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Original geschrieben von diger
Für welches Boulevard Blatt arbeitest Du? Oder wir kommst Du auf diesen populistischen Blödsinn a la BILD-Zeitung?
Ähm, .... nein. Aber du kannst dir ja gern die Mühe machen, die von mir genannten Posten zu widerlegen.
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Irgendwie Ahnung scheinst Du keine zu haben, oder? Zumindest bei den Schwachsinn, den Du da ablässt, fällt es mir schwer, das zu glauben.
Vielleicht habe ich keine Ahnung aber ich bin in der Lage ein Preisverzeichnis zu lesen.
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Ich kann nur hoffen, das Dein Arbeitgeber auch irgendwann feststellt, das Deine Stelle nur unnötig Geld kostet und da Geiz-ist-Geil das Zauberwort ist. Eigentlich wünsche ich ja niemandem den Jobverlust, aber vielleicht lernst Du dann, wie das System funktioniert.
Na wenn du das so siehst, hast du doch bestimmt noch einen uralt D1 Tarif zu 1,60 Euro die Minute in Betrieb. Nein? Wieso denn nicht? Du nimmst doch schließlich eine Dienstleistung in Anspruch, die entsprechend entlohnt werden muss.
Du machst es deshalb nicht, weil sich die Zeiten und damit auch die Rahmenbedingungen ändern. Genauso wenig wie es heute noch zeitgemäß ist, mehr als 40 Cent je Gesprächsminute zu bezahlen, ist es noch jede Onlineüberweisung mit 60 Cent zu entlohnen. In Zeiten von performanten Servern und weltweiter Vernetzung liegen die tatsächlichen Transaktionskosten für eine getätigte Überweisung deutlich unter 1 Cent.
Genauso ist es mit der allgemeinen Kontoführung. In der heutigen Zeit wird deine ganze Zahlungshistorie in ein paar hundert Kilobytes auf ein paar Servern gespeichert. Da wuseln keine Mitarbeiter mehr mit Karteikarten und dicken Büchern mehr durch die Gegend, um deinen Kontostand zu aktualisieren. Dementsprechend sind auch die Kosten auf wenige Cent im Monat gesunken.
So revolutionär das auch klingen mag, die Hauptaufgabe und auch Einnahmequelle einer Bank besteht immer noch darin, die Einlagen der Kunden zu einem möglichst hohen Zinssatz an Kreditnehmer zu verleihen. Einen gewissen Grad an Dienstleistung muss dabei jede Bank vorhalten, da sie ansonsten keine Kunden gewinnen kann. Menschliche Dienstleistungen sind daher eher ein Mittel zum Zweck und keine freiwillige Leistung. Genauso wie beim Handytarif möchte ich als Kunde aber auch nur für die Leistung bezahlen, die ich auch in Anspruch nehme. Mir persönlich reicht ein Vorstand, ein Geldautomat im Umkreis von 10 Kilometern und eine Filliale alle 50 Kilometer.
Wenn du gerne einen Standort um die Ecke samt persönlichem Ansprechpartner haben willst, gerne. Nur dann beschwere dich nicht über Leute, die auf Basis völlig legitimer Abmachungen auf einen Teil deiner Dienstleistungen zu einem wesentlich niedrigeren Preis zugreifen können. Die Sparkassen haben sich zur Kooperation mit Visa entschlossen und haben nun auch die damit einhergehenden Pflichten zu erfüllen.