Zitat
Original geschrieben von NiceIce
Mal ein Beispiel aus der Praxis:
Mein nächster Hermes-Shop ist eine Reinigung.
Wenn man Glück hat, ist gerade eine Angestellte da, die sich mit Hermes auskennt. Einige trauen sich nicht einmal ein Paket anzunehmen. Weiterführendes Wissen über Versicherung etc. darf man natürlich nicht erwarten.
Als letztes Mal die Aktion zu Muttertag (alle Größen für 3,90EUR) lief, mußte ich aktiv auf die Aktionspreise hinweisen. Ein Blick in die "Hermes-Mappe" bestätigte zwar die Aktion, allerdings haben wohl alle Kunden voher in der Woche (war am letzten Aktionstag da) zu viel gezahlt. Weiterhin wollten die für mein L-Paket dann unbedingt den XS-Aufkleber nehmen weil dieser eben dem Preis von 3,90EUR enspricht. Ist natürlich Quatsch, denn XS=Päckchen=unversichert.
Ich will das Hermesprinzip nicht schlecht machen aber größtenteils steht man in den Shops wirklich Laien gegenüber, denen wahrscheinlich vom Hermes-Vertreter in 10 min beigebracht wurde, wie man den Preis für ein Paket ermittelt und den Paketschein ausfüllt.
Deshalb sollte man schon genau wissen, was man will.
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Das kann ich leider nur bestätigen. Habe in meiner Straße einen Hermes Paketshop, bei dem ich nun einige Pakete verschickt habe, die Betreiber des Schreibwarenladens haben aber nicht wirklich viel Ahnung von der ganzen Sache (naja bis auf eine der Angestellten, bei der ist es in Ordnung). Bisher lief aber alles noch in Ordnung.
Als ich letzte Woche jedoch ein Paket für einen TT-Tausch dort abschicken wollte (als S-Paket, also versichert), sagte man mir, dass es gerade eine Aktion gäbe, bei der jedes Paket 3,90 EUR koste. Man zeigte mir sogar ein Blatt, auf dem die Aktion beschrieben war.
Soweit, so gut, jedoch wurde für den Versand der XS-Aufkleber benutzt, auf dem natürlich keine Paketnummer steht. Darauf beschwerte ich mich natürlich, und machte den unwissenden Ladenbetreibern klar, dass ich die Paketnummer zur Sendungsverfolgung brauche, da dies - neben der Inhaltsversicherung - der Hauptvorteil des versicherten Pakets ist.
Da die Nummer auf den Aufklebern für die Akten mit der Paketnummer übereinstimmt, wurde diese kurzerhand handschriftlich auf dem Paketschein vermerkt. Ich hatte zuerst gefordert, dass man einfach einen S-Aufkleber nehme, und das Ganze aber für 3,90 EUR berechne, oder notfalls auch für 5,90 EUR, da mir die Versandversicherung wichtig ist, doch das sei angeblich nicht möglich, sagte man mir. Da ich mir sagte, dass diese Aktion ja nicht aus der Luft gegriffen sein könnte, gab ich also klein bei.
Nun ist aber inzwischen klar, dass die Paketnummer online nicht abrufbar ist... :mad: :flop:
Vorher hatte ich schon viele Pakete über den Hermes-Abholservice verschickt, mit dem ich sehr zufrieden war, jedoch sind die Abholzeiten etwas wechselhaft und gerade morgens war ich wegen der Schule nicht zuhause. Momentan wäre das kein Problem, aber auf Dauer sind die Abholzeiten morgens/vormittags einfach unmöglich, da der Durchschnittsbürger zu der Zeit arbeitet (was bei mir auch bald der Fall sein wird) oder eben zur Schule/Studium geht.
Aufgrund o.g. Vorkommniss schaue ich mich nun auch nach einem neuen Paketdienst um. Die Deutsche Post enttäuschte seit der Kooperation mit DHL auf voller Linie, mit DPD habe ich als Empfänger nun auch schon zwei sehr negative Erfahrungen.
GLS erscheint mir da zuverlässiger, jedoch ging ich bisher davon aus, dass die den Service nur für Firmenkunden anbiete würden :confused:. Naja, vielleicht habe ich auch bloß den Aufbau der Website nicht verstanden... 