Beiträge von superuser_reload

    Es geht doch letztlich wieder mal um Durchlässigkeit im Bildungssystem, und da ist es begrüßenswert, wenn auch andere Ausbildungswege zum Hochschulstudium berechtigen.


    Jemand der erfolgreich eine Meisterprüfung absolviert hat, und sich in der Lage sieht, ein Hochschulstudium zu bewältigen soll sein Glück doch versuchen. Das gleiche gilt für Techniker oder andere weiterführende Qualifikationen nach einer Berufsausbildung.
    Derjenige wird schon selber merken, dass ihm evtl. höhere Mathematik, gute Englischkenntnisse oder dergleichen fehlen, dann muss er eben sehen wie er klar kommt, so wie jeder andere Student auch.
    Ich kenne den einen oder anderen Fall persönlich wo das gut funktioniert hat, z.B. bei einem Arbeitskollegen.


    Sämtliche Aufregung darüber ob da jetzt einer studieren darf und "gut genug" ist um neben einem im Hörsaal zu sitzen, bloß weil der vielleicht keine zweite Fremdsprache erlernt hat und keine Sekundarstufe 2 besucht hat ist doch Unfug und riecht nach Standesdünkel.


    Zum Unterschied zwischen FH und Uni sag ich jetzt mal nix, das ist mir zu blöde.

    Zitat

    Original geschrieben von jungmario
    Die Energiesparerei ist wirklich was von Geschäftemachern. Von solchen, die Geschäfte mit Strom machen. Denn wer nicht Energie spart, muss entsprechend mehr dafür bezahlen ;-).
    Denn Energie sparen kostet nicht viel Geld, schränkt nicht ein, hilft aber nachhaltig der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel. Wer das nicht verstehen will, dem ist eben auch nicht zu helfen ;-)


    Die rein ökonomische Einsparmöglichkeit für den Endverbraucher ist die eine Sache.


    Wenn wir aber schon von Geschäftemacherei mit Energieverbrauch und "Was Gutem für die Umwelt" reden, dann sollte man auch mal an eine Sache denken die recht selten Erwähnung findet, wenn wieder mal empfohlen wird alte Dinge auf den Müll zu werfen und was neues zu kaufen.


    Ich rede vom kumulierten Energieaufwand bzw. von "grauer Energie", also all jene Energie die man für Rohstoffbeschaffung, Herstellung, Vertrieb und Entsorgung eines Produktes aufwendet.



    Hier gibts mehr:
    Graue Energie


    Ich darf mal zitieren:
    "Die Tabelle zeigt, dass ein Kühlschrank oder eine Waschmaschine im Betrieb erst in 8 Jahren jene Energiemenge verbrauchen, die zu der Herstellung nötig war."


    Dann sehen nämlich die Energiesparbilanzen "für die Umwelt" schon ganz anders aus.
    Also:
    Kaputtes Gerät wegwerfen und neues kaufen -> OK
    Funktionierendes Gerät wegwerfen und neues kaufen und sich auf die Brust klopfen dass man was für die Umwelt tut -> Neee, nicht wirklich

    Ich empfinde das meiste an diesem Testbericht eigentlich als ziemlich einleuchtend, nachdem ich vor einem halben Jahr mal einen Civic zur Probe gefahren bin, allerdings den 2,2er Diesel.


    Die Oberflächen kamen mir auch etwas "günstig" vor und das Cockpit war mir auch insgesamt etwas zu unruhig, ich konnte allerdings nicht besser beschreiben oder erklären weshalb das so erscheint.
    Die Oberflächenstruktur, die Härte des Materials und besonders der Eindruck, dass scheinbar verschiedene Kunststofffritzen ihre Finger im Spiel hatten, halte ich für sehr naheliegend.
    Auch dieser "Van"-artige Charakter, bedingt durch die Position der Frontscheibe und die nicht-Sichtbarkeit der Motorhaube fallen negativ auf, aber das ist natürlich auch ein wenig Geschmackssache.


    ... und was die Sachlichkeit des Beitrags angeht, so glaube ich, dass keine Beschwerden gekommen wären, wenn das Urteil positiver ausgefallen wäre... ;)

    Ich bin leider nicht der große Experte für Schweden, sondern könnte sicher mehr zu Norwegen sagen.
    Zusammenfassend lässt sich aber sicher sagen, dass der Straßenverkehr in ganz Skandinavien verglichen mit Deutschland spürbar entspannter ist, man sollte sich nur mit Verkehrsvergehen etwas zurückhalten... ;)
    Die Geschwindigkeitsbegrenzungen können teilweise aber evtl. etwas nerven, ich glaube in Schweden herrscht sogar auf Schnellstraßen Tempo 110.
    Ob Du Dich solch einer langen Fahrt gewachsen fühlst kannst Du vermutlich selbst am besten beurteilen.


    Ich persönlich würde allerdings allein schon wegen meiner Affinität zum Meer die Variante mit der längsten und komfortabelsten Schiffsreise auswählen, also wahrscheinlich nachts mit Kabine übersetzen und ein paar Stunden die Augen zu machen.
    Leider sind die Fahrten von Deutschland nach (Süd-)Schweden naturgemäß recht kurz, aber für nen entspanntes Abendessen, bisschen schlafen, früh aufstehen und an Deck salzige und windige Meeresluft genießen sollte es auf der Strecke Travemünde-Trelleborg reichen.


    Zur TT-Line kann ich im Detail aber nicht viel sagen, da ich dort zuletzt mal als Kind mitgefahren bin als es noch ne Verbindung Gedser-Travemünde gab.

    Zitat


    Original geschrieben von porschewheels
    Geil - so einen nehme ich auf für 5.000 Euro! :top: :rolleyes:


    Naja, als "Youngtimer" von 1998 mit 199.000 km auf der Uhr dürfte man dafür tatsächlich einen kriegen... ;)


    Wenn ich mich frage welche Anschaffung mich nun schon am längsten und zuverlässigsten begleitet, dann sind das wahrscheinlich mein Verstärker und mein CD-Player von Technics die jetzt schon 17 Jahre alt sind und wie am ersten Tag funktionieren...

    biketunE
    Deine persönliche Lebenssituation kann und möchte ich nicht bewerten, allerdings gefällt mir dieser zuvor getroffene Vergleich mit dem Hamsterrad sehr gut.


    Ich kann aber was zum Studium einer Ingenieurwissenschaft sagen, da ich selber auf Umwegen über Bundeswehr, Rumgammelei und Ausbildung diesen Weg genommen habe.
    Besonders zu Beginn des Studiums habe ich viele Studenten erlebt, die mit sowas wie einem kreativ-technischen Entwicklungsdrang ihr Studium begonnen haben und schnell durch Mathe und Physik enttäuscht wurden.
    Die Gründe dafür sind unterschiedlich.


    1. Falsche Erwartungshaltung. Maschinenbau ist eine Wissenschaft, und wird als solche gelehrt, auch wenn das vielfach mit dem späteren Beruf nicht immer viel zu tun hat, allerdings unterschätzt man häufig die gute und notwendige wissenschaftliche Grundausbildung, die zu einem tieferen Verständnis beiträgt - das hat man dann später z.B. einem Technischen Zeichner voraus.


    2. Nochmal falsche Erwartungshaltung. Studieren ist ein Vollzeitjob bei dem man sich selber zwingen muss am Ball zu bleiben, manche behaupten auch, dass das ganze Studium ein einziger Test sei um zu beurteilen ob man selbständig und gewissenhaft arbeiten kann, ohne das ständig jemand mit der Peitsche hinter einem steht. Es gibt natürlich auch Fächer die wirklich Spaß machen, mir hat zum Beispiel Verbrennungsmotoren großen Spaß gemacht, erst da habe ich Thermodynamik halbwegs verstanden, trotzdem musste man sich trotz großen Interesses reinbeißen, da es was anderes als das Lesen der Autobild ist.


    3. In den ersten beiden Semestern wird massiv gesiebt, besonders mit Mathematik, das gilt wahrscheinlich für jede Ingenieurwissenschaft an jeder Hochschule, damit sollte man sich einfach abfinden und es als Durchhaltetest ansehen. Gehe mal davon aus, dass es kaum einen Ingenieur gibt, der wirklich Spaß an Mathe hatte, da galt bei vielen nur "Vier gewinnt", sogar bei manchen die am Ende mit ner Eins aufm Diplom abschließen.



    Ich hoffe das hört sich jetzt nicht zu negativ an, soll vielleicht nur ein wenig die Geisteshaltung beschreiben, weshalb es bei manchen nicht mit dem Studium klappt.
    Das ist aber ein wenig der Preis dafür, dass man sich für eine höherqualifizierte Arbeitsstelle empfiehlt, um dann etwas zu machen, was einem hoffentlich wirklich Spaß macht, denn andersrum kann bei hoher Erwartungshaltung an die eigene Arbeit, der Frust schnell später eintreten, wenn man mangels Qualifikation nur eine langweilige und stumpfsinnige Aufgabe hat...

    Zitat

    Original geschrieben von JMQ
    Hartz IVler geht es besser als die DDR-Facharbeiter. Telefon, Handy, Auto, vernünfigte Wohnungen, Fernseher (oft mit Premiere), Internet usw. war für die DDR-Bürger (wenn überhaupt erhälich) purer Luxus.


    Stimmt - Handy, Premiere und Internet konnten sich damals nur Parteibonzen leisten.... ;)

    Zitat

    Original geschrieben von Qwerty
    Ja ok, für die Zukunft kann ich mir vielleicht merken, wann die Container geleert werden.


    Trotzdem kann ich auch dann nicht zu 100% vermeiden, dass so etwas noch mal vorkommt. Deswegen will ich hier einfach nur klären, ob mein Verhalten tatsächlich nicht erlaubt ist, d.h. ob man per Gesetz (oder sonst was) verpflichtet ist, den Müll wieder mitzunehmen, falls der entsprechende Container voll ist.


    Kann man sich sowas nicht mit allgemeingültigen Verhaltensregeln selber beantworten?
    Wenn der Container voll ist, dann ist er eben voll. Ich habe so ein bisschen das Gefühl, dass sowas wie eine Anspruchshaltung besteht, dass der Container nie voll sein darf, und wenn er es doch ist, die Entsorgungsunternehmen selber Schuld seien, dass das Papier dann eben auf den Boden geworfen wird.
    Die entstehenden Nachteile sind doch genannt worden, bei Regen oder Wind sieht der ganze Sammelplatz danach aus als hätte eine Bombe eingeschlagen und es entsteht Mehraufwand dies wieder aufzuräumen.
    Dann packt man sich die Kiste mit den zehn Zeitungen und drei Pizzaschachteln eben wieder ein und kommt drei Tage später wieder, das ist doch wirklich nicht so schwer und nicht abhängig davon obs da theoretisch ein Bußgeld von 20 Euro für gibt....