Beiträge von MaxBlue

    Zitat

    Original geschrieben von Frank74
    ich hätte das ganze nur gerne in verbindung mit einem guten nokia-phone und nicht mit diesem RIM-teil....


    Hi,


    sorry, aber den Kommentar konnte ich mir jetzt nicht verkneifen. Ich bin froh, das ich das ganze in Verbindung mit dem guten BB 7230 nutze und nicht mit dem Nokia-Teil.... Stabiler vom Gehäuse und Betriebssystem, schneller zu bedienen und vor allem mit dieser Akku-Leistung (Gerät mit Tastatur + Farbdisplay bei gleichem Gewicht + Ausmaßen) habe ich noch kein Nokia-Phone gesehen.


    und wieder wech...
    Max

    Hi folks,


    hier mal ein kleines und etwas kurioses Rechenbeispiel, was jeden Blackberry Prosumer Nutzer von einem Besuch in der Schweiz abhalten dürfte:


    GPRS Roaming kostet per WEB 3,99 Euro je angefangenem Datenblock (250 KB) wenn man als T-Mobile Nutzer in die Schweiz fährt. Der Blackberry hat leider die Angewohnheit im Ausland auch gut zu funktonieren und sich dabei alle 15min mit einem Alive-Signal bei dem Server zu melden. Das sind zwar nur wenige Bytes, die dort ausgetauscht werden, genügen aber, alle 15min eine neue GPRS-Sitzung und damit einen neuen Datenblock anzufangen. Jetzt können wir mit unserem kleinen Rechenbeispiel beginnen:


    Ich nutze meinen BB ca. 16 Stunden am Tag, schalte ihn nur während der Nacht aus, das sind ca. 8 Stunden.


    - 24 - 8 Stunden = 16 Stunden Nutzung (bzw. eingeschaltet reicht)
    - 4x pro Stunde wird einen neuer Datenblock angefangen = 4 x 3,99 Euro = 15,96 Euro pro Stunde
    - 16 Stunden x 15,96 Euro = 255,36 Euro pro Tag
    - Bei einem 10-tägigen Urlaub in der schönen Schweiz wären das 10x 255,36 = 2553,60 Euro


    Bestens ! Mir ist dieses Phänomen von der T-Mobile Hotline bestätigt worden, lapidarer Kommentar: Wir arbeiten daran....


    Na, wenn das keine schöne Überraschung gibt, bei der nächsten Mobilfunkrechung. Ich rate daher jedem, der mit einem BB 7230/6230 in die Schweiz fährt, das Gerät dort manuell in einen Nicht-GPRS-Roamer von T-Mobile einzubuchen, ansonsten könnte sich der Weihnachtsurlaub schon jetzt erledigt haben.


    Ich freue mich in gewisser Weise darüber, das sie sich jetzt mit ihrem Tarifjungel, insbesondere den GPRS-Abzocker-Tarifen, die niemand (noch nicht einmal sie selber) verstehen, und bei dem auf jeder Internetseite mindestens 20 Zeilen kleingedrucktes stehen, selber verarscht haben. Bitte das Wort zu entschuldigen , es soll der Sache etwas Nachdruck verleihen.


    In diesem Sinne,
    Pleite-Max


    PS: Ich würde von der Rechnung, die der kleine Goldesel produziert hat, nicht einen Cent zahlen!

    Hallo folks,


    ein kleiner Koreaner, das G-Plus K889, hat sich mit seinem recht schicken Äußeren auf meinen Schreibtisch verirrt. Ein Dank für die Bereitstellung des Gerätes geht wie immer an die Firma Nowicom (http://www.nowicom.de). Viel Spaß beim Lesen!



    Technische Daten und Preise


    Die Daten waren schwierig zu ermitteln und können deshalb Fehler enthalten


    - GSM 900/1800 Netze
    - Abmessungen: 81x42x22 mm
    - Gewicht: 73 gr
    - Innen- Farbdisplay mit 65K Farben / 128x144 Pixel Auflösung
    - Außen-Farbdisplay OLED
    - CSD bis 14.400 bps
    - Sprechzeit ca. 6 Stunden
    - Standby-Zeit ca. 350 Stunden



    Derzeitiger Preis als Import in Deutschland: ca. 799,00 Euro





    Lieferumfang


    - Grundgerät G-Plus K889
    - 2x Akku Li-Ion
    - Desktop-Lader
    - Headset portable mit PTT Taste
    - Trageschlaufe
    - Tasche mit Gürtelclip
    - Reiseladegerät
    - serielles Sync-Kabel für den PC-Anschluß
    - Bedienungsanleitung (asiatisch)
    - CD-ROM mit Software



    Funktionen und Leistungsmerkmale


    ACHTUNG, der Leistungsumfang war ebenfalls aufgrund der ausschließlich in asiatisch
    Verfügbaren Informationen schwer zu ermitteln und kann Fehler enthalten !!


    - Klingeltöne mehrstimmig polyphon (ca. 16 Stimmig)
    - Vibrationsalarm
    - Sprachunterstütze Bedienung (1. Menüebene)
    - Sms senden/empfangen, SMS-Gruppen (max. 25 im Eingang)
    - T9-Worterkennung (englisch, asiatisch)
    - SIM-Toolkit
    - Cell-Broadcast
    - 7 Situationsprofile
    - PC-Anschluß über seriell (RS-232)
    - Kontakte für max. 200 Einträge im Gerät (3x Nummer, 1x Fax, 1x Email)
    - Terminplaner
    - Weltzeituhr
    - Alarm
    - Taschenrechner
    - Währungsrechner
    - Sprachmemo
    - WAP-Browser 1.X
    - 4 Spiele (Space Ball, Mobile Tangram, Othello, Aero Phoenix)





    Verarbeitung und Design


    Irgendwie könnte man schon fast sagen, dass sich die koreanischen Geräte gleichen wie ein Ei dem anderen. Auch in diesem Fall wurde der typische und qualitativ sehr hochwertige Kunststoff verbaut, den man in seiner silbernen Lackierung schon von den Samsungs kennt. Das G-Plus braucht sich dabei nicht zu verstecken, hier passt wirklich alles bestens. Keine Spaltmaß tut sich irgendwo unangenehm auf , kein Knartzen lässt sich dem Gerät entlocken und wackelnde Teile sind ihm ebenso fremd. Der Klappen Mechanismus macht einen stabilen Eindruck, das Oberteil schnappt fest in seiner Endposition ein und lässt beim Schließen einen angenehmen satten Klang vernehmen. Was vom Design vielleicht noch postitiv zu vermerken wäre, ist das prächtige OLED-Außendisplay, welches im Ruhezustand absolut schwarz ist bzw. spiegelt, das gibt der Oberseite einen „coolen“ Touch.





    Sprachqualität und Empfangseigenschaften


    Schauen wir mal, ob der gute äußere Eindruck sich auch auf die inneren Werte übertragen lässt und die G-Plus Techniker ihren Job vernünftig erledigt haben. In diesem Zusammanhang sollte erwähnt werden, dass ich zwei mal Probleme hatte einen abgehenden Ruf auszuführen. Beide male gab das Gerät eine Fehlermeldung aus, nach der die SIM-Karte nicht gelesen werden konnte. Allerdings lies sich der Fehler nicht reproduzieren und trat auch im weiteren Testverlauf nicht mehr auf, evtl. lag es einfach an meiner schon etwas betagten und durch häufiges Tauschen beanspruchten Karte. Ansonsten lässt sich dem Gerät im Technikkapitel keine größeren Schwächen entlocken, allerdings setzt es auch keine neuen Bestmarken - ich würde sagen, gutes Mittelfeld. In der Empfangsrichtung ist der Klang etwas hell und zum Teil „kratzig“, ohne jedoch undeutlich zu werden. In Senderichtung bestätigte man mir eine sehr deutliche und kräftige Wiedergabe, die von keinen störenden Einflüssen beeinträchtigt wurde.
    Die Empfangseigenschaften konnten ebenfalls überzeugen, ich hatte an allen wichtigen Punkten ausreichenden Empfang, keine Störungen in den Gesprächen und auch an kritischen Punkten hielt das Gerät tapfer durch, ohne aber an die besten der Klasse zu kommen. Der berüchtigte Tiefgaragentest, bei dem ich bisher nur mit wirklich sehr wenigen Geräten überhaupt eine Verbindung aufbauen konnte, ließ das G-Plus schließlich die weiße Fahne schwenken.


    Display und Tastatur


    G-Plus verbaut beim K889 eine transflektives Display mit einer Auflösung mit 128x144 Pixeln in TFT-Technik, damit ist es also absolut auf der Höhe der Zeit. Es läßt sich sowohl im direkten Sonnenlicht wie auch in gemischten Verhältnissen bestens ablesen. Allenfalls eine kleine Schwäche beim Betrachtungswinkel war zu beobachten, das Display sollte immer direkt von vorn abgelesen werden, bei leichtem Schwenk nach links oder rechts invertiert die Anzeige schnell und ist dann wesentlich schlechter zu erkennen. Das OLED-Außendisplay ist natürlich ein Hingucker, hier konnte ich allerdings nicht mehr als drei Farben feststellen, die angezeigt werden. Ganz witzig und hübsch anzusehen sind die kleinen Animationen , die nach dem Zuklappen (ähnlich wie in den Autoradios) über die Anzeige scrollen - der Sinn sei an dieser Stelle allerdings dahingestellt.
    Die Tasten des K889 sind nur wenig erhaben, haben aber einen ausreichenden Abstand zueinander und lassen sich alle samt inklusive des Steuerkreuzes prima bedienen und bieten einen satten Druckpunkt.





    Bedienung und Handhabung


    Wie war das noch, das wo viel Sonne ist , da ist auch Schatten. Das trifft für das G-Plus besonders im Gereich der Bedienung zu. Auf der einen Seite ist es ganz witzig, wenn in den Menüs viel Animationen verwendet werden und sich bei jedem Tastandruck ein bestimmter Laut vernehmen lässt, allerdings geht es leider etwas auf die Bediengeschwindigkeit und hinterlässt deshalb bei dem flinken Bediener, zumindest nach der Eingewöhnungszeit, einen etwas gemischten Eindruck. Allerdings haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben mit dem Design der Menüs und bei der sinnvollen Anordnung der Menüpunkte. Zum einen ist nicht nach der ersten Ebene mit den bunten Icon schon Schluß mit der Farbe, hier sind auch die Listen noch sehr ansprechend gestaltet und hübsch animiert. Zum anderen findet man alles sehr übersichtlich angeordnet und damit gibt die gesamte Bedienung kaum Rätsel auf und man ist schnell dort, wo man auch hin möchte. Witzig ist in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Menüpunkte der ersten Ebene und die eingegebene Ziffern beim Verbindungsaufbau zusätzlich noch sprachlich angesagt werden . Der Sinn mag hier etwas auf der Strecke bleiben, allenfalls für einen schlecht sehenden oder gar blinden Bediener mag es einen guten Zweck erfüllen.




    Multimedia, Sound, Video und Spiele


    Die Soundqualitäten der K889 überzeugten mich von der klanglichen Seite nicht völlig, ohne sich allerdings schlecht anzuhören. Es handelt sich zum einen um die typischen asiatischen und gemafreien Klingeltöne, deren Inhalt überwiegend aus Schlagern und bekannten Märschen vergangener Tage besteht und sich dabei nicht so perfekt, wie z.B. wein P800 anhört. Andererseits muss ich aber sagen, habe ich selten ein Gerät mit polyphonen Klingeltönen gehört, welches dermaßen laut auf sich aufmerksam macht. Man könnte schon fast von der Grenze des Zumutbaren sprechen, wenn das G-Plus in der Öffentlichkeit loslegt. Auf jeden Fall wird man es nicht überhören...
    Ansonsten hält es sich im Bereich Video diskret zurück, außer beim Einschalten eine ca. 10 sek. lange Surfszene mit untermalter Musil zum besten zu geben – ganz lustig anzusehen, aber ohne großen Sinn.
    Die integrierten Spiele habe ich kurz angetestet, eins davon könnte man noch als Spaßig bezeichnen (Baller-Flugspiel aus der Vogelperspektive), alle anderen taugen für unserem europäischen Geschmack, nur zum überbrücken eher kurzer Wartezeiten.




    Datenfähigkeit und WAP


    Ehrlich gesagt habe ich den kleinen WAP-Browser nicht gequält und lieber in der Schublade gelassen, hier sind keine Wunder zu erwarten. GPRS ist zwar auf einer Internetseite angegeben, leider konnte ich aber im Gerät keinerlei Einstellung finden, die auf das Vorhandensein hinweist. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das K889 nicht das primäre Gerät für den WAP-Surfer ist und dieser sich im Notfall mit arg wenig Zeilen und einer CSD-Verbindung, die aber wenigstens V.110 Anwahl unterstützt, leben muss.


    Zubehör


    Mir ist momentan nicht bekannt, was G-Plus an Zubehör für das K889 anbietet. Leider gibt es die Homepage auch nur in asiatischer Sprache und somit konnte ich leider keine Informationen zu dem Thema recherchieren.



    Fazit


    Mail wieder ein koreanisches Gerät, im Stile eines Samsung – das fällt einem beim G-Plus K889 als erstes ein. Trotzdem finde ich, haben es die Techniker und Entwickler geschafft, etwas Leben und Eigenständigkeit in dieses Gerät zu bekommen. Es sind zwar zum Teil nur schwache Akzente, wie z.B. die Sprachgeschichte oder das OLED-Display da, allerdings sorgen sie beim Bedienen für Spaß und können zumindest eine Zeitlang das Interesse an dem Gerät erhalten. Ansonsten hat man sich sowohl bei der Verarbeitung, als auch beim Design und der kompletten Entwicklung der Benutzeroberfläche viele Gedanken gemacht und das kommt auch beim Umgang mit dem Gerät voll zur Geltung. Ich denke, an dieser Stelle ist es auf jeden Fall gerechtfertigt ein Lob dafür auszusprechen und dem Gerät seinen Platz bei wenigen sonntäglichen Ausflügen in wenigen Hosentaschen dieser Welt zu gönnen.


    In diesem Sinne,
    Max

    Hallo folks,


    ein kleiner Koreaner, das G-Plus K889, hat sich mit seinem recht schicken Äußeren auf meinen Schreibtisch verirrt. Ein Dank für die Bereitstellung des Gerätes geht wie immer an die Firma Nowicom (http://www.nowicom.de). Viel Spaß beim Lesen!



    Technische Daten und Preise


    Die Daten waren schwierig zu ermitteln und können deshalb Fehler enthalten


    - GSM 900/1800 Netze
    - Abmessungen: 81x42x22 mm
    - Gewicht: 73 gr
    - Innen- Farbdisplay mit 65K Farben / 128x144 Pixel Auflösung
    - Außen-Farbdisplay OLED
    - CSD bis 14.400 bps
    - Sprechzeit ca. 6 Stunden
    - Standby-Zeit ca. 350 Stunden



    Derzeitiger Preis als Import in Deutschland: ca. 799,00 Euro





    Lieferumfang


    - Grundgerät G-Plus K889
    - 2x Akku Li-Ion
    - Desktop-Lader
    - Headset portable mit PTT Taste
    - Trageschlaufe
    - Tasche mit Gürtelclip
    - Reiseladegerät
    - serielles Sync-Kabel für den PC-Anschluß
    - Bedienungsanleitung (asiatisch)
    - CD-ROM mit Software



    Funktionen und Leistungsmerkmale


    ACHTUNG, der Leistungsumfang war ebenfalls aufgrund der ausschließlich in asiatisch
    Verfügbaren Informationen schwer zu ermitteln und kann Fehler enthalten !!


    - Klingeltöne mehrstimmig polyphon (ca. 16 Stimmig)
    - Vibrationsalarm
    - Sprachunterstütze Bedienung (1. Menüebene)
    - Sms senden/empfangen, SMS-Gruppen (max. 25 im Eingang)
    - T9-Worterkennung (englisch, asiatisch)
    - SIM-Toolkit
    - Cell-Broadcast
    - 7 Situationsprofile
    - PC-Anschluß über seriell (RS-232)
    - Kontakte für max. 200 Einträge im Gerät (3x Nummer, 1x Fax, 1x Email)
    - Terminplaner
    - Weltzeituhr
    - Alarm
    - Taschenrechner
    - Währungsrechner
    - Sprachmemo
    - WAP-Browser 1.X
    - 4 Spiele (Space Ball, Mobile Tangram, Othello, Aero Phoenix)





    Verarbeitung und Design


    Irgendwie könnte man schon fast sagen, dass sich die koreanischen Geräte gleichen wie ein Ei dem anderen. Auch in diesem Fall wurde der typische und qualitativ sehr hochwertige Kunststoff verbaut, den man in seiner silbernen Lackierung schon von den Samsungs kennt. Das G-Plus braucht sich dabei nicht zu verstecken, hier passt wirklich alles bestens. Keine Spaltmaß tut sich irgendwo unangenehm auf , kein Knartzen lässt sich dem Gerät entlocken und wackelnde Teile sind ihm ebenso fremd. Der Klappen Mechanismus macht einen stabilen Eindruck, das Oberteil schnappt fest in seiner Endposition ein und lässt beim Schließen einen angenehmen satten Klang vernehmen. Was vom Design vielleicht noch postitiv zu vermerken wäre, ist das prächtige OLED-Außendisplay, welches im Ruhezustand absolut schwarz ist bzw. spiegelt, das gibt der Oberseite einen „coolen“ Touch.





    Sprachqualität und Empfangseigenschaften


    Schauen wir mal, ob der gute äußere Eindruck sich auch auf die inneren Werte übertragen lässt und die G-Plus Techniker ihren Job vernünftig erledigt haben. In diesem Zusammanhang sollte erwähnt werden, dass ich zwei mal Probleme hatte einen abgehenden Ruf auszuführen. Beide male gab das Gerät eine Fehlermeldung aus, nach der die SIM-Karte nicht gelesen werden konnte. Allerdings lies sich der Fehler nicht reproduzieren und trat auch im weiteren Testverlauf nicht mehr auf, evtl. lag es einfach an meiner schon etwas betagten und durch häufiges Tauschen beanspruchten Karte. Ansonsten lässt sich dem Gerät im Technikkapitel keine größeren Schwächen entlocken, allerdings setzt es auch keine neuen Bestmarken - ich würde sagen, gutes Mittelfeld. In der Empfangsrichtung ist der Klang etwas hell und zum Teil „kratzig“, ohne jedoch undeutlich zu werden. In Senderichtung bestätigte man mir eine sehr deutliche und kräftige Wiedergabe, die von keinen störenden Einflüssen beeinträchtigt wurde.
    Die Empfangseigenschaften konnten ebenfalls überzeugen, ich hatte an allen wichtigen Punkten ausreichenden Empfang, keine Störungen in den Gesprächen und auch an kritischen Punkten hielt das Gerät tapfer durch, ohne aber an die besten der Klasse zu kommen. Der berüchtigte Tiefgaragentest, bei dem ich bisher nur mit wirklich sehr wenigen Geräten überhaupt eine Verbindung aufbauen konnte, ließ das G-Plus schließlich die weiße Fahne schwenken.


    Display und Tastatur


    G-Plus verbaut beim K889 eine transflektives Display mit einer Auflösung mit 128x144 Pixeln in TFT-Technik, damit ist es also absolut auf der Höhe der Zeit. Es läßt sich sowohl im direkten Sonnenlicht wie auch in gemischten Verhältnissen bestens ablesen. Allenfalls eine kleine Schwäche beim Betrachtungswinkel war zu beobachten, das Display sollte immer direkt von vorn abgelesen werden, bei leichtem Schwenk nach links oder rechts invertiert die Anzeige schnell und ist dann wesentlich schlechter zu erkennen. Das OLED-Außendisplay ist natürlich ein Hingucker, hier konnte ich allerdings nicht mehr als drei Farben feststellen, die angezeigt werden. Ganz witzig und hübsch anzusehen sind die kleinen Animationen , die nach dem Zuklappen (ähnlich wie in den Autoradios) über die Anzeige scrollen - der Sinn sei an dieser Stelle allerdings dahingestellt.
    Die Tasten des K889 sind nur wenig erhaben, haben aber einen ausreichenden Abstand zueinander und lassen sich alle samt inklusive des Steuerkreuzes prima bedienen und bieten einen satten Druckpunkt.





    Bedienung und Handhabung


    Wie war das noch, das wo viel Sonne ist , da ist auch Schatten. Das trifft für das G-Plus besonders im Gereich der Bedienung zu. Auf der einen Seite ist es ganz witzig, wenn in den Menüs viel Animationen verwendet werden und sich bei jedem Tastandruck ein bestimmter Laut vernehmen lässt, allerdings geht es leider etwas auf die Bediengeschwindigkeit und hinterlässt deshalb bei dem flinken Bediener, zumindest nach der Eingewöhnungszeit, einen etwas gemischten Eindruck. Allerdings haben sich die Entwickler viel Mühe gegeben mit dem Design der Menüs und bei der sinnvollen Anordnung der Menüpunkte. Zum einen ist nicht nach der ersten Ebene mit den bunten Icon schon Schluß mit der Farbe, hier sind auch die Listen noch sehr ansprechend gestaltet und hübsch animiert. Zum anderen findet man alles sehr übersichtlich angeordnet und damit gibt die gesamte Bedienung kaum Rätsel auf und man ist schnell dort, wo man auch hin möchte. Witzig ist in diesem Zusammenhang, dass sämtliche Menüpunkte der ersten Ebene und die eingegebene Ziffern beim Verbindungsaufbau zusätzlich noch sprachlich angesagt werden . Der Sinn mag hier etwas auf der Strecke bleiben, allenfalls für einen schlecht sehenden oder gar blinden Bediener mag es einen guten Zweck erfüllen.




    Multimedia, Sound, Video und Spiele


    Die Soundqualitäten der K889 überzeugten mich von der klanglichen Seite nicht völlig, ohne sich allerdings schlecht anzuhören. Es handelt sich zum einen um die typischen asiatischen und gemafreien Klingeltöne, deren Inhalt überwiegend aus Schlagern und bekannten Märschen vergangener Tage besteht und sich dabei nicht so perfekt, wie z.B. wein P800 anhört. Andererseits muss ich aber sagen, habe ich selten ein Gerät mit polyphonen Klingeltönen gehört, welches dermaßen laut auf sich aufmerksam macht. Man könnte schon fast von der Grenze des Zumutbaren sprechen, wenn das G-Plus in der Öffentlichkeit loslegt. Auf jeden Fall wird man es nicht überhören...
    Ansonsten hält es sich im Bereich Video diskret zurück, außer beim Einschalten eine ca. 10 sek. lange Surfszene mit untermalter Musil zum besten zu geben – ganz lustig anzusehen, aber ohne großen Sinn.
    Die integrierten Spiele habe ich kurz angetestet, eins davon könnte man noch als Spaßig bezeichnen (Baller-Flugspiel aus der Vogelperspektive), alle anderen taugen für unserem europäischen Geschmack, nur zum überbrücken eher kurzer Wartezeiten.




    Datenfähigkeit und WAP


    Ehrlich gesagt habe ich den kleinen WAP-Browser nicht gequält und lieber in der Schublade gelassen, hier sind keine Wunder zu erwarten. GPRS ist zwar auf einer Internetseite angegeben, leider konnte ich aber im Gerät keinerlei Einstellung finden, die auf das Vorhandensein hinweist. Ich gehe einfach mal davon aus, dass das K889 nicht das primäre Gerät für den WAP-Surfer ist und dieser sich im Notfall mit arg wenig Zeilen und einer CSD-Verbindung, die aber wenigstens V.110 Anwahl unterstützt, leben muss.


    Zubehör


    Mir ist momentan nicht bekannt, was G-Plus an Zubehör für das K889 anbietet. Leider gibt es die Homepage auch nur in asiatischer Sprache und somit konnte ich leider keine Informationen zu dem Thema recherchieren.



    Fazit


    Mail wieder ein koreanisches Gerät, im Stile eines Samsung – das fällt einem beim G-Plus K889 als erstes ein. Trotzdem finde ich, haben es die Techniker und Entwickler geschafft, etwas Leben und Eigenständigkeit in dieses Gerät zu bekommen. Es sind zwar zum Teil nur schwache Akzente, wie z.B. die Sprachgeschichte oder das OLED-Display da, allerdings sorgen sie beim Bedienen für Spaß und können zumindest eine Zeitlang das Interesse an dem Gerät erhalten. Ansonsten hat man sich sowohl bei der Verarbeitung, als auch beim Design und der kompletten Entwicklung der Benutzeroberfläche viele Gedanken gemacht und das kommt auch beim Umgang mit dem Gerät voll zur Geltung. Ich denke, an dieser Stelle ist es auf jeden Fall gerechtfertigt ein Lob dafür auszusprechen und dem Gerät seinen Platz bei wenigen sonntäglichen Ausflügen in wenigen Hosentaschen dieser Welt zu gönnen.


    In diesem Sinne,
    Max

    equinox


    schon klar, das T-Mobile die auch hat, aber bei denen weiss ich, dass sie DEFINITIV keinen 1800er Masten in Reichweite haben. Im übrigen hattest du recht, es bucht sich jetzt nicht mehr ein... Habe den Text entsprechend korrigiert, wäre ja auch zu schön gewesen...


    Danke für den Hinweis
    Max

    Hi,


    hatte ich im text ja auch geschrieben, dass das Gerät mit 3 Bändern angegeben ist. Meiner Meinung nach habe ich hier in der Nähe keinen Sender mit 1800 Mhz. Ich legen mal kurz ne T-Mobile Karte ein, mal sehen was die sagt...


    Max

    Hallo folks,


    Heute ein paar kurze Worte und Bilder zum Nokia 6200. Ein Dank für die Bereitstellung des Gerätes geht an die Firma Nowicom http://www.nowicom.de).




    Technische Daten und Preise


    - GSM 850/1800/1900 MHz
    - CSD / GPRS max. 40,2 kbps / EGPRS (edge) max. 118,4 kbps
    - 106 x 45 x 19 mm
    - 80 gr
    - Display 128x128 Pixel bei 4096 Farben (transflektiv)
    - Betriebssystem Serie 40
    - WAP 1.2.1
    - XHTML Mobile Profiles
    - SMS / MMS
    - MIPD Java 1.0
    - IrDA, USB
    - SyncML
    - Midi-Support für Klingeltöne
    - FM-Radio



    Derzeitiger Preis als Import in Deutschland: 399,00 Euro





    Lieferumfang


    - Grundgerät Nokia 6200
    - Akku BLD-3
    - Headset portable mit PTT Taste
    - Reiseladegerät
    - Bedienungsanleitung




    kurze Zusammenfassung zum Gerät




    - Gehäusequalität gut, keine Knartzgeräusche
    - Sehr günstige und billig anmutende Verpackung (Plastik-Innenteil)
    - Glänzender, schwarzer Umrahmung des Gehäuses sieht als Kontrast zur restlichen goldenen Farbe recht schick aus
    - Akkudeckel wackelt NICHT, ist allerdings ungenau eingepasst und steht unten etwas über.
    - Verarbeitung insgesamt mäßig bis gut.
    - Gerät liegt gut in der Hand, Tasten lassen sich gut bedienen und sind mit fühlbarem Druckpunkt ausgestattet
    - Tastenbeleuchtung (weiß) in gemischten Lichtverhältnissen schlecht lesbar
    - Display in jeden Licht gut lesbar, anscheinend etwas verbessert gegenüber dem 6100/6610/7250 (klare Darstellung, nicht verschwommen)
    - leichte Störgeräusche in der Empfangrichtung (leichtes Rauschen und Zirpen im Hintergrund)
    - Datenübertragung EGPRS in deutschen Netzen (bis jetzt) nicht verfügbar und konnte somit auch nicht getestet werden





    Fazit


    Inzwischen fällt es mir wirklich schwer nach der Neuheiten-Offensive von Nokia noch durch die ganzen Modellbezeichnungen zu steigen. Ich stecke dieses Gerät in eine Gruppe mit dem 6100 und dem 6610. Entsprechend wenig gibt es auch an neuem zu berichten, Menuführung, Sound und Grafikqualitäten sind hinreichend bekannt. Einzig neu wäre hier die EGPRS Technik mit ihrer über 100 kbps Übertragungsleistung. Allerdings muss ich aufgrund der Hardwareausstattung und Leistung des Gerätes etwas anzweifeln, ob diese dort drin richtig aufgehoben ist. Besser und sinnvoller wäre sie vermutlich in einem Serie 60 Gerät zu verwenden.


    Sollten noch Fragen zu dem Gerät da sein, habe ich es noch da und würde diese auch gern beantworten.



    Gruß,
    Max

    Hallo folks,


    Heute ein paar kurze Worte und Bilder zum Nokia 6200. Ein Dank für die Bereitstellung des Gerätes geht an die Firma Nowicom http://www.nowicom.de).




    Technische Daten und Preise


    - GSM 850/1800/1900 MHz
    - CSD / GPRS max. 40,2 kbps / EGPRS (edge) max. 118,4 kbps
    - 106 x 45 x 19 mm
    - 80 gr
    - Display 128x128 Pixel bei 4096 Farben (transflektiv)
    - Betriebssystem Serie 40
    - WAP 1.2.1
    - XHTML Mobile Profiles
    - SMS / MMS
    - MIPD Java 1.0
    - IrDA, USB
    - SyncML
    - Midi-Support für Klingeltöne
    - FM-Radio



    Derzeitiger Preis als Import in Deutschland: 399,00 Euro





    Lieferumfang


    - Grundgerät Nokia 6200
    - Akku BLD-3
    - Headset portable mit PTT Taste
    - Reiseladegerät
    - Bedienungsanleitung




    kurze Zusammenfassung zum Gerät




    - Gehäusequalität gut, keine Knartzgeräusche
    - Sehr günstige und billig anmutende Verpackung (Plastik-Innenteil)
    - Glänzender, schwarzer Umrahmung des Gehäuses sieht als Kontrast zur restlichen goldenen Farbe recht schick aus
    - Akkudeckel wackelt NICHT, ist allerdings ungenau eingepasst und steht unten etwas über.
    - Verarbeitung insgesamt mäßig bis gut.
    - Gerät liegt gut in der Hand, Tasten lassen sich gut bedienen und sind mit fühlbarem Druckpunkt ausgestattet
    - Tastenbeleuchtung (weiß) in gemischten Lichtverhältnissen schlecht lesbar
    - Display in jeden Licht gut lesbar, anscheinend etwas verbessert gegenüber dem 6100/6610/7250 (klare Darstellung, nicht verschwommen)
    - leichte Störgeräusche in der Empfangrichtung (leichtes Rauschen und Zirpen im Hintergrund)
    - Datenübertragung EGPRS in deutschen Netzen (bis jetzt) nicht verfügbar und konnte somit auch nicht getestet werden





    Fazit


    Inzwischen fällt es mir wirklich schwer nach der Neuheiten-Offensive von Nokia noch durch die ganzen Modellbezeichnungen zu steigen. Ich stecke dieses Gerät in eine Gruppe mit dem 6100 und dem 6610. Entsprechend wenig gibt es auch an neuem zu berichten, Menuführung, Sound und Grafikqualitäten sind hinreichend bekannt. Einzig neu wäre hier die EGPRS Technik mit ihrer über 100 kbps Übertragungsleistung. Allerdings muss ich aufgrund der Hardwareausstattung und Leistung des Gerätes etwas anzweifeln, ob diese dort drin richtig aufgehoben ist. Besser und sinnvoller wäre sie vermutlich in einem Serie 60 Gerät zu verwenden.


    Sollten noch Fragen zu dem Gerät da sein, habe ich es noch da und würde diese auch gern beantworten.



    Gruß,
    Max

    Hi,


    Bluetooth Headset habe ich getestet - funktioniert einwandfrei.
    Kopplung mit dem PC und der Versand von Dateien funktioniert benefalls, allerdings habe ich kein Sync ausbrobiert, weil es schon über USB ewig dauert und dabei für jede weitere Nummer eines Kontaktes dieser ein zweites Masl im Telefonbuch erstellt wird. Ich halte das bei solch einem Gerät für ziemlich schwachsinnig gelöst...


    Max

    Hallo folks,


    heute habe ich das Vergnügen, das erste mal ein UMTS-Gerät in den Händen zu halten und bedanke mich für die Bereitstellung des Motorola bei der Firma nowicom (http://www.nowicom.de). Viel Spaß bei der Lektüre!


    Vorwort


    Als ich das Paket in Empfang nahm, dachte ich erst, da hat sich jemand einen Scherz erlaubt und ein paar Steine mit in den Karton gepackt. Beim Auspacken habe ich dann aber sehr schnell gemerkt, das dem nicht so war. Die gebündelte Kraft von UMTS beansprucht eben ein paar Gramm mehr im Gerät.
    Meine Meinung zu den ersten 3G-Geräten ist etwas zwiespältig, auf der einen Seite macht es sicher Spaß solche Technik-Power mal auszuprobieren, auf der anderen Seite denke ich aber, das gerade von diesen ersten Geräten nicht viele verkauft werden. Ihre Leistungen sind auf der Seite von Gewicht, Ausmaßen und Akkupower eher schlecht und die Netze sind hierzulande noch nicht einmal gestartet. Ich denke, wenn wir soweit sind, dann wird es bereits die zweite Generation von Endgeräten geben und das ist auch gut so. Viele Hersteller halten sich ja auch noch zurück, was aufgrund der immensen Entwicklungskosten und der Erwartung einer kurzen Laufzeit (wenn überhaupt Marktstart) der ersten Endgeräte durchaus verständlich ist. Die Entwicklung wird hier sehr schnell voranschreiten. Motorola hat den Mut auf jeden Fall gehabt und liefert im Ausland jetzt bereits das A830 aus. Das Gerät ist baugleich mit dem Siemens U10, welches in Ermangelung eines eigenen UMTS-Handys von Siemens übernommen wurde. Im Grunde sehe ich das A830 momentan eher als eine art Prestige-Teil oder Technologie-Sample an - mal sehen was es so zu bieten hat.



    Technische Daten und Preise




    - EGSM 900, GSM 1800/1900 und WCDMA (UMTS/3G) Netze
    - TFT-Bildschirm transflektiv 4096 Farben
    - Auflösung 220x176 Pixel
    - Ansteckbare Kamera (als Backcover) mit max. 640x480 Pixel
    - MMC/SD-Card-Platz
    - WCDMA bis 384 KBit/s , CSD 14,4 KBits/s und GPRS 43,2 KBit/s
    - 135 x 53 x 24 mm
    - Gewicht 157g
    - Akku 3,7V Li-Ion polymer (kapazität unbekannt)
    - Sprechzeit bis 100 min (UMTS ca. 70 min)
    - Standby-Zeit bis 185 Stunden



    Voraussichtlicher Preis : ca. 689,00 Euro.



    Lieferumfang



    - Mototrola A830
    - Backcover mit integrierter Kamera
    - Reiseladegrät 110-240 Volt mit wechselbarem Stecker
    - USB-Sync. Kabel
    - 32MB SD-Card Speicherkarter
    - portables Haedset mit PTT-Taste
    - CD-ROM mit Software
    - Ersatzstylus
    - Portable FSE mit PTT Taste
    - USB-Sync-Kabel für PC
    - CD-ROM mit Software




    Funktionen und Leistungsmerkmale



    - Infrarot
    - USB-Anschluß
    - Bluetooth
    - Email POP3/SMTP/IMAP4
    - EMS/SMS senden/empfangen mit ITAP (ähnlich T9)
    - SIM-Toolkit
    - Cell-Broadcast
    - MMS senden und empfangen
    - Themes zum download (Klingeltöne, Hintergrundbilder und Bildschirmschoner)
    - Audioplayer für MP3/ Midi
    - Polyphone Klingeltöne
    - Vibration
    - Sprachmemo
    - Spracherwahl
    - Integrierter Lautsprecher für Audio und Gespräche
    - Kamera (ansteckbar) bis 640x480 Pixel
    - Player für Videoaufzeichnung und Wiedergabe (MP4)
    - Videoaufzeichnung (bis 15 sec./MP4)
    - Streaming Video im 3G-Modus
    - Spiele (in der vorliegenden Version nur OTA)
    - WAP-Browser (Version ??)
    - Java Umgebung J2ME
    - Kalenderfunktion
    - Adressbuch mit Kategorien, Nummern und Emailadresse
    - Taschenrechner



    Verarbeitung und Design


    Die letzten Geräte, die ich von Motorola in der Hand hatte und z.T. auch hier vorgestellt habe, hatten sich von der Verarbeitung recht gut gemacht - früher war das bei Motorola leider nicht so selbstverständlich. Aber auch hier beim A830 (made in Germany) gibt es keine größeren Sachen, die man bemängeln könnte. Das verwendete Kunststoff ist von guter Qualität, alles sitzt am rechten Platz und Akkuhalterungen wie auch Sim-Halter sind stabil und bedienungsfreundlich konstruiert. Allenfalls das wechselbare Backcover mit oder ohne integrierte Kamera hat beim Drücken ein leichtes Spiel und entlässt einen winzigen „Knartzer“, was aber keinesfalls so schlimm ist, dass störend auffällt.





    Sprachqualität und Empfangseigenschaften


    Die Sprachqualität und Empfangseigenschaften konnte ich in Ermangelung eines (öffentlich) betriebsfähigen UMTS-Netzes natürlich nur im GSM-Sektor testen. Hier gibt sich das A830 aber keine Blöße. Sowohl in Sende- als auch Empfangsrichtung kommen Gespräche laut, deutlich und vor allem klar rüber. Das erfolgreiche Einbuchen des Gerätes in ein GSM-Netz sieht man übrigens an einem kleinen 2,5G Symbol (GSM+GPRS) im oberen Bereich des Displays. Der Empfang ist Motorola-typisch ebenfalls kein Problem. Schlechte Gebiete meistert das A830 recht vernünftig du auch im fahrenden Auto habe ich keine Gesprächsabbrüche oder sonstigen Probleme feststellen können. Alles in allem also eine gute Leistung, die zwar nicht bei 100% liegt aber doch auf sehr hohem Niveau.



    Display und Tastatur


    Das Display zeigt sich gleich nach dem Einschalten mit einer kleinen Grafikspielerei von seiner besten Seite. Es handelt sich um ein transflektives TFT-Display, welches sich absolut auf der Höhe der Zeit befindet und sowohl in dunklen und gemischtem Licht wie auch bei direkter Sonneneinstrahlung perfekt ablesbar ist. Darüber hinaus stellt es 4096 sehr kräftige und hübsche Farben dar, was meiner Ansicht nach für ein solches Gerät völlig ausreichend ist um selbst Fotos in vernüftiger Qualität abzubilden. Aufgrund des schon etwas betagten Entwicklungsstandes der Hardware hätte ich eher ein Vordergrundbeleuchtetes Display vermutet und so überrascht diese Sache auf jeden Fall positiv. Die Tastatur lässt sich ebenfalls hervorragend bedienen, die Tasten sind alle samt genügend groß dimensioniert, stehen etwas aus dem Gehäuse hervor, haben ausreichenden Abstand zueinander und einen knackigen und definierten Druckpunkt. Das zentrale Steuerkreuz im oberen Bereich steuert sicher in vier verschiedene Richtungen, ohne allerdings noch eine zentralen Druckfunktion zu besitzen. Hier haben andere Hersteller deutlich mehr Probleme und oft ist es dann ein Problem beim Navigieren zuverlässig in die richtige Richtung zu steuern.




    Bedienung und Handhabung


    Warum schaffen sie es nicht ? Nokia ohne Wackelakku und Motorola mit schneller Menueführung... Das erste was mir beim Ausflug in die Menülandschaften des A830 auffällt, ist die zum Teil träge Reaktion des Gerätes auf Eingaben. Wobei das Aufrufen von irgendwelchen Multimediafunktionen wie z.B. Kamera oder anderen speicherintensiven Anwendungen nicht das Problem darstellt – es ist das Blättern durch Listen, das oft mit Nachlaufen oder Verzögerung durchgeführt wird. Vielleicht bin ich in diesem Punkt auch etwas zu kritisch, viele Leuten bedienen ein Handy ja durchaus langsamer und bemerken dieses Manko nicht, aber beim täglichen Gebrauch wird es mit Sicherheit irgendwann mal nervig. Insbesondere tritt dieses Phänomen auf, wenn der Zugriff auf die SD-Card erfolgt und dort z.B. durch einen Ordner gescrollt wird um sich Audiodateien anzusehen, in diesem Moment reagiert das A830 sehr zäh auf Tasteneingaben. Ansonsten hat sich die schon immer etwas gewöhnungsbedürftige Menüführung der Motorolas schon sehr gebessert und nach kurzer Zeit sind einem die wichtigsten Funktionen geläufig und man weiß wie man sie schnell erreichen kann. Ich denke, es wird ein erheblicher Zeitaufwand sein, solch ein Betriebssystem für ein Multimedia-Gerät der dritten Mobilfunkgeneration zu erstellen. Die Frage ist, in wieweit solch eine Entwicklung noch Sinn macht und man nicht lieber auf Standard-Plattformen wie z.B. Nokias Serie 60 zurückgreifen sollte. Auf jeden Fall passieren optisch keine Dinge die man nicht schon gesehen hätte, nach der ersten mit Icons aufgefrischten Menüebene geht es in Listenform weiter und von dort aus zur gewünschten Funktion. Leider geht das Gerät nicht gerade sehr sparsam mit seinen Stromreserven um, nach einiger Spielerei mit den Funktionen, etwas Standby-Zeit auf dem Tisch und einiger Gespräche sieht es dann auf einmal nicht mehr so gut mit der Kondition aus und man sollte sich auf die Suche nach der nächsten Steckdose machen. Insgesamt scheint die gesamte Hardwareplattform relativ stromfressend ausgelegt zu sein, hier wird sicher ein leistungsstarker Prozessor und das große TFT-Display seinen Teil mit beisteuern. Ein weiteres und ebenfalls sehr unangenehmes Problem stellt das Gewicht des Motis dar. Man bekommt in der Tat beim Telefonieren einen lahmen Arm, das Kraftpaket mit 3G-Technik wiegt mit der recht monströsen Kamera dran knapp unter 200 Gramm und hält damit schon Einzug in die Liga der PDAs. Was sich also in der Hand und beim Rumspielen noch als Qualität empfinden lässt wird beim 20min Gespräch zum Brikett am Ohr. Letztendlich wird sich dieses Problem aber nicht so oft stellen, da das A830 nur Reserven für etwas über eine Std. Gespräch im GSM Netz und gerade mal eine Stunde im UMTS-Netz vorhält.






    Multimedia, Sound, Video und Zusatz-Software


    Hier schlägt die Stunde des A830. Ob es die verschiedenen Audioformate, das Anzeigen von Bilder oder die Aufnahme und das Abspielen von kurzen Videosequenzen sind – das Moti beherrscht alles ziemlich perfekt. Gerade im Bereich Sound muss ich meinen Hut ziehen, kein mir bekanntes Gerät gibt insbesondere Midi-Dateien derart perfekt, laut und wohlklingend wieder. Da macht es richtig Spaß, mal ein paar Dateien auf die SD-Card zu übertragen und dem Klang eine Weile zu lauschen. Auch im Bereich Bilder liegt das A830 mindestens auf dem Niveau bekannter Geräte mit Kamera. Man hat die Möglichkeit in verschiedenen Qualitätsstufen bis zu 640x480 Bildpunkten zu fotografieren, kleine Videosequenzen bis 15 sec. zu filmen oder als per Streaming über UMTS wiederzugeben. Diese lassen sich dann wahlweise im internen Speicher des telefons oder auf der SD-Card ablegen.


    *** Hier zur Veranschaulichung ein Bild und ein kurzes Video. Beides mit dem A830 aufgenommen ***


    Datenfähigkeit und WAP


    Ebenfalls kein Problem für ein Gerät der 3G-Klasse. Ob CSD, GPRS oder 384 Kbit/s über UMTS – das Moti beherrscht jede Möglichkeit über Mobilfunk Daten zu transportieren. Das ganze lässt sich dann mit einem Email-client der POP3 und IMAP4 beherrscht, wie auch mit dem leistungsfähigen WAP-Browser auskosten. Leider konnte ich die Datendienste nicht testen, da das Gerät vorkonfiguriert ist für den Zugriff auf den Netzbetreiber Three. CSD-Anwahl für den Email-client ließ sich zwar einstellen, der Zugriff auf GPRS scheint aber fest im Gerät zu stehen oder mir ist es in der Kürze der Zeit nicht gelungen den richtigen Menupunkt zu finden. Sollte hier Interesse bestehen, müsste das Problem noch mal untersucht werden.




    Zubehör


    Mir ist z.Zt. Nicht bekannt, welches Zubehör für das A830 angeboten wird.



    Fazit


    Es muss ohne Frage viel Mühe gekostet haben, diese ganzen Features in ein eigenes Betriebssystem zu integrieren. Hier wird man wohl in Zukunft immer mehr Standardbetriebssysteme finden, weil es bei der Menge an Funktionen inzwischen zu aufwendig und zu teuer werden wird, jedes Mal eine eigene Plattform zu stricken.
    Trotz einiger Schwächen in Bezug auf Akkuleistung und Gewicht ist es irgendwie ein erhabenes Gefühl, ein Gerät in der Hand zu halten welches den zukünftigen Mobilfunkstandard unterstützt. Ich denke aber, dass es gerade wegen der angesprochenen Probleme nicht wirklich für den Verbraucher konstruiert zu sein scheint. Man hat insgesamt eher den Eindruck, das A830 wäre zum Testen der Netze entwickelt worden. Wie auch immer, das A830 wird wohl seinen Kultcharakter schon intus haben und irgendwann schauen wir das Gerät mal lächelnd in der Vitrine an, dort wo es neben einem Nokia 1010 steht und beide gemeinsam dokumentieren die ersten Versuche, die in einer neuen Mobilfunktechnik beschritten wurden.



    Schönen Abend,
    Max