Beiträge von tobias2k

    Ich bin zufällig über heise auf openstreetmap.de aufmerksam geworden und bin von der Idee recht angetan. Eigentlich wollte ich mich im Rahmen meiner Möglichkeiten auch daran beteiligen, allerdings finden sich auf der Website keinerlei Informationen, wie man mit alternativen Geräten (in meinem Fall PDA + Bluetooth GPS Empfänger) mitmachen kann. Und damit ist die Sache für mich eigentlich auch schon wieder gestorben. Wenn man so ein Mitmach-Projekt startet, sollte schon im Vorfeld dafür gesorgt sein, dass es 1) eine große Anzahl unterstützter Geräte gibt und 2) die nötigen Informationen einfach zu finden sind.

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    Original geschrieben von HoldaT
    Ich habe hier nur meine Meinung geäußert, die sich über das Vermieten von knappen 70 Wohnungen und über Jahre der teilweise leidvollen Erfahrungen von Häuslebauern in meiner Kundschaft herausgebildet hat. Ich habe dich nicht angepisst oder vollgemotzt. Also bitte! Sonst maule ich dich auch persönlich voll...

    Es gibt einen feinen Unterschied zwischen "seine Meinung äußern" und "es gibt nur zwei Meinungen: Meine und die Falsche".
    Unbeabsichtigt oder nicht, so kommt es jedenfalls rüber. Und wie man in den Wald hineinruft ....


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    Ich habe mich in der Aufzuchtphase ganz bewusst für ein gemietetes Stadthaus entschieden, dessen Entfernung zu KITA und Schule bei etwa 250 m liegt. Im Umkreis sind in 10 min Laufweite 5 Supermärkte, 2 Apotheken, ein Krankenhaus und mehrere Ärzte. Eben alles was man so braucht. Dadurch konnten wir gegenüber dem früheren Pampaleben gehörig Zeit und ein Auto einsparen.

    Das sind keine Features, für die man extra in die Stadt ziehen muss. In unserem 2.500 Seelen Kaff gibts ebenfalls 2 Kindergärten, 1 Gesamtschule mit angeschlossener Grundschule, 3 Ärzte, 1 Apotheke, 3 Banken, 2 Lebensmittelgeschäfte (davon 1x Lidl), 2 Altenheime, 2 Fahrschulen, 3 Friseure, 4 Bäcker etc.
    Und alles ist in max. 15 Minuten zu Fuß zu erreichen. Die nächste größere Stadt ist ~8 Km entfernt.


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    Zu meinem Bestand gehören mehrere Niedrigenergiehäuser mit jeweils 8 Wohnungen, die aber eben auch alle in urbanen Zentren liegen. Pampa-Immobilien habe ich noch nie besessen.

    Darauf komme ich unten nochmal zu sprechen.


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    Wären meine Gutachten zu zig Niedrigenergie- und Passivhäusern nicht vertraulich, könnte ich dir mal einen ganzen Sack Mangelimmobilien mailen.

    Auf deine streng geheimen Unterlagen brauchen wir gar nicht zurückgreifen. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die beworbenen Energiewerte nicht das Papier wert sind, auf dem sie stehen. Eine renomierte Zeitschrift, dessen Name mir gerade nicht einfällt, hat vor einigen Monaten ein Dutzend Niedrigenergiehäuser diverser Anbieter verglichen und in der Praxis dabei Abweichungen bis hin zum Dreifachen des beworbenen Energieverbrauchs ermittelt.
    Auf solche Angaben darf man sich genauso wenig verlassen, wie auf die Prospekverbräuche diverser Automobile.


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    Zum Spiegel-Artikel nur soviel: Ich komme aus einer Gegen die seit 1990 mehr als 25 % der Bevölkerung verloren hat, bis 2020 nochmal 17 % verlieren soll und sich zunehmend aus den Rand- auf die Kernbereiche zurückzieht.

    Da du das Jahr 1990 im Zusammenhang mit Abwanderung nennst, gehe ich mal davon aus, dass du im Osten Deutschlands wohnst.
    Das erklärt natürlich einiges :D


    Ich war letztes Jahr privat "drüben" (Magdeburg, Stendal, Tangermünde und Dresden) und war einfach nur noch entsetzt. Abseits der nett aufbereiteten Zentren und Hauptstraßen fanden sich viele runtergekommene und leerstehende Häuser. Tagsüber sieht man in den kleineren Städten (Stendal+Tangermünde) unzählige frustrierte und demotivierte Menschen in den ganzen 1-Euro Läden, nachts streunen die Jugendlichen gröhlend und randalierend durch die Straßen.


    Das unter diesen Umständen kaum noch einer in den ländlichen Regionen wohnen will und es daher auch keinen Sinn macht, dort Eigentum zu erwerben, ist mir durchaus verständlich.


    Du darfst aber nicht den Fehler machen, die Situation in Ostdeutschland zum Maßstab zu nehmen und auf ganz Deutschland zu beziehen. Wie ich weiter oben schon verdeutlicht habe, ist z.B. meine Wohngegend ein gutes Beispiel dafür, dass es auch in kleineren Orten einen gehobenen Lebensstandard geben kann.


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    Ich habe Kundschaft (potentielle Rentner) die gezielt aus der Randlage in die Stadt wollen und sich einen Berater suchen, der Wohnungen in urbanen Räumen mit vollständiger Infrastruktur sucht. Unter Infrastruktur ist dabei definitiv keine Straße und kein Abwasserkanal zu verstehen.

    Wenn ich mir z.B. diesen Artikel so durchlese, kann ich gut verstehen, wieso kein Rentner auf dem Land leben will. Aber auch das ist eher ein Phenomen, welches sich nahezu ausschließlich auf den Osten Deutschlands bezieht.


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    Die steigenden Energiepreise werden entsprechend genau wie die sinkende Bevölkerung als Katalysator für eine weitere Verstädterung wirken.

    Da muss ich dir widersprechen.


    1) Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis. Steigende Nachfrage und damit einhergehende Preissteigerungen fressen die eingesparten Transportkosten wieder auf. Gut möglich, dass die Preise in ostdeutschen Städten durch die Leerstände selbst bei weiterem Zuzug noch eine Weile stabil bleiben, hier herrscht jedoch quasi pari zwischen Angebot und Nachfrage.


    2) Die Aussage wäre richtiger, wenn du gesagt hättest "steigende Energiepreise werden als Katalysator für einen arbeitsplatznahen Wohnort dienen". Dieser Arbeitsplatz muss nicht zwangsläufig in einer Stadt oder dessen Umfeld liegen.


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    Da nutzt dann das Niedrigenergiehaus in der Pampa nur noch dem Pensionär, der gesund genug zum Autofahren und finanziell fremdversorgt ist. Entsprechend werden sich die Preise dieser Immobilien entwickeln.


    Nicht überall liegt die Wirtschaft im ländlichen Bereich komplett am Boden ;)


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    Die Träger der rosaroten Brillen vergessen in o.a. Kalkulationen nämlich IMHO immer wieder die das Wohnglück am meisten beeinflussenden Randbedingungen: Krankheit, Arbeitslosigkeit, Scheidung.

    Du hast noch den Tod vergessen ;)
    Mit den Faktoren hast du natürlich recht. Allerdings wird einen der Vermieter auch nicht im Falle der Arbeitsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit kostenlos weiterwohnen lassen, nur weil zuvor die Miete jahrzehntelang immer pünktlich bezahlt wurde.



    Mit diesem Beitrag werde ich mich nun auch aus diesem Thread zurückziehen.

    Pauschal würde ich PAL nicht verdammen. Spaßeshalber habe ich beim letzten Chamions League Spiel mal auf SAT1 geschaltet und war von der gebotenen Qualität doch positiv überrascht.


    Von DVB-T würde ich allerdings auch dringend abraten. Die Sender gehen mit gerade mal 2-3 Mbit über den Äther, was bei schnellen Bewegungen zu einer "Verblockung" führt.
    Wenn du die Möglichkeit hast, von umliegenden Häusern/Wohnungen ein DVB-C oder DVB-S Signal zu bekommen oder selber provisorisch eine Schüssel anbringen kannst, würde ich davon gebrauch machen.

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass der Gutschein vorwiegend an Leute mit seltener / gar keiner PayPal Nutzung geht.
    Würde ja auch Sinn machen: Durch den Gutschein wird Paypal wieder genutzt und kann vielleicht den ein oder anderen überzeugen.

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    Original geschrieben von HoldaT
    Ich finde eben dieses Argument des besser gedämmten EFH gegenüber der lausig kalten Mietwohnung immer wieder sehr sehr bestechend.

    Kannst ja mal Versuchen einen Vermieter dazu zu bringen, die Dämmung zu verbessern oder 3-fach verglaste Fenster einzubauen. Solange die Mieter selber für ihre Energiekosten aufkommen, wird der einen Teufel tun sein Geld zu investieren, um die Nebenkosten seiner Mieter zu reduzieren.
    Und wenn er es doch tut, legt er es schön auf die Miete um. Wie gewonnen, so zerronnen ...


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    Da ich selbst vom Bau komme und auch noch als Schadensgutachter arbeite, kann ich nur sagen: Dream on baby!

    Dann scheinst du dich mit Konzepten ala 3-Liter-. Passivhaus und Heizen mit erneuerbaren Energien noch nicht wirklich beschäftigt zu haben. Vielleicht doch mal einen Auffrischungslehrgang buchen?


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    Die 100 m²-für-2-Personen-Spinner (Sorry!) werden demnächst sicher ganz dumm aus der Wäsche gucken, nämlich dann wenn die Energiepreise auf dem heutigen Niveau bleiben oder tendenziell noch weiter steigen.


    Ich für meinen Teil glaube, dass du vor mir dumm aus der Wäsche guckst ;)
    Bei der Planung des Hauses wurden alle Vorkehrungen getroffen um den Bedarf an nichtregenerativen Energien in kürzester Zeit auf ein Minimum reduzieren zu können.
    Dazu zählen beispielsweise die Vorbereitungen zur Installation von Kollektorflächen, einer Pelletsheizung, oder freie Kaminzüge für eventuelle Öfen. Selbst Erdwärme ist realisierbar.


    Aber einen ungeschlagenen Vorteil hat die Mietwohnung: Wenns wirklich mal knüppeldick kommt, kann man die laute Musik vom Nachbarn links/recht/über/unter einem zum Anlass nehmen, um sich in dessen Türrahmen kurz aufzuwärmen ;)


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    Ich fürchte, dass der Wohnungsmarkt sich in naher Zukunft für ganz ganz viele Leute ganz schnell in einen Horrorabgrund wandeln wird. EFHs sind nämlich egal ob passiv, Null oder sonstwas das energetisch und ressourcentechnisch Dümmste was es auf der Welt gibt. Da wird der Wald voll gebaut, einen Straße, Kanäle und Elt gelegt. Anschließend ziehen die bekloppten Städter in den Wald und wollen per Kilometerpauschale auch noch die Aufwendungen für diese Dummheit der Allgemeinheit aufbürden!

    Kannst du dich bitte mal entscheiden, ob du über die finanziellen (Neben-)Aspekte eines eigenen Hauses oder über dessen Energiebilanz sprechen willst?


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    Heute hat im Spiegel einer die Prognose abgegeben, dass die masse der Leute, nämlich der Mopp sozusagen absehbar nur noch einen Raum heizen können wird. ...und von 100 m²-Räumen war glaube ich nicht die Rede.

    Ein Tipp am Rande: Man sollte nicht alles glauben. Zumindest nicht ohne es zu hinterfragen.


    Diese Aussage ist genauso neutral und informativ wie der Artikel "Vorsicht vor gefälschten Arzneimitteln" [Seitenhieb auf online-Apotheken] in der letzten Apothekenrundschau. Fehlt eigentlich nur noch ein Satz ala "Ihr Apotheker berät sie gerne"
    Ups, so ein Satz steht ja auf der entsprechenden Seite des "Kompetenzzentrums".
    Die beraten dich gerne und haben sogar schon Kooperationspartner, mit deren Hilfe sie deine Energieprobleme lösen. Na was ein Zufall ....


    Mit der Angst der Menschen lässt es sich halt am besten Geld machen. Anscheinend sind sie da bei dir auf fruchtbaren Boden gestoßen :D


    Nun aber husch husch das Kompetenzzentrum engagieren und alle Medikamente von online-Apotheken entsorgen :rolleyes: