Beiträge von superuser_reload

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    Original geschrieben von Martyn
    Für die Kategorie Polo/Punto/207 sind imho 195-205er auf 15"-16" und für die Kategorie Golf/Stilo/307 analog dazu 205-225er auf 16"-17" eine vernünftige Wahl.


    Als ich meinen Audi A2 noch hatte, bin ich im Sommer 175er und im Winter 155er "Dackelspalter" gefahren. Halte ich für keine ganz so ungewöhnliche Bereifung für einen Kleinwagen.


    Und nochmal. Wenn Spritsparen und geringer Kaufpreis ganz oben auf der Liste stehen und der Wagen noch 6 Jahre und 120.000 km ohne größere Ausfälle halten soll, dann bleibt auch aus meiner Sicht nur ein Kleinwagen mit kleinem Benzinmotor übrig. Kleinwagen mit Dieselantrieb sind wahrscheinlich zu beliebt in dieser Preisklasse, und eine Kompaktklasse als 1,9TDI oder sowas wird dann schon etwas zu alt sein.
    Und für 130 km/h auf der Autobahn reicht ein Kleinwagen auch.

    Die Einschränkungen beim Smart wurden ja schon genannt. Ausserdem ist der Smart sehr wertstabil, so dass es auch da mit 3500 Euro sehr dünn wird.
    Für einen moderneren Kleinwagen mit einem kleinen Dieselmotor reicht es wahrscheinlich wie bereits gesagt auch nicht.
    Wenn es also ein Benziner werden müsste und weiterhin 5 Liter Verbrauch angepeilt würden, dann bleiben wohl nur Fahrzeuge wie Daihatsu Cuore und sowas über, wobei sich da wieder die Frage mit der Autobahntauglichkeit stellt.


    Ich behaupte einfach mal, dass irgendwo Abstriche gemacht werden müssen....

    Also mir wäre es persönlich auch lieber, wenn mein in meiner Abwesenheit aufgebrochenes Auto auf Verdacht erstmal sichergestellt würde.
    Da möchte ich nämlich nicht nach einer oder zwei Wochen Urlaub oder Dienstreise nach Hause kommen und ein Fahrzeug vorfinden, was neben dem vergleichsweise geringen Schaden durch das Aufbrechen mittlerweile 5 mal vollgeregnet wurde und obendrein drei gelbe Säcke, eine halb leere Bierflasche, einen kaputten Fußball und eine Eichhörnchenfamilie rausfischen. ;)

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    Original geschrieben von maxwell2000
    Hupen ist in diesem Falle genauso wenig erlaubt wie irgendwelche handlichen Gesten. Von daher solltest du dich gar nicht aufregen, du bist sogar derjenige, der mit Provokationen anfängt. ;)


    Verstehe, diejenigen die andere in brenzligen Verkehrssituationen beleidigen, fühlen sich also durch das Hupen provoziert und nicht etwa auf eine Gefahrensituation hingewiesen!? Wieder was gelernt.


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    Original geschrieben von TM1
    Du solltest mal nachschlagen, wann Hupen erlaubt ist: §16 StVO.

    Was übrigens auch nervig sein kann, sind überfreundliche Autofahrer, die unnötigerweise die Vorfahrt gewähren wollen, und damit den Rest des Verkehres behindern oder verwirren, wobei ich damit nicht das Reinwinken bei dichtem Verkehr meine.
    Entweder wird dann trotz Vorfahrt nicht losgefahren und unzureichend darauf aufmerksam gemacht, dass man dem anderen die Vorfahrt gewähren möchte, oder es wird aus heiterem Himmel gebremst, weil man z.B. einen Fußgänger der am Straßenrand steht vorher die Straße überqueren lassen möchte, wodurch der gesamte nachfolgende Verkehr ebenfalls bremsen muss.



    Fußgänger die auf die Straße springen habe ich auch sehr gern. Verständlich ist es noch bei älteren oder gehbehinderten Leuten, die sich bloß ein wenig mit der Geschwindigkeit verschätzen und nicht schnell genug von der Straße verschwunden sind wenn man deren Höhe erreicht hat, unverständlich sind mir aber diejenigen, die sehenden Auges, dass da ein Fahrzeug kommt auf die Straße treten, oder noch besser, diejenigen, die überhaupt nicht gucken und trotzdem auf die Straße treten. Das sehe ich recht häufig bei halbstarken Jugendlichen morgens auf meinem Arbeitsweg, da wird dann erwartet, dass man bremst. Wenn man dann hupt, bekommt man natürlich den Finger gezeigt. Das hake ich dann aber als jugendlichen Übermut ab und ärgere mich zumindest über die Beleidigung nicht weiter.
    Anders ist das bei erwachsenen Verkehrsteilnehmern, da verstehe ich nie, weshalb viele Leute, die Mist bauen und dann angehupt werden, gegenüber demjenigen der gehupt hat beleidigend werden.

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    Original geschrieben von PhiL1904
    Denn erstmal kommt da ein Auto angefahren. Ob da nun eine "junge" Person oder eine ältere drinsitzt is erstma zweitrangig.


    So sehr dieser Beitrag vielleicht das zuvor geschriebene relativieren sollte, so sehr steckt da noch eine ganz andere Wahrheit drin....
    Denn wie oft lese oder höre ich Geschichten von Leuten, die von einem Golf, einem Mercedes oder einem BMW (um nur mal einige Beispiele zu nennen) geschnitten wurden, und nicht von den Leuten die diese Fahrzeuge fahren...
    Allein damit könnten doch bestimmt ein halbes Dutzend Psychologen promovieren... ;)


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    Original geschrieben von PhiL1904
    Und NEIN ich bin kein 18 Jähriger Porsche Fahrer der sich nicht an Geschwindigkeitsbegrenzungen hält, ich fahr auch "nur" nen 55 PS Fiesta und auch mit dem kann man zügig fahren also wird das ja wohl auch mit nem Golf V klappen. ;)


    Aber 18 bist Du doch, oder? ;)
    Ich denke zu Deiner Fahrt mit 120 auf der Landstraße muss man nix mehr sagen (so sehr Schleicher auch nerven können), aber Fehlverhalten von anderen anprangern wo man sich selber falsch verhält geht nicht. Wenn der "Golf V" hier übrigens auch mitschreiben würde, dann würde der sich bestimmt über den Verrückten beschweren der auf der Landstraße mit 120 angebraust kam, alles eine Frage der Perspektive....


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    Original geschrieben von Siemensanier
    Irgenwie werde ich das Gefühl nicht los, dass in den meisten Fällen überhöhte Geschwindigkeit eine Ursache sein dürfte.


    Wenn mich mal wieder ein Gespann mit schätzungsweise 130 überholt, sehe ich schnell zu, das ich wieder an dem vorbei komme, oder werde langsamer um einen größeren Sicherheitsabstand zu generieren.


    So einen hatte ich neulich auch auf der A1 auf dem Weg nach Köln im dichten Schneetreiben bei Dunkelheit in ner Baustelle.
    Da frage ich mich dann wirklich manchmal ob die Leute geistesgestört sind. Ich hab ja noch ein wenig Verständnis dafür, wenn mal ein bisschen zu schnell gefahren wird, aber selbst dann sollte man doch die Verkehrssituation einschätzen können und rein aus dem Wunsch zu Leben vom Gas gehen.


    Apropos schnell fahren.
    Mir ist völlig schleierhaft, wie manche Leute Geschwindigkeitsbegrenzungen völlig ignorieren.
    Auf der A44 kurz vor Bochum z.B. fährt man kurz vor Ende der Autobahn in einen Tempo 100 Bereich (übrigens zurecht, da hier eine etwas unübersichtliche Verkehrssituation herrscht, Ende der Autobahn, Zufahrt auf die A43, kurz zuvor noch ne andere Auffahrt, viele Spurwechsler usw. so dass sich große Geschwindigkeitsunterschiede ergeben.)
    Da das Stück davor ne Heizerstrecke ist, sehe ich regelmäßig Leute, die da mit deutlich über 200 km/h reinfahren. Wenn da mal geblitzt werden sollte, würden die bestimmt im Minutentakt Leute blitzen, die da 200 fahren und dann erstmal drei Monate laufen dürften.

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    Original geschrieben von schmidt3
    Und ich vertrete die These, daß religiöse Fanatiker im Namen ihrer Religion zwar üble Untaten begangen haben und noch begehen, daß deren Willkür und Beliebigkeit durch die Fesseln des eigenen Glaubens häufig noch gewiße Grenzen gezogen werden. Und genau diese fehlen dem "weltlichen" Fanatiker, der nur noch seinem eigenen Willen Untertan ist.


    Das halte ich für großen Unsinn, zumal ich nicht verstehe welchen Mehrwert diese Aussage bringt.
    Ist demzufolge also der religiös motivierte "Untäter" besser als der nicht religiös motivierte "Untäter" weil er es auf Grundlage irgendeiner Religion macht und deshalb das Ergebnis nicht ganz so schlimm wird?
    Und demzufolge stehen wir dann mit Religion besser da also ohne?
    Gewagte Theorie, außerdem würde ich mir andere Argumente wünschen, wenn mir jemand die Vorzüge von Religion verkaufen möchte..... ;)

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    Original geschrieben von schmidt3
    Nach dem Gulag, nach Auschwitz und den killing fields hat der Atheismus in meinen Augen jeden Anspruch verloren, sich per se als progressiv oder gar emanzipatorisch zu bezeichnen.


    Wahrscheinlich wolltest Du bloß eine besonders kontrastreiche Antwort auf die Einwürfe von raix verfassen, aber ich denke Du schießt hier etwas übers Ziel hinaus.
    Man könnte glatt meinen, Du wirfst Atheisten in einen Topf mit Nazis, Stalinisten und den Roten Khmer.
    Im übrigen verstehe ich eh nicht ganz, wozu an dieser Stelle ohne Not die größten Verbrechen der Menschheitsgeschichte gegeneinander aufgerechnet werden müssen.

    Chefkoch
    Mit Prozentrechnung und dem bloßen Vergleich von Leistungsdaten wirst Du dem Thema nicht gerecht. Man denke neben dem was ich bisher genannt hatte bzgl. des Verbrauchs auch an die Fahrzeuggewichte, den Schadstoffausstoß und natürlich an die "Kultivierung", die Du ja auch selber schon nennst.


    Weshalb Dein Vergleich zwischen aufgeladenen und nicht aufgeladenen Motoren nicht funktioniert muss ich wahrscheinlich nicht erklären. Vergleich doch fairerweise neben den Dieselmotoren einen 1,4er Benziner von 1992 mit einem 1,4TSI von 2007, dann hast Du Deine "Entwicklung".
    Im übrigen gibt es durchaus einige Hersteller die mittlerweile aufgeladene Benziner , speziell im Bereich von Vierzylindermotoren anbieten. Volkswagen/ Audi, Mercedes, Mini, Peugeot, Opel, Volvo, Saab, Subaru, um mal einige zu nennen die mir spontan einfallen. Ich würde mir persönlich auch mehr Auswahl wünschen, da ich selber ein Herz für aufgeladene Motoren habe, aber ich habe nicht den Eindruck, dass es da keine Angebote gibt.


    Und was das obere Ende des Leistungsspektrums im Angebot der Hersteller angeht, so werden das natürlich immer Nischenprodukte bleiben.

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    Original geschrieben von Chefkoch85
    Heute braucht man nen Kompressor und nen Lader für 230PS (115PS/L) und 300Nm (150Nm/L) oder bei BMW 2 Lader bei 3L für 306PS (102PS/L) und 400Nm (133Nm/L). Wo ist bleibt der Fortschritt?


    Der Fortschritt steckt in den Motoreigenschaften. Die aufgeladenen Motoren vor 20 oder 30 Jahren hatten ein Turboloch von hier bis zum Mond und weniger alltagstaugliche Eigenschaften, hinzu kommen natürlich viele Jahre Erfahrung und Entwicklung hinsichtlich der thermischen Belastung des Motors, der Haltbarkeit, des Verbrauchs und dergleichen mehr, sodass man heute guten Gewissens solche Motoren mit ausreichender Lebensdauer im Massenmarkt verkaufen kann, die Nennleistung ist eben nicht das einzige Konstruktionsziel....