Beiträge von Pitter

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    .... Aber heute geht es nur noch ums Geld und eher "Luxusproblemen", ob man eben bei seinem sechsstelligen Gehalt selbst für den Vorruhestand vorsorgen muss oder ob der Arbeitgeber einem das noch on top gibt.
    ...


    Genau, davon Reden wir hier die ganze Zeit. Das Sicherheitspersonal soll sich gefälligst mit seinem sechstelligen Gehalt begnügen und nicht noch weiter streiken, um statt mit 55 schon mit 50 in Vorruhestand gehen zu können.
    Hallo Guido, ich dachte deine Leistung hätte sich längst gelohnt und du hättest dich aus der politischen Diskussion zurückgezogen. :D

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    ...Darüber hinaus hat jeder von ihnen dasselbe Risiko des Jobverlusts. Der gemeine Arbeiter muss sich genauso etwas neues suchen wie der leitende Angestellte. Der Hauptunterschied besteht aber darin, dass der Angestellte wenigstens Arbeitslosengeld bekommt, während der Geschäftsführer leer ausgeht. Der muss sofort weitermachen, da er keine andere Wahl hat. Aber das soll hier nicht das Thema sein.


    Genau, die sind im gleichen Boot. Der Arbeitnehmer muss sich seine Abfindung, wenn er denn eine erhält, auf das Arbeitlosengeld anrechnen lassen und der Geschäftsführer/Vorstand, muss sich ggf. mit ein paar Milliönchen begnügen, wenn er denn keine Lust mehr hat weiterzumachen.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    ...Deshalb neigen viele eben zu Vereinfachungen, damit sich das in ihr Weltbild fügt.
    Um mehr Geld zu rechtfertigen, reicht eben das klassische Schubladendenken von den bösen Bonzen und den unterdrückten Arbeitern. ...


    Wie schön, dass du selbst keinerlei Schubladendenken erkennen lässt. ;)

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Der Tatsache, dass die Antwort in keinem erkennbaren Zusammenhang zu meinem obigen Beitrag steht, entnehme ich dann mal, dass dir dazu sonst nichts weiter einfällt.


    Natürlich gibt es keinerlei Zusammenhang zwischen nach aussen erfolgsabhängiger Vergütung und in der Realität offensichtlich nicht stattfindender Koppelung, zumindest für die oberen Chargen. ;)


    Ansonsten ist das mit der Risikoverknüpfung für normale Mitarbeiter, die ihre Arbeit tun aber keinen Einfluß auf die Weichenstellungen im Unternehmen haben, so ein Sache. Die tragen schließlich das volle Risiko des Arbeitsplatzverlustes, während der Manager sich im Zweifel mit dem goldenen Handschlag zum nächsten Unternehmen davonmacht.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    ...Und wieso setzen sich die Gewerkschaften denn nicht dafür ein, dass die Gehälter einen vom Unternehmensgewinn abhängigen variablen Anteil erhält, so wie das in den oberen Gehaltsklassen ja auch üblich ist?
    Da liegt doch der Hase im Pfeffer: Man will immer mehr, aber keinerlei Risiko übernehmen.


    Klar, da gibt es ja zahlreiche Beispiele wie das mit der "Verantwortung" aussieht, die für exorbitante Einkommenssteigerungen herhalten muss. Komischweise drückt die sich weniger in Gehaltseinbussen als in einem goldenen Handschlag aus.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    Wenn die Gewerkschaft auch die durch den Streik verursachten Schäden Dritter tragen müsste, dann wäre es gerecht....


    Und das soll "verhandeln auf Augenhöhe" sein? :confused:
    Um das so zu sehen muss man schon einen gehörigen Knick in der Optik haben, bei dem Höhenunterschied, der sich dann ergeben würde.


    Dir ist schon klar, was in so einem Falle alles an Schäden aufs Tablett kommen würde. So einen Streik gäbe es allerhöchstens 1 mal. Danach wären alle Gewerkschaften und alle Arbeitnehmer vom "Streikvirus geheilt". Und genau das willst du ja auch erreichen. Wenn man esschon nicht direkt verbieten kann, die Bedingungen doch so gestalten, dass es de fakto einem Verbot gleich kommt. Die Masse der Arbeitnehmer soll allerhöchsten um bessere Entlohnung betteln dürfen, den Mund halten und sich mit dem, was man ihnen gnädigerweise zugesteht, zufriedengeben.


    Die Entwicklung der Arbeitnehmergehälter in den letzten Jahren hierzulande im Vergleich zu den Unternehmensgewinnen hast du/habt ihr noch nicht registriert. Und das trotz der allgegenwärtigen "Erpressung" durch Streiks durch die bösen Gewerkschaften.

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    Original geschrieben von Gag Halfrunt
    ...Und was interessiert es dich denn überhaupt, was ein leitender Angestellter verdient? Das ist doch Sache des bzw. der Eigentümer des Unternehmens, wieviel sie ihm zahlen.


    Anderen das Interesse an Gehältern bestimmter Gruppen absprechen, aber sich selbst über die angeblich zu hohen Gehälter des Fußvolks echauffieren. :rolleyes:

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    Original geschrieben von mostwanted
    .. hat die Gesellschaft dort nicht Quantensprünge in der Entwicklung gemacht. Expressaufklärung funktioniert nicht, umdenken braucht ein paar Generationen.


    Dem steht jedoch die dort vorherrschende totalitäre, gewaltfördernde und menschenfeindliche Ideologie entgegen.

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    Original geschrieben von Felsen2000
    ...Mir ist völlig schleierhaft, wie man vor sich selbst wegdiskutieren kann, dass Länder wie Saudi-Arabien, Ägypten,... und viele weitere Länder in der Region ein furchtbares und menschenfeindliches Frauenbild besitzen. ...


    Als ob es der anderen Hälfte der Menschen dort besser ginge. Viele weitere Länder in der Region besitzen ein furchtbares und menschenfeindliches Menschenbild.


    Wo habe ich was zur Intelligenz von bestimmten Managern geschrieben? Die sind, zumindest beim Wirtschaften in die eigene Tasche, sehr clever, was man von der Arbeit für das Unternehmen oft nicht sagen kann.
    Ich behaupte nur, dass dort Angebot und Nachfrage eher selten zum Zuge kommen, sondern andere Kriterien eine Rolle spielen.


    Warum denkst du zum Beispiel, hat Daimler Milliarden für das Chryssler-Abenteuer in den Sand gesetzt? (Bei dem man ganz nebenbei auch noch den Namen des Automobil-Erfinders aus dem Unternehmensnamen getilgt hat.)
    Da hatte die exorbitante Erhöhung des Vorstandssalärs nach der Fusion - begründet mit der Anpassung an die Gehälter der Chryssler-Vorstände - nichts zu tun, nie-niemals-nicht. Das war ganz sicher nur eine Frage von Angebot und Nachfrage. ;)


    Und das man für die fürstlichen Einkommen niemand finden konnte, der ein Unternehmen weniger als Nonnenmacher, Middelhoff und Co. an die Wand gefahren hätte, glaubst auch nur du.