Re: 15,5 ct/Min. -> Tarif für "Dummies"
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Original geschrieben von josef-ba
Bei einer Minutentaktung verliert man durchschnittlich bei jedem Gespräch eine halbe Minute. Macht 7,75 ct.
Die Rechung ist unsinnig! Deine Aussage würde nur dann Sinn machen, wenn der Vergleichstarif 1/1 abgerechnet würde. Ist aber nicht so!
1. enthält JEDES Gespräch die volle erste Minute, was den "verlust" rechnerisch reduziert.
2. Verliert man bei der vollen ersten Minute nichts, sondern gewinnt 2,5 cent.
3. Der theoretische durchschittliche "verlust" reduziert sich durch die bereits abgerechnete erste Minute um 2,5 cent und beträgt somt 5,25 cent. Da der Vergleichstarif aber auch im 10 sekundentakt abrechnet wird, müssen wiederum 1,5 cent abgezogen werden, was zu 3,75 cent führt. Diese 3,75 cent unterstellen dann aber eine Gleichverteilung der Gesprächsdauer zwischen der ersten und zweiten Minute.
Zitat
Der Preisvorteil gegenüber 18 ct/Min. ist ja 2,5 cent. Normal checkt doch jeder, das sich das normal nur rechnet, wenn das Durchschnittsgespräch mehr als 3 Minuten beträgt (7,5 geteilt durch 2,5!).
Völliger Unsinn! Die Durschnittliche Länge der Gespräche ist irrelevant. Denn der zu zahlende Preis wird nicht nach einem durchschnitt, sondern nach der tatsächlichen Gesprächsdauer ermittelt.
Beispiel:
2 * 30 sec. + 1*5 min. = Durchschnitt 2 Minuten. Vorteil eindeutig beim 15,5er.
2* 1 min 20 + 1* 2 min 20 = Durchschnitt 2 Minuten. Vorteil eindeutig beim 18er.
Zitat
Wenn man also ein 2-Minuten-Gespräch hat, muß das mindestens ein 4-Minuten-Call aufwiegen.
Falsch!
2 Minuten =
36 cent bei 18 cent (60/10)
31 cent bei 15,5 cent (60/60)
= 5 cent Vorteil für 15,5 bei 60/60
Aber gehen wir mal von einem Gespräch mit 2 Minuten 11 Sekunden aus.
42 cent (18 cent mit 60/10)
46,5 cent (15,5 mit 60/60)
= 4,5 cent Nachteil für 15,5 bei 60/60
Diese 4,5 cent Nachteil sind bereits durch ein zweiminütiges (oder in der dauer etwas darunter liegendes) Gespräch mehr als ausgeglichen.
Oder eben durch sehr kurze Gespräche.
Jeder sollte mal einfach sein telefonieverhalten anschauen und prüfen, ob er ständig kurz nach anburch der zweiten oder dritten Minute auflegt. NUR DANN ist die Taktung Nachteilig.
Für mich wäre diese Taktung besser.
Denn entweder ich führe ein sehr kurzes Gespräch ("Bin 5 Minuten zu spät." - "Wo bist du? - Kann dich nicht finden",...) oder eben eines, das ein Paar Minuten geht.
Und ich will mal wagen zu behaupten, daß dies für viele so zutrifft.
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Da sich die "No-Frills"-Karten aber nur bis zu einem Monatsumsatz von ca. 15 EUR rechnen, ist klar, dass man nicht mehr als 1 Gespräch am Tag führen sollte.
Völliger Quatsch! Quelle bitte!
15,5 cent in Fremde Netze ohne Punktgenauer (exakt 100 Minuten telefonieren) "Landung" hast du mit welchem Vertrag?
Und was hat das alles damit zu tun, ob man nur ein Gespräch am Tag führt?
Wenn ich Montag 30 sekunden Telefonier und Dienstag 1 Minute 20. Wo ist da der Unterschied dazu, wenn ich beide Gespräche Montag führe???
Ich finde es immer wieder lächerlich, wenn die Pisa-Studie erwähnt wird in Diskussionen. Aber am lächerlichsten ist dies dann, wenn der Autor selbst nicht wirklich korrekt und logisch mit den Zahlen umgeht. Die Pisaaufgaben gehen über die Grundrechenarten hinaus und verlangen ein hohes Maß an anwendungsorientierter Logik. Diese ist in deiner Rechnung nicht vorhanden. Wäre dies ein Pisa-Test, dann wäre er für dich wohl Recht schlecht ausgefallen.
BM