Beiträge von tobias2k

    Ich denke mal, auch bei dir kann man die Contura 60 in Härtegrad 4 (ab 120 KG) empfehlen. Preislich liegst du damit bei 340 Euro.
    Alternativ kannst du dir auch mal die Hukla Jubel Pro in Härtegrad 4 anschauen. Sie hat ebenfalls ein Raumgewicht von 60 und wurde von der StiWa gut benotet. Kostenpunkt @ Ebay: 377 Euro


    Allerdings würde ich mir im Vorfeld Gedanken darüber machen, ob auch die Unterfederung, sprich Lattenrost, den Anforderungen entspricht. Nicht nur die Matratze kann eine Kuhle bilden, auch der Lattenrost kann sich durchbiegen. Je breiter der Lattenrost ist, umso stabiler müssen die einzelnen Holme ausgeführt sein. Bei 140cm Breite führt da eigentlich nichts an einem sogn. XXL Rahmen mit 7-fach verleimten Buche Querstreben vorbei.

    Zitat

    Original geschrieben von Superlug
    Ok, klingt logisch, ich überdenke... :-) Die Ravensberger "Duo Visco" aus dem Link oben hat ja sogar 80 RG. Kann man denn die Faustformel "Je mehr desto besser" auch noch bei 80 RG anwenden oder kann es auch mal zuviel werden?


    Bei viskoelastischen Matratzen gilt natürlich auch je mehr umso besser, allerdings kannst du das Raumgewicht einer Kaltschautmmatratze nicht mit einer viscoelastischen Matraze vergleichen, da es sich hier um völlig unterschiedliche Materialien handelt. Grundsätzlich gilt jedoch, dass eine Visco-Matratze mehr Raumgewicht benötigt als eine Kaltschaummatratze, um die gleiche Haltbarkeit zu erreichen. Geschätzt dürfte das 80er Raumgewicht der Visco-Matratze vergleichbar sein, mit einem 55er bei Kaltschaum.
    Tempur Matratzen verweden soweit ich weiß 85 oder 90 KG/m³, kosten aber auch ein Vielfaches der Ravensberger.


    Ich weiß ja nicht, wie weit ihr euch schon mit Visco-Matratzen auseinandergesetzt habt, aber ich empfehle mal 10-15 Minuten probezuliegen. Beim dänischen Bettenlager dürfte die Kaltschaummatratze »Memory Pur Royal« der Ravensberger Matrazte am ehesten entsprechen, auch wenn das Ravensberger Modell etwas besser sein dürfte.


    Zitat

    (von subjektiven Vorlieben abgesehen) Ich meine, ob es mal zu hart für den Rücken werden kann?

    Raumgewicht und Härte haben überhaupt nichts miteinander zu tun. Die sogenannte Stauchhärte während des Fertigungsprozesses bestimmt, wie hart oder weich die Matratze hinterher wird. Eine Raumgewicht 60 Matrazte kann butterweich und eine Raumgewicht 30 Matratze Steinhart sein.


    Zitat

    edit: da meine Freundin nicht 250 Euro für die Duo Visco investieren will, stellt sich die Frage, ob es in einem Doppelbett (mit 2 90iger Matratzen) dumm ist, wenn ich sie mir kaufe und sie sich für 129 Euro (oder 152 euro mir RG50 und HG 4) die hier http://ravensberger-matratzen.…2926b6b549edf7364c021b25.
    ? Gesamthöhe ist bei beiden 19 cm. Dürfte dann zumindest nicht seltsam aussehen?


    Ja, die 3 Zentimeter Unterschied dürften sich in der Tat negativ bermerkbar machen.


    Aber was anderes: Du willst doch nicht ernsthaft mit deinen 74 Kilo eine Matratze mit Härtegrad 4 nehmen ?!?
    Die ist grob gesagt für Personen über 120 Kilo. Du würdest überhaupt nicht einsinken und wie auf einem Brett schlafen. Rückenschmerzen und Verspannungen sind die unmittelbaren Folgen. Bandscheibenschäden die Langfristigen.

    Als grobe Faustformel gelten 45 KG/m³ als unterste Grenze dessen, was man als "gut" bezeichnen kann. 50-55 KG/m³ sind sehr gut und alles was darüber hinaus geht, ist absolut top. Es leuchtet natürlich ein, weshalb die einfacheren Exemplare billiger sind: Weniger Kilo pro Kubikmeter bedeutet auch weniger benötigtes Material und damit weniger Herstellungskosten. Den Unterschied zwischen einer 40 KG/m³ Matratze und einer 60er merkst du daher auch direkt beim Versuch, sie anzuheben.


    Da ich mich bei meinem Neukauf im Vorfeld sehr ausführlich informiert habe, kann ich dir wirklich nur raten, deine Einstellung bzgl. eines Kaufs im Internet nochmal zu überdenken. Nur hier bekommst du Matratzen mit einem sehr hohen Raumgewicht zu einem bezahlbaren Preis.


    Neben Ravensberger Matratzen wäre mir nur noch http://www.fmp-matratzen-manufaktur.de bekannt. Die sitzen in Rösrath (Nähe Köln) und bieten ebenfalls die Möglichkeit des Probeliegens.



    PS: Finger weg von Matrazten, die überhaupt keine Angaben machen. Die kommen auch nicht über 35 KG/m³ hinaus.

    Einen großen Einfluss auf die Qualität der Matratze hat das Raumgewicht und das ist bei der vom Dänischen Bettlager mit 35 KG/m³ einfach unterirdisch.
    Du wirst, wenn du nicht gerade ein Fliegengewicht bist, innerhalb von 2 Jahren eine Kuhle in die Matratze gelegen haben.


    Ich empfehle dir, wenn du eine längerfristige Lösung suchst, eine andere Matratze zu wählen. Der Tipp mit Ravensberger ist schonmal gut.

    Danke Lord, mit deiner ausführlichen Antwort hast du mich sehr beruhigt :)
    Als Laie sieht man nur dieses Zusammenspiel der zig kleinen Zahnrädchen und denkt sich immer, wie schnell da doch was kaputt gehen kann.


    Für die echten Hardcore-Uhrenfreaks habe ich mal zwei Bilder geschossen. Alle anderen schauen sich lieber die Fotos derjenigen an, die über das nötige Equipment und Know-How verfügen, um anständige Fotos zu machen ;)


    Auch auf die Gefahr hin, hier jetzt das ein oder andere Schmunzeln hervorzurufen, muss ich doch mal 2-3 Fragen stellen.


    Ich habe mir eine Porsche Design Uhr mit dem klassischen Valjoux 7750 Werk gegönnt. Es ist meine erste Automatik Uhr und da ich eher grobmotorisch veranlagt bin, behandele ich das gute Stück momentan wie ein rohes Ei ;)
    Immerhin war ich schon in der Lage, Datum und Uhrzeit einzustellen.


    Nun zu meinen Fragen:


    1) In der Anleitung steht, zum manuellen Aufziehen der Uhr soll die Krone mit Drehrichtung gegen den Uhrzeigersinn gelöst und dann mit ~3 Umdrehungen mit dem Uhrzeigersinn aufgezogen werden. Kann das Werk hierbei überdreht werden?
    Anschließend soll die Krone lt. Anleitung "fest" zugedreht werden. Meinen die nun damit richtig fest bis nichts mehr geht?


    2) Ist es normal, dass die beiden Tasten mehr Kraft zum Drücken benötigen als jetzt z.B. bei einem Quarz-Chrono?

    Bei den angeboteten Kabeltypen und -längen spielt die Qualität nahezu keine Rolle.
    Bei HDMI Kabeln beispielsweise ist ein Qualitätsunterschied erst ab einer größeren Länge (7,5+ Meter) festzustellen. Da trennt sich nämlich die Spreu (bekommt keine stabile Bildverbindung hin) vom Weizen (dauerhafte Bildübertragung).


    Insofern greife ich da lieber bei Ebay, Reichelt und Co zu. Dort bekomme ich gleiche Leistung für weniger Geld.