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ABER: Wenn ich die Sesamstaße schaue, bin auch ein Konsument, aber noch längst nicht kriminell. [...] Nach Deiner Argumentation ist jeder der über ein Gerät verfügt mit dem man Filme abspielen kann ein potentieller Straftäter und steht unter Verdacht kinderpornographisches Material abzuspielen.
Was soll der schwachfug hier? Es geht hier ausschließlich von Konsumenten von ILLEGALEN Inhalten. Und jeder der ILLEGALE kostenpflichtige Inhalte konsumiert, der fördert die Produktion weiterer Inhalte solange wie sich daran was verdienen lässt. Es geht hier schon lang nicht mehr um ein perverses "hobby" von ein paar wenigen sondern um einen lukrativen Markt.
Es wurde NIEMAND auch nur irgendwie verdachtigt wenn er nicht in Verbindung mit diesem Konto gelangt ist.
Ich sehe den Unterschied hier einfach nicht ein: wenn die Ermittler die Möglichkeit gehabt hätten das Empfängerkonto zu Beschlagnamen und von dort alle Kontoauszüge/Überweisungen erhalten hätten, wäre es laut der Ansicht vieler hier in Ordnung gewesen. Herausgekommen wäre dabei eine Liste von 322 Verdächtigen Einzahlungen aus D, von denen die Polizei jeden einzelnen überprüft hätte ob wirklich eine Straftat bestanden hat.
Da wohl technisch eine Rückverfolgung auf diese weise nicht möglich ist hat man andersherum die Liste erstellt: Herausgekommen ist die selbe Liste mit 322 Datensätzen... Wo ist der Unterschied? so oder so stehen Empfänger und Absender in einer Beziehung- und die ist nicht zu leugnen.
Wenn ich bei einem Powerseller bei ebay irdendwas gekauft habe, der aber als Nebenverdienst noch Profikiller ist, dann hab ich kein Problem damit wenn die Polizei ihn verhaftet und die Geschäftsbeziehungen (ganz legal anhand seiner Konoauszüge) zurückverfolgt und mich dann befragt in welcher Beziehung ich zum besagten Täter stehe. Sorry, damit muss man immer rechnen wenn man mit unbekannten in Kontakt tritt.
Ich möchte gerne mal sehen wie mache hier reagieren würden, wenn in unserem Banksystem bei Zahlungsausgängen aus Datenschutzgründen kein Empfänger sondern nur Betrag und Zeitpunkt gespeichert werden dürfte und irgend ein Hacker euer gesamtes Vermögen unwiderruflich auf ein anderes Konto gebucht hat.
Die Bank schafft es sich rauszureden, da die PIN oder der PC nicht richtig geschützt war, also den Verlust nicht ersetzen hat.
Die Bank steht dann da und sagt, eigentlich wäre es ganz einfach, wir müssten nur alle Kontoeingange überprüfen ob zu dem bestimmten Zeitpunkt die betroffene Summe eingegangen ist und das der Polizei melden , aber sorry XX Millionen Bürger sind dagegen das wir in ihren Kontoeingangsdaten nach einer Überweisung suchen. Ihre komplettes Vermögen ist futsch, da kann man nix machen....
Die Kreditkatenfirmen haben hier aus freien stücken mitgemacht, obwohl sie daran verdienen. Zweifelsohne hätte man auch gerichtlich die Firmen dazu zwingen können Informationen herauszugeben. Ich denke man hat dort sich auch Gedanken gemacht, ob man sowas unterstützen sollte. Und da haben die Kreditinstitute auch ein eigenes Interesse gezeigt, vermutlich da man eingesehen hat das nicht nichtzurückverfolgbaren Abrechnungen problematisch sind, und sie wahrscheinlich am meisten darunter Leiden, weil Verbrecher dies immer öfter zu ihren Gaunereien Mißbrauchen und die KK Firmen auf der Zeche sitzen bleiben.