Hmm, vielleicht hilft Dir das hier weiter....
Zeitarbeit
Könnte also sein, dass sich die Regelungen zur Definition der regelmäßigen Arbeitsstätte erst 2008 ändern, an dieser Stelle hörts dann aber auch mit meinem Detailwissen auf.....
Beiträge von superuser_reload
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belinea
Ist ja hier ein bisschen wie bei "Was bin ich?" mit Robert Lembke....
Könnte es sein, dass Du Leiharbeiter bist, und sich daraus Deine Auswärtstätigkeit ergibt?
Dann käme es auf die Definition der "regelmäßigen Arbeitsstätte" an, und ob der Einsatz beim "Kunden" als Auswärtstätigkeit gilt. Solltest Du das ganze Jahr beim gleichen Kunden gesessen haben, könnte das ein Problem werden... -
Eine Reisetätigkeit liegt vor sobald man seine Arbeit nicht an der regelmäßigen Arbeitsstätte verrichtet.
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Dann fährt der Threadersteller also jeden Tag 50 km zu seiner Einsatzwechseltätigkeit? :confused:
Irgendwas passt da immer noch nicht zusammen... -
Öhm, wie passt Deine Einsatzwechseltätigkeit denn damit zusammen?
ZitatOriginal geschrieben von belinea
Nein, habe keine Reisetätigkeit. -
Zitat
Original geschrieben von belinea
Es sind einfach ca. 50km Strecke die ich Arbeitsweg habe.[...]
Es ist doch nun so, dass mir mein Arbeitgeber etwas steuerfrei zahlt, was gar nicht steuerfrei ist. Und das kann doch nicht richtig sein. :flop:
Das passt alles vorne und hinten nicht zusammen.
50 km würden auch bei einer Fahrt mit dem Auto nicht reichen um auf 6500 Euro zu kommen, schon garnicht nach aktuellem Abzug der ersten 20 km, da müsstest Du jeden Tag schon drei mal mit dem Auto zur Arbeit fahren.
Ist das denn ne größere Firma mit ner "richtigen" Lohnbuchhaltung oder macht der Chef die Abrechnungen dort noch selber, bzw. die Azubine von der Anmeldung!?
Also da ist eindeutig Klärungsbedarf mit Eurer Buchhaltung angesagt.... -
Das passende Stichwort für Google ist "Wegerisiko", und ja, dieses liegt beim Arbeitnehmer.
Du musst nach geltendem Recht also zusehen, dass Du auf der Arbeit erscheinst, oder Deinen Arbeitgeber rechtzeitig informierst, wenn Du zu spät oder garnicht erscheinen kannst, wobei 7 km ja beispielsweise mit einem Fahrrad zu schaffen und zumutbar sein sollte. Taxi würde auch auf Deine Kosten gehen.
Ausgefallene Arbeitszeit muss entweder nachgeholt werden oder der Lohn kann gekürzt werden. -
Zitat
Original geschrieben von Siemensanier
Natürlich kratzt es etwas am eigenen akademischen Ego wenn Meister Hübner anstelle Herrn Ing. ein erfolgsversprechenen Vorschlag unterbreitet. Und warum schimpfen die Kfz-Mechaniker in den Werkstätten eigentlich immer über die unfähigen Entwicklungsingenieure? Weil die meistens nur einmal am CAD etwas zusammenzimmern, aber niemals in der Praxis das Ding nach Jahren wieder zerlegen.
Die Meckerei über "die Doofen da oben" ist aber auch nicht ungewöhnlich, das bedeutet aber nicht, dass der KFZ-Mechaniker, der grad nicht das richtige Werkzeug findet oder bei der letzten Schulung gepennt hat, es unbedingt besser weiß.
Ich arbeite zwar nicht in der Fahrzeugindustrie, aber beschäftige mich mit Konstruktion und Entwicklung, und da macht man ständig die Erfahrung, dass es jeder besser weiß, das ist ein bisschen wie mit Fußball
, weil die meisten das nur vor dem Hintergrund des eigenen Horizonts und der eigenen Arbeit beurteilen...
Das bedeutet natürlich nicht, dass es nicht auch Schreibtischtäter gibt, die nie beim Kunden vor Ort standen und sich angucken mussten was sie da für einen Quark verbrochen haben.ZitatOriginal geschrieben von polli
Ich verstehe nicht was an dem "Allgemeinwissen" aus der Oberstufe so wichtig sein soll. Da ich kein Abitur habe fehlt mir die Kenntniss über die entsprechenden Lehrpläne. Ich meine mich aber daran erinnern zu können schonmal gehört zu haben das man das meiste nie wieder braucht (selbst in der Realschule gibts bestimmt Inhalte die man nie wieder braucht, in meinem Fall wüsste ich nicht was ich mit den Inhalten des Chemieunterichts anfangen soll).
Man braucht auch nicht gleich das ganze Bildungssystem in Frage stellen - ich denke schon, dass die Hochschulreife (auf dem ersten Bildungsweg) ihre Daseinsberechtigung hat, es geht ja bloß darum ob in Ausnahmen nicht auch anders erworbene Qualifikationen als Ersatz dafür gelten können, Stichwort Durchlässigkeit des Bildungssystems, wurde ja schon einige Male genannt. -
Zitat
Original geschrieben von StebuEx
Ich kenne einige DippelIng (FH) - und die meisten sind im Außendienst. Vertreiben also übelst komplizierte techn. Anlagen. Die bereuen es fast alle, keinen Dr.Ing. gemacht zu haben (also zur FH gegangen zu sein)...denn für die interessanten F&E Sachen bei "Weltunternehmen" wollen die schon eine Promotion sehen. Ein Blick in den Stellenmarkt (bspw. bei Audi) desillusioniert schnell...
Wahrscheinlich entfernen wir uns hier ein bisschen vom Thema, aber es gibt ja auch noch den Mittelstand, und die nehmen zur Zeit fast alles was sie kriegen können...
Nee, im Ernst, es ging mir auch nur darum, dass es für manch einen Meister sicher die passende Nische geben wird, wo er mit dieser "Zusatzqualifikation"
landen kann und sich beruflich verbessert. Es wird aber eh die Ausnahme bleiben.Und was diesen "FH oder UNI"-Hickhack angeht, so mische ich mich da nicht ein, da werden wie man in diesem Thread sehen kann entweder nur persönliche Erfahrungen oder standesdünkelgeschwängerte Ansichten geschildert.
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Zitat
Original geschrieben von StebuEx
Stellt sich noch die Frage, wie alt man so als Meister mind. ist. Kennt sich da einer aus? Also wenn man dann mit 35 oder so fertig ist, ist es auch sinnlos. Den Posten sollte man dann in der Regel auch als Meister bekommen haben
Das wird von wenigen Ausnahmen abgesehen bestenfalls in einer Dorfschmiede funktionieren, aber gehe mal davon aus, dass Du Dich nicht erfolgreich als Meister bei Siemens oder so für die Stelle eines Berechnungs- und Entwicklungsingenieurs bewerben kannst.
Dafür sind die Qualifikationen einfach zu unterschiedlich.
Aber vielleicht verstehe ich Deinen Einwurf auch falsch...ZitatOriginal geschrieben von StebuEx
...außerdem steht man dann in Konkurrenz zu 10 Jahre jüngeren.
Tja, Konkurrenz zu Jüngeren bei einer typischen Jungingenieurstelle wird sicher stimmen, aber vielleicht findet sich ja was, wo sich beide Qualifikationen einbringen lassen. Denn es ist wahrscheinlich eh nicht sinnvoll die Qualifikation als Meister über Bord zu kippen, um dann mit 35 "von vorne" anzufangen.Ich gehe aber eh davon aus, dass dieser Bildungsweg eine Ausnahme bleiben wird, und das die überwiegende Mehrheit der Meister auch alles andere als geil auf ein Studium sind.
Allerdings bietet man jemandem der es unbedingt will, auf diesem Wege auf einem anderen Bildungsweg die Möglichkeit zu studieren, ohne das man sich mit 30 oder so nochmal ein oder zwei Jahre mit Deutsch, Erdkunde und Kunst rumquälen muss...