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Original geschrieben von chris80
Das sehe ich 180° anders.
Wo bitte ist denn hier eine Lücke, die man ausnutzt? Luupay spendiert jedem neuen User 5 Euro. Also habe ich mich und einige Bekannte per SMS registriert. Die haben mir freundlicherweise ihre 5€ Guthaben per SMS übertragen, so wie Luupay ganz laut schreit "Guthaben ganz einfach per SMS an Freunde senden". Jetzt habe ich 20€ Guthaben und möchte mit diese in einem Luupay SHop einkaufen (z.B. Parfum bestellen). Wo ist hier die Lücke?
Vorrausgeschickter Disclaimer: Ich will wirklich niemanden etwas unterstellen (daher auch meine bewußt gewählte Formulierung; mehr als eine Anregung sollte es ja gar nicht sein). Im Übrigen habe ich mit dem Unternehmen auch nichts zu tun und weiß mit Ausnahme dessen, was ich im alten Threads und diesem hier gelesen habe auch nichts über die.
Die Einwände, die ich gegen das von dir Vorgebrachte einwenden könnte, lassen sich ganz einfach auf Zweierlei reduzieren:
1. Wie soll Luupay das wissen?, und
2. Das ist immer noch "geschenktes" (siehe mein letztes Posting) Geld.
Der zweite Punkt ist schwer auszuführen ohne dabei juristische Gesichtspunkte miteinzubeziehen. Deshalb verlagere ich das ganz einfach mal der Praktikabilität halber auf eine andere Ebene: betrachte die 5,- € doch einfach mal als eine Art Bonus, anstelle sie als Guthaben zu sehen. Der Bonus wird dafür gewährt, dass du dich dort anmeldest - natürlich stets in der Erwartung, dass du den Dienst auch bestimmungsgemäß nutzt. Man könnte also untechnisch von einer Subvention sprechen, wie sie auch von NBs ausgeschüttet wird.
Deren 'business model' basiert nun darauf, dass die Leute die Accounts auch irgendwie nutzen (bzw. das sie eine gewisse Marktdurchdringung erreichen; sei es um VC abzugreifen, ihre Investoren zufriedenzustellen oder neues Kapital zu besorgen). Nimmt man nun seine 25 Karten aus dem Schrank und holt sich seine 25 x 5,- € ab, knickt das Modell ein (solche Modelle lassen sich nunmal nicht so wahnsinnig gut skalieren, wie wir ja alle in den späten 90ern gemerkt haben :D). Dagegen versucht sich der Anbieter nun zu wehren.
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Das grenzt an eine bodenlose Frechheit, erst für etwas werben, und dann ohne Grund Konten zu sperren. Mich regen weniger die 15€ als vielmehr diese Verarscherei auf. Zitat der Telefondame von Luupay heute: "Ich kann sie nicht mit dem Kundenservice verbinden, da ist momentan niemand da, alle unterwegs". Blabla.
Wie gesagt: ich weiß nichts über diese Firma, aber ich kann mir durchaus vorstellen, dass ein Start-Up mit Briefkasten-Firma-Repräsentanz in D ist. Zum Thema Werbeversprechen: dass kann ich schon verstehen. Der Gesetzgeber hat in dem Bereich ja auch viel Sinniges und einiges Unsinniges zum Schutz der Verbraucher getan. Ich denke aber (das Juristische mal ausgeklammert), dass der entscheidende Unterschied zwischen uns ist, dass du dort Kunde bist und ich nicht. Du fühlst dich um die 15 € geprellt, die du schon als "deine" verbucht hast, währenddessen ich mit dem Laden nix zu tun habe, dort auch nicht "investiert" habe und somit vielleicht eher deren Seite sehe.
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Darüber hinaus habe ich 1€ von meinem Girokonto an mein Luupay-Konto überwiesen, um mein Bankkonto zu verifizieren.
Gut, nur damit sind wir wieder bei der von mir angesprochenen "Lizenz zum Gelddrucken".
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Und ich streite gerne, den Streit können die haben 
Von mir wirst du selbstverständliche keine Einschätzung der Rechtslage bekommen, aber ganz allgemein wäre ich da durchaus zögerlich wenn es darum ginge einen Prozess anzustrengen.