Beiträge von NoTeen

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    Original geschrieben von kingpin166
    Es war sonnenklar, dass die Ladenöffnungszeiten auf Kosten der Mitarbeiter finanziert werden und jetzt macht auch noch Ver.di mit. Erst so tolle Ideen haben und sie dann nicht bezahlen wollen.


    Darüber sollte vielleicht vor allem mal die Klientel nachdenken, denen die ganzen letzen Wochen einer abgegangen ist, weil sie ja jetzt "ab und zu mal Nachts 'n Sixpack holen können".


    Es war von vorneherein klar, daß eine Verlängerung der Öffnungszeiten nur auf zwei möglichen Wegen durchführbar ist: Entweder über Preiserhöhungen (Aufschrei der deutschen Geiz-ist-Geil-Gesellschaft inklusive), oder über Einsparungen.


    Et voilá :rolleyes:


    Leider werden solche Themen von den Medien im Vorfeld nicht mehr in ihrer ganzen Komplexität aufgegriffen. Es reicht den Zeitungs- und Fernsehmachern heutzutage, einige wenige Schlagwörter auszuschlachten und die Leute dann mit den Konsequenzen der nach ihrer Meinungsmache getroffenen Entscheidungen im Regen stehen zu lassen.


    cu


    NoTeen

    Du solltest darüberhinaus bedenken, daß der Freibetrag von 205.000 Euro nur "one way" gilt.


    Wenn Du das Geld Deinen Eltern wieder zurückschenkst, dann beträgt der Freibetrag im ungünstigsten Fall nur noch 5.200 Euro, ehe Schenkungssteuer fällig wird - pro zehn Jahre!


    cu


    NoTeen


    [Edit] Der Freibetrag wäre bei Schenkung an die Eltern 10.300 Euro.

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    Original geschrieben von Trialer
    Kannst Du das belegen? Wäre mir neu dass das gesetzlich vorgeschriebene Wahlrecht abgeschafft worden ist.


    Trotz Google-Recherche kan ich dafür leider keine Belege liefern. Die Angaben, die Google ausspuckt, beziehen sich auch tatsächlich lediglich auf die "130%-Regelung", also Schäden, die den Zeitwert des Fahrzeugs übersteigen.


    Es scheint, als hätte ich da etwas durcheinandergebracht. Ich revidiere also vorläufig meine Aussage diesbezüglich und interessiere mich nicht mehr für mein Geschwätz von vorhin :D


    Unsere Forenanwälte - so sich denn einer von ihnen hierher verirrt - wissen es aber sicher ganz genau.


    cu


    NoTeen

    Mal davon abgesehen, was ich persönlich von der (hmm, *seltsamen*) Eingangsfrage halte:


    Unfallschäden gehören grundsätzlich als Allererstes der Versicherung gemeldet!


    Läßt der Unfallgegner ein Gutachten erstellen (wozu er in jedem Fall berechtigt ist), dann bleibst Du anderenfalls möglicherweise auf den Kosten sitzen. Allein der Gutachter kassiert je nach Leistung schätzungsweise zwischen 400 und 1200 Euro.


    Im Übrigen sind die Zeiten vorbei, in denen nach KVA abgerechnet wurde. Seit 2005 (?) rechnen die Versicherer nur noch die tatsächlich angefallenen Reparaturkosten ab. Sich einen Scheck über zweitausend Öre geben zu lassen und dann die Stoßstange selber mit Tipp-Ex überpinseln - ist nicht mehr.


    Was die Parkplatzsituation angeht: Jedes Fahrzeug neuerer Bauart verfügt über mindestens drei Spiegel. Wer in der Fahrschule gelernt hat, mit diesen Spiegeln umzugehen, der sollte auch unter widrigen Umständen kein Problem beim Ein- und Ausparken haben. Den Vergleich mit dem kleinen Kind halte ich für nicht allzuweit hergeholt, denn hier würde sich auch niemand darauf berufen, das Kind sei "in seiner Parkzone gestanden".


    cu


    NoTeen

    Für Schmuck wäre ich vermutlich ein wenig geeigneter Kandidat. Ich hoffe, daß nicht alle Männer so sind wie ich:


    Manche Schmuckstücke schön finden, aber bei den Dingen, die geschenkt werden, im Stillen denken: "Da hätte es aber noch etwas Schöneres gegeben".


    Nicht daß man dann als Mann undankbar wäre (es ist ja vor allem der gute Wille, der zählt), aber gerade bei Schmuck fällt es, glaube ich, extrem schwer, genau den Geschmack zu treffen.


    Was ich mir hier wiederum extrem gut vorstellen könnte, wäre etwas total Ausgefallenes. Eine Binär-Armbanduhr zum Beispiel, oder so ein Dingsbums von Nokia, das dann digitale Fotos anzeigt (gab es das nicht auch als Anhänger oder so?). Hauptsache nicht zu kitschig, wie z.B. diese bunten LED-Gürtelschnallen oder ähnlicher Ramsch.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von HappyDay989
    Zwar ist nicht alles, was hinkt, auch ein Vergleich, aber Dein Vergleich hinkt wirklich - und zwar auf beiden Beinen!


    Vielen Dank für Deine gar freundliche Einschätzung meines Vergleichs. Dir scheint nicht bewußt zu sein, wieviele Gratisdienstleistungen Du im Alltag wie selbstverständlich in Anspruch nimmst.


    Nicht das ist es aber in der Hauptsache, was mich ärgert, denn mal ehrlich: Wer benötigt denn diese Art von verbindlichen Auskünften vom FA? Dein vielbeschworener "Besserverdiener", der sich die Gebühr Deiner Meinung nach ja ohnehin leisten könnte, jedenfalls sicherlich nicht, denn der investiert das Geld in einen guten Steuerberater. Selbständige sind zudem meist Mitglied in Berufsverbänden, die gelegentlich als (übrigens meist kostenlose!) Zusatzleistung Tipps und Tricks zur Steuererklärung in Petto haben oder mit entsprechenden Fachleuten aufwarten können. Und der "Schlechterverdiener" schon gar nicht, denn für den ist es der größte Erfolg, seine Steuererklärung so ausgefüllt zu haben, daß das Finanzamt nichts zu beanstanden hat.


    Ärgerlich ist in erster Linie, diese Gebühr einzuführen mit der Begründung, man habe wegen des komplexen Steuerrechts Angst vor der kommenden Anfragenflut.


    Ich kann mich vage erinnern, sowohl von dieser wie auch von der vorangegangenen Regierung mehrmals den Begriff "Bürokratieabbau" vernommen zu haben.


    Die Einführung einer solchen Gebühr mit dieser Begründung fällt für mich eher in das Ressort "Bürokratieverwaltung".


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von HappyDay989
    Es geht hier um Dienstleistungen, mit denen i. d. R. Besserverdienende Geld sparen bzw. sich Geld rückerstatten lassen können. Warum sollen sie nicht dafür bezahlen, wenn ihnen jemand dabei hilft, dessen Aufgabe es lediglich ist, die abgebenen ESt-Erklärungen zu überprüfen?


    Einmal mehr übertrage ich eine Sache in meine kleine Kramerladenwelt und vergleiche:


    In den Regalen meines kleinen Ladens stehen ca. 15.000 verschiedene Artikel. Das macht es mitunter schwierig für manche Kunden, den Weg zum richtigen Produkt zu finden.


    Künftig werde ich allerdings für jede Auskunft über "Standortfragen" ein kleines Salär verlangen - für Antworten auf Feinkostprodukte das Doppelte, denn hier geht es ja um Dinge, die von Besserverdienenden gekauft werden.


    Als Ladenbetreiber bin ich schließlich lediglich dazu verpflichtet, den Kunden die von mir angebotenen Waren vorzuhalten. Wegweisungen - oder gar noch Kochrezepte an der Fleischtheke vorzuschlagen - sind Dienstleistungen, die Zeit und damit Geld kosten.


    Ach ja: Kostenpflichtig wären natürlich nur die verbindlichen Wegweisungen. Wegweisungen mit einem gewissen Unsicherheitsfaktor (Zucker gesucht, zu den Nudeln geschickt worden) bleiben weiterhin kostenfrei.


    Würdest Du bei diesem Spiel als Kunde mitmachen? Siehste ;)


    Bei mir könnten es sich die Kunden immerhin aussuchen, meinem Laden künftig fernzubleiben und woanders einzukaufen. Beim örtlichen Finanzamt verringern sich die Alternativen dann doch deutlich.


    Auch wenn ich persönlich noch keine Auskünfte vom FA eingeholt habe und dies vermutlich auch niemals tun werde (Auch "Besserverdiener" haben das nicht nötig, denn die haben meist einen guten Steuerberater), geht mein Verständnis gegenüber dieser seltsamen Maßnahme gegen Null.


    cu


    NoTeen

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    Original geschrieben von Dolce-Gabbana
    Uhrzeitkrebse


    So leicht spart man sich die Armbanduhr ;)


    Ich persönlich bin diesem "Schenk-Irrsinn" leider schon entwachsen.


    Natürlich wird es auch in unserer Familie Geschenke geben, aber eher in der Form, daß wir uns z.B. gemeinsam ein neues Wohnzimmer oder ein neues Auto "schenken".


    Ansonsten wäre ich persönlich - um Dani vielleicht weiterzuhelfen - für Gadgets und Schnickschnack immer zu haben. Gab es da nicht mal diese Jacken, wo die Heimstereoanlage bereits eingenäht ist? Eine coole Sonnenbrille vielleicht (kein billiger Kramsch) oder eine kultige Carrerabahn, damit könnte man mich durchaus für einen Weihnachtsabend lang glücklich machen.


    cu


    NoTeen

    It depends.


    Es ist absolut korrekt, daß auch die Bargeldlogistik ein enormer Kostenfaktor ist.


    Die Kosten bewegen hier bei einem Supermarkt mittlerer Größe im vierstelligen Bereich (aufs Jahr gesehen). Bei besonders großen Märkten mit entsprechendem Umsatz kann es dann sicher auch mal fünfstellig werden. Wohlgemerkt, nur dafür, daß man sein Geld irgendwie aufs Konto bekommt.


    Die Kartenzahlungen per ELV - also per Unterschrift - sind nicht so enorm teuer, da hier keine großen Transaktionsgebühren anfallen.


    Mit einem steigenden Anteil unbarer Umsätze erhöht sich jedoch beim ELV-Verfahren das Risiko von Zahlungsausfällen durch "geplatzte" Zahlungen. Dann wird es wieder lukrativer, per OLV - also mit PIN-Eingabe - abzurechnen, was wiederum mit deutlich höheren Transaktionsgebühren verbunden ist.


    Auf gleiche Umsätze gerechnet, fährt man als Händler, was die Bankgebühren angeht, mit dem ELV-Verfahren am Günstigsten (die Ersparnis wird aber durch Zahlungsausfälle wieder aufgefressen), danach kommt die Bargeldverwaltung; am Teuersten fährt man wohl als Händler mit OLV.


    Unter dem Strich verdienen die Banken aber bei jeder Art von Buchung ordentlich mit.


    cu


    NoTeen