Möglichkeit 1: wie geschrieben, auf dvb-t umsteigen, Reciever aus dem Baumarkt oder vom Flohmarkt, biste mit unter 100€ dabei. Vorher aber mal checken wie denn dort der Zimmerempfang ist. Der Vermieter hat da nix zu melden, man muss aber wohl die Kabelgebühr weiter zahlen.
Möglichkeit 2: DVB-C Reciver kaufen und Smartcard vom Anbieter holen um den Mist entschlüsseln zu können. DVB-C Reciver bekommt man u.u. auch bei ebay /Flohmarkt nachgeschmissen, aber die Karte kostet min 3-5€ im Monat.
TIP: Versuch mal herauszubekommen wer der Kabelanbieter wirklich ist. Es gibt fälle wo in größeren Mietshäusern nicht immer nur KD liefert. Unser Haus steht nämlich im KD Gebiet, wird aber von "KMS", die nur Großkunden anbinden verwaltet. Vorteil: KMS liefert die Privaten über DVB-C unverschlüsselt und ohne Aufpreis, dann lohnt sich ein Umstieg auf DVB-C.
Nachteil bei beiden Lösungen: Zusatzkasten auf dem TV -->zweite Fernbedienung-->alte Person -->Verwirrung
Möglichkeit 3:
Vermieter einen freundlichen Brief schreiben, Problematik erklären, bitten Abhilfe zu schaffen, da ansonsten Umstieg auf DVB-T/DVB-C nötig etc. Wenns sein muss, androhen die Miete um x€ zu kürzen, weil der Anschluss nicht mehr voll nutzbar ist. Realistisch kannst du da aber eben nur einen Bruchteil der Kabelgebühren ansetzen ,also nur wenige €.
Dann kann der Vermieter entscheiden, ob er das Problem angeht und einen Antennenbauer hinschickt das Problem professionell zu lösen, vor allem wenn mehrere Mieter das Problem haben.Evtl kann der aber das Problem schon verbessern wenn er den Hausverstärker neu einmisst.
Evtl reicht schon das austauschen alter ungeschirmter Dosen. Aber es kommt eben sehr drauf wie und wann die Verkabelung gemacht wurde. Da sollte ein Fachmann ran, vor allem dann wenn am Ende da eine Sparverkabelung verlegt wurde, seriell von einer Wohnung in die nächste. Dann Läuft man Gefahr wenn man da selber rumpfuscht, das plötzlich die Nachbarn drüber garnichts mehr sehen...