Beiträge von c-walt

    Was meinst du mit "persönliche Ziele"?

    [...]

    Wer einen formalen Abschluss als Bachelor oder Master anstrebt, der tut das schon wegen Geld, Titel und Führungsverantwortung

    Sind das keine persönlichen Ziele, die motivieren, den Arsch hochzukriegen? Auch mit 32 oder 35?


    Unter Umständen strebt man den Abschluss auch einfach nur an, um seinen Traumberuf ergreifen zu können. Als Arzt bleibt mir nur ein Medizinstudium. Stattdessen als Krankenpfleger zu arbeiten - ist ja schließlich auch ein Job im Krankenhaus mit Patienten - wird für den Großteil keine Alternative sein, da es schlicht etwas völlig anderes ist.


    Aber ich sagte ja schon, dass Du das nicht verstehen wirst.


    Es schadet sicher nicht nach dem Gymnasium erstmal eine Ausbildung zu machen, oder Real-/Wirtschaftsschule dann FOS und Ausbildung oder Real-/Wirtschaftsschule dann Ausbildung und BOS. Hat auch seine Vorteile. Man kann dann nicht nur Wartesemester sammeln falls der NC nicht reicht, sondern man hat dann auch eine Chance einen Nebenjob in seinem Beruf zu bekommen und ist nicht auf die typischen Studtentenjobs angewiesen

    Wie passt das denn bitte auf meine Aussage, dass nicht jeder Akademiker den Karrierepfad steil nach oben nimmt? Auch mit Studium kannst Du dich in der Horizontalen bewegen. Nicht jeder kann, will und wird den Weg auf eine Führungsposition nehmen.


    Aber mit so spätestens 22 sollte man dann schon das Studium anfangen, mit so spätestens 26 den Bachelor in der Tasche haben.


    Wenn man dann so 28 anfängt richtig gutes Geld zu verdienen und mit so 33 dann Führungsverantwortung bekommt, dann ist man wenigstens noch jung genug es zu geniessen

    Um es "zu genießen"? :/ Geht das nicht mehr, wenn ich mit 30 das Studium beginne und mit 38 die erste Führungsposition habe? Und was mache ich eigentlich, wenn ich mit 30 ein Studium beginne, aber nie eine Führungsposition haben möchte?


    Ganz ehrlich martyn, du hast doch keinen blassen Dunst, wovon Du redest. Schwurbelst Dir irgendwelche Zahlen und Sachverhalte in Deinem Kopf zurecht und gibst sie dann hier als allgemeingültig preis.

    In den USA finde viele Wählen zeitgleich statt. Bei den Midterms z.B fürs Repräsentantenhaus, den Senat, Gouverneure, Wahlleiter, Generalstaatsanwälte, sonstige regionale und kommunale Wählen sowie verschiedene Referenzen.

    Dann ist die Zahl der Briefwähler massiv nach oben gegangen. Deren Auswertung dauer häufig schlicht länger. Gerade in Californien ist deren Anteil wohl sehr groß.

    Dazu kommt, dass das Wahlrecht in US and A dezentral von jedem Bundesstaat selbst geregelt wird und es somit überall unterschiedliche Fristen und Anforderungen gibt.

    Und dann gibt es noch die ganzen Rechtsstreitigkeiten, die eine Auszählung verzögern oder dazu führen, dass bestimmte Bezirke erneut ausgezählt werden müssen.

    Also muss man es versuchen [...]

    Nein, es dem Teamleiter nur anders rüberbringen. Ein plumpes "Nein" würde ich auch nicht akzeptieren. Gehst Du aber anders an die Sache ran und erklärst ihm, dass diese Arbeit nicht in Deinen gewöhnliches Aufgabengebiet fällt, Du in Tätigkeit X, Y und Z keine Erfahrung/fehlendes Wissen hast und zur erfolgreichen Umsetzung Maßnahmen A, B und C benötigst, sollte das von ihm entsprechend gewürdigt werden.

    Kommt dann noch immer ein "Mach!" mit anschließendem Zusammenscheißen bei Nichterfolg, ist der Teamleiter schlicht ein A-Loch und falsch auf seiner Position. In solch einem Fall würde ich eine Eskalation nach oben treiben. Irgendwer in der Hierarchie wird es schon nicht so toll finden, dass auf diese Art und Weise die Ressourcen des Unternehmens verschwendet werden.

    Ich weiß was ich kann, bzw. auch was ich nicht kann.

    Das ist grundsätzlich auch gut, nur fokussierst Du dich in meinen Augen zu sehr auf was Du nicht kannst...

    Warum ist die Aufgabe schief gegangen? Fehlt Dir ein Training, Erfahrung? Statt Dich rundzumachen sollte Dein Chef schauen, dass er Dich aufgleist und mit Dir an den Schwächen arbeitet.

    Denn wer möchte [...]

    Derjenige, der seine persönlichen Ziele erreichen möchte. Das ist eine Mentalität, die Du nicht verstehen wirst. Aber es gibt auch Leute, die aktiv etwas ändern, wenn sie mit ihrer momentanen Situation nicht zufrieden sind. Auch wenn der Weg dahin vielleicht nicht immer der einfachste ist.

    Was interessiert es mich, dass meine Kommilitonen 10 Jahre jünger sind? Warum sollte ich nicht studieren, nur weil Klassenkameraden, die den angestrebten Abschluss bereits 10 bis 15 Jahre früher erreicht haben, hierarchisch erstmal über mir stehen? Wenn es doch der Weg ist, um meine persönlichen Ziele zu erreichen, dann muss ich bereit sein, dafür etwas zu tun. Aus der Komfortzone rauskommen ist wichtig und solltest Du nicht scheuen. Gerade mit Blick auf die von Dir genannten Hierarchiestufen. Oder glaubst Du ernsthaft, dass in den 3 - 4 Hierarchiestufen weiter oben immer eitler Sonnenschein herrscht? Ganz abgesehen davon, dass nur ein Bruchteil der Studenten eines Jahrganges diesen steilen Karriereweg geht.


    Studium mit 30+ heißt auch nicht immer automatisch, dass Du wieder bei den Eltern einziehst und mit 18-jährigen im Hörsaal sitzt. Es gibt auch so Dinge wie berufsbegleitende Studiengänge, teils schon zu 100% virtuell. Die Möglichkeiten sind in dem Bereich sehr vielfältig, fast unbegrenzt.

    Und bevor gleich wieder kommt, dass berufsbegleitend studieren in dem Alter mit Frau, Familie und den allabendlichen 800km-Spontanausflügen nicht möglich wäre: Doch, das geht.