein Fehler. Hab mich verschaut.

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    Original geschrieben von TeddybaerW
    Wegen dem D-Lan, hört sich ja schonmal interessant an. Mit mehreren Geräten meinst du noch andere Pc's?

    Genau, weil du für jedes Gerät dann im Extremfall einen eigenen Adapter brauchst, was sich dann auch in den Anschaffungskosten wiederspiegelt.


    Ich habe hier 2 Strom-Lan Adapter von MSI im Betrieb. Sie leisten 200 Mbit brutto und haben als Pärchen afair 65 Euro gekostet.
    Soweit läuft wirklich alles einwandfrei und stabil, ganz im Gegensatz zum vorherigen WLAN.

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    Original geschrieben von tkjever
    Weißt du überhaupt, was Investment Banking heißt, und warum die Deutsche Bank hier so stark ist? Das hat bei der Deutschen Bank wenig mit Zockerei (Eigenhandel) sondern mit Emissionsgeschäften zu tun.

    Ich vergaß, das Anleihengeschäft samt Abhängigkeit vom Kapitalmarkt ist völlig risikofrei.


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    Populus stultus est et restat!

    Immer diese Leute, die meinen durch die Verwendung einiger lateinischer Brocken ihrem Geschreibsel zu mehr Niveau zu verhelfen... :rolleyes:

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    [i]Origin
    Einige deiner Beispiele (Piloten etc.) sind einfach nur Preisbildungen aus Angebot und Nachfrage und langfristig werden dort sicher auch die Preise in Bewegung geraten.

    Warum und wieso solche Einkommen zustande kommen, leuchtet mir ein. Es ging aber um die qualitative Seite, nämlich um die Frage, ob in Deutschland tatsächlich körperliche über geistige Arbeit gestellt wird und ob die derzeitige Entlohnung gerecht ist.


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    Abgeordnete sind IMHO nicht ausreichend entschädigt.

    Es wäre wirklich interessant zu wissen, inwiefern höhere Bezüge im Politiksektor zu einer tatsächlichen Verbesserung unserer Lage führen würde. Ich persönlich würde auf nein tippen. Für mich hat Politik auch etwas mit Herzblut zu tun und dem festen Willen im Land etwas zu verbessern. In meinen Augen lässt sich sowas nicht über durch Geld steigern oder zu Tage fördern.

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    Original geschrieben von autares
    Na, jetzt wird es aber interessant! Welche Betätigungsfelder bedeuten denn was?

    Wenn von insgesamt 5 Mrd. Gewinn 4,3 Mrd. aus der Investmentsparte stammen, muss man nur eins und eins zusammenzählen, um festzustellen, dass die Zockerei unvermindert weiter geht.


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    Und um mal auf die Krise zu kommen, auch wenn es weit hergeholt ist: Banker sind wohl kaum Schuld an der Krise. Herr Greenspan und Herr Clinton sind die einzig Schuldigen. Aber das versteht der gemeine Bürger meistens nicht.


    Seh ich etwas anders. Greenspan und Clinton mögen mit ihrem billigen Geld zwar die Grundlagen geschaffen haben, letztendlich waren es aber die Banken, die Häuser mit weit über 100% beliehen und das Geld untereinander so oft weiterverliehen haben, dass aus 1$ hinterher 10$ wurden.


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    In diesem Land wird geistige Arbeit immer noch unter- und körperliche Arbeit überbewertet.

    Diese Aussage bereitet mir irgendwie Kopfschmerzen, weil sich das so sicher nicht pauschalisieren lässt. Insbesondere bei den beiden Eckpunkten der Einkommensskala trifft diese Aussage nicht zu. Am unteren Ende der Gehaltsskala ist weder der Wachmann mit seinen 4 Euro Stundenlohn noch der GLS Fahrer mit ~1500 Euro brutto angemessen entlohnt. Am oberen Ende verdienen unsere Abgeordneten genauso zu viel wie ein "Top" Manager wie Herr Ackermann.


    Häufig kommt dann das Argument vonwegen höherer Verantwortung. Nun, man muss sich vor Augen halten, dass auch ein Herr Top Manager nur maximal 12-13 Stunden am Tag auf Dauer arbeiten kann. Obendrein sind es erst die einfachen Menschen, die dem Manager erst die Arbeit ermöglicht. Ohne Geldeinlage hat eine Bank keine Existenzgrundlage und ohne Mitarbeiter wird in der Fabrik nichts gefertigt. Daher bedarf es eine Parität zwischen Arbeit und Kapital.


    Natürlich gibt es überall Ungerechtigkeit. Ein normaler Hausarzt ist für mein Dafürhalten unterbezahlt (häufig < 5.000 Euro/Monat), während ein Pilot (~50.000 Euro/Monat) trotz seiner privat bezahlten Ausbildung in meinen Augen zu viel bekommt.

    Ich würde das von unexist Geschriebene noch um den Punkt der identischen Hersteller erweitern.
    Der 802.11n Standard wurde erst vor relativ kurzer Zeit offiziell verabschiedet. Die hersteller wollten natürlich nicht so lange warten und haben ihre eigenen Süppchen gekocht. Herausgekommen das, was im Volksmund als "Draft N" (Draft = Entwurf) bekannt ist. Weil jeder Hersteller seine eigene Interpretation des Standards in seine Produkte einfließen lies, sind zwar die Geräte von Hersteller A mit denen von Hersteller B kompatibel, ihre maximale Performance erreichen sie aber erst, wenn auf beiden Seiten der Funkstrecke identische Hardware verwendet wird.


    Gerade bei großen Datenströmen und danach sieht es ja bei VDSL50 (Neid ;) ) aus, macht sich das schon bemerkbar. Darüber hinaus würde ich vielleicht nicht zum aller billigsten Set greifen, sondern Markenprodukte kaufen. Langfristig zahlt sich das in Bezug auf Treiber und Firmware aus.


    Sofern du nicht noch mehr Geräte angeschlossen hast: Schonmal über D-LAN nachgedacht? Ein auf Stromkabel basierendes Netzwerk ist flott und wird kaum von Wänden und Entfernungen beeinträchtigt.

    Ich stimme dir mit Ausnahme von einem Punkten zu.


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    Original geschrieben von Printus
    Ich sehe auch immer nicht gelbe Gefahr aus China. Das ist eine Auftragswirtschaft, die billig (und schlecht) das produziert, was im Ausland konstruiert und von dort geordert wird.

    Momentan beschränkt sich die Entwicklung von Produkten im Wesentlichen auf Reverse-Engineering und Duplizierung westlicher Produkte. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass dieser Prozess die schnellste Möglichkeit darstellt, einen größeren Know-How Vorsprung in kurzer Zeit auszugleichen.
    China wird uns sicher nicht die nächsten 5-10 Jahre gefährlich werden, langfristig gesehen sollte das Land jedoch nicht unterschätzt werden. Es mögen Unterschiede in Sachen Lehrqualität bestehen, dennoch haben 2007 rund 4 Millionen Absolventen ihre Hochschule verlassen. Diese Leute sind durchaus qualifiziert, China aus eigenen Kräften ein Stück weiter zu bringen.


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    So wird über kurz oder lang die nächste Krise kommen und dann knallt's richtig, denn dann können die jetzt schon überschuldeten Staaten nicht mehr das nächste Rettungsprogramm auflegen.

    Das ist halt das Problem. Gewinne werden privatisiert, Verluste sozialisiert. Schon bei der ersten Krise hätte der Staat niemals in diesem Umfang eingreifen dürfen. Eine Garantie der Bürgereinlagen hätte vollkommen gereicht.
    Das wir im Begriff sind, auf den nächsten Crash zuzusteuern, verdeutlichen die Gewinne der einzelnen Betätigungsfelder innerhalb der Deutschen Bank.