Beiträge von superuser_reload

    Spontan fällt mir ein norwegischer Hersteller ein, der neulich mal bei Quarks vorgestellt wurde:
    Think
    Die Fahrzeuge sollen wohl auch tatsächlich ab diesem Jahr verkauft werden, zunächst reicht die Produktion wohl nur für Skandinavien, preislich liegt man auch gleich bei über 20.000 Euro.


    Zitat

    Original geschrieben von InformatikStudi
    [...] Und mit dem Autos ist es daselbe, der Staat will Autos mit viel Sprit !! Damit er verdient [...]


    Es gibt Alternativen... aber die werden wohl zum Wohle des Volkes lieber im Schrank bleiben [...]


    Auch wenn das wahrscheinlich eher scherzhaft gemeint war, sollte man den Thread nicht schon auf der ersten Seite in die falsche Bahn lenken, Verschwörungstheorien sind da fehl am Platze.
    Es wurde ja bereits angedeutet und in vielen Threads thematisiert, dass die Hersteller letztlich das anbieten was der Kunde kauft. Ein bisschen was kann man da sicher noch mit Marketing drehen, aber letztlich verkauft sich ein Q5 mit 3-Liter-Maschine eben besser als ein A2 mit 1,2 Liter-Maschine und einem Viertel der Leistung.
    Nur ein kleiner Teil der Käuferschicht, also Enthusiasten wie Du es zu sein scheinst, sehen das anders.
    Die anderen kommen erst drauf, wenn der Kraftstoff teuer genug geworden ist... ;)

    Die Schlüsselwörter die neben Werbung an Deinem Briefkasten noch fehlen sind:
    -Anzeigenblätter
    -Wochenzeitungen


    Ersteres sind irgendwelche Faltblätter mit sehr wenig journalistischem Inhalt und vollgestopft mit Werbung. Letzteres die typischen regionalen Zeitungen die üblicherweise wöchentlich erscheinen und natürlich auch voller Werbung sind.
    Seitdem ich den Aufkleber auf meinem Briefkasten habe bekomme ich kaum noch unerwünschte Werbung.


    Falls Du natürlich trotzdem weiterhin Spam im Briefkasten findest kannst Du nur versuchen dich zu beschweren, meist findet sich ja irgendein Ansprechpartner.

    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass da ernsthaft jemand nachrechnet, ob da jemand zu zügig mit dem Firmenwagen unterwegs ist, und doch eigentlich 18,63 Euro auf ner dreitägigen Dienstreise sparen könnte. Da spielen ganz andere Kosten eine viel größere Rolle.


    Aber nochmal ein Wort zur aufkeimenden Diskussion über den Verbrauch von schnellen und großen Fahrzeugen.
    Da sollte man vielleicht nicht vergessen, dass der Anteil von Q7, S-Klassen, Touaregs, 911er und 7er BMWs gegenüber den anderen Fahrzeugen im Straßenverkehr verschwindend gering ist, deshalb wird ja auch so oft über den Flottenverbrauch diskutiert.
    Das bringt nämlich garnix wenn man den bösen, großen SUV endlich durch Strafsteuern oder Verbote aus dem Verkehr entfernt hat, aber der popelige Kleinwagen mit mittelmäßigem Benzinmotor immer noch 7 Liter schluckt, den gibt es nämlich 100 Mal so oft im Straßenverkehr.


    Da bewegt man sich dann nämlich schnell wieder in Richtung von Neid- und Scheindebatten. Interesse muss doch daran bestehen den Verbrauch insgesamt signifikant zu senken und sich nicht bloß an den bösen Stinkern abzuarbeiten oder den Kraftstoffverbrauch "gerecht" zu verteilen oder sowas.
    Das gleiche gilt für Vergleiche mit Fernreisen, teuren Uhren (?), Formel 1 oder was auch immer. Wenn man nur mit dem Finger auf andere Umweltverschmutzer zeigt, muss man am Ende garnix tun.


    Aber all diese Dinge kosten Geld, und wenn manch einer in der glücklichen Lage ist sich Umweltverschmutzung leisten zu können, dann wird er es wohl, wenn einem sein Gewissen nicht was anderes sagt, auch tun.
    Wenn man hier was ändern und regulierend eingreifen möchte, dann bedeutet das, dass man den Spaß teurer machen muss.
    Aber vielleicht nimmt uns ja auch der "natürliche" Preisanstieg bei den Energiekosten diese Aufgabe ab. ;)


    Ab wann sich eine Zugreise gegenüber eine Flugreise zeitlich lohnt hängt wohl sehr von der Entfernung zum Zielort und der Infrastruktur am Abfahrts- und Zielort ab.
    Köln-München ist jetzt wahrscheinlich ein Grenzfall wo beides etwa gleich schnell sein kann.


    Die größere Bequemlichkeit würde ich persönlich aber eher bei der Flugreise sehen, denn auch wenn die Platzverhältnisse im Flieger beengter sind, sitzt man dort nur eine Stunde und nicht gleich fünf Stunden wie in der Bahn. Ausserdem ist der Ablauf der Reise deutlich kurzweiliger weil man weniger lange doof rumsitzt.
    Einchecken kann man mittlerweile übrigens vielfach schon online, und wenn man mit Handgepäck auskommt, muss man eigentlich nur noch anreisen und zum Gate durchgehen.


    Man darf auch das Umfeld nicht vergessen. Bei einem Lufthansa-Flug gibts am Gate z.B. immer eine kostenlose Auswahl Zeitungen und Kaffee in einer gepflegten Umgebung. Ein Großstadthauptbahnhof ist da schon weniger gemütlich, allein schon wegen der Klientel die sich gerne am Bahnhof aufhält. Da sehe ich doch ein krasses Missverhältnis zwischen dem Anspruch und dem Komfort in der ersten Klasse eines ICEs und der Umgebung am Bahnhof.


    Ich kann das auch ein bisschen vergleichen, weil ich regelmäßig vom Ruhrgebiet ins Umland von München reise. Ursprünglich mit der Bahn in der zweiten Klasse und zuletzt in der ersten Klasse, allein schon wegen der Verfügbarkeit von Sparpreis50.


    Die letzten paar Male bin ich allerdings nur noch geflogen, und mittlerweile habe ich sogar meine Bahncard gekündigt, da ich preislich etwa aufs gleiche rauskomme, vielleicht mit leichten Vorteilen für die Bahn.



    Zitat

    Original geschrieben von Enis
    Die Bahncard 100 kostet 320 euro im jahr


    Ich befürchte, die ist ein bisschen teurer.... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Chefkoch85
    Weil andere Firmen nicht so dumm sind und ein Konzept anbieten mit dem ein Premiumhersteller auf's Maul geflogen ist?! Würdest Du 5t€ Aufpreis zahlen für einen Kleinstwagen der vielleicht nen Liter oder eineinhalb weniger Verbraucht auf 100km und dafür weniger Komfort und wahrscheinlich noch teurer in der Wartung ist als dasselbe Modell mit einem "normalen" Motor?
    Moderne Motoren verbrauchen grundsätzlich immer weniger, aber gleichzeitig steigen die Erwartungen der Kunden an die neuen Modelle in Puncto Sicherheit und Komfort, welches ein gewisses Mehrgewicht mit sich bringt.
    Ein 1er Golf mit aktuellem FSI Motor würde wahrscheinlich auch nur 4-4,5L verbrauchen..


    Im Prinzip nennst Du hier den Grund weshalb diese Fahrzeuge nicht oder kaum angeboten werden:
    Der Kunde kauft es nicht.


    Und Du nennst auch den Grund, weshalb die Verbräuche nicht sinken, obwohl die Motorentechnologie Fortschritte macht:
    Solange es sich die Kunden finanziell leisten können, nehmen sie natürlich das Fahrzeug was den größeren Komfort, größere Sicherheit und bessere Fahrleistungen bietet. Daher auch meine These, dass die Kraftstoffpreise eigentlich noch immer nicht hoch genug sind.
    Das soll natürlich kein Plädoyer für die Anhebung der Preise sein, aber die Kraftstoffpreise steigen ganz von alleine, die Sammlung der vielfältigen Gründe spare ich mir an dieser Stelle mal.


    Und eines muss auch mal wieder erwähnt werden, auch weil die Fahrzeughersteller sich aktuell mit den Verbräuchen ordentlich in die Tasche lügen - der Wirkungsgrad heutiger Motoren, bei Einhaltung schärfer werdender Abgasgrenzwerte, ist ziemlich ausgereizt, man wird also in Zukunft niemals eine Mittelklasselimousine mit heutigen Komfort- und Preisvorstellungen und 170 PS finden, die 3 Liter auf 100 km verbraucht.

    Zitat

    Original geschrieben von noksie


    Warum macht es denn KEINER?


    Leichtes Auto aus Alu, "kleiner" TDI mit 1.4 Litern und dazu genug Platz für 4 Leute! Dann nur 3 Liter Verbrauch. Das gibt bis heute nicht!
    [Smart hat nur 2 Sitzplätze, keine 4]


    Man sollte obendrein auch vielleicht erwähnen, dass der A2 ein bisschen mehr als ein Auto mit gutem cw-Wert war.
    Zu nennen wäre z.B. die Aluminiumkarosserie die etwa 150 kg eingespart hat, sowas hat ein Konstruktionsbüro nämlich auch nicht einfach mal in der Schublade liegen, ebensowenig die Fertigungsanlagen dafür, usw.
    Die kleinen Dieselmotoren waren vor knapp zehn Jahren auch noch etwas besonderes, genauso wie das vergleichsweise großzügige Innenraumkonzept, und das Ganze verbunden mit Komfortmerkmalen, die man zu der Zeit eigentlich zwei Fahrzeugklassen höher gesucht hat.


    Eine kleine Korrektur auch noch. Der 3-Liter-A2 war der 1,2 TDI, der obendrein weitere Maßnahmen zur Gewichtsreduzierung und Luftwiderstandsreduzierung mitbrachte, was den Preis abermals in die Höhe trieb.


    Der Flop ist rückblickend natürlich nachvollziehbar, aber hinterher ist man immer schlauer.

    TMausHB
    Ich denke wenn sich jemand schon drei Jahre vorm Abitur Gedanken um seine berufliche Laufbahn macht, und offensichtlich ein Studium erwägt, dann strebt er eher eine konservative und solide Laufnbahn an und denkt nicht wirklich daran bei einem Autoverleiher anzuheuern um dann mal zu gucken ob man da Karriere machen kann.
    Insofern halte ich das nicht wirklich für eine brauchbare Option.
    Aber vielleicht erkennt der TE auf diese Art vielleicht was er nicht will.... ;)