Der Frankfurter Flughafen wurde wohl auch einfach mal komplett dichtgemacht. Kapitulation vor ein bisschen Schnee. Die USA und andere Länder wo Schnee im Winter nichts ungewöhnliches ist lachen sich tot...
Der Hinweis auf die USA ist natürlich verlockend – schließlich wirkt es beeindruckend, wenn man ein Land mit 330 Millionen Einwohnern und sämtlichen Klimazonen als einheitlichen Maßstab heranzieht.![]()
Es gibt dort Regionen, die jedes Jahr im Schnee versinken – und genau deshalb investieren sie Millionen in Winterdienst, Spezialfahrzeuge und Personal. Überraschung: Wenn man regelmäßig meterweise Schnee bekommt, lohnt sich das. In Deutschland passiert das an großen Flughäfen wie Frankfurt eben nicht ständig, weshalb niemand vergleichbare Ressourcen auf Standby hält.
Und was die USA und totlachen angeht: Nördliche Städte wie Chicago oder Minneapolis räumen Schnee, bevor er überhaupt den Boden berührt, während in anderen Bundesstaaten schon ein leichter Schneeschauer reicht, um die Infrastruktur in einen spontanen Winterschlaf zu schicken. Ein Paradebeispiel also – nur eben für alles gleichzeitig.
Wenn ein Flughafen wie Frankfurt kurz dichtmacht, dann nicht aus Bequemlichkeit, sondern weil Sicherheit nun mal Vorrang hat.
Wer glaubt, man könne einen der größten Flughäfen Europas mit ein paar Streuwagen, guter Laune und etwas mehr Motivation offenhalten, hat die Komplexität eines internationalen Flughafens ungefähr so verstanden wie jemand, der glaubt, ein Flugzeug fliege, weil es besonders motiviert ist.![]()