Moin!
ZitatOriginal geschrieben von Erik Meijer
und zu Hohmann: das ist nicht lächerlich, das ist unmöglich, was der Mann gesagt hat.
Gesagt hat er das folgende (auszugsweise - aber daran hat man sich gestoßen):
"Wir haben nun gesehen, wie stark und nachhaltig Juden die revolutionäre Bewegung in Russland und mitteleuropäischen Staaten geprägt haben. (..) Mit einer gewissen Berechtigung könnte man im Hinblick auf die Millionen Toten dieser ersten Revolutionsphase nach der 'Täterschaft' der Juden fragen. Juden waren in großer Anzahl sowohl in der Führungsebene als auch bei den Tscheka-Erschießungskommandos aktiv. Daher könnte man Juden mit einiger Berechtigung als 'Tätervolk' bezeichnen. Das mag erschreckend klingen. Es würde aber der gleichen Logik folgen, mit der man Deutsche als Tätervolk bezeichnet.
Wir müssen genauer hinschauen. Die Juden, die sich dem Bolschewismus und der Revolution verschrieben hatten, hatten zuvor ihre religiösen Bindungen gekappt. Sie waren nach Herkunft und Erziehung Juden, von ihrer Weltanschauung her aber meist glühende Hasser jeglicher Religion. Ähnliches galt für die Nationalsozialisten. Die meisten von ihnen entstammten einem christlichen Elternhaus. (...) Verbindendes Element des Bolschewismus und des Nationalsozialismus war also die religionsfeindliche Ausrichtung und die Gottlosigkeit. Daher sind weder 'die Deutschen', noch 'die Juden' ein Tätervolk. Mit vollem Recht aber kann man sagen: Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts. (...)
Wir haben also gesehen, dass der Vorwurf an die Deutschen schlechthin, 'Tätervolk' zu sein, an der Sache vorbeigeht und unberechtigt ist. Wir sollten uns in Zukunft gemeinsam gegen diesen Vorwurf wehren. Unser Leitspruch sei: Gerechtigkeit für Deutschland, Gerechtigkeit für Deutsche."
Fettgedruckte Stellen sind von mir markiert, weil es da um die "Tätervolk"-Aussage geht. Hier übrigens der [URL=http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,1185,OID2535644,00.html]Link zur kompletten Rede[/URL] bei tagesschau.de ...
Ist das wirklich so "unmöglich", wie Du sagst? Ich darf Stefan zitieren: "Es wäre ein Armutszeugnis für die deutsche Justiz, wenn man gewisse Themen nicht kritisch hinterfragen dürfte."
Denkt mal drüber nach ...
Achja - und hier die Aussage des Herrn Brigadegeneral Günzel, wegen der er entlassen wurde:
"Für Ihren Vortrag zum Nationalfeiertag bedanke ich mich sehr herzlich. Eine ausgezeichnete Ansprache - wenn ich mir dieses Urteil erlauben darf -, wie man sie mit diesem Mut zur Wahrheit und Klarheit in unserem Land nur noch sehr selten hört und liest.
Und auch, wenn sich all diejenigen, die sich dieser Auffassung anschließen oder sie gar laut und deutlich artikulieren, von unserer veröffentlichten Meinung sofort in die rechtsradikale Ecke gestellt werden, können Sie sicher sein, dass Sie mit diesen Gedanken der Mehrheit unseres Volkes eindeutig aus der Seele sprechen. Ich hoffe, dass Sie sich durch Anwürfe aus dem vorwiegend linken Lager nicht beirren lassen und mutig weiterhin Kurs halten."
Auch hier halte ich die Reaktion von Herrn Struck für völlig überzogen ...
Mit nachdenklichen Grüßen,
Diet