Beiträge von Der mit dem Bart

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    Original geschrieben von ManAtArms
    Ausserdem ist oben links an der Ecke so eine kleine Macke (direkt da wo rechts oben das Display aufhört), die man zwar kaum sieht, aber gut mit dem Fingernagel spürt. Habt ihr das auch und ist das normal oder nicht? Weiß nicht ob das halt nur ein Grat von der Fertigung ist und normal ist.


    Also ich sehe und spüre da bei meinem nichts. Da du das Gerät ja wahrscheinlich nutzen und nicht verkaufen möchtest, würde mir an deiner Stelle einfach erst mal überlegen wie sehr dich das Ganze stört. Wenn du zu den Leuten gehörst, die ihr Handy wirklich ständig benutzen, dann werden über kurz oder lang auch bei einem HD2 Gebrauchsspuren nicht ausbleiben. Gehörst du zu den Leuten, die sehr auf ihre Elektronik achten, mag das nicht der Fall sein. Entsprechend würde ich mir dann überlegen, was ich genau will: also entweder akzeptieren, mit dem Händler sprechen und ggf. verhandeln oder auf Lieferung einer mangelfreien Kaufsache bestehen.


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    Kann ich vielleicht irgendwie am Gerät feststellen, ob es schon benutzt wurde?


    Theoretisch ja, aber wenn es nicht gerade aufgrund dessen, was auf dem Gerät drauf ist ersichtlich ist, praktisch kaum, da zu einfach manipulierbar.


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    Sollte ich das Gerät erstmal so lassen und mit dem Händler reden, oder ruhig benutzen?


    Wenn du ein anderes Gerät haben willst, dann solltest du es am besten gar nicht benutzen.

    Na ja, aber die Kündigungen sind ja anscheinend nicht gerade dauerhafter Natur. ;)


    Das ist ein wenig so, als wenn man einem Abwehrspieler nach einem klaren taktischen Foul im Mittelfeld nicht gelb zeigt, sondern nur sagt, dass er die nächsten 5 Minuten keinen Gegenspieler umhauen darf und es egal ist, was danach passiert. :D Entweder man möchte was wirklich gegen tote Karten machen oder man lässt es bleiben, denn so bringt es nicht wirklich was.

    Ich glaube eher, dass der Gedanke war, dass man es nicht zu sehr breittreten sollte, dass es da ein tolles Programm für Schubladenkarten gibt (so wie das teilweise schon geschehen ist). Die Werbepartner werden sich schon vertraglich haben zusichern lassen, dass sie eine bestimmte Reichweite bekommen. Gehen die Nachrichten (im Moment sind's ja nur SMS) allerdings nur an tote Karten, dann klickt auch niemand auf die Links und die geringe Resonanz fällt dann den Werbepartnern auch ziemlich schnell selbst auf.


    Insgesamt wird man das eingeplant haben und als Marketinginstrument ist Gettings sowieso ein ganz kleiner Fisch, aber alle Versuche mal so etwas am Markt zu etablieren, scheitern letztendlich noch deutlich früher, wenn es viele über alle Verhältnisse ausgenutzt wird.

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    Original geschrieben von Bexman
    Das Modell funktioniert dermaßen gut, da verschiedene menschliche Reize angesprochen werden


    Die Idee ist in der Tat schon fast genial. Zudem nutzt man geschickt die Vorteile der Online-Plattform aus, was im Grunde auch der wirklich innovative Punkt an der ganzen Sache ist. Wenn man sich das mal als Offline-Variante vorstellt, wird jedem sofort klar, wie grotesk die ganze Geschichte wirklich ist und gerade bei der Zielgruppe, hinter der man primär her zu sein scheint, gäbe es dann Mord und Totschlag. Aber dadurch, dass man das ganze online veranstaltet, wird es eher zum Spiel und die Leute sind (ähnlich wie bei einer gewissen Reflink-Farm) noch dankbar dafür, dass sie gemolken werden.


    Was jetzt noch fehlt, ist das ganze mit einem Pyramiden-System zu verknüpfen, bei dem die Spammer Freebids bekommen. Und währenddessen beschäftigt sich die BZgA mit den Leuten, die ihren 2,50 €-Lottoeinsatz zweimal im Jahr ganz gerne online tätigen wollen. :rolleyes:

    Zu dieser Uhrzeit nicht mehr. ;)


    Sonst aber schon. Das ist die ganz normale GK-Hotline, nur eben nicht über die Kurzwahl oder Shared Cost-Nummer. Da die Geräte auch direkt von T-Mobile versandt werden, passt das schon. Wenn du allerdings (z.B. wie hier im Thread beschrieben) bestellt haben solltest und es mit der Bestellung an sich Probleme oder ein Versehen geben sollte (z.B. falsch eingegebene Daten), dann wäre es wohl fairerweise vorzuziehen, dass das erstmal auch auf dem Weg geregelt wird. Für alles, was danach passiert, ist die Nummer allerdings genau der richtige Ansprechpartner.

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    Original geschrieben von Eraz
    Eigentlich ist jede Filiale selbsständig, kann also selber entscheiden zu welchem Preis sie was verkauft.


    Ja, aber es gibt dazu anscheinend gewisse Rahmenrichtlinien. Vor ein paar Jahren habe ich mal etwas in einer Doktorarbeit dazu gelesen und das war eine der Sachen, die hängengeblieben ist.


    Allgemein sind MM und Saturn aber IMHO a) oft teuer und b) meist durchaus verhandlungsbereit, sofern man mit den richtigen Argumenten kommt. "Geht das auch günstiger?" wird da etwas wenig sein, aber ich habe selbst schon mal bei MM einen günstigeren Preis plus MM-Gutschein angeboten bekommen. Wenn man an die richtige Person gerät, scheint also durchaus die Möglichkeit, Preise flexibel zu gestalten, gegeben zu sein. Der andere Laden war mir dann aber letztendlich einfach sympathischer und auf die paar Euro kam es mir deshalb nicht an.

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    Original geschrieben von Dauerposter
    Rechtsweg: Faktisch nicht vorhanden, weil Käuferschutz als reine Kulanzleistung deklariert ist.


    Das ist in der Tat ein Problem. Und auch wenn ich als jemand, der mit der Branche länger mal durchaus näher zu tun hatte, tendenziell politischem Aktivismus in dem Bereich sehr skeptisch entgegenstehe (dabei kommt - sei es aus Desinteresse, Unverständnis oder aus ideologischen Gründen - meiner Erfahrung nach meist nur Murks bei raus), vertrete ich durchaus die Meinung, dass man einem Unternehmen, dass hierzulande als Bank auftritt und das für Otto Normalbürger auch dem Allgemeinverständnis nach eine Bank ist, auf ein branchenübliches Entgegentreten dem Endkunden gegenüber hätte pochen sollen (als man noch die Chance hatte). Das Thema ist in der Politik auch zur Sprache gebracht worden, aber es hatte damals ja keiner Interesse daran und es jetzt an die große Glocke zu hängen, bringt leider auch nichts mehr.


    Am Ende ist das dann Versuch Nr. 483 mit dem eBay trotzdem durchkommt.


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    Original geschrieben von thedarkside2005
    Stell´s nochmal ein, kostet ja nix.
    Ich kann da keine Gebührenumgehung erkennen. Ist ja schließlich ein Rabatt.
    Hatte etwas ähnliches auch mal, da hab ich lt. ebay die Versandkosten zu hoch angesetzt. Ja ne, is klar. Ich versende 5 Pakete á 20 kg für insgesamt 6,90... :gpaul:
    Dann hab ich das so geschrieben, und sie habens wieder gelöscht.
    Beim dritten Versuch blieb es dann drinne...


    Das ist bei eBay sowieso der Brüller. Einige Sachen fliegen wirklich Minuten später aus den fadenscheinigsten Gründen, während mir vor kurzem eine Auktion begegnet ist, in der jemand die eBay-Gebühren abwälzen wollte. Gegen das Retro-Gefühl hatte ich nichts (früher war doch alles besser :D ;)), aber sowas hatte ich wirklich schon länger nicht mehr gesehen.


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    Original geschrieben von frank_aus_wedau
    Wie würdest Du die gesetzliche Grundregel (Zug um Zug) in der Praxis denn umsetzen wollen? Meines Wissens klappt das weitgehend nur durch Nachnahmesendungen.


    Was dem als praktikable Lösung am nächsten kommt, ist doch wohl Paypal.


    Im übrigen ein im Wirtschaftsleben kein unüblicher Zahlungsweg. Dort übernimmt dann in aller Regel eine Bank die Stellung des Treuhänders - nur wird die bei großen Fischen nicht Paypal heißen.


    Das ist ein sehr schöner und sicherlich auch richtiger Punkt. Nur gibt es da in meinen Augen eben einen Unterschied: Zug-um-Zug ist möglicherweise der deutlichste Ausdruck des funktionellen Synallagmas und die Gegenseitigkeit des Schuldverhältnisses mag (wenn man so will) auch aus der Natur der Sache erwachsen, aber während es das Schuldverhältnis selbst tut, tun es die Bedingungen nicht. Anders gesagt: ich kann mir ziemlich frei aussuchen, ob es mir passt an Käufer X unter Bedingung Y zu verkaufen. Die Lieferung muss nicht Zug-um-Zug erfolgen und die Bonität des Käufers mag, ebenso wie viele andee Bedingungen und Umstände, durchaus preisbildend wirken. Selbst bei Versteigerungen trifft das zu, denn selbst der exzentrischste Millionär wird Probleme bekommen, wenn er in Trainingsklamotten und nach Rotwein riechend bei Christie's auftaucht. Das ist nichts weiter als eine Einschränkung des Käuferkreises und ich kann ja stets auch beim Auktionär "umme Ecke" versteigern lassen. Gleichwohl kann ich bei eBay auch (wenige) Einschränkungen vornehmen, aber die greifen in der Praxis überhaupt nicht. Weiterhin gibt es als Alternative zu eBay kein besagtes Online-Auktionshaus "umme Ecke".


    Und leider gibt es auch keinen Treuhänder, den mein Transaktionspartner und ich mir ausgesucht haben. Faktisch haben wir das zwar schon getan, aber nur aus Mangel an Alternativen. Und dafür zahlen wir dann im Zweifelsfall beide. Der Verkäufer über die Gebühren und der Käufer spätestens wenn größtenteils private Verkäufer es einfach bleiben lassen.


    [small]Mein Gott, ich sollte mich wirklich kürzer fassen. :D[/small]

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    Original geschrieben von highfidelity
    Das sagst du jetzt! Die heute komplett vorhandene Anonymisierung der Bieternamen hat auch erst bei Hochpreisigen Artikeln angefangen, der Zwang zu kostenlosem Versand hat sich auch sukzessive auf mehr Kategorien ausgebreitet.


    Hier ist doch der nächste logische und wahrscheinliche Schritt, dass der Paypal-Zwang zukünftig auf alle Mitglieder ausgeweitet wird - natürlich nur im Interesse der User. :rolleyes:


    Genau so sehe ich das auch. Das ist wieder mal ein Testballon von eBay und wenn man damit durchkommt, dann wird auch hierzulande Paypal irgendwann zur Pflicht werden. In Australien und bei eBay UK ist es übrigens schon seit einiger Zeit so und wenn ich mich nicht irre, dann war zumindest in AU die Regel sogar so, dass man als Verkäufer nicht mal eine andere Zahlungsmethode als Alternative angeben konnte.


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    Original geschrieben von betriebsdirektor
    eBay wird von Jahr zu Jahr unattraktiver, sowohl für private wie gewerbliche Verkäufer.


    Schade das sich hier im Bereich private Verkäufe noch kein anderes Auktionshaus in den letzten Jahren als wirklich starker Konkurrent etablieren konnte. Ich denke, dafür ist jetzt mehr denn je der richtige Zeitpunkt! Hoffentlich nutz diesen jemand!


    Würde mich auch freuen, nur sehe ich eben keine Alternative. Die Situation ist nun mal so, dass ich zwar auch irgendwo anders meine Sachen verkaufen kann, aber da ich damit weniger Leute und damit potentielle Käufer erreiche, zahle ich letztendlich die gesparten Gebühren (und ggf. auch mehr als nur die) durch den oftmals geringeren Verkaufserlös doch wieder drauf.


    Und da sich bei eBay seit Jahren eigentlich alles nur noch zum schlechteren entwickelt hat (zumindest in meinen Augen), wird es wohl darauf hinauslaufen, dass es entweder über die Schiene des kartellrechtlichen bzw. gesetzgeberischen Verfahrens geht oder eben wenn sich eine große, finanzkräftige Firma als Konkurrent von eBay etablieren möchte. Nur - wer soll das sein? Selbst bei großen Protesten kommt eBay ja sonst immer wieder mit der "Zwei Schritte vor, einen Schritt zurück"-Taktik durch.

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    Original geschrieben von diego206
    Dafür gibt es ja dutzende Weckerprogramme.


    Stimmt. Nur das sind so Kleinigkeiten, bei denen der WM-Feinschliff nicht viel gekostet hätte und wo man es als Benutzer direkt gemerkt hätte.


    Zugegebenermaßen wird mich das in ein paar Wochen wohl auch nicht mehr stören (sogar an das "dafür hab ich 'ne App"-Geschreie hat man sich ja gewöhnt), aber im Moment leide ich eben noch an umstellungsbedingten Nachwehen. ;) Neben dem von mir doch arg vermissten Mobbler ist mir der Wecker übrigens wirklich gleich als einer der ersten negativen Punkte aufgefallen.


    @5 Minutes Alone: Danke. Werde ich mir mal anschauen.