ZitatOriginal geschrieben von der-kilian
Außerdem stand im Spiegel oder Stern letzte oder vorletzte Ausgabe was drin, über diese Durchschnittsgeschwindigkeitsmesser in Österreich, die sind so erfolgreich, dass die jetzt immer mehr von denen Aufstellen wollen, und irgendwann ist es dann in Deutschland auch so weit
Vorallem würde das in Deutschland so gut wie keinen Cent kosten. Die Hardware ist nämlich schon aufgebaut und finanziert- deutschlandweit. Man müsste IMHO nur ein kleines Softwareupdate für die LKW Mautbrücken schreiben, und schon kann man die bereits vorhandenen Kennzeichenscanner zum kontrollieren der Durchschnittsgeschwindigkeit nutzen.
Zitatund dann muss man immer brav in der Baustelle oder Nachts 60/80/100 fahren
Das wäre doch mal was :top:
Kann es echt nicht verstehen, wenn man immer wieder Leute sieht die meine sie sind es und müssen auf der 2m breiten Baustellenspur, keine 50cm getrennt vom Gegenverkehr oder den Arbeitern!! fahren wie die gesenkte Sau.Oder solchen Hoppla-Jetzt-komm-ich-grundsätzlich-nur-ganz-ganz-links-Fahrer fast mit Dauer-Links-Blinken bzw der Lichthupe immer am Anschlag.
Das sind nur leider immer die Leute, die viel zu selten erwischt werden und wegen denen Überwachung erst nötig wird. Würden grundsätzlich alle zivilisierter fahren und sich an Tempolimits halten wäre eine Überwachung auch nicht nötig, oder?
Wenn sich wieder einer selber sein Carbio schmiedet, weil sich sein Kombi mit 250 unter der Leitplanke quasi "durchgefressen" hat (so ein Wrack habe ich einmal live gesehen), dann ist das IMHO sein Bier. Nur Nachher kommen die Angehörigen und verklagen am Ende die Autobahnmeisterei warum vor der "so gefährlichen Stecke" nicht gewarnt wurde und kein Tempolimit dort war. Das allerschlimmste ist aber, dass sowas idR NIE ohne Fremdschaden (auch beim Rettungspersonal) ablauft, und es dann unschuldige Leute erwischt egal wie vorsichtig und regelkonform sie fahren.
Das Problem heutzutage ist IHMO, dass viel zu viele Fahrer sich überschätzen. Das liegt auch oft an den modernen Autos mit viel elektronischem Schnickschnak. Kaum ein Fahrer ist sich mehr der Gefahren oder Grenzsituatuionen bewusst.Kaum einer nimmt sich die Zeit und das Geld mal mit seinem Wagen ein Fahrsicherheitstraining zu machen.
Hat früher schon eine herbstliche Straßenkurve mit nassem Laub bei moderater Geschwindigkeit ausgereicht, damit das Popometer alarmschlägt und der Puls steigt, heizt heute jeder Fahranfänger dank ABS und ESP mit doppelter Geschwindigkeit drüber ohne auch nur Ansatzweise die Situation zu erkennen. All diese elektronischen Helferlein schaffen zwar einen nicht zu verachtenden Sicherheitsgewinn- der aber von den Fahrern einfach achtlos wieder abgegeben wird indem einfach schneller gefahren wird. Die Unfallgefahr bleibt also mehr oder weniger gleich hoch, anstatt zu sinken, dafür steigen die Geschwindigkeiten und damit wieder die Risiken.