Meine Schulzeit liegt zwar schon ein paar Jahre her, damals hatte ich aber mit ähnlichen Problemen zu kämpfen.
Was mir geholfen hat:
Ein Gespräch mit dem Lehrer suchen und nach empfehlenswerter Übungsliteratur fragen. Nach Möglichkeit sollte die Literatur die selben Variablen bzw. Bezeichnungen verwenden, wie im Unterricht und über eine etwas ausführlichere Beschreibung des Lösungswegs enthalten. Nichts ist ärgerlicher/verwirrender, als ein didaktisch gut aufbereitetes Buch, welches aber einen anderen Variablensatz verwendet. Dieses X (Unterricht) = Y (Buch) sollte daher vermieden werden.
Ansonsten ist es immer recht hilfreich, wenn man jemanden zur Hand hat, den man bei absoluten Hängern um Rat fragen kann. Am besten einen Schulkollegen und keinen Nachhilfelehrer. Für den Dienst kannst du dich ja ggf. mit einem Kinobesuch oder dergleichen revangieren.
Mit der Übungsliteratur solltest du dich dann mal am Wochenende beschäftigen. Nicht nach dem Motto "Das muss jetzt alles rein", sondern vielmehr in kleinen, beschaulichen Häppchen. Über den Tag verteilt 4-5 Aufgaben mit entsprechenden Erholungsabschnitten dazwischen sollten zeitlich drin sein. Sofern unter der Woche noch etwas Zeit übrig bleibt, lässt sich hier und dort noch eine Aufgabe platzieren.
Natürlich wirst du mit der Vorgehensweise nicht über Nacht zum Mathe Ass, nach 2-3 Wochenenden wirst du aber sicher eine Verbesserung feststellen.