Naja, es wird glaube ich nie ein System geben, was 100% zukunftsfähig ist.
Ob Apple oder Windows oder Android.
Natürlich sind so Bewegungsmelder toll und praktisch und man stellt sie einmal ein.
Aber man muss auch vorher nachdenken.
Wenn man davon ausgeht, man braucht 3min Licht irgendwo, kann man von vornherein 5min einstellen.
Bei den 3min kann man nämlich nach 2 Tagen merken, dass es 1min zu kurz war, schon wird nachgestellt.
Ich habe gern anpassbare Lösungen und weiterhin manuellen Zugriff.
Manche von euch schreiben hier so, als ob Smarthome bedeutet, man nimmt was "smartes" unter Putz (am besten noch unter Tapete und hinter der Schlafzimmerschrankwand) und eleminiert dann alle anderen Schalter.
Wer macht das?
Versteht mich bitte nicht falsch, aber was ist denn daran so schlimm, wenn man mal was einstellt?
Klar die Sachen müssen laufen und es sollen keine Kabel rumhängen und Unordnung sein.
Aber keiner kann so wenig Zeit haben, dass er nicht mal alle sagen wir 3 Monate sein Smarthome anpassen kann, wenn man sein Verhalten eben ändert.
Ich brauch z.B. Lautsprechermusik auch nur im Wohnzimmer, eher selten im Schlafzimmer. Bluetoothlautsprecher sind mittlerweile so günstig, dass man da nochmal "investieren" kann.
Für mich muss nicht alles im selben System spielen, aber wenn es um Sachen geht, die ich auch "mal" steuern will, will ich möglichst alles an meinem Smartphone machen können, das ist dann der (für mich persönlich größtmögliche) Komfort.
Wer jetzt ein Haus baut, oder gründlich renoviert, kann Vorbereitungen treffen, dann gibt es später nichts zu bereuen.
Jetzt voll und ganz auf ein unvollständiges(oder geschlossenes) System zu setzen, welches sich in einem Jahr oder später nicht erweitern lässt, weil es eben nur Rolladen und Licht kann, nicht mehr ist auch vom "Häuslebauer" nicht smart.
Wer mit den "althergebrachten" Bewegungsmeldern zufrieden ist, wieso nicht?
Wer mehr will, sollte nicht alles verteufeln, nichts hält ewig, auch das Haus nicht.
Wenn jetzt Android der einfachste Weg ist, kann man den gehen, wenn man es "smart" macht und nicht in HUE sondern in Sachen wie Brice(er nimmt RasPi) investiert, wird man dadurch auch nicht arm, und hat ein erweiterbares günstiges System.
Wenn Android mal " Outdated" ist, wird das System ja nicht sofort unbrauchbar, evtl. wird es dann nicht mehr "frei" konfugirierbar sein, oder nicht mehr erweiterbar, das vorhandene wird aber ne Zeit lang weiter laufen.
Man kann auch heute noch mit 5 Jahre alten Androids telefonieren, surfen, Apps nutzen(vllt nicht alle, aber viele Standardapps sind weiterhin verfügbar). Ich nutze eins noch als Wlanhotspot, mit Apps um bestimmte Abläufe zu steuern, daher ist das nicht aus der Luft gegriffen.
Man muss immer seine Erwartungen an das System den kosten gegenüber Stellen, den Nutzen sehen und evtl. noch seine "zukünftigen" Bedürfnisse einbeziehen.
Wer nur Licht zu bestimmten Zeiten braucht, braucht eher eine Zeitschaltuhr als ein Smarthome.
Wer sein Essen vom Garten aus kontrollieren will, kann auch mit dem Ofen skypen(Facetime etc), wenn der Mehrpreis vom smarten Ofen nicht gerechtfertigt ist.
Es gibt so viele Varianten, die smart sind, aber nicht gleich ein Smarthome voraussetzen.
Da muss man abwägen, wie gesagt. Oder selbst aktiv werden, was ausdenken, wie es einem am idealsten seine Dienste leistet.
Ich bin mit RC Autos aufgewachsen, nicht aus dem Aldi oder Ottokatalog, die waren nur "Spielzeug", das was Spass gemacht hat war vollproportional und aus dem Baukasten(bzw.kam in Teilen).
Hier ziehe ich Vergleiche zu so Dingen wie RWE oder gar HUE.
Ein RC Auto und ein vollproportinales ferngesteuertes Auto können sich optisch vllt. kaum unterscheiden.
Aber das "professionellere" ist aufrüstbar, meist sehr weit, sodass es mit dem Ausgangsprodukt nicht mehr viel gemeinsam hat.
Hier habe ich die Steuerung sehr gemocht, präzise und anpassbar, im anderen RC Bereichen mit mehreren Motoren, Servos etc gibt es erweiterte Fernsteuerungen.
Übertragen aufs Smarthome, die Zentrale sollte genügend
Anschlussmöglichkeiten bieten. Zum Garagentor kann schnell noch ein Rolladen hinzukommen und Licht, dann noch ein Türschloss und so weiter. Wie sagt man so schön Vorbereitung ist alles.